Profiler-Hilfsprogramm

 

Veröffentlicht: November 2016

Mit dem Profiler-Hilfsprogramm wird das SQL Server Profiler-Tool gestartet. Mit den optionalen Argumenten, die weiter unten in diesem Thema aufgeführt sind, können Sie steuern, wie die Anwendung gestartet wird.

System_CAPS_ICON_note.jpg Hinweis


Das Profiler -Hilfsprogramm dient nicht zum Erstellen von Skripts für Ablaufverfolgungen. Weitere Informationen finden Sie unter SQL Server Profiler.

  
      profiler  
          [ /? ] |  
[  
{  
{ /U login_id [ /P password ] }  
| /E  
}  
{[ /S sql_server_name ] | [ /A analysis_services_server_name ] }  
[ /D database ]  
[ /T "template_name" ]  
[ /B { "trace_table_name" } ]  
{ [/F "filename" ] | [ /O "filename" ] }  
[ /L locale_ID ]  
[ /M "MM-DD-YY hh:mm:ss" ]  
[ /R ]  
[ /Z file_size ]  
]  

/?
Zeigt die Syntaxzusammenfassung der Profiler -Argumente an.

/U login_id
Die Benutzeranmelde-ID für die SQL Server -Authentifizierung. Bei Anmelde-IDs wird die Groß- und Kleinschreibung beachtet.

System_CAPS_ICON_note.jpg Hinweis


Verwenden Sie nach Möglichkeit die Windows-Authentifizierung..

/P password
Gibt ein benutzerdefiniertes Kennwort für die SQL Server -Authentifizierung an.

/E
Gibt an, dass die Verbindung mithilfe der Windows-Authentifizierung erfolgt und die Anmeldeinformationen des aktuellen Benutzers verwendet werden.

/S  sql_server_name
Gibt eine SQL Server-Instanz an. Profiler stellt automatisch eine Verbindung mit dem angegebenen Server her und verwendet dabei die Authentifizierungsinformationen, die mit den Schaltern /U und /P oder mit dem Schalter /E angegeben wurden. Um eine Verbindung mit der benannten Instanz von SQL Serverherzustellen, verwenden Sie /S SQL_Server-Name\Instanzname.

/A  analysis_services_server_name
Gibt eine Analysis Services-Instanz an. Profiler stellt automatisch eine Verbindung mit dem angegebenen Server her und verwendet dabei die Authentifizierungsinformationen, die mit den Schaltern /U und /P oder mit dem Schalter /E angegeben wurden. Um eine Verbindung mit der benannten Instanz von SQL Server herzustellen, verwenden Sie /A Analysis_Services-ServernameInstanzname.

/D database
Gibt den Namen der Datenbank an, die zusammen mit dieser Verbindung verwendet werden soll. Mit dieser Option wird die Standarddatenbank für den angegebenen Benutzer ausgewählt, wenn keine Datenbank angegeben wurde.

/B " trace_table_name "
Gibt eine Ablaufverfolgungstabelle an, die beim Starten von Profiler geladen werden soll. Sie müssen die Datenbank, den Benutzer oder das Schema und die Tabelle angeben.

/T" template_name "
Gibt die Vorlage an, die geladen wird, um die Ablaufverfolgung zu konfigurieren. Der Vorlagenname muss in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Die Vorlage muss sich entweder im Systemverzeichnis für Vorlagen oder im Benutzerverzeichnis für Vorlagen befinden. Wenn sich in beiden Verzeichnissen eine Vorlage mit diesem Namen befindet, wird die Vorlage aus dem Systemverzeichnis geladen. Wenn die Verzeichnisse keine Vorlage mit dem angegebenen Namen enthalten, wird die Standardvorlage geladen. Beachten Sie, dass die Dateierweiterung für die Vorlage (TDF) nicht als Teil des Vorlagennamensangegeben werden darf. Beispiel:

/T "standard"  

/F" filename "
Gibt den Pfad und den Dateinamen einer Ablaufverfolgungsdatei an, die beim Starten von Profiler geladen werden soll. Der Pfad und der Dateiname müssen in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Diese Option kann nicht zusammen mit /Overwendet werden.

/O " filename  "
Gibt den Pfad und den Dateinamen einer Datei an, in der die Ergebnisse der Ablaufverfolgung erfasst werden sollen. Der Pfad und der Dateiname müssen in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Diese Option kann nicht zusammen mit /Fverwendet werden.

/L locale_ID
Nicht verfügbar.

/M " MM-DD-YY hh:mm:ss "
Gibt das Datum und die Uhrzeit für die Beendigung der Ablaufverfolgung an. Der Beendigungszeitpunkt muss in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Geben Sie den Beendigungszeitpunkt gemäß den Parametern in der folgenden Tabelle an:

ParameterDefinition
MMZweistellige Angabe des Monats
DDZweistellige Angabe des Tages
YYZweistellige Angabe des Jahres
hhZweistellige Angabe der Stunde im 24-Stundenformat
MMZweistellige Angabe der Minuten
ssZweistellige Angabe der Sekunden
System_CAPS_ICON_note.jpg Hinweis


Das Format „MM-DD-YY hh:mm:ss“ kann nur verwendet werden, wenn die Option Einstellungen für Land/Region zum Anzeigen von Datums- und Uhrzeitwerten verwenden in SQL Server Profileraktiviert ist. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, müssen Sie das Format "YYYY-MM-DD-hh:mm:ss" für Datum und Uhrzeit verwenden.

/R
Aktiviert das Rollover für Ablaufverfolgungsdateien.

/Z  file_size
Gibt die Größe der Ablaufverfolgungsdatei in Megabytes (MB) an. Die Standardgröße ist 5 MB. Wenn das Rollover aktiviert ist, wird die Größe aller Rolloverdateien auf den in diesem Argument angegebenen Wert begrenzt.

Verwenden Sie die Option /S zusammen mit der Option /T , um eine Ablaufverfolgung mit einer bestimmten Vorlage zu starten. Wenn Sie beispielsweise eine Ablaufverfolgung mithilfe der Standardvorlage im Verzeichnis MyServer\MyInstance starten möchten, geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

profiler /S MyServer\MyInstance /T "Standard"  

Referenz zum Eingabeaufforderungs-Hilfsprogramm (Datenbankmodul)

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