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Festlegen von Warteschlangendiensteigenschaften

Letzte Aktualisierung: November 2014

Der Vorgang Set Queue Service Properties legt Eigenschaften für den Warteschlangendienst-Endpunkt eines Speicherkontos fest, einschließlich Eigenschaften für Speicheranalyse und CORS (Cross-Origin Resource Sharing)-Regeln. Weitere Informationen zu CORS-Regeln finden Sie unter CORS (Cross-Origin Resource Sharing)-Unterstützung für Azure-Speicherdienste.

Die Set Queue Service Properties-Anforderung kann wie folgt angegeben werden. HTTPS wird empfohlen. Ersetzen Sie <account-name> durch den Namen des Speicherkontos:

 

Methode Anforderungs-URI HTTP-Version

PUT

https://<account-name>.queue.core.windows.net/?restype=service&comp=properties

HTTP/1.1

Beachten Sie, dass der URI immer einen Schrägstrich (/) enthalten muss, um den Hostnamen vom Pfad- und Abfrageteil des URIs zu trennen. Bei diesem Vorgang ist der Pfadteil des URIs leer.

 

Parameter Beschreibung

restype=service&comp=properties

Erforderlich. Zum Festlegen der Speicherdiensteigenschaften ist die Kombination beider Abfragezeichenfolgen erforderlich.

timeout

Optional. Der timeout-Parameter wird in Sekunden angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen von Timeouts für Vorgänge des Warteschlangendiensts.

In der folgenden Tabelle werden erforderliche und optionale Anforderungsheader beschrieben.

 

Anforderungsheader Beschreibung

Authorization

Erforderlich. Gibt das Authentifizierungsschema, den Speicherkontonamen und die Signatur an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

Date - oder - x-ms-date

Erforderlich. Gibt die Uhrzeit der Anforderung in koordinierter Weltzeit (UTC) an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

x-ms-version

Erforderlich für alle authentifizierten Anforderungen. Gibt die Version des für die Anforderung zu verwendenden Vorgangs an. Weitere Informationen finden Sie unter Versionsverwaltung für den Blob-Dienst, den Warteschlangendienst und den Tabellendienst in Windows Azure.

x-ms-client-request-id

Optional. Stellt einen vom Client generierten, nicht transparenten Wert mit einer Zeichenbeschränkung von 1 KB bereit, der bei Aktivierung der Speicheranalyse-Protokollierung in den Analyseprotokollen erfasst wird. Die Verwendung dieses Headers wird dringend empfohlen, um clientseitige Aktivitäten mit den vom Server empfangenen Anforderungen zu korrelieren. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zur Protokollierung durch die Speicheranalyse und Azure-Speicherprotokollierung: Verwenden von Protokollen zur Nachverfolgung von Speicheranforderungen.

Bei Version 2012-02-12 und früheren Versionen weist der Anforderungstext folgendes Format auf:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <StorageServiceProperties>     <Logging>         <Version>version-number</Version>         <Delete>true|false</Delete>         <Read>true|false</Read>         <Write>true|false</Write>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true|false</Enabled>             <Days>number-of-days</Days>         </RetentionPolicy>     </Logging>     <Metrics>         <Version>version-number</Version>         <Enabled>true|false</Enabled>         <IncludeAPIs>true|false</IncludeAPIs>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true|false</Enabled>             <Days>number-of-days</Days>         </RetentionPolicy>     </Metrics> </StorageServiceProperties>

Bei Version 2013-08-15 und höheren Versionen weist der Anforderungstext folgendes Format auf:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <StorageServiceProperties>     <Logging>         <Version>version-number</Version>         <Delete>true|false</Delete>         <Read>true|false</Read>         <Write>true|false</Write>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true|false</Enabled>             <Days>number-of-days</Days>         </RetentionPolicy>     </Logging>     <HourMetrics>         <Version>version-number</Version>         <Enabled>true|false</Enabled>         <IncludeAPIs>true|false</IncludeAPIs>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true|false</Enabled>             <Days>number-of-days</Days>         </RetentionPolicy>     </HourMetrics>     <MinuteMetrics>         <Version>version-number</Version>         <Enabled>true|false</Enabled>         <IncludeAPIs>true|false</IncludeAPIs>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true|false</Enabled>             <Days>number-of-days</Days>         </RetentionPolicy>     </MinuteMetrics>     <Cors>         <CorsRule>             <AllowedOrigins>comma-separated-list-of-allowed-origins</AllowedOrigins>             <AllowedMethods>comma-separated-list-of-HTTP-verb</AllowedMethods>             <MaxAgeInSeconds>max-caching-age-in-seconds</MaxAgeInSeconds>             <ExposedHeaders>comma-seperated-list-of-response-headers</ExposedHeaders>             <AllowedHeaders> comma-seperated-list-of-request-headers </AllowedHeaders>         </CorsRule>     </Cors> </StorageServiceProperties>

Ab Version 2013-08-15 können Sie Set Queue Service Properties mit einem oder mehreren, im Anforderungstext angegebenen Stammelementen aufrufen. Die Stammelemente umfassen:

  • Protokollierung

  • HourMetrics

  • MinuteMetrics

  • Cors

Es ist nicht mehr erforderlich, jedes Stammelement in der Anforderung anzugeben. Wenn Sie ein Stammelement weglassen, werden die vorhandenen Diensteinstellungen für die jeweiligen Funktionen beibehalten. Wenn Sie jedoch ein bestimmtes Stammelement angeben, müssen Sie alle untergeordneten Elemente für das Element angeben.

In der folgenden Tabelle werden die Elemente des Anforderungstexts beschrieben:

 

Name des Elements Beschreibung

Protokollierung

Optional ab Version 2013-08-15. Für frühere Versionen erforderlich. Gruppiert die Einstellungen für die Protokollierung von Azure-Analysen.

Metriken

Für Version 2012-02-12 und frühere Versionen erforderlich. Auf Version 2013-08-15 oder höhere Versionen nicht zutreffend. Gruppiert die Einstellungen für die Metriken von Azure-Analysen. Die Einstellungen für Metriken stellen eine Zusammenfassung der Anforderungsstatistiken bereit, die in stündlichen Aggregaten für Warteschlangen nach API gruppiert sind.

HourMetrics

Für Version 2013-08-15 oder höher optional; auf frühere Versionen nicht zutreffend. Gruppiert die Einstellungen für die HourMetrics von Azure-Analysen. Die Einstellungen für HourMetrics stellen eine Zusammenfassung der Anforderungsstatistiken bereit, die in stündlichen Aggregaten für Warteschlangen nach API gruppiert sind.

MinuteMetrics

Für Version 2013-08-15 oder höher optional; auf frühere Versionen nicht zutreffend. Gruppiert die Einstellungen für die MinuteMetrics von Azure-Analysen. Die Einstellungen für MinuteMetrics stellen Anforderungsstatistiken für Warteschlangen im Minutentakt bereit. Bei Versionen vor 2013-08-15 ist MinuteMetrics nicht im Antworttext enthalten.

Version

Erforderlich, wenn die Einstellungen Protokollierung, Metriken, HourMetricsoder MinuteMetrics angegeben sind. Die Version der zu konfigurierenden Speicheranalyse.

Löschen

Erforderlich, wenn die Einstellungen Protokollierung, Metriken, HourMetricsoder MinuteMetrics angegeben sind. Gilt nur für die Protokollierungskonfiguration. Gibt an, ob alle Löschanforderungen protokolliert werden sollen.

Lesen

Erforderlich, wenn die Einstellungen Protokollierung, Metriken, HourMetricsoder MinuteMetrics angegeben sind. Gilt nur für die Protokollierungskonfiguration. Gibt an, ob alle Leseanforderungen protokolliert werden sollen.

Schreiben

Erforderlich, wenn die Einstellungen Protokollierung, Metriken, HourMetricsoder MinuteMetrics angegeben sind. Gilt nur für die Protokollierungskonfiguration. Gibt an, ob alle Schreibanforderungen protokolliert werden sollen.

Aktiviert

Erforderlich. Gibt an, ob Metriken für den Warteschlangendienst aktiviert sind.

Wenn die georedundante Replikation mit Lesezugriff aktiviert ist, werden sowohl primäre als auch sekundäre Metriken gesammelt. Wenn die georedundante Replikation mit Lesezugriff nicht aktiviert ist, werden nur primäre Metriken gesammelt.

IncludeAPIs

Nur erforderlich, wenn Metriken aktiviert sind. Gilt nur für die Konfiguration von Metriken. Gibt an, ob Metriken Zusammenfassungsstatistiken für aufgerufene API-Vorgänge generieren sollen.

Aufbewahrungsrichtlinie/Aktiviert

Erforderlich. Gibt an, ob eine Beibehaltungsrichtlinie für den Speicherdienst aktiviert ist.

Aufbewahrungsrichtlinie/Tage

Nur erforderlich, wenn eine Beibehaltungsrichtlinie aktiviert ist. Gibt die Anzahl von Tagen an, für die Metrik- oder Protokollierungsdaten beibehalten werden sollen. Alle Daten, die älter als dieser Wert sind, werden gelöscht. Der Mindestwert, den Sie angeben können, ist 1, und der Höchstwert ist 365 (ein Jahr).

Cors

Optional. Das Element Cors wird für Version 2013-08-15 oder höher unterstützt. Gruppiert alle CORS-Regeln.

Wenn diese Elementgruppe weggelassen wird, werden keine vorhandenen CORS-Einstellungen überschrieben.

CorsRule

Optional. Gibt eine CORS-Regel für den Warteschlangendienst an. Sie können bis zu fünf Elemente vom Typ CorsRule in die Anforderung einschließen. Wenn keine CorsRule-Elemente im Anforderungstext enthalten sind, werden alle CORS-Regeln gelöscht und CORS für den Warteschlangendienst deaktiviert.

AllowedOrigins

Erforderlich, wenn das Element CorsRule vorhanden ist. Eine durch Trennzeichen getrennte Liste von Ursprungsdomänen, die über CORS zulässig sind, oder "*", falls alle Domänen zulässig sind. Auf 64 Ursprungsdomänen begrenzt. Jede zulässige Ursprungsdomäne darf bis zu 256 Zeichen aufweisen.

ExposedHeaders

Erforderlich, wenn das Element CorsRule vorhanden ist. Eine durch Trennzeichen getrennte Liste mit Antwortheadern, die für CORS-Clients verfügbar gemacht werden sollen. Auf 64 definierte Header und zwei Header mit Präfix begrenzt. Jeder Header kann bis zu 256 Zeichen umfassen.

MaxAgeInSeconds

Erforderlich, wenn das Element CorsRule vorhanden ist. Gibt an, wie viele Sekunden eine Preflight-Antwort vom Client/Browser zwischengespeichert werden soll.

AllowedHeaders

Erforderlich, wenn das Element CorsRule vorhanden ist. Eine durch Trennzeichen getrennte Liste mit Headern, die als Teil der ursprungsübergreifenden Anforderung zulässig sind. Auf 64 definierte Header und zwei Header mit Präfix begrenzt. Jeder Header kann bis zu 256 Zeichen umfassen.

AllowedMethods

Erforderlich, wenn das Element CorsRule vorhanden ist. Eine durch Trennzeichen getrennte Liste von HTTP-Methoden, die vom Ursprung ausgeführt werden dürfen. Für den Azure-Speicher zulässige Methoden sind DELETE, GET, HEAD, MERGE, POST, OPTIONS oder PUT.

Die Antwort enthält den HTTP-Statuscode und einen Satz von Antwortheadern.

Ein erfolgreicher Vorgang gibt den Statuscode 202 (Akzeptiert) zurück.

Weitere Informationen zu Statuscodes finden Sie unter Dienstverwaltungsstatus und Fehlercodes.

Die Antwort für diesen Vorgang umfasst die folgenden Header. Die Antwort kann außerdem weitere HTTP-Standardheader enthalten. Alle Standardheader entsprechen der HTTP/1.1-Protokollspezifikation.

 

Antwortheader Beschreibung

x-ms-request-id

Ein Wert, der eine für den Dienst ausgeführte Anforderung eindeutig identifiziert.

x-ms-version

Gibt die Version des für die Antwort verwendeten Vorgangs an. Weitere Informationen finden Sie unter Versionsverwaltung für den Blob-Dienst, den Warteschlangendienst und den Tabellendienst in Windows Azure.

Keine.

Dieser Vorgang kann nur vom Kontobesitzer aufgerufen werden.

Für CORS-Regeln im Azure-Speicher gelten die folgenden Einschränkungen:

  • Es können maximal fünf Regeln gespeichert werden.

  • Die maximale Größe aller Einstellungen für CORS-Regeln in der Anforderung sollte 2 KB nicht überschreiten, XML-Tags sind ausgeschlossen.

  • Die Länge eines zulässigen Headers oder Ursprungs bzw. eines verfügbar gemachten Headers sollte maximal 256 Zeichen betragen.

  • Zulässige und verfügbar gemachte Header können in folgender Form vorkommen:

    • Literale Header, bei denen der genaue Headername angegeben ist, z. B. x-ms-meta-processed. In der Anforderung können maximal 64 literale Header angegeben werden.

    • Header mit Präfix, bei denen ein Präfix des Headers angegeben ist, z. B. x-ms-meta-data*. Wird auf diese Weise ein Präfix angegeben, sind alle Header zulässig bzw. werden alle Header verfügbar gemacht, die mit dem angegebenen Präfix beginnen. In der Anforderung können maximal zwei Header mit Präfix angegeben werden.

  • Die Methoden (oder HTTP-Verben), die im Element AllowedMethods angegeben sind, müssen den von den Azure-Speicherdienst-APIs unterstützten Methoden entsprechen. Unterstützte Methoden sind DELETE, GET, HEAD, MERGE, POST, OPTIONS und PUT.

Optional können CORS-Regeln für die Anforderung angegeben werden. Wenn Sie Set Queue Service Properties aufrufen, ohne das Element Cors im Anforderungstext anzugeben, werden alle vorhandenen CORS-Regeln beibehalten.

Um CORS zu deaktivieren, rufen Sie Set Queue Service Properties mit leeren CORS-Einstellungen (d. h.</Cors>) und ohne interne CORS-Regeln auf. Durch diesen Aufruf werden alle vorhandenen Regeln gelöscht und CORS für den Warteschlangendienst deaktiviert.

Alle CORS-Regelelemente sind erforderlich, wenn das Element CorsRule angegeben wurde. Wenn ein Element fehlt, verursacht die Anforderung einen Fehler mit Code 400 (Bad Request).

Da XML-Einstellungselemente ab Version 2013-08-15 optional sind, kann ein bestimmtes Element aktualisiert werden, indem XML gesendet wird, die nur das aktualisierte Element enthält und keine Auswirkungen auf andere Einstellungen hat.

Ausführliche Informationen zu CORS-Regeln und Auswertungslogik finden Sie unter CORS (Cross-Origin Resource Sharing)-Unterstützung für Azure-Speicherdienste.

Der folgende Beispiel-URI sendet eine Anforderung zum Ändern der Warteschlangendiensteigenschaften für das fiktive Speicherkonto myaccount:

PUT https://myaccount.queue.core.windows.net/?restype=service&comp=properties HTTP/1.1

Die Anforderung wird mit den folgenden Headern gesendet:

x-ms-version: 2013-08-15 x-ms-date: Wed, 23 Oct 2013 04:28:19 GMT Authorization: SharedKey myaccount:Z1lTLDwtq5o1UYQluucdsXk6/iB7YxEu0m6VofAEkUE= Host: myaccount.queue.core.windows.net

Die Anforderung wird mit dem folgenden XML-Text gesendet:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <StorageServiceProperties>     <Logging>         <Version>1.0</Version>         <Delete>true</Delete>         <Read>false</Read>         <Write>true</Write>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true</Enabled>             <Days>7</Days>         </RetentionPolicy>     </Logging>     <HourMetrics>         <Version>1.0</Version>         <Enabled>true</Enabled>         <IncludeAPIs>false</IncludeAPIs>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true</Enabled>             <Days>7</Days>         </RetentionPolicy>     </HourMetrics>     <MinuteMetrics>         <Version>version-number</Version>         <Enabled>true|false</Enabled>         <IncludeAPIs>true|false</IncludeAPIs>         <RetentionPolicy>             <Enabled>true|false</Enabled>             <Days>number-of-days</Days>         </RetentionPolicy>     </MinuteMetrics>     <Cors>         <CorsRule>             <AllowedOrigins> http://www.fabrikam.com,http://www.contoso.com</AllowedOrigins>             <AllowedMethods>GET,PUT</AllowedMethods>             <MaxAgeInSeconds>500</MaxAgeInSeconds>             <ExposedHeaders>x-ms-meta-data*,x-ms-meta-customheader</ExposedHeaders>             <AllowedHeaders>x-ms-meta-target*,x-ms-meta-customheader</AllowedHeaders>         </CorsRule>     </Cors> </StorageServiceProperties>  

Nachdem die Anforderung gesendet wurde, wird die folgende Antwort zurückgegeben:

HTTP/1.1 202 Accepted Connection: Keep-Alive Transfer-Encoding: chunked Date: Wed, 23 Oct 2013 04:28:20 GMT Server: Windows-Azure-Queue/1.0 Microsoft-HTTPAPI/2.0 x-ms-request-id: cb939a31-0cc6-49bb-9fe5-3327691f2a30 x-ms-version: 2013-08-15 

Siehe auch

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