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Schritt 4: Erstellen und Bereitstellen der XML-Bridge

Schritt 4: Erstellen und Bereitstellen der XML-Bridge

Letzte Aktualisierung: Mai 2015

In diesem Thema erstellen Sie eine unidirektionale XML-Bridge Bridge, die als Connector zwischen der EDI-Empfangsbridge und dem Relayendpunkt für das ORDERS05 IDOC in SAP fungiert. Nachdem Sie die Bridge konfiguriert haben, verbinden Sie sie mit dem SAP-Relayendpunkt und stellen dann die Projektmappe bereit.

  1. Doppelklicken Sie im Projektmappen-Explorer im Projekt SAPIntegration auf die Datei MessageFlowItinerary.bcs, um den Entwurfsbereich für die Bridge zu öffnen.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle des BizTalk Service-Projekt-Entwurfsbereichs, wählen Sie Eigenschaften aus, und aktualisieren Sie dann die Eigenschaft BizTalk Service-URL mit dem BizTalk Services-Namen. Dies ist der Name, den Sie im Azure-Verwaltungsportal beim Bereitstellen von BizTalk Services angegeben haben.

  3. Ziehen Sie die Komponente unidirektionale XML-Bridge aus der Toolbox auf den Entwurfsbereich der Bridge, und legen Sie sie dort ab.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf unidirektionale XML-Bridge, wählen Sie Eigenschaften aus, und ändern Sie den Wert der Eigenschaften Entitätsname und Relative Adresse in B2BConnector. Anschließend wird in der Eigenschaft Laufzeitadresse als vollständige Endpunkt-URL, unter der die Brücke bereitgestellt wird, https://<mybiztalkservicename>.biztalk.windows.net/default/B2BConnector angezeigt. An diese Adresse sendet die EDI-Empfangs-Bridge die ORDERS05-Bestellnachricht.

  5. Doppelklicken Sie auf die unidirektionale XML-Bridge, um den Bridgekonfiguration-Entwurfsbereich zu öffnen. Da diese Bridge lediglich die Nachricht von der EDI-Empfangsbridge an den Relayendpunkt weiterleitet, ist für die einzelnen Phasen der Phase Bridge abgesehen vom Angeben der Nachrichtentypen der von dieser Bridge weitergeleiteten Nachricht wenig Konfiguration erforderlich. Klicken Sie zum Eingeben des Nachrichtentyps auf der Entwurfsoberfläche für die unidirektionale XML-Bridge im Feld Nachrichtentypen auf das Symbol Hinzufügen [Symbol "Hinzufügen"], um das Dialogfeld Nachrichtentypauswahl zu öffnen.

  6. Wählen Sie im Dialogfeld Nachrichtentypauswahl im Feld Verfügbare Nachrichtentypen das Schema für die Anforderungsnachricht aus, und klicken Sie auf den Pfeil nach rechts [Symbol "Pfeil"] und dann auf OK. Wählen Sie für dieses Lernprogramm das Schema Send (http://Microsoft.LobServices.Sap/2007/03/Idoc/3/ORDERS05//700/Send) aus. Das ausgewählte Schema wird unter dem Feld Anforderungsnachrichtentyp aufgeführt.

  7. Speichern Sie die Bridgekonfiguration.

  1. Wählen Sie im Projekt SAPIntegration in der Toolbox die Komponente Verbindung aus, und verbinden Sie die Komponente unidirektionale XML-Bridge mit dem SAP-Relayendpunkt, den Sie bereits in Schritt 2: Bereitstellen eines Relayendpunkts zum Aufrufen von Vorgängen für das IDOC ORDERS05 hinzugefügt haben.

  2. Legen Sie die Filterbedingung für die Verbindung fest. Die Routingbedingung für dieses Szenario lautet, dass alle Nachrichten zum LOB-Ziel weitergeleitet werden. Wählen Sie zu diesem Zweck die Verbindungslinie aus, klicken Sie im Eigenschaftenraster auf die Auslassungszeichen (…) für die Eigenschaft Filterbedingung, und wählen Sie dann Alle vergleichen aus. Dadurch wird sichergestellt, dass alle an die Brücke gesendeten Nachrichten zum Relayendpunkt weitergeleitet werden.

  3. Legen Sie die Eigenschaft Weiterleitungsaktion für die Verbindung fest. Bevor Sie die Weiterleitungsaktion festlegen, müssen Sie wissen, warum sie erforderlich ist. Für die von der EDI-Empfangs-Bridge an den Relayendpunkt gesendete Nachricht muss der Action-SOAP-Header festgelegt sein. Dieser Header legt fest, welcher Vorgang im SAP-System ausgeführt werden muss. In der über die EDI-Empfangspipeline gesendeten Nachricht ist dieser Header nicht festgelegt. Daher legen Sie in dieser zwischengeschalteten XML-Bridge die Weiterleitungsaktion für die Nachricht fest, bevor sie an den Relayendpunkt gesendet wird. Im Rahmen der Weiterleitungsaktion fügen Sie den erforderlichen Header für die Nachricht hinzu. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Weiterleitungsaktion festzulegen.

    1. Ermitteln Sie den Wert, der für den Action-SOAP-Header der Nachricht festgelegt wird. Klicken Sie zu diesem Zweck im Server-Explorer mit der rechten Maustaste auf den SAP-Relayendpunkt, erweitern Sie im Eigenschaftenraster Vorgänge, und kopieren Sie den Wert. In diesem Lernprogramm lautet der Wert http://Microsoft.LobServices.Sap/2007/03/Idoc/3/ORDERS05//700/Send:



      Wert für SOAP-Aktion

    2. Wechseln Sie zurück in den Entwurfsbereich der Bridge, wählen Sie die Verbindung zwischen der Bridge und dem SAP-Relay aus, und klicken Sie dann im Eigenschaftenraster auf die Auslassungszeichen (…) für die Eigenschaft Weiterleitungsaktion. Wählen Sie im Dialogfeld Weiterleitungsaktionen den Befehl Hinzufügen aus, um das Dialogfeld Weiterleitungsaktion hinzufügen zu öffnen. Gehen Sie unter Weiterleitungsaktion hinzufügen folgendermaßen vor:

      • Wählen Sie im Abschnitt Eigenschaft (Lesen von) die Option Ausdruck aus, und geben Sie den Wert an, den Sie zuvor kopiert haben.

        ImportantWichtig
        Sie müssen den Wert für Ausdruck in einfachen Anführungszeichen angeben.

      • Legen Sie im Abschnitt Ziel (Schreiben in) den Typ auf SOAP und den Bezeichner auf Aktion fest.



        Festlegen der Weiterleitungsaktion
      • Wählen Sie im Dialogfeld Weiterleitungsaktion hinzufügenOK aus, um die Weiterleitungsaktion hinzuzufügen. Klicken Sie im Dialogfeld Weiterleitungsaktionen auf OK und dann auf Speichern, um die Änderungen am Projekt für die Unternehmensanwendungsintegration zu speichern.

  4. Speichern Sie das Projekt. Die endgültige Brückenkonfiguration sieht etwa folgendermaßen aus:

    Abgeschlossene Bridgekonfiguration

  1. Klicken Sie in Visual Studio mit der rechten Maustaste auf die Projektmappe SAPIntegration, und klicken Sie dann auf Projektmappe erstellen.

  2. Klicken Sie bei erfolgreicher Erstellung mit der rechten Maustaste auf die Projektmappe SAPIntegration, und klicken Sie dann auf Projektmappe bereitstellen.

  3. Im Bereitstellungsfenster ist Bereitstellungsendpunkt eine schreibgeschützte Eigenschaft, und der Wert wird von der Einstellung für die bzw. den URL/Namespace des BizTalk-Diensts abgeleitet, die in der Nachrichtenflussoberfläche festgelegt ist. Sie müssen jedoch den ACS-Namespace für BizTalk-Dienste, den Ausstellernamen und den freigegebenen geheimen Schlüssel bereitstellen.

  4. Wählen Sie Bereitstellen aus. Im Visual Studio-Ausgabebereich werden der Bereitstellungsstatus sowie die Ergebnisse angezeigt. Die URL, unter der die Bridge bereitgestellt wird, wird ebenfalls im Ausgabebereich angezeigt. In diesem Lernprogramm wird die Brücke unter http://<mybiztalkservicename>.biztalk.windows.net/default/B2BConnectorbereitgestellt.

Siehe auch

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