War diese Seite hilfreich?
Ihr Feedback ist uns wichtig. Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.
Weiteres Feedback?
1500 verbleibende Zeichen
Erste Schritte mit Azure-Cmdlets
Collapse the table of content
Expand the table of content

Erste Schritte mit Azure-Cmdlets

Letzte Aktualisierung: Januar 2015

Es sind Azure-Cmdlets verfügbar, mit denen Sie Azure mit Windows PowerShell verwalten können. Um mit diesen Cmdlets arbeiten zu können, müssen Sie Azure PowerShell herunterladen und installieren und anschließend die Konnektivität zwischen dem Abonnement und der Windows PowerShell-Umgebung konfigurieren. Anweisungen finden Sie auf der Azure-Website unter Installieren und Konfigurieren von Azure PowerShell.

Dieser Artikel erläutert, wie Eingaben, Ausgaben und Parameter im Allgemeinen in Azure behandelt werden. Diese Informationen können den Einstieg in Windows PowerShell mit Azure einfacher gestalten.

Die Cmdlets im Azure-Modul für Windows PowerShell verhalten sich insoweit wie andere Windows PowerShell-Cmdlets, dass sie in den meisten Fällen Teil einer Pipeline sein können. Sie erwarten Eingaben aus dieser Pipeline in Form eines Objekts, und sie geben ein Objekt an die nächste Phase der Pipeline aus. Wenn die nächste Phase der Pipeline einfach die Konsole ist, bzw. wenn sie ein Cmdlet ist, das nicht erwartet, an einer Pipeline teilzunehmen, dann verwendet Windows PowerShell Format.ps1xml-Dateien, um zu bestimmen, welcher Teil des Objekts angezeigt wird und wie er angezeigt wird. Weitere Informationen zur Verwendung der Formatierungsdateien finden Sie unter About_Format.ps1xml.

Die Cmdlets im Azure-Modul erwarten die meisten Parameterwerte in Form einer Zeichenfolge, insbesondere wenn „name“ Teil des Parameternamens ist. Beispielsweise akzeptiert das "Get-AzureDeployment"-Cmdlet zwei Parameter: "ServiceName" und "Slot". Der ServiceName-Parameter ist ein erforderlicher Parameter, während der Slot-Parameter optional ist; beide erwarten jedoch Zeichenfolgen.

Wenn Sie aber virtuelle Computer erstellen oder ändern, bearbeiten die Cmdlets ein virtuelles Computerobjekt, und das Objekt wird über die Pipeline übergeben. Beispiel: Sie verwenden das New-AzureVMConfig-Cmdlet, um ein neues Konfigurationsobjekt zu erstellen. Sie übergeben dieses Konfigurationsobjekt an andere Azure-Cmdlets Windows, die es ändern, und anschließend an das New-AzureVM-Cmdlet, das das Objekt verwendet, um den virtuellen Computer zu erstellen.

Entsprechend können Sie beginnen, indem Sie ein Objekt, das einen vorhandenen virtuellen Computer darstellt, mit dem Get-AzureVM-Cmdlet abrufen. Sie können das Objekt ändern, indem Sie Elemente des virtuellen Computers wie Datenträger und virtuelle Netzwerke hinzufügen oder entfernen, und dann das geänderte virtuelle Computerobjekt zum Update-AzureVM-Cmdlet senden, das die Änderungen am virtuellen Computer implementiert.

Dies kann zu Verwirrung führen, da die Ausgabe eines Cmdlets ein Objekt ist, aber zugehörige Cmdlets Zeichenfolgen als Eingaben für Parameter erwarten. So gibt beispielsweise das Get-AzureSubscription-Cmdlet ein Listenobjekt zurück, das Ihre aktuellen Azure-Abonnements darstellt. Die anderen AzureSubscription-Cmdlets verwenden jedoch SubscriptionName als den erforderlichen Parameter. Wie gesagt, erwartet der Parameter eine Zeichenfolge, wenn „Name“ Teil des Parameternamens ist.

Wie können Sie feststellen, was ein bestimmtes Azure-Cmdlet erwartet? Diese Informationen erhalten Sie über Windows PowerShell. Weitere Details eines Azure-Cmdlets und die gesamten Details für die einzelnen Parameter erhalten Sie, wenn Sie „Get-Help -Full <Cmdletname>“ ausführen. Damit erhalten Sie ausführliche Informationen über die Parameter. Insbesondere erläutert dieser Befehl:

  • was er als Wert erwartet

  • ob der Parameter erforderlich ist

  • welche Position der Parameter hat

  • ob er einen Standardwert besitzt

  • ob er Pipelineeingaben akzeptiert (und deren Typen).

  • ob er Platzhalter akzeptiert.

Anzeigen:
© 2015 Microsoft