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Quelle, Ziel und Bridge-Messagingendpunkte

Letzte Aktualisierung: Juli 2015

Im Thema BizTalk Services haben wir gesehen, dass eine der Kernanforderungen von BizTalk Services darin besteht, die unterschiedlichen Nachrichten- und Transportprotokolle der verschiedenartigen Systeme in Einklang zu bringen. In Cloudbegriffen sollten wir uns die einzelnen Systeme in der Cloud als Endpunkt in Microsoft Azure vorstellen. Rich-Messaging-Endpunkte ermöglichen den Austausch von Nachrichten zwischen den verschiedenartigen Anwendungen. Diese Anwendungen sind Erweiterungen lokaler Anwendungen oder stellen eine in der Cloud ausgeführte Anwendung dar. Da die beiden Systeme jedoch verschiedenartig sind und wahrscheinlich unterschiedliche Messagingformate und -protokolle verwenden, muss Microsoft Azure unbedingt umfangreiche Verarbeitungsfunktionen zwischen den beiden Endpunkten bereitstellen. Folgende Verarbeitungsfunktionen sind möglich:

  • Verbinden von Systemen, die unterschiedliche Transportprotokolle verwenden

  • Überprüfen der vom Quellendpunkt ausgehenden Nachricht anhand eines Standardschemas

  • Transformieren der Nachricht gemäß den Anforderungen der Zielendpunkte

  • Anreichern der Nachricht durch Hinzufügen von Eigenschaften zum Nachrichtenkontext. Die Eigenschaften können dann verwendet werden, um die Nachricht an ein Ziel oder einen zwischengeschalteten Endpunkt weiterzuleiten.

Alle diese Funktionen werden durch die in BizTalk Services enthaltenen Rich-Messaging-Endpunkte verfügbar gemacht. Das folgende Diagramm zeigt, wie Rich-Messaging-Endpunkte Unterschiede zwischen Systemen und Anwendungen überbrücken.

Produkte für Rich-Messaging-Endpunkte

Kurz gesagt bietet BizTalk Services vier Hauptkomponenten (Konnektivität, Validierung, Anreicherung, Transformation), die verbunden werden können, um Rich-Messaging-Endpunkte bereitzustellen.

  • Connectors: Diese überbrücken die Lücke zwischen verschiedenen Transportprotokollen sowie verschiedenen LOB-Anwendungen, die sich zwar lokal hinter einer Firewall befinden, aber ihre betriebsbereiten Endpunkte in der Cloud verfügbar machen. Bridges akzeptieren eingehende Nachrichten von verschiedenen Protokollen, zum Beispiel HTTP, FTP und SFTP. Bridges können ausgehende Nachrichten an verschiedene Protokolle wie HTTP, FTP und SFTP senden sowie an andere Endpunkte, zum Beispiel Azure-Blobs, Servicebus-Warteschlangen, Themen und Relays.

    Darüber hinaus stellt BizTalk Services Konnektivität mit lokalen LOB-Anwendungen wie SQL Server, SAP, Siebel und Oracle-Datenbanken bzw. E-Business Suite bereit. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden des BizTalk Adapter Service.

    Beim Einrichten der Konnektivität können Sie auch Regeln festlegen, nach denen die Nachricht an verschiedene Endpunkte übertragen wird. Weitere Informationen finden Sie unter Weiterleiten von Nachrichten von Bridges zu Zielen im BizTalk Service-Projekt.

  • Validierung, Anreicherung und Transformation: BizTalk Services stellt diese Funktionen als unterschiedliche Phasen einer „Bridge“ bereit. Weitere Informationen finden Sie unter Was sind Bridges?.

In diesem Abschnitt

Siehe auch

Konzepte

BizTalk Services

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