Customize your model with profiles and stereotypes

 

Veröffentlicht: Juli 2016

Die neueste Dokumentation zu Visual Studio 2017 finden Sie unter Dokumentation zu Visual Studio 2017.

In Visual Studio können Sie die standardmäßigen UML-Modellelemente wie z. B. Klassen und Komponenten an spezifische Zwecke anpassen. Sie können ein Stereotyp auf ein Modellelement anwenden, mit dem die Liste der Eigenschaften des Elements geändert werden kann. Stereotype werden in als Profile bezeichneten Auflistungen definiert.

Welche Versionen von Visual Studio dieses Feature unterstützen, finden Sie unter Versionsunterstützung für Architektur- und Modellierungstools.

Um ein Stereotyp zu verwenden, verknüpfen Sie ein Paket mit einem Profil. So können Sie die im Profil definierten Stereotype auf die Elemente im Paket anwenden. Einige Profile werden zusammen mit Visual Studio installiert. Darüber hinaus können Sie eigene Profile definieren.

Stereotype können in der Eigenschaftenliste eines Elements festgelegt werden. Für die wichtigsten Arten von Formen in einem Diagramm werden die angewendeten Stereotype auch in der Form angezeigt, wie im Beispiel dargestellt.

UML-Klasse mit Stereotyp.

System_CAPS_ICON_note.jpg Hinweis

Wenn Sie ein Modell mithilfe eines Profils erstellen und dann das Modell für einen anderen Benutzer freigeben, werden für diesen die Stereotype nur angezeigt, wenn auf dem Computer des Benutzers das gleiche Profil installiert ist.

TitelBeschreibung
Add stereotypes to UML model elementsEinfügen eines Modellelements in ein Paket, Verknüpfen des Pakets mit einem Profil und Anwenden eines Stereotyps auf das Element
Standard stereotypes for UML modelsDie UML-Standardprofile L2 und L3 werden zusammen mit Visual Studio installiert, und jedes Modell wird standardmäßig mit ihnen verknüpft. Sie stellen Stereotype bereit, mit denen Sie Modelle kommentieren können.

Sie können z. B. das Stereotyp „specification“ auf eine Klasse anwenden, um anzugeben, dass ihr einziger Zweck darin besteht, das extern sichtbare Verhalten ihrer Instanzen zu definieren.
Define a profile to extend UMLSie können eigene Stereotype und Tools definieren, die an Ihren Anwendungsbereich angepasst sind.

Wenn Sie z. B. Banksoftware entwickeln, können Sie das Stereotyp „Account“ definieren, das auf Klassen angewendet werden kann. Anschließend können Sie Klassendiagramme verwenden, um andere Typen von Konten und ihre Beziehungen zu beschreiben.
Install a UML profileWenn Sie ein UML-Profil von einem anderen Benutzer erhalten haben, können Sie es auf Ihrem Computer installieren.
Define a custom modeling toolbox itemEin benutzerdefiniertes Toolboxelement erspart Ihnen das wiederholte Festlegen eines Stereotyps für neue Elemente.
Farbliche Darstellung von UML-Klassen nach StereotypMit diesem Beispielcode werden die UML-Diagramme erweitert. Die Farbe einer UML-Form wird automatisch entsprechend dem Stereotyp des Elements festgelegt.
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