CursorImplicitConversion (Ereignisklasse)

 

Betrifft: SQL Server 2016

Die CursorImplicitConversion-Ereignisklasse beschreibt Ereignisse zu impliziten Cursorkonvertierungen, die bei API-Cursorn (Application Programming Interfaces, Schnittstellen für Anwendungsprogrammierung) oder Transact-SQL-Cursorn auftreten. Ereignisse zu impliziten Cursorkonvertierungen treten auf, wenn SQL Server-Datenbankmodul eine Transact-SQL-Anweisung ausführt, die von Servercursorn des angeforderten Typs nicht unterstützt wird. Datenbankmodul gibt einen Fehler zurück, der anzeigt, dass sich der Cursortyp geändert hat.

Schließen Sie die CursorImplicitConversion -Ereignisklasse in Ablaufverfolgungen ein, die die Leistung von Cursorn aufzeichnen.

Wenn diese Ereignisklasse in eine Ablaufverfolgung eingeschlossen wird, hängt der Aufwand davon ab, wie oft Cursor, die die implizierte Konvertierung erfordern, für die Datenbank während der Ablaufverfolgung verwendet werden. Wenn Cursor sehr häufig verwendet werden, kann die Ablaufverfolgung die Leistung erheblich beeinträchtigen.

DatenspaltennameDatentypBeschreibungColumn IDFilterbar
ApplicationNamenvarcharName der Clientanwendung, die die Verbindung mit einer Instanz von SQL Serverhergestellt hat. Diese Spalte wird mit den Werten aufgefüllt, die von der Anwendung übergeben werden, und nicht mit dem angezeigten Namen des Programms.10Ja
BinaryDataimageResultierender Cursortyp. Die Werte sind:

1 = Keyset

2 = Dynamisch

4 = Vorwärtscursor

8 = Statisch

16 = Schneller Vorlauf
2ja
ClientProcessIDintDie ID, die der Hostcomputer dem Prozess zuweist, in dem die Clientanwendung ausgeführt wird. Diese Datenspalte wird aufgefüllt, wenn der Client die Clientprozess-ID angibt.9ja
DatabaseIDintDie ID der Datenbank, die durch die USE-Datenbankanweisung angegeben wurde, bzw. die ID der Standarddatenbank, wenn für eine bestimmte Instanz keine USE-Datenbankanweisung ausgegeben wurde. SQL Server Profiler zeigt den Namen der Datenbank an, wenn die ServerName -Datenspalte in der Ablaufverfolgung aufgezeichnet wird und der Server verfügbar ist. Der Wert für eine Datenbank kann mithilfe der DB_ID-Funktion ermittelt werden.3Ja
DatabaseNamenvarcharName der Datenbank, in der die Benutzeranweisung ausgeführt wird.35ja
EventClassintTyp des aufgezeichneten Ereignisses = 76.27Nein
EventSequenceintDie Sequenz der CursorClose -Ereignisklasse im Stapel.51Nein
GroupIDintID der Arbeitsauslastungsgruppe, in der das SQL-Ablaufverfolgungsereignis ausgelöst wird.66ja
HandleintDas Handle des Objekts, auf das im Ereignis verwiesen wird.33Ja
HostNamenvarcharDer Name des Computers, auf dem der Client ausgeführt wird. Diese Datenspalte wird aufgefüllt, wenn der Hostname vom Client bereitgestellt wird. Der Hostname kann mithilfe der HOST_NAME-Funktion bestimmt werden.8ja
IntegerDataintAngeforderter Cursortyp. Die Werte sind:

1 = Keyset

2 = Dynamisch

4 = Vorwärtscursor

8 = Statisch

16 = Schneller Vorlauf
25Nein
IsSystemintGibt an, ob das Ereignis bei einem Systemprozess oder einem Benutzerprozess aufgetreten ist. 1 = System, 0 = Benutzer.60Ja
LoginNamenvarcharDer Anmeldename des Benutzers (SQL Server-Sicherheitsanmeldung oder Microsoft Windows-Anmeldeinformationen im Format DOMAIN\username).11Ja
LoginSidimageDie Sicherheits-ID (Security Identifier, SID) des angemeldeten Benutzers. Diese Informationen finden Sie in der sys.server_principals-Katalogsicht. Die SID ist für jede Anmeldung beim Server eindeutig.41Ja
NTDomainNamenvarcharWindows-Domäne, zu der der Benutzer gehört.7ja
NTUserNamenvarcharWindows-Benutzername.6Ja
RequestIDintDie Anforderungs-ID der impliziten Konvertierung.49Ja
ServerNamenvarcharName der SQL Server -Instanz, für die eine Ablaufverfolgung ausgeführt wird.26Nein
SessionLoginNamenvarcharDer Anmeldename des Benutzers, der die Sitzung geöffnet hat. Wenn Sie z. B. mit Login1 eine Verbindung zu SQL Server herstellen und mit Login2 eine Anweisung ausführen, zeigt SessionLoginName Login1 an, und LoginName zeigt Login2 an. Diese Spalte zeigt sowohl den SQL Server - als auch den Windows-Anmeldenamen an.64Ja
SPIDintDie ID der Sitzung, in der das Ereignis aufgetreten ist.12ja
StartTimedatetimeZeitpunkt, zu dem das Ereignis begonnen hat (falls vorhanden).14Ja
TransactionIDbigintDie vom System zugewiesene ID der Transaktion.4Ja
XactSequencebigintDas Token, das die aktuelle Transaktion beschreibt.50ja

sp_trace_setevent (Transact-SQL)

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