Lock:Deadlock (Ereignisklasse)

 

Nach dem abgebrochenen Versuch, eine Sperre abzurufen, wird die Lock:Deadlock-Ereignisklasse erstellt, weil dieser Versuch Teil einer Deadlocksituation war und als Deadlockopfer ausgewählt wurde.

Mit der Ereignisklasse Lock:Deadlock können Sie überwachen, ob Deadlocks auftreten und welche Objekte beteiligt sind. Mithife dieser Informationen können Sie ermitteln, ob die Deadlocks die Leistung Ihrer Anwendung deutlich beeinträchtigen oder nicht. Anschließend können Sie den Anwendungscode daraufhin untersuchen, ob Änderungen möglich sind, mit denen das Auftreten von Deadlocks minimiert wird.

DatenspaltennameDatentypBeschreibungColumn IDFilterbar
ApplicationNamenvarcharName der Clientanwendung, die die Verbindung mit einer Instanz von SQL Serverhergestellt hat. Diese Spalte wird mit den Werten aufgefüllt, die von der Anwendung übergeben werden, und nicht mit dem angezeigten Namen des Programms.10Ja
BinaryDataimageID der LOCK-Ressource.2ja
ClientProcessIDintDie ID, die der Hostcomputer dem Prozess zuweist, in dem die Clientanwendung ausgeführt wird. Diese Datenspalte wird aufgefüllt, wenn die Clientprozess-ID durch den Client bereitgestellt wird.9ja
DatabaseIDintID der Datenbank, in der die Sperre eingerichtet wurde. SQL Server Profiler zeigt den Namen der Datenbank an, wenn die ServerName-Datenspalte in der Ablaufverfolgung aufgezeichnet wird und der Server verfügbar ist. Der Wert für eine Datenbank kann mithilfe der DB_ID-Funktion ermittelt werden.3Ja
DatabaseNamenvarcharName der Datenbank, in der die Sperre eingerichtet wurde.35ja
DauerbigintZeitraum (in Mikrosekunden) zwischen dem Zeitpunkt, zu dem die Sperranforderung ausgegeben wurde, und dem Zeitpunkt, zu dem der Deadlock auftrat.13ja
EndTimedatetimeZeitpunkt, zu dem der Deadlock beendet war.15ja
EventClassintEreignistyp = 25.27Nein
EventSequenceintDie Sequenz eines bestimmten Ereignisses innerhalb der Anforderung.51Nein
GroupIDintID der Arbeitsauslastungsgruppe, in der das SQL-Ablaufverfolgungsereignis ausgelöst wird.66ja
HostNamenvarcharDer Name des Computers, auf dem der Client ausgeführt wird. Diese Datenspalte wird aufgefüllt, wenn der Hostname vom Client bereitgestellt wird. Der Hostname kann mithilfe der HOST_NAME-Funktion bestimmt werden.8ja
IntegerDataintDeadlocknummer. Die Nummern werden beginnend mit 0 zugewiesen, wenn der Server gestartet wird, und bei jedem Deadlock erhöht.25ja
IntegerData2intNur für Informationszwecke identifiziert. Wird nicht unterstützt. Künftige Kompatibilität wird nicht garantiert.55ja
IsSystemintGibt an, ob das Ereignis bei einem Systemprozess oder einem Benutzerprozess aufgetreten ist. 1 = System, 0 = Benutzer.60Ja
LoginNamenvarcharDer Anmeldename des Benutzers (SQL Server-Sicherheitsanmeldung oder Microsoft Windows-Anmeldeinformationen im Format DOMAIN\username).11Ja
LoginSidimageSicherheits-ID (SID) des angemeldeten Benutzers. Diese Informationen finden Sie in der sys.server_principals-Katalogsicht. Die SID ist für jede Anmeldung beim Server eindeutig.41ja
ModeintDer resultierende Modus nach dem Deadlock.

0 = NULL - Kompatibel mit allen anderen Sperrmodi (LCK_M_NL)

1 = Schemastabilitätssperre (LCK_M_SCH_S)

2 = Schemaänderungssperre (LCK_M_SCH_M)

3 = Freigegebene Sperre (LCK_M_S)

4 = Updatesperre (LCK_M_U)

5 = Exklusive Sperre (LCK_M_X)

6 = Beabsichtigte freigegebene Sperre (LCK_M_IS)

7 = Beabsichtigte Updatesperre (LCK_M_IU)

8 = Beabsichtigte exklusive Sperre (LCK_M_IX)

9 = Freigegebene Sperre mit beabsichtigter Updatesperre (LCK_M_SIU)

10 = Freigegebene Sperre mit beabsichtigter exklusiver Sperre (LCK_M_SIX)

11 = Updatesperre mit beabsichtigter exklusiver Sperre (LCK_M_UIX)

12 = Massenupdatesperre (LCK_M_BU)

13 = Freigegebene Sperren für Schlüsselbereich und Ressource (LCK_M_RS_S)

14 = Freigegebene Sperre für Schlüsselbereich und Updatesperre für Ressource (LCK_M_RS_U)

15 = Einfügungssperre für Schlüsselbereich und NULL-Sperre für Ressource (LCK_M_RI_NL)

16 = Einfügungssperre für Schlüsselbereich und freigegebene Ressourcensperre (LCK_M_RI_S)

17 = Einfügungssperre für Schlüsselbereich und Updatesperre (LCK_M_RI_U)

18 = Einfügungssperre für Schlüsselbereich und exklusive Ressourcensperre (LCK_M_RI_X)

19 = Exklusive Sperren für Schlüsselbereich und freigegebene Ressource (LCK_M_RX_S)

20 = Exklusive Sperren für Schlüsselbereich und Update (LCK_M_RX_U)

21 = Exklusive Sperren für Schlüsselbereich und Ressource (LCK_M_RX_X)
32ja
NTDomainNamenvarcharWindows-Domäne, zu der der Benutzer gehört.7ja
NTUserNamenvarcharWindows-Benutzername.6ja
ObjectIDintID des Objekts, das sich in einem Konflikt befindet (falls verfügbar und anwendbar).22ja
ObjectID2bigintDie ID des verbundenen Objekts oder der verbundenen Entität (sofern verfügbar und anwendbar).56ja
OwnerIDint1 = TRANSACTION

2 = CURSOR

3 = SESSION

4 = SHARED_TRANSACTION_WORKSPACE

5 = EXCLUSIVE_TRANSACTION_WORKSPACE
58Ja
RequestIDintDie ID der Anforderung, die die Anweisung enthält.49Ja
ServerNamenvarcharName der SQL Server -Instanz, für die eine Ablaufverfolgung ausgeführt wird.26Nein
SessionLoginNamenvarcharDer Anmeldename des Benutzers, der die Sitzung gestartet hat. Wenn Sie beispielsweise mithilfe von Login1 eine Verbindung mit SQL Server herstellen und eine Anweisung als Login2 ausführen, zeigt SessionLoginName den Wert Login1 an und LoginName den Wert Login2. Diese Spalte zeigt sowohl den SQL Server- als auch den Windows-Anmeldenamen an.64Ja
SPIDintDie ID der Sitzung, in der das Ereignis aufgetreten ist.12ja
StartTimedatetimeDer Zeitpunkt, zu dem das Ereignis begonnen hat (falls verfügbar).14ja
TextDatantextTextwert, abhängig vom Typ der eingerichteten Sperre.1Ja
TransactionIDbigintDie vom System zugewiesene ID der Transaktion.4Ja
Typint1 = NULL_RESOURCE

2 = DATABASE

3 = FILE

5 = OBJECT

6 = PAGE

7 = KEY

8 = EXTENT

9 = RID

10 = APPLICATION

11 = METADATA

12 = AUTONAMEDB

13 = HOBT

14 = ALLOCATION_UNIT
57ja

sp_trace_setevent (Transact-SQL)
sys.dm_tran_locks (Transact-SQL)

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