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Bereitstellen eines Diensts in Azure

Letzte Aktualisierung: Oktober 2014

Das Windows Azure SDK stellt eine Umgebung und Tools zum Entwickeln von Diensten bereit, die in Windows Azure bereitgestellt werden. Sie können den Windows Azure-Serveremulator und -Speicheremulator verwenden, um Ihre Anwendung zu debuggen und im gemischten Modus Tests durchzuführen. Verwenden Sie das CSPack-Befehlszeilentool, um die Anwendung für die Bereitstellung in der Windows Azure-Staging- oder -Produktionsumgebung zu verpacken.

Die folgende Abbildung zeigt die Phasen der Dienstentwicklung und -bereitstellung.

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In den folgenden Abschnitten wird jede Phase des Dienstbereitstellungsprozesses beschrieben:

  1. Lokales Testen des Diensts mit dem Windows Azure-Serveremulator

  2. Debuggen des Diensts im gemischten Modus

  3. Verpacken des Diensts mit CSPack

  4. Bereitstellen des Diensts über das Verwaltungsportal

Sie können den Dienst mit dem Server- und Speicheremulator lokal debuggen, ohne eine Verbindung mit Windows Azure herzustellen. Der Windows Azure-Serveremulator simuliert Windows Azure-Fabric, damit Sie den Dienst lokal ausführen und testen und somit sicherstellen können, dass der Dienst geeignete Informationen in das Protokoll schreibt. Nachdem der Dienst in der Windows Azure-Staging- oder -Produktionsumgebung bereitgestellt wurde, stellt die Protokollierung von Nachrichten und Warnungen die einzige Möglichkeit zum Erfassen von Debuginformationen dar. Sie können keinen Debugger an einen Dienst anfügen, der in Windows Azure bereitgestellt ist. Weitere Informationen zum Debuggen des Diensts mithilfe des Serveremulators finden Sie unter Verwenden der Azure SDK-Tools zum Packen, Ausführen und Bereitstellen einer Anwendung.

Der Speicheremulatordienst simuliert die Windows Azure Storage Services, damit Sie Code ausführen debuggen können, mit dem die Speicherdienste aufgerufen werden. Zusammen mit dem Serveremulator können Sie den Dienst dann in der lokalen Umgebung testen. Sobald der Dienst in der lokalen Entwicklungsumgebung ausgeführt wird, können Sie Ihre Konfigurationsdateien ändern, um eine Verbindung mit Windows Azure herzustellen, und mithilfe der Produktionsspeicherdienste im gemischten Modus Tests durchführen.

Wenn Ihr Dienst mit den Windows Azure-Produktionsspeicherdiensten verbunden ist, wird er im gemischten Modus ausgeführt. Das bedeutet, dass der Dienst zwar im Serveremulator ausgeführt wird, die Daten aber in Windows Azure gehostet werden. Sobald die lokalen Tests abgeschlossen sind, können Sie den Dienst im gemischten Modus in einer Stagingumgebung testen.

Nachdem Sie den Dienst im gemischten Modus debuggt haben, können Sie den Dienst für die Bereitstellung in Windows Azure verpacken.

Sobald das Debuggen abgeschlossen ist, verwenden Sie das CSPack-Befehlszeilentool, um den Dienst für die Bereitstellung in der Windows Azure-Staging- oder -Produktionsumgebung zu verpacken. Mit dem Hilfsprogramm cspack.exe wird eine Dienstpaketdatei generiert, die Sie über das Windows Azure-Verwaltungsportal in Windows Azure hochladen können. Das Paket erhält standardmäßig den Namen <service-name>.cspkg, aber Sie können auch einen anderen Namen auswählen.

Wenn Sie die Windows Azure Tools für Microsoft Visual Studio installiert haben, können Sie den Dienst in Visual Studio verpacken und bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Veröffentlichen eines Cloud-Diensts mit Azure Tools.

Nachdem Sie den Dienst gepackt haben, können Sie im Windows Azure-Verwaltungsportal einen Cloud-Dienst erstellen, den Sie in der Windows Azure-Staging- oder -Produktionsumgebung bereitstellen können.

Sie müssen zwei Dateien hochladen:

  • Die Dienstpaketdatei, die Sie mit dem Hilfsprogramm cspack.exe erstellt haben.

  • Die Dienstkonfigurationsdatei, die Konfigurationswerte für den Dienst bereitstellt.

Wenn Sie das Dienstpaket und die Konfigurationsdatei hochladen, wird eine interne Staging-URL bereitgestellt. Diese können Sie verwenden, um den Dienst in der Windows Azure-Stagingumgebung privat zu testen. Wenn Sie bereit sind, den Dienst in der Produktionsumgebung einzusetzen, wechseln Sie von der Staging-URL zur Produktions-URL für den Dienst.

Weitere Informationen über das Erstellen und Bereitstellen eines Cloud-Diensts finden Sie unter Erstellen und Bereitstellen eines Cloud-Diensts.

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