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Erstellen eines virtuellen Computers mit Oracle WebLogic Server 12c in Azure

Letzte Aktualisierung: Juni 2015

Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie einen virtuellen Computer auf Grundlage eines von Microsoft bereitgestellten Oracle WebLogic Server 12c-Images erstellen können, der unter Windows Server 2012 in Azure ausgeführt wird.

  1. Melden Sie sich beim Azure-Verwaltungsportal an.

  2. Klicken Sie auf Neu, auf Server, auf Virtueller Computer und dann auf Aus Katalog.

  3. Klicken Sie in Image auswählen in der linken Liste auf Oracle, wählen Sie Oracle WebLogic Server 12c Standard Edition on Windows Server 2012 oder Oracle WebLogic Server 12c Enterprise Edition on Windows Server 2012 aus, überprüfen Sie die Informationen zu diesem Image (z. B. die empfohlene Mindestgröße), und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Geben Sie einen Wert für Name des virtuellen Computers an.

  5. Geben Sie eine Größe für den virtuellen Computer an.

  6. Geben Sie einen Benutzernamen für den virtuellen Computer an. Beachten Sie, dass dieser Benutzer der Remoteanmeldung auf dem virtuellen Computer dient. Es handelt sich hierbei nicht um den Benutzernamen für Oracle WebLogic Server.

  7. Geben Sie ein Kennwort für den virtuellen Computer an, und wiederholen Sie es, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Wählen Sie für Cloud-Dienst die Option Neuen Cloud-Dienst erstellen aus.

  9. Geben Sie einen eindeutigen Wert für DNS-Name des Cloud-Diensts an.

  10. Wählen Sie eine für Ihre Anwendung geeignete Region aus.

  11. Wählen Sie als Speicherkonto den Wert Ein automatisch generiertes Speicherkonto verwenden aus.

  12. Für Verfügbarkeitssatz wählen Sie (Keinen) aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  13. Fügen Sie zu diesem Zeitpunkt keine Endpunkte hinzu. Klicken Sie auf Fertig stellen.

  1. Melden Sie sich beim Azure-Verwaltungsportal an.

  2. Klicken Sie auf Virtuelle Computer.

  3. Klicken Sie auf den Namen des virtuellen Computers, bei dem Sie sich anmelden möchten.

  4. Klicken Sie auf Verbinden.

  5. Befolgen Sie die Anweisungen, um die Verbindung mit dem virtuellen Computer herzustellen. Wenn Sie aufgefordert werden, den Administratornamen und das Kennwort einzugeben, verwenden Sie die Werte, die Sie bei der Erstellung des virtuellen Computers angegeben haben.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld WebLogic Platform QuickStart auf Getting Started with WebLogic Server. (Wenn das Dialogfeld WebLogic Platform QuickStart noch nicht geöffnet ist, öffnen Sie es, indem Sie das Windows-Startmenü öffnen, Start Admin Server for WebLogic Server Domain eingeben und dann auf das Symbol Start Admin Server for WebLogic Server Domain klicken.)

  7. Wählen Sie im Dialogfeld Welcome die Option Create a new WebLogic domain, und klicken Sie dann auf Next.

    WebLogic Server-Begrüßungsdialogfeld
  8. Übernehmen Sie im Dialogfeld Select Domain Source die Standardwerte, und klicken Sie dann auf Next.

    Dialogfeld zum Auswählen der Domänenquelle
  9. Übernehmen Sie im Dialogfeld Specify Domain Name and Location die Standardwerte, und klicken Sie dann auf Next.

    Domänennamen und Speicherort angeben (Dialogfeld)
  10. Verfahren Sie im Dialogfeld Configure Administrator User Name and Password wie folgt:

    1. [Optional] Ändern Sie den Benutzernamen von weblogic in einen Wert Ihrer Wahl.

    2. Geben Sie ein Kennwort für den WebLogic Server-Administrator an, und bestätigen Sie das Kennwort.

    3. Klicken Sie auf Weiter.

    Dialogfeld für Konfigurationsadministrator
  11. Wählen Sie im Dialogfeld Configure Server Start Mode and JDK die Option Production Mode, wählen Sie das verfügbare JDK aus (oder navigieren Sie ggf. zu einem JDK), und klicken Sie auf Next.

    Dialogfeld zum Konfigurieren von Serverstartmodus und JDK
  12. Wählen Sie im Dialogfeld Select Optional Configuration keine Optionen aus, und klicken Sie dann auf Next.

    Dialogfeld für optionale Konfiguration
  13. Klicken Sie im Dialogfeld Configuration Summary auf Create.

    Dialogfeld für Konfigurationszusammenfassung
  14. Aktivieren Sie im Dialogfeld Creating Domain die Option Start Admin Server, und klicken Sie dann auf Done.

    Dialogfeld zum Erstellen einer Domäne
  15. Eine Eingabeaufforderung für startWebLogic.cmd wird gestartet. Geben Sie bei Aufforderung Ihren WebLogic-Benutzernamen und das Kennwort ein.

  1. Während Sie noch beim virtuellen Computer angemeldet sind, kopieren Sie das Beispiel "shoppingcart.war", das unter http://www.oracle.com/webfolder/technetwork/tutorials/obe/fmw/wls/12c/12-ManageSessions--4478/files/shoppingcart.war verfügbar ist, in ein lokales Verzeichnis. Erstellen Sie beispielsweise einen Ordner namens c:\mywar, und speichern Sie die WAR-Datei unter http://www.oracle.com/webfolder/technetwork/tutorials/obe/fmw/wls/12c/12-ManageSessions--4478/files/shoppingcart.war in c:\mywar.

  2. Öffnen Sie die WebLogic Server Administration Console, http://localhost:7001/console. Geben Sie bei Aufforderung Ihren WebLogic-Benutzernamen und das Kennwort ein.

  3. Klicken Sie innerhalb der WebLogic Server Administration Console auf Lock & Edit, Deployments und Install.

  4. Geben Sie unter Pathc:\mywar\shoppingcart.war ein.

    Dialogfeld des Assistenten zum Installieren der Anwendung Klicken Sie auf Weiter.

  5. Wählen Sie Install this deployment as an application aus, und klicken Sie auf Next.

  6. Klicken Sie auf Fertig stellen.

  7. Klicken Sie innerhalb der WebLogic Server Administration Console auf Save und dann auf Activate Changes.

  8. Klicken Sie auf Deployments, wählen Sie shoppingcart, und klicken Sie auf Start und auf Service All Requests. Wenn eine Bestätigung angefordert wird, klicken Sie auf Yes.

  9. Um zu sehen, wie die Warenkorbanwendung lokal ausgeführt wird, öffnen Sie einen Browser unter http://localhost:7001/shoppingcart

  10. Erstellen Sie einen Endpunkt für den virtuellen Computer:

    1. Melden Sie sich beim Azure-Verwaltungsportal an.

    2. Klicken Sie auf Virtuelle Computer.

    3. Klicken Sie auf den Namen des virtuellen Computers, den Sie für Oracle WebLogic Server verwenden.

    4. Klicken Sie auf Endpunkte.

    5. Klicken Sie auf Hinzufügen.

    6. Stellen Sie sicher, dass Eigenständigen Endpunkt hinzufügen aktiviert ist, und klicken Sie auf Weiter.

    7. Geben Sie einen Namen für den Endpunkt an, verwenden Sie TCP als sowie 80 als öffentlichen Port, und verwenden Sie 7001 als privaten Port. Klicken Sie auf Fertig stellen.

  11. Lassen Sie eine eingehende Verbindung durch die Firewall an Port 7001 zu.

    1. Melden Sie sich bei Ihrem virtuellen Computer an.

    2. Öffnen Sie das Windows-Startmenü, geben Sie Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit ein, und klicken Sie dann auf das Symbol Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit. Hierdurch wird die Verwaltungskonsole der Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit geöffnet.

    3. Klicken Sie in der Firewallverwaltungskonsole im linken Bereich auf Eingehende Regeln (wenn Eingehende Regeln nicht angezeigt wird, erweitern Sie den obersten Knoten im linken Bereich), und klicken Sie dann im rechten Bereich auf Neue Regel.

    4. Wählen Sie als RegeltypPort aus, und klicken Sie auf Weiter.

    5. Für Protokoll und Ports wählen Sie TCP aus, wählen Sie Bestimmte lokale Ports aus, geben Sie 7001 für den Port ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

    6. Wählen Sie Verbindung zulassen aus, und klicken Sie auf Weiter.

    7. Übernehmen Sie die Standardeinstellungen für die Profile, für die die Regel gilt, und klicken Sie auf Weiter.

    8. Geben Sie einen Namen für die Regel und optional eine Beschreibung an, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

  12. Um zu sehen, wie die Warenkorbanwendung im Internet ausgeführt wird, öffnen Sie einen Browser mit der URL im Format http://<<unique_domain_name>>/shoppingcart. (Sie können den Wert für <<unique_domain_name>> im Azure-Verwaltungsportal bestimmen, indem Sie auf Virtuelle Computer klicken und dann den virtuellen Computer auswählen, den Sie verwenden, um Oracle WebLogic Server auszuführen).

Nachdem Sie nun Ihren virtuellen Computer eingerichtet haben und Oracle WebLogic Server ausführen, finden Sie weitere Informationen in den folgenden Themen.

Siehe auch

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