Serverabbild zum Hochladen in Windows Azure vorbereiten

Letzte Aktualisierung: März 2011

[Die Funktion "VM-Rolle" von Windows Azure wird am 15.05.2013 außer Betrieb genommen. Nach diesem Datum werden Bereitstellungen des Typs "VM-Rolle" gelöscht. Mit "Windows Azure-Virtuelle Computer" können Sie Ihre vorhandenen Anwendungen weiterhin nutzen. Weitere Informationen über die Verwendung von "Virtuelle Computer" für eine Anwendung finden Sie unter Moving from VM Role to Windows Azure Virtual Machines (Wechseln von "VM-Rolle" zu "Windows Azure-Virtuelle Computer").

Damit die VHD korrekt in Windows Azure hochgeladen wird, muss das Serverabbild mit dem Befehl Sysprep verallgemeinert werden. Weitere Informationen zur Verwendung von Sysprep finden Sie unter Verwenden von Sysprep: Einführung.

Bevor Sie diese Aufgabe ausführen, müssen Sie die Aufgaben in den folgenden Abschnitten abgeschlossen haben:

Beim Vorbereiten des Serverabbilds für das Hochladen in Windows Azure können Sie es in einem iterativen Prozess mehrere Male verallgemeinern und dann spezialisieren. Jedes Mal, wenn Sie einen virtuellen Computer aus dem Serverabbild erstellen, wird der Setupvorgang des Betriebssystems ausgeführt, der Spezialisierungsfunktionen für diesen Computer ausführt. Die abschließende Aufgabe vor dem Hochladen des Serverabbilds in das Windows Azure-Imagerepository ist das Verallgemeinern des Abbilds.

Die Spezialisierungsphase erfolgt wieder, nachdem das Abbild in Windows Azure bereitgestellt wird. Jede aus dem Serverabbild erstellte VM-Rolleninstanz führt Windows Setup aus. Windows Setup verwendet Konfigurationswerte aus der Antwortdatei, die von den Windows Azure-Integrationskomponenten im Stammverzeichnis des Serverabbilds installiert wird.

Sie können das hochzuladende Abbild mithilfe der folgenden Prozedur vorbereiten.

  1. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster als Administrator.

  2. Ändern Sie das Verzeichnis in %windir%\system32\sysprep, und führen Sie dann sysprep.exe aus.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld "Systemvorbereitungstool" die Option Out-of-Box-Experience (OOBE) für System aktivieren für die Systembereinigungsaktion aus.

  4. Stellen Sie sicher, dass Verallgemeinern ausgewählt ist.

  5. Wählen Sie Herunterfahren für die Optionen für das Herunterfahren aus.

  6. Klicken Sie auf OK.

Sie können in der Computerverwaltung eine VHD anfügen und die VHD auf den sysprep-Status überprüfen.

  1. Klicken Sie auf Start, Alle Programme und dann auf Computerverwaltung.

  2. Erweitern Sie im linken Bereich Speicher, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Datenträgerverwaltung, und klicken Sie dann auf Virtuelle Festplatte anfügen.

  3. Wechseln Sie zur VHD-Datei, die Sie überprüfen möchten, und klicken Sie auf OK. Die VHD wird jetzt angefügt, und ihr wurde ein Laufwerkbuchstabe zugewiesen.

  4. Öffnen Sie mit Editor X:\Windows\Setup\State\State.ini (wobei X: der Laufwerkbuchstabe ist, der der angefügten VHD zugewiesen wurde). Der Wert von ImageState sollte IMAGE_STATE_GENERALIZE_RESEAL_TO_OOBE für ein Abbild sein, das mit sysprep korrekt vorbereitet wurde.

  5. Klicken Sie im unteren mittleren Bereich der Computerverwaltung mit der rechten Maustaste auf die angefügte Festplatte, und klicken Sie dann auf Virtuelle Festplatte trennen.

Nachdem das Serverabbild verallgemeinert und der virtuelle Computer heruntergefahren wurde, können Sie die VHD-Datei in Windows Azure hochladen. Weitere Informationen finden Sie unter VHD für eine VM-Rolle in Windows Azure hochladen.

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