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Häufige Supportprobleme in Azure

Letzte Aktualisierung: September 2014

Auf dieser Seite sind die häufigsten, vom Windows Azure-Supportteam ermittelten Probleme aufgeführt. Außerdem finden Sie hier Lösungsvorschläge, um das Problem selbständig zu beheben.

Beim Versuch, ein Speicherkonto zu löschen, das einem virtuellen Azure-Computer zugeordnet ist, tritt ein Fehler auf, wenn das Speicherkonto ein aktives Betriebssystemimage-, VHD- oder Datenträgerartefakt enthält. Es wird ein Fehler ausgegeben, der in etwa wie folgt aussieht:

Storage account storage-account-name has n container(s) which have an active image and/or disk artifacts. Ensure those artifacts are removed from the image repository before deleting this storage account.

Die Fehlermeldung, die die Löschung des Speicherkontos blockiert, gibt an, dass dem Speicherkonto noch Betriebssystemimage-, Datenträger- oder Datenträgerimageartefakte zugeordnet sind. Stellen Sie sicher, dass keine Betriebssystemimage-, Datenträger- oder Datenträgerimageartefakte vorhanden sind, und versuchen Sie noch einmal, das Speicherkonto zu löschen.

Wenn der Löschvorgang Teil eines automatisierten Skripts ist und die Löschung der Datenträgerartefakte mit einem asynchronen Vorgang wie Löschen einer Bereitstellung erfolgt, müssen Sie Vorgangsstatus abrufen aufrufen, um sicherzustellen, dass der Vorgang abgeschlossen wurde, bevor Sie den Speicherkonto löschen-Vorgang aufrufen. Selbst nachdem das letzte Artefakt eines Speicherkontos gelöscht wurde, kann es bis zu 15 Minuten dauern, bis der Speicherkonto löschen-Vorgang erfolgreich abgeschlossen ist. Wiederholen Sie den Vorgang daher bis zu 15 Minuten lang.

Eine neue FAQ Virtuelle Computer in Azure zur Beantwortung dieser Fragen ist nun verfügbar.

Wenn der in einer Rolle für virtuelle Computer oder Cloud-Dienste ausgeführte Code Probleme verursacht, kann ein Neustart initiiert werden. Ihre Rollen werden jedoch auch in folgenden Fällen von Microsoft neu gestartet:

  1. Gastbetriebssystemupdates: Betreffen nur Web- und Workerrollen von Cloud-Diensten. Informationen dazu, wie Sie diese Neustarts einschränken, finden Sie unter Azure-Gastbetriebssystemreleases und SDK-Kompatibilitätsmatrix. Die Seite bezieht sich auf einen Feed, der wenige Stunden nach Einführung eines Gastbetriebssystems aktualisiert wird. Dies gibt Ihnen einen Anhaltspunkt dafür, wann mit einem Neustart zu rechnen ist, wenn Sie automatische Updates für Ihr Gastbetriebssystem aktiviert haben. Auf der Seite wird das Freigabeverfahren für Gastbetriebssysteme beschrieben, und Sie erfahren, wann Freigaben im Allgemeinen erfolgen.

    Microsoft empfiehlt, automatische Upgrades für Gastbetriebssysteme zu aktivieren. Auf diese Weise erhalten Sie zeitnah die neuesten MSRC-Sicherheitsupdates. Falls erforderlich, können Neustarts jedoch gesteuert werden, indem Sie das Gastbetriebssystem manuell auf eine bestimmte Version festlegen und einige Zeit nach der Einführung einer neuen Version ein Upgrade ausführen. Der Nachteil dieser Strategie besteht darin, dass Gastbetriebssystemversionen monatlich erscheinen und nur die letzten zwei Gastbetriebssystemversionen unterstützt werden. Manuelle Upgrades bedeuten einen Mehraufwand für den Dienstadministrator. Weitere Informationen finden Sie in diesem von einem Windows Azure-Supporttechniker verfassten Blogbeitrag.

  2. Hostbetriebssystemupdates: Betreffen nur Web- und Workerrollen von Cloud-Diensten sowie virtuelle Computer in Windows Azure. Unter Updates für das Azure-Hostbetriebssystem finden Sie allgemeine Erläuterungen zum Hostbetriebssystem und zum Updatevorgang. Hostbetriebssystemupdates werden seltener als Gastbetriebssystemupgrades ausgeführt. Seit Januar 2014 wird ungefähr alle sechs Wochen ein Hostbetriebssystemupdate angewendet. Die Häufigkeit kann sich jedoch jederzeit ändern. Für diese Updates ist derzeit kein Benachrichtigungsverfahren implementiert. Die zeitliche Steuerung von Updates kann weder verhindert noch beeinflusst werden. Weitere Informationen finden Sie im oben erwähnten Blogbeitrag.

  3. Dienstreparatur: Eine Dienstreparatur wird ausgeführt, wenn die Hardware, auf der eine Rolle ausgeführt wird, ausfällt und die Rolle abstürzt oder nicht mehr reagiert. Diese Situation wird von Windows Azure erkannt, und die Rolle oder der virtuelle Computer wird automatisch auf andere Hardware umgelagert und neu gestartet. Da Hardwareausfälle nicht geplant sind, gibt es keine Möglichkeit, einen Neustart vorherzusagen. Sie erhalten bei einer Dienstreparatur keine Benachrichtigung. Es ist unwahrscheinlich, dass sich Neustarts aufgrund einer Dienstreparatur wiederholt auf einen typischen Dienst auswirken.

Microsoft ist auch bei diesen vom System initiierten Neustarts bestrebt, die auf der Website WindowsAzure.com beschriebene Vereinbarung zum Servicelevel (SLA) einzuhalten. Microsoft ist sich bewusst, dass vom System initiierte Neustarts ein Problem für Administratoren darstellen, und arbeitet aktiv an einer Optimierung der Benutzerfreundlichkeit.

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