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Tools zum Erstellen von Nachrichtenschemas

Letzte Aktualisierung: Mai 2015

In den vorherigen Themen wurde gezeigt, dass leistungsstarke Nachrichtenendpunkte (Messaging-Endpunkte) Konnektivität mit verschiedenen Protokollen und Anwendungen bereitstellen (weitere Informationen finden Sie unter Verwenden des BizTalk Adapter Service) sowie Nachrichtenverarbeitungsfunktionen bereitstellen, beispielsweise Überprüfung, Transformation, Extrahierung und Erweiterung in der Cloud (weitere Informationen finden Sie unter Was sind Bridges?). Allerdings kann keine dieser Funktionen zur Isolation verwendet und mit anderen Servicebus-Entitäten in der Cloud (etwa Themen, Warteschlangen usw.) zusammengebunden werden, um einen End-to-End-Nachrichtenfluss zu ermöglichen. Beispielsweise könnten Sie ein Szenario haben, in dem ein Client eine Anforderungsnachricht sendet, die in der Cloud verarbeitet, an eine Warteschlange weitergeleitet und schließlich in eine SQL Server-Datenbank eingefügt werden muss. Um dieses Szenario zu konfigurieren, müssen Sie, in dieser Reihenfolge, eine XML-Bridge, eine Servicebus-Warteschlange und danach BizTalk Adapter Service verwenden. Dies führt zu der Forderung nach einem Entwurfsbereich, in dem Sie verschiedene Komponenten eines Nachrichtenflusses kombinieren können. BizTalk Services stellt einen Entwurfsbereich bereit, der als BizTalk Service-Projekt bezeichnet wird und Ihnen dies ermöglicht. Die BizTalk Service-Projekt-Entwurfsoberfläche ist als Visual Studio-Projekttyp verfügbar und wird mit dem BizTalk Services SDK installiert. Weitere Informationen zu dem BizTalk Service-Projekt sowie zum Einrichten eines BizTalk Service-Projekts finden Sie unter Erste Schritte mit einem Visual Studio-Projekt.

Im aktuellen Servicebus-Sicherheitsmodell wird Zugriff auf die Servicebus-Entitäten über den Zugriffssteuerungsdienst (http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkId=225149) gesteuert. Es muss ein gültiges Zugriffssteuerung-Token übergeben werden, um Entitäten auf dem Servicebus zu erstellen und zu verwalten. In den meisten Fällen muss ein Client, der eine Nachricht an eine Servicebus-Entität sendet, außerdem ein gültiges Zugriffssteuerung-Token übergeben, das dann zur Authentifizierung verwendet wird. Die einzige hierzu bekannte Ausnahme sind Relayendpunkte, die es einem Client gestatten, nicht authentifiziert zu sein, und Authentifizierung und Autorisierung selbst verwalten, üblicherweise durch Verwenden von Nachrichtensicherheit. Außerdem verteilt der Servicebus weder das Zugriffssteuerung-Token noch die Ansprüche, die für die Nachrichten empfangen wurden.

Ein BizTalk Service-Projekt, das sich über mehrere Servicebus-Entitäten erstreckt, ist eine Nachrichtenvermittlung, die sich zwischen den Clients und den Diensten befindet. Als solches kann ein BizTalk Service-Projekt entweder vom Dienst (in diesem Fall vermittelt es den Empfang von Nachrichten, die von Clients gesendet wurden) oder von einem Client genutzt werden (um die Nachrichten zu vermitteln, bevor sie an den Dienst gesendet werden). In beiden Fällen ist es meist so, dass die Systeme oder Anwendungen, die den Servicebus nutzen, verteilt sind, wobei sich einer der Teile auf dem Servicebus befindet und sich die anderen Teile außerhalb vom Servicebus befinden, entweder in der Cloud oder lokal. Somit hat die Art der Verteilung dieser Anwendungen Auswirkungen darauf, wie Authentifizierung und Autorisierung in verschiedenen Teilen des Systems in unterschiedlichen Szenarios vorgenommen werden.

Für den aktuellen Meilenstein gilt, dass alle Entitäten, die sich in einem BizTalk Service-Projekt befinden, zum selben Servicebus-Namespace gehören müssen. Somit erfolgt die Authentifizierung eines Nachrichtenflusses nur am Eintrittspunkt des Flusses, und für alle Entitäten in einem Nachrichtenfluss wird angenommen, dass sie sich innerhalb derselben Sicherheits- und Vertrauensgrenze befinden. Beim Bereitstellen eines Nachrichtenflusses müssen Sie nur die Anmeldeinformationen (Ausstellername und Ausstellerschlüssel) für den Servicebus-Namespace bereitstellen. Anleitungen, wie Sie mit einer Bridgekonfiguration leistungsstarke Nachrichtenendpunkte konfigurieren können, finden Sie unter Erstellen des Projekts in Visual Studio.

BizTalk Services stellt die folgenden Tools bereit, die beim Entwickeln von BizTalk Service-Projekten verwendet werden können:

  • Schema-Editor. Der Schema-Editor ermöglicht es Ihnen, Schemas in einer Schemastrukturansicht zu erstellen und zu bearbeiten, statt die gesamte Schemadatei manuell bearbeiten zu müssen. Mit dem Schema-Editor können Sie sowohl XML- als auch Flatfileschemas erstellen oder bearbeiten.

  • Verarbeitungs-Assistent für Dienste. Wenn Sie das BizTalk Service-Projekt dazu verwenden, eine Nachricht von einer Brücke an einen externen WCF-Dienst weiterzuleiten, müssen Sie dem Projekt auch das Schema des Diensts hinzugefügt haben. Mit dem Verarbeitungs-Assistenten für Dienste können Sie das Schema eines WCF-Diensts generieren und zu Ihrem BizTalk Service-Projekt hinzufügen. Sobald das Schema als Projektbestandteil verfügbar ist, können Sie eine Transformation verwenden, um das Schema der eingehenden Nachricht auf das Schema abzubilden, das von dem Dienst erwartet wird.

Siehe auch

Konzepte

BizTalk Services

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