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Neues in .NET Framework 4.5, 4.5.1 und 4.5.2

Dieser Artikel beschreibt wichtige Features und Änderungen in den folgenden Versionen von .NET Framework:

.NET Framework 4.5.2
.NET Framework 4.5.1
.NET Framework 4,5

Dieser Artikel enthält keine umfassenden Informationen zu jeder neuen Funktion und unterliegt möglichen Änderungen. Allgemeine Informationen zu .NET Framework finden Sie unter Erste Schritte mit .NET Framework. Informationen zu unterstützten Plattformen finden Sie unter Systemanforderungen. Downloadlinks und Installationsanweisungen finden Sie unter Installieren von .NET Framework 4.5, 4.5.1 und 4.5.2.

Hinweis Hinweis

Das .NET Framework-Team veröffentlicht Features out-of-band mit NuGet, um die Plattformunterstützung zu erweitern und neue Funktionen einzuführen (z. B. unveränderliche Auflistungen). Weitere Informationen finden Sie unter .NET Framework und Out-of-Band-Versionen. Siehe vollständige Liste von NuGet-Paketen für das .NET Framework oder abonnieren Sie unseren Feed.

  • Neue APIs für ASP.NET-Apps. Mit den neuen HttpResponse.AddOnSendingHeaders- und HttpResponseBase.AddOnSendingHeaders-Methoden können Sie Antwortheader und Statuscodes betrachten und verändern, wenn Sie die Antwort an die Client-App übergeben. Sie sollten diese Methoden anstelle der PreSendRequestHeaders- und PreSendRequestContent-Ereignisse verwenden, da diese effizienter und zuverlässiger sind.

    Mit der HostingEnvironment.QueueBackgroundWorkItem-Methode können Sie die Ausführung kleiner Hintergrund-Arbeitsaufgaben planen. ASP.NET überwacht diese Aufgaben und verhindert, dass IIS den Arbeitsprozess abrupt beendet, bevor alle Hintergrund-Arbeitsaufgaben abgeschlossen wurden. Diese Methode kann nicht außerhalb von verwalteten ASP.NET-App-Domänen aufgerufen werden.

    Die neuen HttpResponse.HeadersWritten()- und HttpResponseBase.HeadersWritten()-Eigenschaften geben boolesche Werte zurück, die angeben, ob die Antwortheader geschrieben wurden. Mit diesen Eigenschaften können Sie sicherstellen, dass API-Aufrufe wie z. B. HttpResponse.StatusCode (die Ausnahmen auslösen, wenn die Header geschrieben wurden) erfolgreich ausgeführt werden.

  • Größenänderungen in Windows Forms-Steuerelementen. Dieses Feature wurde erweitert. Sie können nun die systemeigene DPI-Einstellung verwenden, um die Größe von Komponenten der folgenden zusätzlichen Steuerelemente anzupassen (z. B. der Dropdownpfeil in Combofeldern):

    ComboBox
    ToolStripComboBox
    ToolStripMenuItem
    Cursor
    DataGridView
    DataGridViewComboBoxColumn

    Dies ist ein Opt-in-Feature. Setzen Sie das EnableWindowsFormsHighDpiAutoResizing-Element in der Anwendungskonfigurationsdatei (app.config) auf true, um dieses Feature zu aktivieren:

    <appSettings>
       <add key="EnableWindowsFormsHighDpiAutoResizing" value="true" />
    </appSettings>
    
  • Neues Workflow-Feature. Ein Ressourcen-Manager, der die EnlistPromotableSinglePhase-Methode verwendet (und somit die IPromotableSinglePhaseNotification-Schnittstelle implementiert), kann die neue Transaction.PromoteAndEnlistDurable-Methode verwenden, um Folgendes abzufragen:

    Dies kann innerhalb derselben App-Domäne erfolgen, und erfordert keinen zusätzlichen nicht verwalteten Code für die Interaktion mit MSDTC für die Heraufstufung. Die neue Methode kann nur aufgerufen werden, wenn ein ausstehender Aufruf von System.Transactions an die IPromotableSinglePhaseNotificationPromote-Methode existiert, die von der heraufstufbaren Eintragung implementiert wird.

  • Profilerstellungsverbesserungen. Die folgenden neuen, nicht verwalteten Profilerstellungs-APIs bieten eine robustere Profilerstellung:

    COR_PRF_ASSEMBLY_REFERENCE_INFO-Struktur
    COR_PRF_HIGH_MONITOR-Enumeration
    ICorProfilerCallback6::GetAssemblyReferences-Methode
    ICorProfilerInfo5::GetEventMask2-Methode
    ICorProfilerInfo5::SetEventMask2-Methode
    ICorProfilerAssemblyReferenceProvider::AddAssemblyReference-Methode

    Frühere ICorProfiler-Implementierungen unterstützten Lazy Loading für abhängige Assemblys. Die neue Profilerstellungs-API benötigt abhängige Assemblys, die vom Profiler zum sofortigen Laden eingefügt werden, anstatt nach der vollständigen Initialisierung der App geladen zu werden. Diese Änderung betrifft keine Benutzer der existierenden ICorProfiler-APIs.

  • Verbesserungen beim Debugging. Die folgenden neuen, nicht verwalteten Debugging-APIs bieten bessere Profilerintegration. Beim Debuggen von Abbildern haben Sie nun Zugriff auf die vom Profiler eingefügten Metadaten sowie auf lokale Variablen und den von ReJIT-Anfragen des Compilers eingefügten Code.

    ICorDebugProcess7::SetWriteableMetadataUpdateMode-Methode
    ICorDebugILFrame4::EnumerateLocalVariablesEx-Methode
    ICorDebugILFrame4::GetLocalVariableEx-Methode
    ICorDebugILFrame4::GetCodeEx-Methode
    ICorDebugFunction3::GetActiveReJitRequestILCode-Methode
    ICorDebugILCode2::GetInstrumentedILMap-Methode

  • Änderungen an der Ereignisablaufverfolgung. .NET Framework 4.5.2 unterstützt prozessexterne Ereignisablaufverfolgung für Windows (ETW)-basierte Aktivitätsverfolgung für eine größere Oberfläche. Auf diese Weise können Advanced Power Management (APM)-Hersteller einfache Tools zur Messung der Kosten einzelner threadübergreifender Anfragen und Aktivitäten anbieten. Diese Ereignisse werden nur ausgelöst, wenn sie von einem ETW-Controller aktiviert wurden. Die Änderungen betreffen daher keinen zuvor geschriebenen ETW-Code oder Code, der mit deaktivierter ETW ausgeführt wird.

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Updates für April 2014:

  • Visual Studio 2013 Update 2 enthält Updates für die Vorlagen der portablen Klassenbibliothek, um die folgenden Szenarien zu unterstützen:

    • Sie können die Windows-Runtime APIs in portablen Bibliotheken einsetzen, die Windows 8.1, Windows Phone 8.1 und Windows Phone Silverlight 8.1 als Ziel verwenden.

    • Sie können XAML (Windows.UI.XAML-Typen) in portablen Bibliotheken einsetzen, wenn Sie Windows 8.1 oder Windows Phone 8.1 als Ziel verwenden. Die folgenden XAML-Vorlagen werden unterstützt: Leere Seite, Ressourcenverzeichnis, Steuerelement mit Vorlagen und Benutzersteuerelement.

    • Sie können eine portable Komponente für Windows-Runtime (.winmd-Datei) für den Einsatz in Store-Apps erstellen, die Windows 8.1 und Windows Phone 8.1 als Ziel verwenden.

    • Sie können eine Windows Store- oder Windows Phone Store-Klassenbibliothek wie eine portable Klassenbibliothek neu zuweisen.

    Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie unter Plattformübergreifende Entwicklung mit der portablen Klassenbibliothek.

  • Der .NET Framework-Inhaltssatz enthält nun Dokumentation für .NET Native, eine Vorkompilierungstechnologie für die Erstellung und Bereitstellung von Windows Store-Apps. .NET Native kompiliert Ihre Apps direkt in systemeigenen Code anstelle einer Intermediate Language (IL) und erzielt dadurch eine bessere Leistung. Ausführliche Informationen finden Sie unter Kompilieren von Anwendungen mit .NET Native. Das .NET Native Developer Preview ist zum Download auf der Microsoft Connect-Website verfügbar (Registrierung benötigt).

  • Die .NET Framework Reference Source bietet ein neues Browsing-Erlebnis und erweiterte Funktionen. Sie können den Code von .NET Framework online durchsuchen, die Referenz herunterladen, um diese offline anzuzeigen und den Quellcode (inklusive Patches und Updates) beim Debuggen schrittweise zu durchlaufen. Weitere Informationen finden Sie im Blogeintrag A new look for .NET Reference Source.

Eine Liste neuer APIs in .NET Framework 4.5.1 finden Sie unter Neue Typen und Member in .NET Framework 4.5.1.

.NET Framework 4.5.1 enthält die folgenden neuen Kernfunktionen und -optimierungen:

  • Automatische Bindungsumleitung für Assemblys. Ab Visual Studio 2013 können beim Kompilieren einer App, deren Ziel .NET Framework 4.5.1 ist, Bindungsumleitungen zur App-Konfigurationsdatei hinzugefügt werden, wenn die App oder ihre Komponenten sich auf mehrere Versionen derselben Assembly beziehen. Sie können diese Funktion auch für Projekte aktivieren, die frühere Versionen von .NET Framework als Ziel haben. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Aktivieren und Deaktivieren der Bindungsumleitung.

  • Fähigkeit, Diagnoseninformationen zu erfassen, um Entwicklern zu helfen, die Leistung von Server- und Cloud-Anwendungen zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter den WriteEventWithRelatedActivityId- und WriteEventWithRelatedActivityIdCore-Methoden in der EventSource-Klasse.

  • Fähigkeit, während einer Garbage Collection den großen Objektheap (Large Object Heap, LOH) explizit zu komprimieren. Weitere Informationen finden Sie in den Ausführungen zur GCSettings.LargeObjectHeapCompactionMode-Eigenschaft.

  • Zusätzliche Leistungsverbesserungen wie ASP.NET-App-Unterbrechung, Multikern-JIT-Verbesserungen und schnellere App-Starts nach einem .NET Framework-Update. Details finden Sie in der .NET Framework 4.5.1-Ankündigung und im Blogeintrag ASP.NET App Suspend.

Verbesserungen für Windows Forms-Anwendungen:

  • Größenänderungen in Windows Forms-Steuerelementen. Sie können die systemeigene DPI-Einstellung verwenden, um die Größe von Komponenten von Steuerelementen anzupassen (z. B. die Symbole in einem Eigenschaftenraster), indem Sie diese Funktion über einen Eintrag in der Anwendungskonfigurationsdatei (app.config) für Ihre App aktivieren. Dieses Feature wird zurzeit für die folgenden Windows Forms-Steuerelemente unterstützt:

    PropertyGrid
    TreeView
    Einige Aspekte von DataGridView (siehe Neue Features in 4.5.2 für weitere unterstützte Steuerelemente)

    Fügen Sie ein neues <appSettings>-Element zur Konfigurationsdatei (app.config) hinzu und setzen Sie das EnableWindowsFormsHighDpiAutoResizing-Element auf true, um dieses Feature zu aktivieren:

    <appSettings>
       <add key="EnableWindowsFormsHighDpiAutoResizing" value="true" />
    </appSettings>
    

Zu Verbesserungen beim Debuggen Ihrer .NET Framework-Apps in Visual Studio 2013 zählen:

  • Rückgabewerte im Visual Studio-Debugger. Wenn Sie eine verwaltete App in Visual Studio 2013 debuggen, werden Rückgabetypen und -werte für Methoden im Fenster "Auto" angezeigt. Diese Informationen sind für Desktop-, Windows Store- und Windows Phone-Apps verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Überprüfen von Rückgabewerten der Methodenaufrufe in der MSDN Library.

  • "Bearbeiten und Fortfahren" für 64-Bit-Apps. Visual Studio 2013 unterstützt die Funktion "Bearbeiten und Fortfahren" für verwaltete 64-Bit-Apps für Desktops, Windows Store und Windows Phone. Die vorhandenen Einschränkungen bleiben für 32-Bit- und 64-Bit-Apps wirksam (siehe den letzten Abschnitt des Artikels Unterstützte Codeänderungen (C#)).

  • Async-bewusstes Debuggen. Um das Debuggen asynchroner Apps in Visual Studio 2013 zu vereinfachen, wird der Infrastrukturcode, der von Compilern zur Unterstützung asynchronen Programmierens bereitgestellt wird, in der Aufrufliste ausgeblendet. Ebenfalls erfolgt dort eine Verkettung mit logisch übergeordneten Rahmen, sodass der logischen Programmausführung übersichtlicher gefolgt werden kann. Ein Aufgabenfenster ersetzt das Fenster "Parallele Aufgaben" und zeigt Aufgaben an, die sich auf einen bestimmten Haltepunkt beziehen. Außerdem werden alle anderen Aufgaben angezeigt, die momentan aktiv oder in der App geplant sind. Informationen zu dieser Funktion finden Sie im Abschnitt "Async-aware debugging" in der .NET Framework 4.5.1-Ankündigung.

  • Bessere Ausnahmeunterstützung für Windows-Runtime-Komponenten. In Windows 8,1 behalten Ausnahmen, die sich aus Windows Store-Apps ergeben, Informationen zum Fehler, der die Ausnahme ausgelöst hat, sogar über Sprachgrenzen bei. Informationen zu diesem Feature finden Sie im Abschnitt "Entwicklung von Windows Store-Apps" in der .NET Framework 4.5.1-Ankündigung.

Ab Visual Studio 2013 können Sie zusätzlich das Managed Profile Guided Optimization Tool (Mpgo.exe) verwenden, um sowohl Windows Store-Apps als auch Desktop-Apps zu optimieren.

Informationen zu neuen Funktionen in ASP.NET 4.5.1 finden Sie unter ASP.NET 4.5.1 und Visual Studio 2013 auf der ASP.NET-Website.

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ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifWichtige neue Features und Verbesserungen

  • Weniger Systemneustarts durch Erkennen und Schließen von .NET Framework 4-Anwendungen bei der Bereitstellung. Siehe Reduzieren von Systemneustarts bei .NET Framework 4.5-Installationen.

  • Unterstützung von mehr als 2 Gigabyte (GB) großen Arrays auf 64-Bit-Plattformen. Sie können die Funktion in der Anwendungskonfiguration aktivieren. Siehe das <gcAllowVeryLargeObjects>-Element, das auch andere Einschränkungen zur Objekt- und Arraygröße auflistet.

  • Bessere Leistung durch Garbage Collection im Hintergrund für Server. Wenn Sie die Garbage Collection auf dem Server in .NET Framework 4,5 verwenden, wird die Garbage Collection im Hintergrund automatisch aktiviert. Siehe den Abschnitt "Garbage Collection auf dem Server im Hintergrund" des Themas Grundlagen der Garbage Collection.

  • Just-In-Time (JIT)-Kompilierung im Hintergrund zur Verbesserung der Anwendungsleistung, die optional auf Mehrkernprozessoren verfügbar ist. Siehe ProfileOptimization.

  • Festlegen der Zeit, die das Modul für reguläre Ausdrücke zum Auflösen eines regulären Ausdrucks bis zum Timeout benötigen darf. Siehe Regex.MatchTimeout-Eigenschaft.

  • Definieren der Standardkultur für eine Anwendungsdomäne. Weitere Informationen finden Sie unter der CultureInfo-Klasse.

  • Konsolenunterstützung für Unicode-Codierung (UTF-16). Weitere Informationen finden Sie unter der Console-Klasse.

  • Unterstützung für die Versionierung kulturabhängiger Zeichenfolgenreihenfolgen und -vergleichsdaten. Weitere Informationen finden Sie unter der SortVersion-Klasse.

  • Bessere Leistung beim Abrufen von Ressourcen. Siehe Verpacken und Bereitstellen von Ressourcen in Desktop-Apps.

  • Verbesserte ZIP-Komprimierung zur Reduzierung der Größe einer komprimierten Datei. Siehe System.IO.Compression-Namespace.

  • Anpassen von Reflektionskontext zum Überschreiben des Standardreflektionsverhaltens mit der CustomReflectionContext-Klasse.

  • Unterstützung der Version 2008 des IDNA-Standards (Internationalized Domain Names in Applications) beim Verwenden der System.Globalization.IdnMapping-Klasse in Windows 8.

  • Delegieren des Zeichenfolgenvergleichs an das Betriebssystem, wenn .NET Framework in Windows 8 verwendet wird, das Unicode 6.0 implementiert hat. Bei Ausführung auf anderen Plattformen verwendet .NET Framework eigene Zeichenfolgenvergleichsdaten, wobei Unicode 5.x. implementiert wird. Siehe String-Klasse und den Abschnitt "Hinweise" der SortVersion-Klasse.

  • Berechnen der Hashcodes für Zeichenfolgen pro Anwendungsdomäne. Siehe <UseRandomizedStringHashAlgorithm>-Element.

  • Typspiegelung unterstützt eine Teilung zwischen Type und TypeInfo-Klassen. Siehe Reflektion in .NET Framework für Windows Store-Apps.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifManaged Extensibility Framework (MEF)

In .NET Framework 4,5 bietet das Managed Extensibility Framework (MEF) folgende neue Funktionen:

  • Unterstützung von generischen Typen.

  • Konventionsbasiertes Programmiermodell zum Erstellen von Teilen auf Grundlage von Namenskonventionen anstelle von Attributen.

  • Mehrere Bereiche.

  • Eine Teilmenge von MEF, die Sie verwenden können, wenn Sie Apps im Windows Store erstellen. Diese Teilmenge steht als herunterladbares Paket in der NuGet Gallery zur Verfügung. Öffnen Sie zum Installieren des Pakets das Projekt in Visual Studio, wählen Sie im Menü Projekt die Option NuGet-Pakete verwalten aus, und suchen Sie online nach dem Microsoft.Composition-Paket.

Weitere Informationen finden Sie unter Managed Extensibility Framework (MEF).

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifAsynchrone Dateivorgänge

In .NET Framework 4,5 wurden neue asynchrone Funktionen zu den Programmiersprachen C# und Visual Basic hinzugefügt. Diese Funktionen ergänzen ein aufgabenbasiertes Modell zum Ausführen von asynchronen Vorgängen. Verwenden Sie dieses neue Modell mithilfe der asynchronen Methoden in den E/A-Klassen. Siehe Asynchrone Datei-E/A.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifTools

In .NET Framework 4,5 können Sie mit dem Resource File Generator-Tool (Resgen.exe) aus einer RESOURCES-Datei, die in einer .NET Framework-Assembly eingebettet ist, eine RESW-Datei für Windows Store-Apps erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Resgen.exe (Resource File Generator).

Mit Managed Profile Guided Optimization (Mpgo.exe) können Sie die Anwendungsstartzeit, die Arbeitsspeicherauslastung (Workingsetgröße) und den Durchsatz verbessern, indem Sie die Assemblys systemeigener Abbilder optimieren. Das Befehlszeilentool generiert Profildaten für Anwendungsassemblys systemeigener Abbilder. Siehe Mpgo.exe (verwaltetes, profilgesteuertes Optimierungstool). Ab Visual Studio 2013 können Sie Mpgo.exe verwenden, um Windows Store-Apps und Desktop-Apps zu optimieren.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifParallele Computervorgänge

.NET Framework 4,5 stellt mehrere neue Funktionen und Verbesserungen für parallele Berechnung bereit. Dazu gehören leistungsfähigere, erweiterte Steuerungsmöglichkeiten, verbesserte Unterstützung für asynchrone Programmierung, eine neue Datenflussbibliothek und verbesserte Unterstützung für paralleles Debuggen und Leistungsanalyse. Siehe den Eintrag zu den Neuerungen hinsichtlich der Parallelität in .NET 4.5 im Blog zur parallelen Programmierung mit .NET.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifInternet

In ASP.NET 4.5 und 4.5.1 wurden die Modellbindung für Webformulare, WebSocket-Unterstützung, asynchrone Handler, Leistungserweiterungen und viele weitere Funktionen hinzugefügt. Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Ressourcen:

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifNetzwerkfunktionen

.NET Framework 4,5 stellt eine neue Programmierschnittstelle für HTTP-Anwendungen bereit. Weitere Informationen finden Sie in den neuen Namespaces System.Net.Http und System.Net.Http.Headers.

Unterstützt wird jetzt auch eine neue Programmierschnittstelle, um eine WebSocket-Verbindung mithilfe der vorhandenen HttpListener-Klasse und verknüpften Klassen anzunehmen und mit dieser zu interagieren. Weitere Informationen finden Sie im neuen System.Net.WebSockets-Namespace und in der HttpListener-Klasse.

Darüber hinaus enthält .NET Framework 4,5 folgende Netzwerkfunktionsverbesserungen:

  • RFC-kompatible URI-Unterstützung. Weitere Informationen finden Sie in der Uri-Klasse und verknüpften Klassen.

  • Unterstützung für IDN (Internationalized Domain Name)-Analysen. Weitere Informationen finden Sie in der Uri-Klasse und verknüpften Klassen.

  • Unterstützung für E-Mail-Adressen-Internationalisierung (EAI). Weitere Informationen finden Sie unter den Ausführungen zum System.Net.Mail-Namespace.

  • Verbesserte IPv6-Unterstützung. Weitere Informationen finden Sie unter den Ausführungen zum System.Net.NetworkInformation-Namespace.

  • Dual-Modus-Socket-Unterstützung. Weitere Informationen finden Sie in den Ausführungen zur Socket-Klasse und zur TcpListener-Klasse.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifWindows Presentation Foundation (WPF)

In der Version .NET Framework 4,5 wurde Windows Presentation Foundation (WPF) in vielen Bereichen überarbeitet und verbessert. Dazu gehören:

  • Das neue Ribbon-Steuerelement, mit dem Sie eine Menüband-Benutzeroberfläche implementieren können, die eine Symbolleiste für den Schnellzugriff, ein Anwendungsmenü und Registerkarten hostet.

  • Die neue INotifyDataErrorInfo-Schnittstelle, die synchrone und asynchrone Datenvalidierung unterstützt.

  • Neue Funktionen für die VirtualizingPanel- und Dispatcher-Klassen.

  • Verbesserte Leistung beim Anzeigen großer Datengruppierungen sowie durch den Zugriff auf Auflistungen in Nicht-UI-Threads.

  • Datenbindung an statische Eigenschaften, Datenbindung an benutzerdefinierte Typen, die die ICustomTypeProvider-Schnittstelle implementieren, und Abrufen von Datenbindungsinformationen von einem Bindungsausdruck.

  • Neupositionierung von Daten bei Wertänderung (Live-Strukturierung).

  • Die Möglichkeit zu überprüfen, ob der Datenkontext für einen Elementcontainer getrennt ist.

  • Festlegen der Zeit, die zwischen Eigenschaftenänderungen und Datenquellenupdates verstreichen soll.

  • Verbesserte Unterstützung für das Implementieren schwacher Ereignismuster. Zudem können Ereignisse jetzt Markuperweiterungen akzeptieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Neues in WPF Version 4.5.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifWindows Communication Foundation (WCF)

Um das Schreiben und Verwalten von Windows Communication Foundation (WCF)-Anwendungen zu erleichtern, wurden in .NET Framework 4,5 folgende Funktionen hinzugefügt:

  • Vereinfachung von generierten Konfigurationsdateien.

  • Unterstützung für Contract-First-Entwicklung.

  • Leichteres Konfigurieren des ASP.NET-Kompatibilitätsmodus.

  • Änderungen in den standardmäßigen Transporteigenschaftswerten, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass Sie sie festlegen müssen.

  • Updates der XmlDictionaryReaderQuotas-Klasse, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass Sie Kontingente für XML-Wörterbuch-Reader manuell konfigurieren müssen.

  • Validierung von WCF-Konfigurationsdateien von Visual Studio als Teil des Buildprozesses, sodass Sie Konfigurationsfehler erkennen können, bevor Sie die Anwendung ausführen.

  • Neue Unterstützung für asynchrones Streaming.

  • Neue HTTPS-Protokollzuordnung zur leichteren Bereitstellung eines Endpunkts über HTTPS mit IIS (Internetinformationsdienste).

  • Generieren von Metadaten in einem einzelnen WSDL-Dokument durch Anfügen von ?singleWSDL an die Dienst-URL.

  • Websockets-Unterstützung für echte bidirektionale Kommunikation über die Ports 80 und 443 mit TCP-transportähnlichen Leistungsmerkmalen.

  • Unterstützung für das Konfigurieren von Diensten im Code.

  • XML-Editor-QuickInfos.

  • Unterstützung von ChannelFactory-Cachediensten.

  • Unterstützung für die Komprimierung binärer Encoder.

  • Unterstützung für einen UDP-Transport, mit dem Entwickler "Fire and Forget" (Auslösen und Vergessen)-Messaging-Dienste schreiben können. Ein Client sendet eine Nachricht an einen Dienst und erwartet von diesem keine Antwort.

  • Unterstützung mehrerer Authentifizierungsmodi auf einem einzelnen WCF-Endpunkt beim Verwenden von HTTP-Transport und -Transportsicherheit.

  • Unterstützung für WCF-Dienste, die internationale Domänennamen (IDNs) verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter Neues in Windows Communication Foundation.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifWindows Workflow Foundation (WF)

In der Version .NET Framework 4,5 gibt es jetzt viele neue Funktionen in Windows Workflow Foundation (WF), darunter:

  • Zustandsautomatworkflows, die zunächst als Teil von .NET Framework 4.0.1 (.NET Framework 4 Platform-Update 1) eingeführt wurden. Dieses Update umfasste mehrere neue Klassen und Aktivitäten, sodass Entwickler Zustandsautomatworkflows erstellen konnten. Diese Klassen und Aktivitäten wurden für .NET Framework 4,5 aktualisiert und umfassen nun Folgendes:

    • Festlegen von Haltepunkten für Zustände.

    • Kopieren und Einfügen von Übergängen im Workflow Designer.

    • Designerunterstützung für das Erstellen von Übergängen für gemeinsam genutzte Trigger.

    • Aktivitäten zum Erstellen von Zustandsautomatworkflows, einschließlich StateMachine, State und Transition.

  • Verbesserte Workflow Designer-Funktionen, z. B.:

    • Verbesserte Workflowsuchfunktionen in Visual Studio, einschließlich Schnellsuche und In Dateien suchen.

    • Automatisches Erstellen einer Sequenzaktivität, wenn eine zweite untergeordnete Aktivität zu einer Containeraktivität hinzugefügt wird, und Einschließen beider Aktivitäten in die Sequenzaktivität.

    • Schwenk-Unterstützung zur Änderung des sichtbaren Teils eines Workflows ohne die Verwendung von Bildlaufleisten.

    • Die neue Ansicht Dokumentgliederung, die die Gliederungsansicht der Workflowkomponenten in einer Baumstruktur anzeigt und die Auswahl einer Komponente in der Ansicht Dokumentgliederung ermöglicht.

    • Hinzufügen von Anmerkungen zu Aktivitäten.

    • Definieren und Verarbeiten von Aktivitätsdelegaten mit dem Workflow Designer.

    • Automatisches Verbinden und Einfügen für Aktivitäten und Übergänge in Zustandsautomaten- und Flussdiagrammworkflows.

  • Speichern der Ansichtszustandsinformationen für einen Workflow in einem einzelnen Element in der XAML-Datei, sodass Sie die Ansichtszustandsinformationen leicht finden und bearbeiten können.

  • Eine NoPersistScope-Containeraktivität, damit untergeordnete Aktivitäten nicht beibehalten werden.

  • Unterstützung von C#-Ausdrücken:

    • Visual Basic-Workflowprojekte verwenden Visual Basic-Ausdrücke, und C#-Workflowprojekte verwenden C#-Ausdrücke.

    • C#-Workflowprojekte, die in Visual Studio 2010 erstellt wurden und Visual Basic-Ausdrücke verwenden, sind mit C#-Workflowprojekten, die C#-Ausdrücke verwenden, kompatibel.

  • Versionsverwaltungserweiterungen:

    • Die neue WorkflowIdentity-Klasse, die eine Zuordnung zwischen einer beibehaltenen Workflowinstanz und ihrer Workflowdefinition bietet.

    • Parallele Ausführung mehrerer Workflowversionen im selben Host, einschließlich WorkflowServiceHost.

    • Die Änderbarkeit der Definition einer beibehaltenen Workflowinstanz im Rahmen eines dynamischen Updates.

  • Contract-First-Workflowdienstentwicklung, die das automatische Generieren von Aktivitäten zur Übereinstimmung mit einem vorhandenen Dienstvertrag unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter Neues in Windows Workflow Foundation.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gif.NET für Windows Store-Apps

Windows Store-Apps werden für bestimmte Formularfaktoren entworfen und nutzen die Leistungsfähigkeit des Windows-Betriebssystems. Eine Teilmenge von .NET Framework 4,5 oder 4.5.1 kann mithilfe von C# oder Visual Basic zum Erstellen von Windows Store-Apps in Windows verwendet werden. Diese Teilmenge wird .NET für Windows Store-Apps genannt und in einer Übersicht im Windows Developer Center erläutert.

ms171868.collapse_all(de-de,VS.110).gifPortable Klassenbibliotheken

Mit dem Projekt "Portable Klassenbibliothek" in Visual Studio 2012 (und Folgeversionen) können Sie verwaltete Assemblys, die auf mehreren .NET Framework-Plattformen ausgeführt werden können, schreiben und erstellen. Mit einem "Portable Klassenbibliothek"-Projekt wählen Sie die Zielplattformen (wie Windows Phone und .NET für Windows Store-Apps). Die verfügbaren Typen und Member im Projekt werden automatisch auf die allgemeinen Typen und Member dieser Plattformen beschränkt. Weitere Informationen finden Sie unter Plattformübergreifende Entwicklung mit der portablen Klassenbibliothek.

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