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RESTORE FILELISTONLY (Transact-SQL)

 

DIESES THEMA GILT FÜR:jaSQL Server (ab 2008)neinAzure SQL-DatenbankneinAzure SQL Data Warehouse neinParallel Data Warehouse

Gibt ein Resultset mit einer Liste der Datenbank- und Protokolldateien zurück, die im Sicherungssatz in SQL Server enthalten sind.

System_CAPS_ICON_note.jpg Hinweis


Beschreibungen der Argumente finden Sie unter RESTORE-Argumente (Transact-SQL).

Gilt für: SQL Server (SQL Server 2008 bis aktuelle Version).

Topic link icon Transact-SQL-Syntaxkonventionen

  
RESTORE FILELISTONLY   
FROM <backup_device>   
[ WITH   
 {  
--Backup Set Options  
   FILE = { backup_set_file_number | @backup_set_file_number }   
 | PASSWORD = { password | @password_variable }   
  
--Media Set Options  
 | MEDIANAME = { media_name | @media_name_variable }   
 | MEDIAPASSWORD = { mediapassword | @mediapassword_variable }  
  
--Error Management Options  
 | { CHECKSUM | NO_CHECKSUM }   
 | { STOP_ON_ERROR | CONTINUE_AFTER_ERROR }  
  
--Tape Options  
 | { REWIND | NOREWIND }   
 | { UNLOAD | NOUNLOAD }    
 } [ ,...n ]  
]  
[;]  
  
<backup_device> ::=  
{   
   { logical_backup_device_name |  
      @logical_backup_device_name_var }  
   | { DISK | TAPE } = { 'physical_backup_device_name' |  
       @physical_backup_device_name_var }   
}  
  

Beschreibungen der RESTORE FILELISTONLY-Argumente finden Sie unter RESTORE-Argumente (Transact-SQL).

Ein Client kann mit RESTORE FILELISTONLY eine Liste der in einem Sicherungssatz enthaltenen Dateien abrufen. Diese Informationen werden als Resultset zurückgegeben, das eine Zeile für jede Datei enthält.

SpaltennameDatentypBeschreibung
LogicalNamenvarchar(128)Logischer Name der Datei.
PhysicalNamenvarchar(260)Physischer Name oder Betriebssystemname der Datei.
Typechar(1)Einer der folgenden Dateitypen:

 L = Microsoft-SQL Server-Protokolldatei

 D = SQL Server-Datendatei

 F = Volltextkatalog

 S = FileStream, FileTable oder In-Memory OLTP-Container
FileGroupNamenvarchar(128)Name der Dateigruppe, die die Datei enthält.
Sizenumeric(20,0)Aktuelle Größe in Bytes.
MaxSizenumeric(20,0)Maximal zulässige Größe in Bytes.
FileIDbigintEindeutiger Dateibezeichner in der Datenbank.
CreateLSNnumeric(25,0)Protokollfolgenummer, bei der die Datei erstellt wurde.
DropLSNnumeric(25,0) NULLProtokollfolgenummer, bei der die Datei gelöscht wurde. Wurde die Datei nicht gelöscht, ist dieser Wert NULL.
UniqueIDuniqueidentifierGlobal eindeutiger Bezeichner der Datei.
ReadOnlyLSNnumeric(25,0) NULLProtokollfolgenummer, bei der die Dateigruppe mit der Datei von Lesen/Schreiben zu Schreibgeschützt geändert wurde (letzte Änderung).
ReadWriteLSNnumeric(25,0) NULLProtokollfolgenummer, bei der die Dateigruppe mit der Datei von Nur Lesen zu Schreibgeschützt geändert wurde (letzte Änderung).
BackupSizeInBytesbigintGröße der Sicherung dieser Datei in Bytes.
SourceBlockSizeintBlockgröße des physischen Geräts mit der Datei in Bytes (nicht des Sicherungsmediums).
FileGroupIDintID der Dateigruppe.
LogGroupGUIDuniqueidentifier NULLNULL.
DifferentialBaseLSNnumeric(25,0) NULLBei differenziellen Sicherungen sind Änderungen mit Protokollfolgenummern größer als oder gleich DifferentialBaseLSN in der differenziellen Sicherung eingeschlossen.

Bei anderen Sicherungstypen ist der Wert NULL.
DifferentialBaseGUIDuniqueidentifierBei differenziellen Sicherungen der eindeutige Bezeichner der differenziellen Basis.

Bei anderen Sicherungstypen ist der Wert NULL.
IsReadOnlybit1 = Die Datei ist schreibgeschützt.
IsPresentbit1 = Die Datei ist in der Sicherung enthalten.
TDEThumbprintvarbinary(32)Zeigt den Fingerabdruck des Datenbankverschlüsselungs-Schlüssels an. Der Verschlüsselungsfingerabdruck ist ein SHA-1-Hash des Zertifikats, mit dem der Schlüssel verschlüsselt wurde. Informationen über die Datenbankverschlüsselung finden Sie unter Transparente Datenverschlüsselung (TDE).

Bei einem Sicherungsvorgang können optional Kennwörter für einen Mediensatz, einen Sicherungssatz oder für beides angegeben werden. Wurde ein Kennwort für einen Mediensatz oder Sicherungssatz definiert, müssen die richtigen Kennwörter in der RESTORE-Anweisung angegeben werden. Über diese Kennwörter werden nicht autorisierte Wiederherstellungsvorgänge und nicht autorisiertes Anfügen von Sicherungssätzen an Medien mithilfe der Tools von Microsoft SQL Server verhindert. Mit einem Kennwort kann jedoch das Überschreiben eines Mediums mithilfe der Option FORMAT der BACKUP-Anweisung nicht verhindert werden.

System_CAPS_ICON_important.jpg Wichtig


Dieses Kennwort bietet also nur unzureichenden Schutz. Es soll vermeiden, dass autorisierte wie nicht autorisierte Benutzer mithilfe von SQL Server-Tools fehlerhafte Wiederherstellungen durchführen. Es verhindert jedoch nicht das Lesen der Sicherungsdaten mit anderen Mitteln oder das Ersetzen des Kennworts. Dieses Feature wird in einer künftigen Version von Microsoft SQL Server entfernt. Verwenden Sie diese Funktion beim Entwickeln neuer Anwendungen nicht, und planen Sie das Ändern von Anwendungen, in denen es zurzeit verwendet wird. Eine bewährte Methode für den Schutz von Sicherungen ist das Verwahren von Sicherungsbändern an einem sicheren Ort oder das Sichern in Datenträgerdateien, die durch eine adäquate Zugriffssteuerungsliste (ACL, Access Control List) geschützt sind. Die ACLs sollten für den Verzeichnisstamm eingerichtet werden, unter dem die Sicherungen erstellt werden.

Berechtigungen

In SQL Server 2008 und höheren Versionen benötigen Sie die CREATE DATABASE-Berechtigung, um Informationen zu Sicherungssätzen oder Sicherungsmedien abzurufen. Weitere Informationen finden Sie unter GRANT (Datenbankberechtigungen) (Transact-SQL).

Im folgenden Beispiel werden Informationen vom Sicherungsmedium AdventureWorksBackups zurückgegeben. Das Beispiel verwendet die FILE-Option zum Angeben des zweiten Sicherungssatzes auf dem Gerät.

RESTORE FILELISTONLY FROM AdventureWorksBackups   
   WITH FILE=2;  
GO  

BACKUP (Transact-SQL)
Mediensätze, Medienfamilien und Sicherungssätze (SQL Server)
RESTORE REWINDONLY (Transact-SQL)
RESTORE VERIFYONLY (Transact-SQL)
RESTORE (Transact-SQL)
Sicherungsverlauf und Headerinformationen (SQL Server)

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