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Vorgehensweise: Verwenden des Import/Export-Diensts in Azure SQL-Datenbank

Letzte Aktualisierung: Juli 2015

Mit dem Import/Export-Dienst können Azure SQL-Datenbanken auf einfache Weise migriert und archiviert werden.

Das Migrieren einer Datenbank ist ganz einfach: Exportieren Sie das Schema und die Daten, speichern Sie diese Datei in einem Azure--Speicherkonto, und importieren Sie dann die Datei, um eine neue Datenbank zu erstellen. Import/Export kann auch zur Archivierung verwendet oder mit dem Feature "Datenbankkopie" kombiniert werden, um eine im Hinblick auf Transaktionen konsistente Kopie einer Datenbank zu erstellen.

Der Import/Export-Dienst ist die bevorzugte Lösung für Migrations- und Archivierungsszenarien. Bei der Planung von Geschäftskontinuität empfiehlt Microsoft die Nutzung von Self-Service-Features wie Geowiederherstellung und Zeitpunktwiederherstellung. Weitere Informationen finden Sie unter Sichern und Wiederherstellen der Azure SQL-Datenbank.

Importvorgänge werden auf den Leistungsebenen S2 und höher schneller durchgeführt. Sie können die Leistungsebene nach Abschluss des Importvorgangs problemlos herabsetzen. Die Größe der Datenbank, die Komplexität des Schemas sowie die Leistungsebene wirken sich auf die Dauer von Exportvorgängen aus. Ziehen Sie eine vorübergehende Erhöhung der Leistungsebene in Betracht, um Exportvorgänge zu verkürzen.

Da die Daten bei einem Exportvorgang aus den einzelnen Datenbanktabellen in einem Massenvorgang kopiert werden, kann keine Transaktionskonsistenz der exportierten Daten gewährleistet werden. Wenn die Daten im Export (BACPAC-Datei) im Hinblick auf Transaktionen nicht konsistent sind, können bei nachfolgenden Importen dieser Datei Fehler auftreten. Dies können Sie vermeiden, indem Sie das Azure SQL-Datenbank-Feature "Datenbankkopie" verwenden, um zunächst eine im Hinblick auf Transaktionen konsistente Kopie der Datenbank zu erstellen, und dann die Kopie exportieren. Weitere Informationen finden Sie unter Vorgehensweise: Verwenden der Funktion zum Kopieren von Datenbanken (Azure SQL-Datenbank). Bei automatisierten Exporten wird immer eine Kopie der Datenbank erstellt und dann die Kopie exportiert.

Zum Speichern von BACPAC-Dateien ist ein Speicherkonto erforderlich. Weitere Informationen zum Erstellen eines Speicherkontos finden Sie unter Gewusst wie: Erstellen eines Speicherkontos.

  1. Melden Sie sich beim Azure-Verwaltungsportal an.

  2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf SQL-Datenbanken. Klicken Sie in der Listenansicht der SQL-Datenbanken auf den Namen der zu exportierenden Datenbank.

  3. Klicken Sie in der Taskleiste auf Exportieren, um das Dialogfeld Datenbank exportieren zu öffnen.

  4. Geben Sie Werte in die Felder Dateiname, Abonnement, BLOB-Speicherkonto, Container, Serveranmeldename und Kennwort ein. Klicken Sie unten im Dialogfeld auf das Häkchen. Beachten Sie, dass es sich beim Serverkonto um eine Serverebenenprinzipal-Anmeldung oder um ein Mitglied der Datenbankrolle dbmanager handeln muss.

  5. Nach Abschluss des Exportvorgangs können Sie die BACPAC-Datei importieren, um eine neue Azure SQL-Datenbank oder SQL Server-Datenbank zu erstellen.

  1. Melden Sie sich beim Azure-Verwaltungsportal an.

  2. Klicken Sie auf Neu > Datendienste > SQL-Datenbank > Importieren. Dadurch wird das Dialogfeld Datenbank importieren geöffnet.

  3. Klicken Sie auf den Ordner unter BACPAC-URL, um zum Speicherkonto, Container und Dateinamen der exportierten BACPAC-Datei zu navigieren. Klicken Sie auf Open.

  4. Geben Sie einen Namen für die neue SQL-Datenbank an. Der Datenbankname muss auf dem Server eindeutig sein, daher dürfen Sie nicht den Namen einer vorhandenen Datenbank verwenden. Zudem muss der Name den Regeln für SQL Server-Bezeichner entsprechen. Weitere Informationen finden Sie unter Bezeichner.

  5. Geben Sie das Abonnement, die Dienstebene, die Leistungsebene, die Maximale Größe und den Server an. Klicken Sie unten im Dialogfeld auf den Pfeil.

  6. Geben Sie die Anmeldeinformationen für den Hostserver an.

  7. Klicken Sie unten im Dialogfeld auf das Häkchen, um den Importvorgang zu starten. Das Portal zeigt die Statusinformationen am unteren Rand der Seite im Menüband an.

  8. Klicken Sie im Navigationsbereich auf SQL-Datenbanken und aktualisieren Sie dann die Seite, um Ihre neue Datenbank anzuzeigen.

Hinweis: Um eine neue Datenbank anhand einer vorhandenen, durch einen automatisierten Export generierten Datei zu erstellen, klicken Sie im Abschnitt Aus Export erstellen auf SQL-Datenbanken > Name Ihrer Datenbank > Konfigurieren > Neue Datenbank.

  1. Melden Sie sich beim Azure-Verwaltungsportal an.

  2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf SQL-Datenbanken. Klicken Sie in der Listenansicht der SQL-Datenbanken auf den Namen der Datenbank, für die Sie automatische Exportvorgänge planen möchten.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfigurieren und dann für Exportstatus auf Automatisch.

  4. Geben Sie im Arbeitsbereich Automatisierter Export die Einstellungen für die folgenden Parameter an:

    • Speicherkonto

    • Häufigkeit

      • Geben Sie das Exportintervall in Tagen an.

      • Geben Sie Startdatum und -uhrzeit an. Der Zeitwert im Arbeitsbereich Konfiguration entspricht der UTC-Zeit. Berücksichtigen Sie deshalb die Abweichung zwischen UTC-Zeit und der Zeitzone, in der sich die Datenbank befindet.

    • Aufbewahrung

    • Anmeldeinformationen für den Server, der die SQL-Datenbank hostet. Beachten Sie, dass es sich beim Konto um eine Serverebenenprinzipal-Anmeldung, die im Rahmen des Bereitstellungsprozesses erstellt wurde, oder um ein Mitglied der dbmanager-Datenbankrolle handeln muss.

  5. Nachdem Sie die Exporteinstellungen konfiguriert haben, klicken Sie auf Speichern.

Auf dem SQL-Datenbank-Dashboard im Abschnitt Kurzer Blick unter Automatisierter Export finden Sie den Zeitstempel des letzten Exports.

Auf der Registerkarte Verlauf der Seite Schnellstart des Servers werden der Status und der Verlauf eines geplanten Exportvorgangs angezeigt.

Wählen Sie zum Ändern der Einstellungen für einen automatisierten Export die SQL-Datenbank aus, klicken Sie dann auf die Registerkarte Konfigurieren, und nehmen anschließend Ihre Änderungen vor. Abschließend klicken Sie auf Speichern.

Mithilfe einer API können Sie Datenbanken auch programmgesteuert importieren und exportieren. Weitere Informationen finden Sie unter dem Beispiel für den Import/Export auf CodePlex.

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