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Neuverteilung von .NET Framework 1.1

Veröffentlicht: 30. Jul 2003 | Aktualisiert: 28. Jun 2004
Auf dieser Seite

Einführung Einführung
Wo Sie das .NET Framework Redistributable Package erhalten Wo Sie das .NET Framework Redistributable Package erhalten
Bereitstellungsszenarien für "Dotnetfx.exe" Bereitstellungsszenarien für "Dotnetfx.exe"
Installieren lokalisierter Versionen von "Dotnetfx.exe" Installieren lokalisierter Versionen von "Dotnetfx.exe"
Mindestkonfigurationsanforderungen Mindestkonfigurationsanforderungen

Diese Dokumentation wird Ihnen als Teil von Microsoft Visual Studio .NET 2003, Visual Basic .NET, Visual C++ .NET, Visual C# .NET, Visual J# .NET und/oder Microsoft .NET Framework SDK-Version 1.1 (im Folgenden als "Microsoft-Entwicklertool" bezeichnet) bereitgestellt, insbesondere für einen Einsatz in Verbindung mit der Verteilung oder internen Bereitstellung der verteilbaren Microsoft .NET Framework-Datei (dotnetfx.exe).

Microsoft Corporation kann Besitzer von Patenten oder Patentanträgen, Marken, Urheberrechten oder anderen Rechten über geistiges Eigentum sein, die den Inhalt dieses Dokuments betreffen. Die Bereitstellung dieses Dokuments erteilt keinerlei Lizenzrechte an diesen Patenten, Marken, Urheberrechten oder anderem geistigen Eigentum, ausgenommen, dies wurde explizit durch einen schriftlich festgehaltenen Lizenzvertrag mit der Microsoft Corporation vereinbart. Weiterführende Informationen zur Verteilung oder zur internen Bereitstellung der Datei dotnetfx.exe finden Sie im Endbenutzer-Lizenzvertrag, der mit dem Microsoft-Entwicklertool mitgeliefert wurde.

© 2003 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Anmerkung Wenn Sie Dotnetfx.exe verwenden oder mit einer von Ihnen entwickelten Anwendung verteilen möchten, benötigen Sie eine gültige, lizenzierte Kopie des Microsoft .NET Framework SDK (oder von Visual Studio .NET). Jegliche Verwendung oder Verteilung von Dotnetfx.exe unterliegt den Bedingungen des Endbenutzer-Lizenzvertrags, der mit dem Microsoft .NET Framework SDK (oder Visual Studio .NET) ausgeliefert wurde. Falls Sie über keine gültige, lizenzierte Kopie des Microsoft .NET Framework SDK (oder von Visual Studio .NET) verfügen, sind Sie nicht berechtigt, Dotnetfx.exe zu verwenden oder zu verteilen.

Einführung

Version 1.1 von Microsoft® .NET Framework stellt eine verteilbare Installationsdatei bereit, die CLR (Common Language Runtime)- und .NET Framework-Komponenten enthält, die für die Ausführung von .NET Framework-Anwendungen erforderlich sind. Die verteilbare .NET Framework-Datei ist als eigenständige ausführbare Datei namens Dotnetfx.exe verfügbar. .NET Framework setzt einen Lizenzvertrag voraus, der Ihnen spezielle Rechte zur Verteilung von Dotnetfx.exe gewährt. Wenn Sie zuvor das .NET Framework SDK Version 1.1, Microsoft Visual Studio® .NET 2003 installiert oder Dotnetfx.exe aus dem Internet gedownloadet haben, haben Sie damit den Lizenzvertrag zu Dotnetfx.exe akzeptiert. Die Bedingungen des Lizenzvertrags finden Sie unter .NET Framework Redistributable EULA (in Englisch).

Sie können Dotnetfx.exe manuell starten und auf einem Computer installieren oder die Datei als Teil des Setupprogramms für eine .NET Framework-Anwendung starten und installieren. Beachten Sie, dass für die Installation von Dotnetfx.exe Administratorenrechte erforderlich sind. Wenn Sie zuvor Microsoft Visual Studio .NET 2003 installiert haben, müssen Sie Dotnetfx.exe nicht mehr installieren.

Über dieses Whitepaper hinaus gehende Informationen zur Bereitstellung von Dotnetfx.exe finden Sie im .NET Framework 1.1 Deployment Guide (in Englisch). Diese Website lieferte Ihnen detaillierte Bereitstellungsinformationen einschließlich eines Whitepapers, das spezifische Bereitstellungsszenarien für Benutzer von Visual Studio .NET behandelt.

Für die Installation von Dotnetfx.exe werden Mindestkonfigurationsanforderungen vorausgesetzt. Weitere Informationen zu den Soft- und Hardwareanforderungen und -empfehlungen finden Sie im Abschnitt Mindestkonfigurationsanforderungen.

Wo Sie das .NET Framework Redistributable Package erhalten

Downloaden Sie Dotnetfx.exe von folgender Microsoft®-Website: Windows Update

Wahlweise erhalten Sie das verteilbare Paket auch auf einer Produkt-CD oder -DVD. Dotnetfx.exe ist auf der .NET Framework SDK-CD im Verzeichnis dotNETRedist des CD-Stammverzeichnisses gespeichert. Die Datei befindet sich auf der Microsoft® Visual Studio® .NET-CD "Erforderliche Komponenten" im Verzeichnis \dotNetFramework bzw. auf der Microsoft Visual Studio® .NET-DVD im Verzeichnis \wcu\dotNetFramework.

Auf der MSDN-Webseite .NET Framework SDK (in Englisch) finden Sie Informationen zum Bestellen dieser Produkte.

Wenn Benutzer .NET Framework aus dem Internet installieren müssen, übertragen Sie nicht das .NET Framework Redistributable Package, sondern führen Sie die Benutzer direkt zur Microsoft Windows Update-Website.

Bereitstellungsszenarien für "Dotnetfx.exe"

Dieser Abschnitt beschreibt verschiedene Bereitstellungsszenarien für .NET Framework SDK-Benutzer, um das .NET Framework mithilfe von Dotnetfx.exe zu verteilen. Zu diesen Szenarien zählt die Bereitstellung von Dotnetfx.exe mithilfe eines elektronischen Softwaredistributionstools, die manuelle Installation von einem Downloadverzeichnis auf einer Netzwerkfreigabe, im Intranet oder auf der Microsoft-Website und die Verwendung des Setup.exe-Bootstrapperbeispiels zur Erstellung eines einzigen Setupprojekts, um sowohl Dotnetfx.exe als auch eine .NET Framework-Anwendung zu installieren. Da es sich bei Dotnetfx.exe um eine wesentliche Laufzeitkomponente handelt, müssen Sie über Administratorberechtigungen verfügen, um die Installation auf einem Computer auszuführen.

V erteilen von "Dotnetfx.exe" mit einem elektronischen Softwaredistributionstool

Für Unternehmen, die .NET-Framework-Anwendungen bereitstellen, ist es einfacher, .NET Framework einmalig auf den Computern aller Benutzer bereitzustellen, anstatt einzeln für jede Anwendung, die dieses benötigt. Für die Bereitstellung von Dotnetfx.exe und, bei Bedarf, MDAC 2.6 oder höher in einem sicheren Netzwerk stehen verschiedene elektronische Distributionstools zur Verfügung. Für alle Tools, die zur Verteilung von Dotnetfx.exe verwendet werden, gibt es zwei Anforderungen:

  1. Das Tool muss in der Lage sein, eine Remoteinstallation auf einem Remotecomputer auszuführen.

  2. Das Tool muss mit Administratorberechtigungen ausgeführt werden können.

Der folgende Abschnitt beschreibt, wie Sie das verteilbare .NET Framework-Paket mit dem Microsoft Systems Management Server (SMS) und Microsoft Active Directory® in einem Netzwerk bereitstellen.

Bereitstellen des .NET Framework mithilfe von Systems Management Server

Systems Management Server (SMS) ermöglicht Ihnen die Bereitstellung von Software mit Administratorberechtigungen in einem Netzwerk. Dieser Abschnitt beschreibt das spezifische Verfahren für die Verwendung von SMS zur Bereitstellung des Windows Installer-Setuppakets für Dotnetfx.exe in einem Netzwerk. Zusätzliche Produktinformationen und Dokumentation zu SMS finden Sie auf der Systems Management Server-Homepage (in Englisch) und unter Deploying Windows Installer Setup Packages with Systems Management Server 2.0 (in Englisch).

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Mindestkonfigurationsanforderungen, die erfüllt sein müssen, um das .NET Framework auf einem Computer zu installieren. Spezifische Software- und Hardwareanforderungen sowie -empfehlungen finden Sie unter Mindestkonfigurationsanforderungen.

Nachdem der Netzwerkadministrator sichergestellt hat, dass alle vernetzten Computer, auf denen Dotnetfx.exe installiert wird, den Mindestkonfigurationsanforderungen entsprechen, müssen die folgenden fünf Tasks samt ihrer einzelnen Schritte auf dem SMS Server ausgeführt werden. Diese Schritte müssen in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden.

Extrahieren Sie zunächst die Datei Dotnetfx.exe, die Sie zur Bereitstellung des .NET Framework verwenden.

So extrahieren Sie die Datei "Dotnetfx.exe" zur Bereitstellung des .NET Framework

  1. Downloaden Sie Dotnetfx.exe in das Stammverzeichnis auf Laufwerk C:\ auf dem lokalen Computer.

  2. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.

  3. Wechseln Sie in das Stammverzeichnis von Laufwerk C:\.

  4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung mkdir dotnetfx ein, um ein Verzeichnis zu erstellen, in das Sie Dotnetfx.exe kopieren.

  5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung dotnetfx.exe /T:c:\dotnetfx /C ein, um die Dateien in das Verzeichnis dotnetfx zu extrahieren.

  6. Schließen Sie das Eingabeaufforderungsfenster.

  7. Öffnen Sie den Ordner C:\dotnetfx in Windows Explorer, und überprüfen Sie, ob die Dateien extrahiert wurden.

  8. Verschieben Sie den Ordner dotnetfx und seinen gesamten Inhalt auf den Server, den Sie zur Bereitstellung verwenden.

Nachdem Sie den Ordner dotnetfx an den gewünschten Bereitstellungsort verschoben haben, ist der nächste Schritt die Erstellung eines Active Directory-Pakets für das .NET Framework.

So erstellen Sie ein .NET Framework-Paket

  1. Öffnen Sie die SMS Administrator Console (SMS Administrative Programme). Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programs (Programme), und wählen Sie Systems Management Server aus.

  2. Erweitern Sie den Knoten Site Database (Standortdatenbank), und klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Struktur Site Database (Standortdatenbank) auf den Knoten Packages (Pakete).

  3. Zeigen Sie im Menü Action (Aktion) auf New (Neu), und klicken Sie auf Package (Paket). Daraufhin wird das Dialogfeld Package Properties (Paketeigenschaften) angezeigt.

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Package Properties (Paketeigenschaften) auf die Registerkarte General (Allgemein), und geben Sie die folgenden Informationen ein:

    Name .NET Framework
    Version: 1.1.4322
    Publisher: Microsoft
    Language: English

  5. Klicken Sie im Dialogfeld Package Properties (Paketeigenschaften) auf die Registerkarte Data Source (Datenquelle).

  6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen This package contains source files (Dieses Paket enthält Quelldateien).

  7. Klicken Sie auf das Optionsfeld Always obtain files from source directory (Dateien immer aus Quellverzeichnis abrufen).

  8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Set... (Festlegen...). Daraufhin wird das Dialogfeld Set Source Directory (Quellverzeichnis festlegen) angezeigt.

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Set Source Directory (Quellverzeichnis festlegen) auf das Optionsfeld Local drive on site server (Lokales Laufwerk auf Standortserver) ODER Network Path (UNC Name) [Netzwerkpfad (UNC-Name)]. (Dies hängt davon ab, ob Sie das bereitzustellende Programm freigeben möchten.)

  10. Klicken Sie auf die Schaltfläche Browse... (Durchsuchen...). Daraufhin wird das Dialogfeld Browse for Folder (Ordner suchen) angezeigt.

  11. Wählen Sie das Verzeichnis C:\DotNetFx aus, oder geben Sie das Serververzeichnis (\\<Servername>\<Ordnername>) ein, in das die Dateien vorher extrahiert wurden.

  12. Klicken Sie im Dialogfeld Browse for Folder (Ordner durchsuchen) auf OK.

  13. Klicken Sie im Dialogfeld Set Source Directory (Quellverzeichnis festlegen) auf OK.

  14. Klicken Sie im Dialogfeld Package Properties (Paketeigenschaften) auf OK.

Als Nächstes erstellen Sie ein .NET Framework-Programm für das .NET Framework-Paket. Jedes SMS-Paket enthält mindestens ein SMS-Programm. Dabei handelt es sich um eine Befehlszeile, die auf jedem Zielcomputer ausgeführt wird, um die Ausführung des Pakets zu steuern.

So erstellen Sie ein Programm für das .NET Framework-Paket

  1. Erweitern Sie den Knoten Microsoft .NET Framework <version#>English, der sich unter dem Knoten Packages (Pakete) befindet.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Programs (Programme), zeigen Sie auf New (Neu), und klicken Sie auf Program (Programm). Daraufhin wird das Dialogfeld Program Properties (Programmeigenschaften) angezeigt.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld Program Properties (Programmeigenschaften) auf die Registerkarte General (Allgemein), und geben Sie die folgenden Informationen ein:

    Name .NET Framework Program

    Command line: msiexec /i netfx.msi /q ARPSYSTEMCOMPONENT=1

    Optional arguments ARPNOREMOVE=1

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Program Properties (Programmeigenschaften) auf die Registerkarte Environment (Umgebung).

  5. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen User input required (Benutzereingabe erforderlich).

  6. Klicken Sie auf die Optionsschaltfläche Run with administrative rights (Mit administrativen Rechten ausführen).

  7. Klicken Sie auf OK.

Als Nächstes erstellen Sie einen Verteilungspunkt für das .NET Framework-Paket. SMS-Verteilungspunkte sind Freigaben auf Standortsystemen, auf die Paketquelldateien für den Zugriff durch Clientcomputer kopiert werden.

So erstellen Sie einen .NET Framework-Verteilungspunkt

  1. Klicken Sie unter dem Knoten Microsoft .NET Framework <version#> English mit der rechten Maustaste auf Distribution Points (Verteilungspunkte).

  2. Klicken Sie auf New (Neu) und anschließend auf Distribution Points (Verteilungspunkte). Der New Distribution Points Wizard (Assistent für neue Verteilungspunkte) wird angezeigt.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld New Distribution Points Wizard (Assistent für neue Verteilungspunkte) auf die Schaltfläche Next (Weiter).

  4. Wählen Sie den Verteilungspunkt aus, auf den Sie das .NET Framework-Paket kopieren möchten.

  5. Klicken Sie auf Finish (Fertig stellen), um mit der Verteilung zu starten.

Erstellen Sie zum Schluss eine Ankündigung für das .NET Framework-Programm. Eine Ankündigung gibt an, welches Programm den Clientcomputern zur Verfügung steht, welche Computer die Ankündigung empfangen und wann die Installation des Programms geplant ist.

So erstellen Sie eine .NET Framework-Ankündigung

Anmerkung Sie können einen Zeitplan vor Erstellung einer Zuweisung festlegen. Dies hilft Ihnen bei der Bestimmung eines Zeitpunkts, zu dem das Paket auf Zielcomputern bereitgestellt wird. Sie klicken dazu auf die Registerkarte Schedule (Zeitplan) und erstellen eine verbindliche Zuweisung für die aktuelle Uhrzeit (oder Sie planen eine für einen späteren Zeitpunkt).

  1. Klicken Sie in der Struktur Site Database (Standortdatenbank) mit der rechten Maustaste auf den Knoten Advertisements (Ankündigungen).

  2. Klicken Sie auf New (Neu) und anschließend auf Advertisement (Ankündigung). Daraufhin wird das Dialogfeld Advertisement Properties (Eigenschaften für Ankündigung) angezeigt.

  3. Geben Sie im Dialogfeld Advertisement Properties (Eigenschaften für Ankündigung) auf der Registerkarte General (Allgemein) die folgenden Informationen ein:

    • Geben Sie im Abschnitt Name die Bezeichnung ".NET Framework Advertisement" ein.

    • Wählen Sie in der Dropdownliste Package (Paket) den Eintrag Microsoft .NET Framework <version#> English.

    • Wählen Sie in der Dropdownliste Program (Programm) den Eintrag .NET Framework Program.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Browse... (Durchsuchen...), und wählen Sie die gewünschte Gruppe von Computern, auf denen .NET Framework bereitgestellt werden soll.

  5. Klicken Sie auf OK.

Bereitstellen des .NET Framework mithilfe des Active Directory

Active Directory ermöglicht Ihnen die Bereitstellung von Software mit Administratorberechtigungen in einem Netzwerk. Dieser Abschnitt beschreibt das spezifische Verfahren für die Verwendung des Active Directory zur Bereitstellung des Windows Installer-Setuppakets für Dotnetfx.exe in einem Netzwerk. Zusätzliche Produktinformationen und Dokumentation zu Active Directory finden Sie auf der Active Directory-Homepage (in Englisch).

Zur Bereitstellung des verteilbaren .NET Framework-Pakets Dotnetfx.exe mit administrativen Rechten müssen Sie die Windows Installer-Datei netfx.msi aus der Datei Dotnetfx.exe extrahieren. Netfx.msi ist die Datei, die Sie zur Bereitstellung des .NET Framework verwenden.

Bevor Sie ein Windows Installer-Setuppaket auf einem Active Directory-Clientcomputer installieren können, muss auf diesem der Windows Installer-Installationsdienst eingerichtet sein. Das in diesem Abschnitt beschriebene Verfahren setzt voraus, dass vor der Bereitstellung von Dotnetfx.exe Windows Installer 2.0 auf allen Clientcomputern installiert ist. Windows Installer 2.0 steht als Download im Microsoft Download Center (in Englisch) zur Verfügung. Beachten Sie, dass sich diese Installerdateien nicht für die Bereitstellung mit Active Directory eignen. Sie müssen entweder auf jedem Computer einzeln oder elektronisch mit Systems Management Server installiert werden.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Mindestkonfigurationsanforderungen, die erfüllt sein müssen, um das .NET Framework auf einem Computer zu installieren. Spezifische Software- und Hardwareanforderungen sowie -empfehlungen finden Sie unter .

Nachdem der Netzwerkadministrator sichergestellt hat, dass alle vernetzten Computer, auf denen Dotnetfx.exe installiert wird, den Mindestkonfigurationsanforderungen entsprechen, müssen die folgenden Tasks und ihre einzelnen Schritte in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden.

Extrahieren Sie zunächst die Datei dotnetfx.exe, die Sie zur Bereitstellung des .NET Framework verwenden.

So extrahieren Sie die Datei "Dotnetfx.exe" zur Bereitstellung des .NET Framework

  1. Downloaden Sie Dotnetfx.exe in das Stammverzeichnis auf Laufwerk C:\ auf dem lokalen Computer.

  2. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.

  3. Wechseln Sie in das Stammverzeichnis von Laufwerk C:\.

  4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung mkdir dotnetfx ein, um ein Verzeichnis zu erstellen, in das Sie Dotnetfx.exe kopieren.

  5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung dotnetfx.exe /T:c:\dotnetfx /C ein, um die Dateien in das Verzeichnis dotnetfx zu extrahieren.

  6. Schließen Sie das Eingabeaufforderungsfenster.

  7. Öffnen Sie den Ordner C:\dotnetfx in Windows Explorer, und überprüfen Sie, ob die Dateien extrahiert wurden.

  8. Verschieben Sie den Ordner dotnetfx und seinen gesamten Inhalt auf den Server, den Sie zur Bereitstellung verwenden.

Nachdem Sie den Ordner dotnetfx an den gewünschten Bereitstellungsort verschoben haben, ist der nächste Schritt die Erstellung eines Active Directory-Pakets für das .NET Framework.

So erstellen Sie ein .NET Framework-Paket in Active Directory

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie auf Programs (Programme) und anschließend auf Administrative Tools (Verwaltung). Klicken Sie auf Active Directory Users and Computers (Active Directory-Benutzer und -Computer). Die Struktur Active Directory Users and Computers (Active Directory-Benutzer und -Computer) wird angezeigt.

  2. Klicken Sie oben in der Struktur mit der rechten Maustaste auf den Domänenknoten. Klicken Sie im Kontextmenü auf Properties (Eigenschaften). Das Dialogfeld Properties (Eigenschaften) wird angezeigt.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Group Policy (Gruppenrichtlinie).

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Edit (Bearbeiten). Ein Fenster mit der Struktur Default Domain Policy (Standarddomänenrichtlinie) wird angezeigt.

  5. Für die Art der Zuweisung der Software gibt es zwei Möglichkeiten. Sie können unter Group Policy (Gruppenrichtlinie) den Knoten Computer Configuration (Computerkonfiguration) auswählen, um die auf Computer anzuwendenden Richtlinien festzulegen, unabhängig davon, wer sich auf diesen anmeldet. Alternativ dazu können Sie unter Group Policy (Gruppenrichtlinie) den Knoten User Configuration (Benutzerkonfiguration) auswählen, um die auf Benutzer anzuwendenden Richtlinien festzulegen, unabhängig davon, auf welchem Computer sich diese anmelden. Markieren und erweitern Sie für unser Beispiel den Knoten User Configuration (Benutzerkonfiguration). Erweitern Sie den Ordner Software Settings (Softwareeinstellungen), der sich unter dem Knoten User Configuration (Benutzerkonfiguration) befindet. Anmerkung Führen Sie eine Zuordnung für das freigegebene Verzeichnis auf dem Active Directory-Server durch, da ansonsten die Erstellung eines Pakets für die Installation nicht gestattet wird.

    redistdeploy1_1_01.gif

    Bild 1.

  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Software installation (Softwareinstallation). Zeigen Sie auf New (Neu), und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf Package (Paket).

  7. Im anschließend angezeigten Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Pfad für die Windows Installer-Datei (.msi) für das Paket einzugeben. Suchen Sie das Verzeichnis, in das Sie den Ordner Dotnetfx.exe kopiert haben, und klicken Sie auf die Datei netfx.msi.

  8. Markieren Sie die Option Advanced Published or Assigned (Erweitert veröffentlicht oder zugewiesen), und klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

  9. Ein Fenster wird angezeigt, in dem Sie entweder eine automatische Installation oder die Veröffentlichung der Software durchführen können. Bei Auswahl der Option Auto Install (Autom. Installation) wird die Software automatisch auf jedem Computer in der Domäne installiert. Bei Auswahl der Option Publish (Veröffentlichen) wird die Software der Liste der verfügbaren Produkte hinzugefügt. Eine Installation erfolgt aber erst dann, wenn dies vom Benutzer gewünscht wird. Nachdem Sie alle erforderlichen Elemente geändert haben, klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

  10. Beenden Sie die Konsole Active Directory Users and Computers (Active Directory-Benutzer und -Computer).

  11. Wenn Sie unter Group Policy (Gruppenrichtlinie) den Knoten User Configuration (Benutzerkonfiguration) ausgewählt haben, um die auf Benutzer anzuwendenden Richtlinien unabhängig vom Anmeldecomputer festzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:

    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Software installation (Softwareinstallation). Zeigen Sie auf New (Neu), und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf Package (Paket).

    2. Im anschließend angezeigten Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Pfad für die Windows Installer-Datei (.msi) für das Paket einzugeben. Suchen Sie das Verzeichnis, in das Sie den Ordner Dotnetfx.exe kopiert haben, und klicken Sie auf die Datei netfx.msi.

    3. Markieren Sie die Option Advanced Published or Assigned (Erweitert veröffentlicht oder zugewiesen), und klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    4. Ein Fenster wird angezeigt, in dem Sie entweder eine automatische Installation oder die Veröffentlichung der Software durchführen können. Bei Auswahl der Option Auto Install (Autom. Installation) wird die Software automatisch auf jedem Computer in der Domäne installiert. Bei Auswahl der Option Publish (Veröffentlichen) wird die Software der Liste der verfügbaren Produkte hinzugefügt. Eine Installation erfolgt aber erst dann, wenn dies vom Benutzer gewünscht wird. Nachdem Sie alle erforderlichen Elemente geändert haben, klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    5. Beenden Sie die Konsole Active Directory Users and Computers (Active Directory-Benutzer und -Computer).

Nach Abschluss des Setups des .NET Framework-Pakets in Active Directory wird in einem nächsten Schritt überprüft, ob das Paket für die Installation zur Verfügung steht.

Festlegen erhöhter Berechtigungen über Gruppenrichtlinie

Da das .NET Framework-Paket (wie die meisten Pakete) nur lokalen Administratoren des Computers die Installation des Pakets gestattet, sollten Sie für die Ankündigung des Pakets pro Computer unter Group Policy (Gruppenrichtlinie) erhöhte Berechtigungen verwenden.

Als Administrator können Sie Richtlinien für einen Benutzer, einen Computer oder eine Gruppe von Benutzern erstellen. Weitere Informationen zur Erstellung spezieller Richtlinienprofile finden Sie in der Hilfe des Systemrichtlinieneditors. Weitere Informationen zur Konfiguration von Richtlinien finden Sie auch in der Hilfe des Richtlinien-Snap-Ins.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Richtlinie für die Bereitstellung von .NET Framework festzulegen.

  1. Zeigen Sie im Menü Start auf Programs (Programme), anschließend auf Administrative Tools (Verwaltung), und klicken Sie auf Active Directory Users and Computers (Active Directory-Benutzer und -Computer).

  2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf die Domäne oder Organisationseinheit, für die Sie die Richtlinie festlegen möchten.

  3. Klicken Sie auf Properties (Eigenschaften), und anschließend auf die Registerkarte Group Policy (Gruppenrichtlinie).

  4. Wählen Sie unter Group Policy Objects Links (Gruppenrichtlinienobjekt-Verknüpfungen) ein Gruppenrichtlinienobjekt aus, und klicken Sie auf Edit (Bearbeiten).

  5. Öffnen Sie den Ordner Local Computer Policy\Administrative Templates\Windows Component\Windows Installer (Richtlinie für Lokaler Computer\Administrative Vorlagen\Windows-Komponente\Windows Installer).

  6. Doppelklicken Sie im Detailfenster auf die Richtlinie Always install with elevated privileges (Immer mit erhöhten Rechten installieren).

  7. Setzen Sie im Dialogfeld Group Policy Property (Eigenschaft für Gruppenrichtlinie) diese Richtlinie durch Aktivieren des Kontrollkästchens in Kraft, und klicken Sie auf OK.

  8. Öffnen Sie den Ordner User Configuration\Administrative Templates\Windows Component\Windows Installer (Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponente\Windows Installer), und wiederholen Sie Schritte 6 und 7.

    Die Richtlinie Always install with elevated privileges (Immer mit erhöhten Rechten installieren) kann mit dem Systemrichtlinien-Editor und der Windows Installer-Richtlinie festgelegt werden.

    redistdeploy1_1_02.gif

    Bild 2.

Überprüfen, ob das Paket für die Zuweisung zu Computern bereit ist
Nach Abschluss des Setups des .NET Framework-Pakets unter Group Policy (Gruppenrichtlinie) wird in einem nächsten Schritt überprüft, ob das Paket für die Installation zur Verfügung steht. Die nachfolgenden Anweisungen beschreiben, wie Administratoren Einstellungen für das neu erstellte Paket innerhalb Active Directory ändern.

Registerkarte "General (Allgemein)"

Nach Zuweisung des .NET Framework-Pakets werden relevante Informationen zum Paket automatisch auf der Registerkarte General (Allgemein) angezeigt.

Registerkarte "Deployment (Bereitstellung)"

Auf der Registerkarte Deployment (Bereitstellung) können Sie angeben, ob Sie .NET Framework veröffentlichen oder zuweisen möchten. Falls ein Administrator entscheidet, das Snap-In unter Computer Configuration (Computerkonfiguration) zu öffnen, steht die Option Published (Veröffentlicht) nicht zur Verfügung.

Aktivieren Sie unter Deployment options (Bereitstellungsoptionen) die entsprechenden Kontrollkästchen, um anzugeben, wann und wie .NET Framework auf den Computern der Benutzer installiert wird. Sie können folgende Optionen einstellen:

  • .NET Framework automatisch installieren, wenn Benutzer eine Datei öffnen, die mit einer .NET Framework-Anwendung verknüpft ist. Diese Einstellung ist automatisch aktiviert.

  • Sehen Sie für die anderen Optionen in der Gruppenrichtlinien-Hilfe nach, um sicherzustellen, dass diese Bereiche abgedeckt sind.

Unter Installation user interface options (Benutzeroberflächenoptionen für die Installation) können Sie angeben, in welchem Umfang das .NET Framework-Setup während des Installationsvorgangs angezeigt wird. Die empfohlene Einstellung (und die Standardeinstellung) lautet Basic (Minimal), wodurch das Paket automatisch ohne Benutzereingriff installiert wird. (Die Einstellung Basic (Minimal) entspricht der Befehlszeilenoption /qb-.)

redistdeploy1_1_03.gif

Bild 3.

Um weitere Bereitstellungsoptionen festzulegen, klicken Sie auf Advanced (Erweitert). Im Dialogfeld Erweiterte Bereitstellungsoptionen können Sie folgende Einstellungen durchführen:

  • Festlegen, dass Windows 2000 oder Windows Server 2003 das Paket installieren sollen, selbst wenn die Installationssprache des Pakets von der Windows 2000- oder Windows Server 2003-Installationssprache abweicht.

  • Entfernen nicht verwalteter Paketinstallationen, wenn Sie das Paket über die Installation und Wartung der Gruppenrichtliniensoftware bereitstellen.

Registerkarte "Upgrades (Aktualisierungen)"

Wenn Sie bereits eine .NET Framework-Installation verwalten, können Sie über die Registerkarte Upgrades (Aktualisierungen) eine neue Version des Produkts installieren.

Registerkarte "Categories (Kategorien)"

Durch Verknüpfung des .NET Framework mit einer Kategorie kann das .NET Framework bei der Veröffentlichung in der Systemsteuerung unter Software angezeigt werden.

Registerkarte "Modifications (Änderungen)"

Mit der Registerkarte Modifications (Änderungen) weisen Sie dem .NET Framework ein Transformationspaket (.mst-Datei) zu (falls vorhanden). Klicken Sie auf Add (Hinzufügen), wählen Sie ein Transformationspaket aus, und klicken Sie anschließend auf Open (Öffnen), um es der Registerkarte Modifications (Änderungen) hinzuzufügen.

Beachten Sie, dass Sie zwar mehrere Transformationspakete hinzufügen können, aber nur ein Transformationspaket pro .NET Framework-Installation, und dass Sie das Transformationspaket nur bei Zuweisung des .NET Framework anwenden können.

Registerkarte "Security (Sicherheit)"

Auf der Registerkarte Security (Sicherheit) werden Standardsicherheitsoptionen von Windows angezeigt. Sie können die .NET Framework-Bereitstellung durch Filtern der Installationseinstellungen für die Gruppenrichtliniensoftware mithilfe von ACLs optimieren.

So überprüfen Sie ein Active Directory-Paket

  1. Melden Sie sich bei einem beliebigen Computer an, der zur Domäne gehört. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie auf Control Panel (Systemsteuerung), und klicken Sie anschließend auf Add or Remove Programs (Software).

  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add New Programs (Neue Programme hinzufügen). Das .NET Framework-Installationspaket sollte in der Liste der verfügbaren Software angezeigt werden.

  3. Falls das .NET Framework-Installationspaket nicht in dieser Liste angezeigt wird, wurde das Paket in Active Directory inkorrekt konfiguriert. Kehren Sie zur Konsole Active Directory Users and Computers (Active Directory-Benutzer und -Computer) zurück, und doppelklicken Sie auf das Paket, um es erneut zu konfigurieren.

Falls der Netzwerkadministrator bei der Erstellung des .NET Framework-Pakets in Active Directory die Option Publish (Veröffentlichen) auswählt, wird das Paket der Liste der Software hinzugefügt, die Computern in der Domäne zur Verfügung steht. Benutzer, die das Paket auf einem Clientcomputer installieren möchten, können die nachfolgenden Anweisungen ausführen.

So installieren Sie das .NET Framework-Paket

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie auf Control Panel (Systemsteuerung), und klicken Sie anschließend auf Add or Remove Programs (Software).

  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add New Programs (Neue Programme hinzufügen).

  3. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Software das .NET Framework-Paket aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Add (Hinzufügen). Dadurch wird das Microsoft .NET Framework-Setup gestartet.

    Anmerkung Vor dem Starten von Microsoft .NET Framework-Setup muss Windows Installer 2.0 auf dem Clientcomputer installiert sein. Setup kann nicht ausgeführt werden, wenn Windows Installer 2.0 nicht installiert ist.

  4. Sobald der Installer das Fenster für das Microsoft .NET Framework-Setup anzeigt, klicken Sie auf die Schaltfläche Next (Weiter).

  5. Um mit der Installation fortzufahren, klicken Sie auf die Optionsschaltfläche Accept (Akzeptieren) und anschließend auf die Schaltfläche Next (Weiter). Der Installer beginnt mit dem Kopieren der Dateien und der Aktualisierung des Systems.

  6. Nach Abschluss der Installation wird ein entsprechendes Dialogfeld angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

Anmerkung Für eine korrekte Deinstallation des .NET Framework-Pakets sollten Sie ebenfalls die Option Add or Remove Programs (Software) verwenden.

Manuelles Installieren von "Dotnetfx.exe" von einer Netzwerkfreigabe oder einer Intranetsite

Sie können Benutzer an eine Downloadadresse für Dotnetfx.exe auf einer Netzwerkfreigabe oder einer Intranetsite eines Unternehmens verweisen. Benutzer haben somit die Möglichkeit, Dotnetfx.exe auf dem Computer auszuführen und zu installieren, auf dem sie eine .NET Framework-Anwendung bereitstellen und ausführen möchten. Beachten Sie, dass Sie für die Installation von Dotnetfx.exe über Administratorberechtigungen auf dem Computer verfügen müssen.

Weiterhin wird eine Installation von MDAC 2.6 oder höher für Anwendungen empfohlen, die Datenzugriff enthalten. MDAC steht als Download auf der Universal Data Access-Website (in Englisch) zur Verfügung.

Manuelles Installieren von "Dotnetfx.exe" von der Microsoft-Website

Sie können Benutzer an eine Downloadadresse für Dotnetfx.exe im Microsoft Download Center (in Englisch) oder eine Adresse auf der Microsoft Windows Update-Website verweisen. Benutzer haben somit die Möglichkeit, Dotnetfx.exe auf dem Computer auszuführen und zu installieren, auf dem sie eine .NET Framework-Anwendung bereitstellen und ausführen möchten. Beachten Sie, dass Sie für die Installation von Dotnetfx.exe über Administratorberechtigungen auf dem Computer verfügen müssen.

Weiterhin benötigt .NET Framework die Installation von MDAC 2.6 oder höher für Anwendungen, die Datenzugriff enthalten. MDAC steht als Download auf der Universal Data Access-Website (in Englisch) zur Verfügung.

Bei einer automatischen Installation werden alle Benutzeroberflächen- und Fehlermeldungen unterdrückt, die von Dotnetfx.exe und Install.exe zurückgegeben werden (Letztere ist in Dotnetfx.exe enthalten). Die Angabe der Optionen /q:a und /q bei einer automatischen Installation ermöglicht eine standardisierte Benutzererfahrung. Die Angabe der Option /l erstellt eine Setupprotokolldatei, netfx.log, im Verzeichnis %temp%, in der alle Fehler protokolliert werden.

Erstellen eines einzigen Setupprojekts für die Installation der .NET Framework-Anwendung und von "Dotnetfx.exe"

Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel soll die Erstellung eines einzigen Setupprogramms demonstrieren, das bei seiner Ausführung das verteilbare .NET Framework-Paket Dotnetfx.exe installiert und anschließend bei Bedarf eine .NET Framework-Anwendung. Dieses Beispiel verknüpft Dotnetfx.exe und das Microsoft Windows Installer-basierte Setupprogramm (.msi-Datei) einer .NET Framework-Anwendung. Dieses Beispiel wurde in nicht verwaltetem Code erstellt, da es in der Lage sein muss, auf einem Computer ausgeführt zu werden, auf dem das .NET Framework nicht installiert ist. Sie können eine vorkompilierte Version von Setup.exe downloaden.

.NET Framework erfordert, dass MDAC 2.6 oder höher für alle Anwendungen installiert ist, die Datenzugriff beinhalten. Microsoft stellt MDAC_typ.exe zur Verfügung, eine eigenständige ausführbare Datei, die zum Installieren von MDAC ausgeführt werden kann. Sie steht als Download auf der Universal Data Access-Website (in Englisch) zur Verfügung. Für .NET Framework-Anwendungen, die Datenzugriff enthalten, lässt sich das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel so erweitern, dass MDAC_typ.exe automatisch installiert wird, indem nach dem Registrierungsschlüssel HKLM\SOFTWARE\Microsoft\DataAccess gesucht wird, wobei FullInstallVer den Wert 2.6 oder höher hat. Sie können ein Beispiel einer ausführbaren Datei, bei der die MDAC-Installation in einem Windows Installer-Paket (.msi-Datei) gekapselt ist, über den Artikel Install DCOM and MDAC Through a Windows Installer Package (in Englisch) downloaden.

Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel führt die folgenden Aktionen durch:

  1. Überprüfen, ob die Version 1.1 des .NET Framework auf dem Zielcomputer installiert ist.

  2. Falls die angegebene Version nicht installiert ist, startet es eine Installation von Dotnetfx.exe und führt bei Bedarf eine Aktualisierung auf Windows Installer 2.0 durch. Dabei ist eventuell ein Computerneustart erforderlich.

  3. Überprüfen, ob irgendwelche der angegebenen .NET Framework 1.1-Sprachpakete installiert sind.

  4. Falls die angegebenen Sprachpakete nicht installiert sind, wird eine Installation des erforderlichen Sprachpakets gestartet.

  5. Installieren der .NET Framework-Hostanwendung. Falls ein Computerneustart erforderlich ist, wird dieser solange unterdrückt, bis die Installation der Hostanwendung abgeschlossen ist.

Anmerkung Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel sucht nicht nach allgemeinen Fehlercodes. Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel startet einfach bei Bedarf das Setupprogramm von .NET Framework, Version 1.1 und aller dazugehörigen Sprachpakete, die in der Datei settings.ini festgelegt werden. Alle Installationen erfolgen im vollständigen UI-Modus, und alle Fehler oder Probleme, die während des Setup von .NET Framework 1.1 oder des Sprachpakets auftreten, werden dem Benutzer angezeigt.

Ermitteln, ob das .NET Framework 1.1 installiert ist

Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel zeigt den erforderlichen Code für das Wrappen eines Setupprogramms, um zu überprüfen, ob das .NET Framework installiert ist.

Anmerkung Unabhängig von der Sprache wird der gleiche Registrierungsschlüssel für alle Versionen von dotnetfx.exe überprüft. Wenn Sie daher Dialogfelder in einer bestimmten Sprache anzeigen möchten, sollten Sie die entsprechende Version von dotnetfx.exe verwenden. Bei der Entscheidung über die zu verwendende Version von dotnetfx.exe müssen Sie keine Änderungen an der settings.ini-Datei durchführen.

Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel verwendet den folgenden Registrierungsschlüssel zur Erkennung von .NET Framework Version 1.1.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322

Anschließend wird das Vorhandensein des Eintragswerts überprüft:

Install (DWORD value = 1)

.NET Framework Version 1.1-Sprachpakete werden mit den Registrierungsschlüsseln aus der folgenden Tabelle erkannt:

Chinesisches (traditionell) Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1028 Install (DWORD value = 1)

Chinesisches (vereinfacht) Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\2052Install (DWORD value = 1)

Dänisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1030Install (DWORD value = 1)

Deutsches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1031Install (DWORD value = 1)

Finnisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1035Install (DWORD value = 1)

Französisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1036Install (DWORD value = 1)

Griechisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1032Install (DWORD value = 1)

Italienisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1040Install (DWORD value = 1)

Japanisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1041Install (DWORD value = 1)

Koreanisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1042Install (DWORD value = 1)

Niederländisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1043Install (DWORD value = 1)

Norwegisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1044Install (DWORD value = 1)

Polnisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1045Install (DWORD value = 1)

Portugiesisches (Brasilien) Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1046Install (DWORD value = 1)

Portugiesisches (Portugal) Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\2070Install (DWORD value = 1)

Russisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1049Install (DWORD value = 1)

Schwedisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1053Install (DWORD value = 1)

Spanisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\3082Install (DWORD value = 1)

Tschechisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1029Install (DWORD value = 1)

Türkisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1055Install (DWORD value = 1)

Ungarisches Sprachpaket

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322\1038Install (DWORD value = 1)

Aufrufen von MSI-Setup für eine Anwendung und Unterdrücken des Neustarts, bis die Anwendung installiert ist

Der folgende Befehl ruft MSI-Setup für die Hostanwendung myapp.msi auf. Die Option REBOOT=ReallySuppress unterdrückt einen Computerneustart, bis die Installation von myapp abgeschlossen ist.

msiexec /i myapp.msi REBOOT=ReallySuppress

Beachten Sie, dass das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel nicht nach Fehlercodes suchen muss, die von der Hostanwendung myapp oder dotnetfx.exe generiert werden, da es sich um keine automatische Installation handelt und alle Fehler dem Benutzer über die Windows Installer-Benutzeroberfläche angezeigt werden.

Erstellen einer "Settings.ini"-Datei

Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel verwendet die externe Datei settings.ini zur Ermittlung der folgenden Informationen:

  • Speicherort von Dotnetfx.exe und der Hostanwendung

  • Installiertes Sprachpaket

  • Benutzerdefinierte Zeichenfolgen, die für Dialogfelder der Setup.exe verwendet werden

Der Standardordner für die Datei settings.ini ist derselbe Order wie für Setup.exe. Sie können die im Setup.exe-Bootstrapperbeispiel enthaltene settings.ini-Datei kopieren und anschließend die Datei nach Bedarf bearbeiten, um die korrekten Werte für Ihre Anwendung anzugeben.

Festlegen des Speicherorts für "Dotnetfx.exe" und die Hostanwendung

Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel setzt voraus, dass sich Dotnetfx.exe und die .NET Framework-Anwendung an einem bekannten Speicherort relativ zu Setup.exe befinden. Das Setup.exe-Bootstrapperbeispiel setzt voraus, dass sich Dotnetfx.exe in demselben Verzeichnis befindet, in dem es selbst gespeichert ist.

Die folgenden Beispiele für settings.ini-Dateien zeigen, wie auf ein Windows Installer-Paket (.msi-Datei) für eine .NET Framework-Hostanwendung und Dotnetfx.exe an unterschiedlichen Speicherorten relativ zum Speicherort von Setup.exe verwiesen werden kann.

Die folgende settings.ini-Beispieldatei zeigt auf das Windows Installer-Paket für eine .NET Framework-Anwendung, mySetup.msi, und Dotnetfx.exe, das sich in demselben Ordner wie Setup.exe befindet.

[Bootstrap] 
Msi=mySetup.msi 
ProductName= My Application  
DialogText= 
CaptionText=My Application 
ErrorCaptionText= My Application Error 
FxInstallerPath=c:\myProjectFolder\

Die folgende settings.ini-Beispieldatei zeigt auf das Windows Installer-Paket für eine .NET Framework-Anwendung, mySetup.msi, und Dotnetfx.exe, das sich auf einer Netzwerkfreigabe, getrennt von Setup.exe befindet.

[Bootstrap] 
Msi=\\myNetworkShare\myProjectFolder\mySetup.msi 
ProductName=My Application 
'DialogText= 
CaptionText=My Application 
ErrorCaptionText= My Application Error 
FxInstallerPath=\\myNetworkShare\myProjectFolder\

Die folgende settings.ini-Beispieldatei zeigt auf das Windows Installer-Paket für eine .NET Framework-Anwendung, mySetup.msi, und Dotnetfx.exe, das sich auf demselben Computer wie Setup.exe, jedoch in anderen Ordnern, befindet.

[Bootstrap] 
Msi=c:\myInstallerFiles\mySetup.msi 
ProductName= My Application 
'DialogText= 
CaptionText=My Application 
ErrorCaptionText= My Application Error 
FxInstallerPath=c:\myExecutables\

Die folgende settings.ini-Beispieldatei zeigt auf das Windows Installer-Paket für eine .NET Framework-Anwendung, mySetup.msi, und Dotnetfx.exe, das sich auf derselben CD wie Setup.exe, jedoch in anderen Ordnern, befindet.

[Bootstrap] 
Msi=myInstallerFiles\mySetup.msi 
ProductName= My Application 
'DialogText= 
CaptionText=My Application 
ErrorCaptionText= My Application Error 
FxInstallerPath=myExecutables\

Festlegen des zu installierenden Sprachpakets

Wenn Sie .NET Framework Version 1.1 und die Sprachpakete installieren möchten, müssen Sie dies in der Datei settings.ini im Abschnitt [LangPacks] angeben. Sie geben an, welche Sprache Sie installieren möchten, indem Sie die Gebietsschema-ID (LCID) auflisten.

Zusammen mit der Angabe einer LCID ihrer Wahl müssen Sie auch einen Ordner in demselben Verzeichnis, in das Sie dotnetfx.exe kopiert haben, erstellen, der dem Namen der LCID entspricht, die in der Datei settings.ini aufgelistet ist. Um beispielsweise das japanische Sprachpaket zu installieren, müssen Sie LCID 1041 im Abschnitt [LangPacks] auflisten und auch einen Ordner mit der Bezeichnung 1041 erstellen, der sich im gleichen Verzeichnis wie Dotnetfx.exe befindet. Mithilfe ein und derselben settings.ini-Datei können Sie mehrere Sprachpakete installieren.

Die folgende Tabelle enthält eine Liste der verfügbaren Sprachversionen und die LCID, die in der Datei settings.ini anzugeben ist.

Sprache

LCID

Chinesisch (traditionell)

1028

Chinesisch (vereinfacht)

2052

Dänisch

1030

Deutsch

1031

Finnisch

1035

Französisch

1036

Griechisch

1032

Italienisch

1040

Japanisch

1041

Koreanisch

1042

Niederländisch

1043

Norwegisch

1044

Polnisch

1045

Portugiesisch (Brasilien)

1046

Portugiesisch (Portugal)

2070

Russisch

1049

Schwedisch

1053

Spanisch

3082

Tschechisch

1029

Türkisch

1055

Ungarisch

1038

Die im Beispiel enthaltene Datei settings.ini verfügt über eine Auflistung aller unterstützten Sprachpakete und der entsprechenden LCID im Abschnitt [LangPacks]. Wenn Sie ein bestimmtes Sprachpaket installieren möchten, entfernen Sie einfach alle Zeichen, die die ausgewählte LCID umgeben, und listen Sie nur die erforderliche LCID auf.

Die folgende settings.ini-Beispieldatei weist Setup.exe an, nach dem französischen Sprachpaket zu suchen.

[Bootstrap] 
Msi=mySetup.msi 
ProductName= My Application  
'DialogText= 
CaptionText=My Application 
ErrorCaptionText= My Application Error 
FxInstallerPath=c:\myProjectFolder\ 
[LangPacks] 
1036

Anpassen von Zeichenfolgen für Dialogfelder von "Setup.exe"

Sie können die folgenden Variablen in der Datei settings.ini bearbeiten, um die in Setup.exe angezeigten Zeichenfolgen zu bearbeiten.

ProductName

Diese Variable gibt den Namen der .NET Framework-Anwendung an, die mit Setup.exe installiert wird. Der angegebene Produktname dient zur Anpassung des Textes im Dialogfeld, das nach dem Starten von Setup.exe angezeigt wird. Wenn Sie beispielsweise My Application als ProductName angeben, wird im Dialogfeld folgender Text angezeigt: "To start My Application Setup, click OK. To quit without installing, click Cancel" (Um My Application Setup zu starten, klicken Sie auf OK. Um ohne Installation abzubrechen, klicken Sie auf Abbrechen.")

Falls Sie die CaptionText-Variable nicht anpassen, wird ProductName auch zur Anpassung der Titelleiste für das Dialogfeld angezeigt, das nach dem Starten von Setup.exe angezeigt wird. Wenn Sie beispielsweise My Application als ProductName festlegen, wird in der Titelleiste "My Application Setup" angezeigt. Wenn Sie sowohl ProductName als auch CaptionText definieren, dient CaptionText zur Anpassung der Titelleiste in diesem Dialogfeld.

ProductName dient ebenfalls zur Anpassung des Titelleistentextes im Dialogfeld zur Erfolgsbestätigung, wenn die Installation der Anwendung abgeschlossen ist. Bei Nichtanpassung von ProductName wird der Standardtext "Application Setup" angezeigt.

DialogText

Diese Variable gibt den benutzerdefinierten Text an, der im Dialogfeld nach dem Starten von Setup.exe angezeigt werden soll. Bei Nichtanpassung von DialogText wird folgender Standardtext angezeigt: "To start Application Setup, click OK. To quit without installing, click Cancel" (Um Application Setup zu starten, klicken Sie auf OK. Um ohne Installation abzubrechen, klicken Sie auf Abbrechen).

CaptionText

Diese Variable gibt den benutzerdefinierten Text an, der in der Titelleiste des Dialogfelds nach dem Starten von Setup.exe angezeigt werden soll. Bei Nichtanpassung von CaptionText wird ProductName angezeigt. Bei Nichtanpassung von ProductName wird der Standardtext "Application Setup" angezeigt.

ErrorCaptionText

Gibt den benutzerdefinierten Text an, der in der Titelleiste der Fehlerdialogfelder von Setup.exe angezeigt wird. Bei Nichtanpassung von ErrorCaptionText wird der Standardtext "Application Setup Error" angezeigt.

Erstellen einer Infodatei für ein Setupprogramm

Es wird empfohlen, Ihr Setupprogramm mit einer Infodatei zu verteilen, in der die Mindestkonfigurationsanforderungen für den Computer aufgelistet sind, um eine erfolgreiche Ausführung des Setupprogramms zu gewährleisten. Geben Sie als Mindestanforderung für die Installation Microsoft Windows 98 oder höher mit Internet Explorer 5.01 an. Sie sollten auch MDAC 2.6 oder höher mit dem Hinweis auflisten, dass es zwar nicht für die Installation erforderlich ist, aber dennoch von .NET Framework-Anwendungen benötigt wird, die Datenzugriff enthalten. Weitere Informationen zu den minimalen Konfigurationsanforderungen für die Installation von Dotnetfx.exe finden Sie unter .

Starten einer automatischen Installation von "Dotnetfx.exe" und der Sprachpakete

Der folgende Befehl startet eine automatische Installation von Dotnetfx.exe:

dotnetfx.exe /q:a /c:"install /l /q"

Der folgende Befehl startet eine automatische Installation von langpack.exe (beliebiges Sprachpaket):

LangPack.exe /q:a /c:"inst /q"

Installieren lokalisierter Versionen von "Dotnetfx.exe"

Das .NET Framework Redistributable Package (Dotnetfx.exe) steht in 22 Sprachversionen zur Verfügung. Alle Versionen von Dotnetfx.exe sind programmtechnisch identisch, der einzige Unterschied zwischen den 22 Versionen ist die Benutzeroberfläche, die während der Installation angezeigt wird. Wenn z.B. eine japanische Version von dotnetfx.exe auf einem Computer mit englischer Sprache installiert wird, sind alle Dialogfelder und der Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) in Japanisch. Der Code selbst jedoch ist nicht lokalisiert, und alle von .NET Framework angezeigten Dialogfelder sind in Englisch. Wenn Sie daher Dialogfelder in einer bestimmten Sprache anzeigen möchten, sollten Sie die entsprechende Version von dotnetfx.exe verwenden.

Damit von .NET Framework Version 1.1 japanische Dialogfelder angezeigt werden, müssen Sie auch ein entsprechendes Sprachpaket installieren. Ein .NET Framework Version 1.1-Sprachpaket enthält nur lokalisierte Ressourcen (wie z.B. Fehlermeldungen), ändert jedoch programmtechnisch nichts an .NET Framework Version 1.1.

Für .NET Framework Version 1.1 stehen 21 Sprachpakete zur Verfügung, die alle auf demselben Computer installiert werden können. Es gibt jedoch kein englisches Sprachpaket, da alle Fehlercodes und Meldungen in dotnetfx.exe standardmäßig bereits in Englisch sind.

Falls möglich, sollte die lokalisierte Version von dotnetfx.exe und das entsprechende Sprachpaket auf lokalisierten Computern installiert werden. Dies bedeutet, dass Sie die ins Japanische lokalisierte Version von dotnetfx.exe sowie das japanische Sprachpaket bei Installation auf einem japanischen Computer verwenden sollten.

Anmerkung Bei Installation des .NET Framework-Sprachpakets auf einem Computer mit den Betriebssystemen Windows 98 oder Windows ME müssen die Systemcodepage und -schriftart das zu installierende Sprachpaket unterstützen. Es gibt eine Reihe von Optionen:

  • Installieren Sie dasselbe Sprachpaket wie die Sprache von Windows. Installieren Sie beispielsweise das japanische Sprachpaket unter der japanischen Version von Windows 98.

  • Installieren Sie eine lokalisierte Version des Sprachpakets auf einer lokalisierten Version von Windows, wobei die Codepage des Systems für beide Sprachen dieselbe ist. Installieren Sie beispielsweise das französische Sprachpaket unter der deutschen Version von Windows 98.

  • Installieren Sie .NET Framework Version 1.1 unter einer lokalisierten Version von Windows. Falls die Systemcodepage und -schriftart nicht die Sprache des zu installierenden .NET Framework-Sprachpakets unterstützen, werden die Setupdialogfelder nicht korrekt angezeigt. Beim Installieren des japanischen Sprachpakets unter der englischen Version von Windows 98 z.B. wird Text in den Setupdialogfeldern nicht richtig angezeigt.

    Diese Einschränkung betrifft nur Systeme unter Windows 98 und Windows Me. Sie können ein beliebiges .NET Framework-Sprachpaket unter einer beliebigen Sprachversion von Windows 2000, Windows NT 4.0, Windows XP oder der Windows Server 2003-Familie installieren.

Mindestkonfigurationsanforderungen

Dieser Abschnitt beschreibt die Mindestkonfigurationsanforderungen für einen Computer, auf dem das .NET Framework Redistributable Package installiert wird. Falls die Mindestanforderungen nicht erfüllt werden, blockiert das Setup von Dotnetfx.exe die Installation des Pakets. Beachten Sie insbesondere, dass es nicht möglich ist, das .NET Framework Redistributable Package auf einem Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Windows 95 auszuführen.

Plattform- und Softwareanforderungen

Mindestanforderungen

Zum Installieren von dotnetfx.exe muss eines der folgenden Betriebssysteme mit Microsoft Internet Explorer 5.01 oder höher auf Ihrem Computer installiert sein:

  • Microsoft Windows 98

  • Microsoft Windows 98 Second Edition

  • Microsoft Windows Millennium Edition (Windows Me)

  • Microsoft Windows NT 4 (Workstation oder Server) mit Service Pack 6a

  • Microsoft Windows 2000 (Professional, Server oder Advanced Server) mit dem aktuellsten Windows Service Pack und wichtigen Updates von der Microsoft Security-Website.

  • Microsoft Windows XP (Home oder Professional)

  • Microsoft Windows Server 2003-Familie

Empfohlene Software

Je nach Ihren Anwendungsanforderungen empfiehlt es sich, eines oder mehrere der folgenden Softwarepakete zu installieren:

Anmerkung Wenn die erforderlichen Softwareanforderungen nicht erfüllt sind, verhindert Setup die Installation nicht und weist Sie nicht darauf hin, dass Software fehlt.

Empfohlene Serversoftware

Je nach Ihren Anwendungsanforderungen benötigen Sie eventuell auch folgende Serversoftware:

  • MDAC 2.7 für Daten auf dem Server, verfügbar auf der Universal Data Access-Website (in Englisch).

  • Internet Information Services (IIS) auf dem Server für Windows 2000, Windows XP (Professional) und Windows Server 2003. Dies ist für das Verwenden von ASP.NET-Anwendungen erforderlich.

Hardwareanforderungen
Mindesthardwareanforderungen

Szenario

Erforderlicher Prozessor

Erforderlicher RAM-Speicher

Client

Pentium 90 MHz*

32 MB**

Server

Pentium 133 MHz*

128 MB**

*Oder die zum Ausführen des Betriebssystems erforderliche minimale Prozessorfrequenz, je nachdem, welcher Wert höher ist.

** Oder der zum Ausführen des Betriebssystems erforderliche minimale RAM-Speicher, je nachdem, welcher Wert höher ist.

Empfohlene Hardware

Szenario

Empfohlener Prozessor

Empfohlener RAM-Speicher

Client

Pentium 90 MHz oder schneller

96 MB oder mehr

Server

Pentium 133 MHz oder schneller

256 MB oder mehr


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