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Richtlinien zum programmgesteuerten Herstellen einer Verbindung mit Azure SQL-Datenbank

Letzte Aktualisierung: Dezember 2014

Microsoft Azure SQL-Datenbank arbeitet mit Anwendungen von Drittanbietern, Open Source- und vielen vertrauten Microsoft-Anwendungen wie WCF Data Services, ODBC und ADO.NET. Dieser Artikel enthält allgemeine Richtlinien, wie durch Verwenden dieser Technologien Verbindungen mit Azure SQL-Datenbank hergestellt werden können. Spezielle Informationen dazu, wie Verbindungen über SQL Server Management Studio hergestellt werden, finden Sie unter Verwalten einer Azure SQL-Datenbank mit SQL Server Management Studio.

Die folgende Tabelle enthält allgemeine Richtlinien für das Herstellen einer Verbindung mit Azure SQL-Datenbank:

 

Verbindungspunkte Richtlinie

Anschlüsse

Der Azure SQL-Datenbank-Dienst ist nur über den TCP-Port 1433 verfügbar. Um von Ihrem Computer aus auf eine Azure SQL-Datenbank zuzugreifen, stellen Sie sicher, dass die Firewall ausgehende TCP-Kommunikation über TCP-Port 1433 zulässt.

Firewalls

Vor dem erstmaligen Herstellen einer Verbindung mit dem Azure SQL-Datenbank-Server muss die Azure SQL-Datenbank-Firewall über das Azure Platform-Verwaltungsportal konfiguriert werden. Sie müssen eine Firewalleinstellung auf Serverebene erstellen, die Verbindungsversuche durch Ihren Computer oder durch Azure mit dem Azure SQL-Datenbank-Server ermöglicht. Wenn Sie darüber hinaus den Zugriff auf Datenbankebene auf dem Azure SQL-Datenbank-Server steuern möchten, müssen Sie Firewallregeln auf Datenbankebene für diese Datenbanken erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Firewall für die Azure SQL-Datenbank, Vorgehensweise: Konfigurieren von Firewalleinstellungen (Azure SQL-Datenbank) und Sicherheitsrichtlinien für und Einschränkungen von Azure SQL-Datenbanken.

Verbindungszeichenfolgen

Da Tabular Data Stream (TDS) in einigen Tools auf andere Weise implementiert wird, muss der Anmeldung in der Verbindungszeichenfolge mittels der <login>@<server>-Schreibweise ggf. der Azure SQL-Datenbank-Servername angefügt werden. In diesem Fall müssen Anmeldung und Azure SQL-Datenbank-Servername durch das @-Symbol getrennt werden. Lautet die Anmeldung also beispielsweise login1 und der vollqualifizierte Name des Azure SQL-Datenbank-Servers servername.database.windows.net, muss der Parameter "username" der Verbindungszeichenfolge folgendermaßen angegeben werden: login1@servername. Aufgrund dieser Einschränkung müssen beim Festlegen des Anmeldenamens bestimmte Regeln beachtet werden. Weitere Informationen finden Sie unter CREATE LOGIN (Transact-SQL).

Wenn Sie in der Verbindungszeichenfolge keine Datenbank angeben, wird eine Verbindung mit der master-Datenbank hergestellt.

Transact-SQL-Anweisungen

Nicht alle eingebetteten Transact-SQL-Anweisungen werden von Azure SQL-Datenbank unterstützt. Bei einigen Anweisungen, die in Azure SQL-Datenbank unterstützt werden, werden möglicherweise nicht die gleichen optionalen Parameter unterstützt wie von SQL Server. Weitere Informationen zur Unterstützung von Transact-SQL in Azure SQL-Datenbank finden Sie unter Transact-SQL-Referenz für die Azure SQL-Datenbank.

Mit dem Transact-SQL-Befehl USE kann derzeit nicht zwischen Datenbanken gewechselt werden. Stellen Sie stattdessen eine direkte Verbindung mit der Zieldatenbank her.

Datenbanken

Zum Erstellen von Anmeldungen und Datenbanken muss eine Verbindung mit der master-Datenbank bestehen. Für die master-Datenbank stehen auch sys.sql_logins- und sys.databases-Sichten zur Verfügung, um Anmeldungen bzw. Datenbanken anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Datenbanken und Anmeldungen in der Azure SQL-Datenbank.

Sie sollten auch wissen, was nicht unterstützt wird, wenn eine Verbindung mit Azure SQL-Datenbank hergestellt werden soll. In der folgenden Auflistung sind die Technologien aufgeführt, die nicht unterstützt werden, wenn eine Verbindung mit Azure SQL-Datenbank hergestellt wird:

  • Windows-Authentifizierung. Verwenden Sie stattdessen die SQL Server-Authentifizierung in der Verbindungszeichenfolge.

  • OLE DB. Über eine Anwendung, die mit SQL Server Native Client OLE DB geschrieben wurde, können Sie jedoch eine Verbindung mit einem SQL Server-Verbindungsserver herstellen.

  • Verteilte Transaktionen. Weitere Informationen finden Sie unter Allgemeine Richtlinien für und Einschränkungen von Azure SQL-Datenbanken.

Außerdem sollten Sie wissen, dass Azure SQL-Datenbank seinen umfangreichen mehrinstanzenfähigen Datenbankdienst auf freigegebenen Ressourcen bereitstellt. Damit Verfügbarkeit für alle Azure SQL-Datenbank-Kunden gegeben ist, kann es passieren, dass Ihre Verbindung mit dem Dienst aufgrund von Einschränkungs- oder Arbeitsthread-Konformitätsgrenzwerten geschlossen wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie im TechNet Wiki-Artikel Windows Azure SQL Database Connection Management.

Siehe auch

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