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Mit den neuen eingebetteten und für Unternehmen vorgesehenen Features, die mit Windows 8.1 Update eingeführt wurden, können Sie eine Windows-Runtime-App für Netzwerkdienste jetzt über Desktopprozesse (Apps oder lokale Dienste) außerhalb des App-Containers verfügbar machen. Dies bedeutet, dass eine quergeladene Windows Store-App als eingebetteter Client oder Dienstclient für Unternehmen eingesetzt werden kann.

Neu in Windows 8.1 Update

Verwenden von Netzwerkloopbacks in quergeladenen Windows Store-Apps

Mit Windows 8.1 Update wird jetzt die Verwendung von Netzwerkloopbacks für quergeladene Windows Store-Apps unterstützt. Die Windows Store-App stellt die Verbindung mit dem Service über eine "localhost"-Adresse her. "localhost" ist ein spezieller Netzwerkcomputername, der in den lokalen Computer aufgelöst wird. Nach der Herstellung der Verbindung sendet die Windows Store-App Anforderungen an den Dienst und empfängt entsprechende Antworten, als ob es sich bei dem Dienst um einen Remoteserver handeln würde. Auf diese Weise kann eine Windows Store-App mit einem lokalen Desktopserver kommunizieren, um Aktionen durchzuführen, die vom Sandkasten der Windows Store-App oder vom Sicherheitsmodell andernfalls unter Umständen verhindert werden, oder um vorhandenen Geschäftslogikcode zu nutzen, ohne diesen umschreiben zu müssen. Diese Lösung ist besonders hilfreich, wenn die Windows-Runtime-App sowohl auf einem Remotegerät als auch auf demselben PC installiert werden kann, auf dem der Desktopserver ausgeführt wird.

Hinweis  Dieses Verfahren funktioniert nur mit Apps, die mithilfe des vorhandenen Querladeprozesses quergeladen wurden. Alle Apps, für die Netzwerkloopbacks verwendet werden, werden im Windows Store nicht akzeptiert.

Ein vollständiges Whitepaper zu diesem Thema finden Sie unter Verwenden von Netzwerkloopbacks in quergeladenen Windows Store-Apps. Sie können auch den Code des Begleitbeispiels herunterladen.

Vermittelte Windows-Runtime-Komponenten für quergeladene Windows Store-Apps

Wenn Sie vorhandenen Geschäftslogikcode und zusätzlich die UI- und UX-Tools für Windows Store-Apps verwenden möchten, können Sie ein Vermittlungsverfahren einsetzen, um Code für Desktop- und Windows Store-Apps in einer App zu mischen.

Der Schlüssel ist dabei ein neuer Projekttyp, der unter Windows 8.1 Update eingeführt wurde. Er unterstützt das Marshalling von Windows-Runtime-Typen zwischen Windows Store-Apps und Desktopkomponenten mithilfe eines prozessübergreifenden Vertrags.

Hinweis  Dieses Verfahren funktioniert nur mit Apps, die mit dem vorhandenen Querladeprozess quergeladen wurden. Derzeit kann die quergeladene App eine 64 Bit- oder 32 Bit-App sein, aber die Serverkomponente muss eine Komponente mit 32 Bit sein.

Ein vollständiges Whitepaper zu diesem Thema finden Sie unter Vermittelte Windows-Runtime-Komponenten für quergeladene Windows Store-Apps. Sie können auch den Code des Begleitbeispiels herunterladen.

 

 

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