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Neues in ADO.NET

Aktualisiert: November 2007

In ADO.NET gitb es ab der Service Pack 1-Version von .NET Framework 3.5 folgende neue Features. Hierzu gehören das Entity Framework sowie Verbesserungen für LINQ to DataSet und LINQ to SQL. Der .NET Framework-Datenanbieter für SQL Server (SqlClient) wurde verbessert und unterstützt nun SQL Server 2008.

Ab .NET Framework Version 3.5 Service Pack (SP) 1 bietet der .NET Framework-Datenanbieter für SQL Server (System.Data.SqlClient) vollständige Unterstützung für alle neuen Features des SQL Server 2008-Datenbankmoduls. Sie müssen .NET Framework 3.5 SP1 (oder höher) installieren, um diese neuen Features mit SqlClient zu verwenden. Weitere Informationen zur .NET Framework-Unterstützung für SQL Server 2008 finden Sie unter Neue Features in SQL Server 2008 (ADO.NET). Weitere Informationen zu neuen Features des Datenbankmoduls in SQL Server 2008 finden Sie unter Neuigkeiten (SQL Server 2008) in der SQL Server 2008-Onlinedokumentation.

Die Datenplattform ist eine Multiversionsstrategie, die die Menge an erforderlichem Code und den Wartungsaufwand reduziert, da Entwickler bei der Programmierung auf konzeptionelle EDMs zurückgreifen können. In .NET Framework 3.5 Service Pack (SP) 1 werden vom ADO.NET Entity Framework die folgenden Datenplattform-Komponenten bereitgestellt:

Komponente

Beschreibung

Entity Data Model (EDM)

Eine Entwurfsspezifikation, die Anwendungsdaten als Sätze von Entitäten und Beziehungen definiert. Die Daten dieses Modells unterstützen objektrelationales Mapping und Datenprogrammierbarkeit über Anwendungsgrenzen hinweg.

EDM-Datentypen und -Beziehungen werden in einem konzeptionellen Modell definiert. Es handelt sich um ein XML-Schema, das in der konzeptionellen Schemadefinitionssprache (CSDL) geschrieben wurde. Das konzeptionelle Modell wird zum Erstellen programmierbarer Klassen verwendet, die die Anwendungsdaten darstellen. Entwickler können diese Objekte bei Bedarf erweitern, um diverse Anwendungsanforderungen zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter Entity Data Model.

Object Services

Ermöglicht es Programmierern, über einen Satz von CLR-Klassen mit dem konzeptionellen Modell zu interagieren. Diese Klassen können automatisch aus dem konzeptionellen Modell generiert oder unabhängig entwickelt werden, um die Struktur des konzeptionellen Modells widerzuspiegeln. Object Services bietet darüber hinaus Infrastrukturunterstützung für das Entity Framework, indem es verschiedene Dienste wie Zustandsverwaltung, Änderungsnachverfolgung, Identitätsauflösung, Laden von und Navigieren in Beziehungen, Weitergeben von Objektänderungen an Datenbankmodifikationen und Abfrageerstellungsunterstützung für Entity SQL bereitstellt. Weitere Informationen finden Sie unter Object Services Overview (Entity Framework)

LINQ to Entities

Eine LINQ-Implementierung (Language-Integrated Query), die Entwicklern ermöglicht, stark typisierte Abfragen zu erstellen, die mithilfe von LINQ-Ausdrücken und LINQ-Abfrageoperatoren auf den Objektkontext des Entity Framework angewendet werden. LINQ to Entities ermöglicht Entwicklern den Zugriff auf ein konzeptionelles Modell mit einer sehr flexiblen objektrelationalen Zuordnung über Microsoft SQL Server und Datenbanken von Drittanbietern. Weitere Informationen finden Sie unter LINQ to Entities.

Entity SQL

Eine textbasierte Abfragesprache, die zur Interaktion mit einem Entity Data Model entwickelt wurde. Entity SQL ist ein SQL-Dialekt, der Abfragekonstrukte für übergeordnete Modellkonzepte wie Vererbung, komplexe Typen und explizite Beziehungen enthält. Entwickler können Entity SQL auch direkt in Verbindung mit Object Services verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Entity SQL Language Reference.

EntityClient

Ein neuer .NET Framework-Datenanbieter, der zur Interaktion mit einem Entity Data Model verwendet wird. EntityClient folgt dem Muster des .NET Framework-Datenanbieters indem es EntityConnection-Objekte und EntityCommand-Objekte verfügbar macht, die einen EntityDataReader zurückgeben. EntityClient verwendet die Entity SQL-Programmiersprache und stellt flexibles Mapping für speicherspezifische Datenanbieter bereit. Weitere Informationen finden Sie unter EntityClient and Entity SQL.

ADO.NET Data Services

Das ADO.NET Data Services-Framework wird verwendet, um Datendienste im Internet oder in einem Intranet bereitzustellen. Die Daten werden gemäß der Spezifikationen des Entity Data Model in Entitäten und Beziehungen strukturiert. Die in diesem Modell bereitgestellten Daten sind durch das Standard-HTTP-Protokoll adressierbar. Weitere Informationen finden Sie unter ADO.NET Data Services Framework.

Entity Data Model-Tools

Das Entity Framework stellt Befehlszeilentools, Assistenten und Designer bereit, um die Erstellung von EDM-Anwendungen zu erleichtern. Das EntityDataSource-Steuerelement unterstützt Datenbindungsszenarien auf Grundlage des EDM. Die Programmieroberfläche des EntityDataSource-Steuerelements ist anderen Steuerelementen für Datenquellen in Visual Studio ähnlich. Weitere Informationen finden Sie unter Entity Data Model Tools.

Weitere Informationen zum ADO.NET Entity Framework finden Sie unter Introducing the Entity Framework.

LINQ to DataSet stellt LINQ-Funktionen für in einem DataSet gespeicherte nicht verbundene Daten bereit. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Übersicht über LINQ to DataSet.

LINQ to SQL unterstützt Abfragen für ein Objektmodell, das den Datenstrukturen einer Microsoft SQL Server-Datenbank zugeordnet ist, ohne dass ein vorläufiges Konzeptmodell verwendet wird. Jede Tabelle wird durch eine separate Klasse dargestellt, wodurch das Objektmodell eng mit dem Datenbankschema verbunden wird. LINQ to SQL übersetzt im Objektmodell vorhandene LINQ-Abfragen in Transact-SQL und sendet diese zur Ausführung an die Datenbank. Wenn die Datenbank die Ergebnisse zurückgibt, übersetzt LINQ to SQL die Ergebnisse zurück in Objekte. Ab .NET Framework 3.5 SP1 unterstützt LINQ to SQL viele der in Microsoft SQL Server 2008 neu eingeführten SQL-Datentypen. Weitere Informationen finden Sie unter LINQ to SQL.

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