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SQL Server Data Warehousing auf virtuellen Azure-Computern

Letzte Aktualisierung: November 2014

Verwenden Sie ein optimiertes Data Warehouse-Image in den virtuellen Azure-Computern, um die Leistung für Data Warehousing-Arbeitsauslastungen im Vergleich zu nicht optimierten Images für virtuelle SQL Server Enterprise-Computer um bis zu 20 Prozent zu verbessern.

noteHinweis
Diese Informationen treffen für Images zu, die vor dem 22.06.2014 erstellt wurden.

Die Anweisungen zum Bereitstellen, Konfigurieren und Verwenden eines optimierten Data Warehouse-Images weichen von den Anweisungen für SQL Server Enterprise-Images geringfügig ab. In diesem Thema wird beschrieben, wie Sie ein optimiertes Data Warehouse bereitstellen und verwenden, das auf einem der folgenden SQL Server Enterprise-Images aus dem Katalog für virtuelle Azure-Computer basiert:

  • SQL Server 2012 SP1 for Data Warehousing on WS 2012

  • SQL Server 2014 CTP2 Evaluation for Data Warehousing on WS 2012

In diesem Thema:

Verwenden Sie das folgende PowerShell-Skript, um ein optimierten Data Warehousing-Image bereitzustellen. Das PowerShell-Skript stellt den virtuellen Computer bereit und weist die Datenträger zu.

Zur optimalen Leistung:

  • Wählen Sie für das SQL Server 2012-Image Größe A6 aus.

  • Wählen Sie für das SQL Server 2014-Image Größe A7 aus.

  1. Bevor Sie beginnen können, müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

    • Ein gültiges aktives Azure-Abonnement.

    • Azure-PowerShell, Version 3 oder höher, das sich im Abschnitt mit den Befehlszeilentools unter Azure-Downloads befindet.

  2. Laden Sie die Datei New-AzureSqlDwIaasVM.zip von der Seite Bereitstellen eines SQL Server-Data Warehouse auf virtuellen Azure-Computern im Azure Scripting Center herunter.

  3. Klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf New-AzureSqlDwIaasVM.zip, und wählen Sie Alle extrahieren… aus. Extrahieren Sie alle Dateien in das Verzeichnis, in dem Sie das Skript ausführen möchten. Die ZIP-Datei enthält die folgenden Dateien:

    • New-AzureSqlDwIaasVM.ps1

    • New-AzureSqlDwIaasVM_DwIaasConfigGeneral.xml

  4. Führen Sie das Skript mit den in der Verwendung des Skripts beschriebenen Parametern und Beispielen aus.

  5. Informationen zur Problembehandlung des Skripts New-AzureSqlDWDWIaasVM.ps1 finden Sie in der Datei ProvisionDetail.log. Diese befindet sich auf dem Windows-Client im gleichen Ordner, in dem das Skript ausgeführt wird.

  6. Bevor Sie den virtuellen Computer verwenden, sind einige zusätzliche Schritte erforderlich. Sie müssen überprüfen, ob die Data Warehousing-Optimierungen erfolgreich abgeschlossen wurden, und Sie müssen die geografische Replikation deaktivieren. Um das Setup abzuschließen, führen Sie Schritt 2 und Schritt 3 in Abschließen der Einrichtung von SQL Server-Data Warehouses auf virtuellen Computern in Azure aus.

Verwenden Sie die folgenden Konfigurationsoptionen, um eine hohe Leistung für das SQL Server-Data Warehouse zu erzielen.

  • Verwenden Sie die Seitenkomprimierung für die Daten. Dies entspricht der Fast Track-Spezifikation für Data Warehouses mit bis zu 400 GB.

  • Verwenden Sie nur eine Datei pro Dateigruppe, um mehrstufiges Striping zu verhindern, das sich negativ auf die Durchsatzleistung auswirken kann.



  • Verwenden Sie Windows Server-Speicherpools, um mehrere Datenträger für SQL Server als einzelnen Einbindungspunkt c:\Mount\Data bereitzustellen. Um den Einbindungspunkt zu verwenden, speichern Sie die Datenbankdateien unter c:\Mount\Data. Dies ist auch der Standardspeicherort für die Datenbankobjekte.

  • Verwenden Sie für die meisten Datenbanken unter 1 TB eine Dateigruppe, und speichern Sie sie unter c:\Mount\Data. Dies ist der standardmäßige Speicherort. Um einen anderen Speicherort zu verwenden, müssen Sie einen anderen Datenträger zuweisen oder explizit eine Datei auf dem Laufwerk C, D oder E erstellen.

Die Verwendung mehrerer Dateigruppen eröffnet zusätzliche Vorteile:

  • Beschleunigen Sie das Laden von Daten, indem Sie mehrere Tabellen oder mehrere Partitionen gleichzeitig laden. Indem Sie diese Tabellen in separaten Dateigruppen platzieren, wird eine Fragmentierung während paralleler Ladevorgänge verhindert.

  • Verwenden Sie die Technik des gleitenden Fensters, um Datenpartitionen zu archivieren.

  • Speichern Sie bereitgestellte Daten getrennt von den Produktionsdaten.

  • Speichern Sie häufig geänderte Daten und selten geänderte Daten an unterschiedlichen Speicherorten.

Im folgenden Beispiel wird eine Datenbank mit mehreren Dateigruppen erstellt. Jede Dateigruppe verfügt über eine Datei, und alle Dateien befinden sich unter dem Windows-Speicherpool-Einbindungspunkt c:\Mount\Data.

--If you want to explore multiple filegroups, this shows how to
-create a database with multiple filegroups, one file per filegroup, and 
--all files stored under the Windows Server Storage Pools mount point C:\Mount\Data.
IF EXISTS ( SELECT name from master.dbo.sysdatabases WHERE name = 'DWDB') 
     DROP DATABASE DWDB 
     GO
     CREATE DATABASE DWDB ON 
         PRIMARY (
              NAME          = DWDB_root, 
              FILENAME      = 'C:\Mount\Data\DWDB\DWDB_root.mdf', 
              SIZE          = 10MB, 
              FILEGROWTH    = 1GB), 
         FILEGROUP FACT_TABLES (      
              NAME          = FACT_TABLES1,
              FILENAME      = 'C:\Mount\Data\DWDB\DWDB_fact_tables1.mdf',
              SIZE          = 300GB,
              FILEGROWTH    = 1GB),
        FILEGROUP NONVOLATILE_FG (      
              NAME          = NONVOLATILE_FG1, 
              FILENAME      = 'C:\Mount\Data\DWDB\DWDB_load1.mdf',
              SIZE          = 100GB,
              FILEGROWTH    = 1GB)
        LOG ON (      
              NAME              = DWDB_log1, 
              FILENAME             = 'C:\Mount\Data\DWDB\DWDB_log1.ldf',
              SIZE                 = 25GB,
              FILEGROWTH           = 1GB)

Vor dem Übertragen von Daten müssen der lokale SQL Server und der virtuelle Cloud-Computer miteinander kommunizieren können, als ob sie sich im gleichen Netzwerk befinden.

Unter Migrieren zu SQL Server auf einem virtuellen Azure-Computer werden verschiedene Möglichkeiten für die Migration von Daten auf den virtuellen Computer beschrieben.

Zur effizienten Datenübertragung wird empfohlen, eine Punkt-zu-Standort- oder Standort-zu-Standort-VPN-Verbindung zu verwenden. Beide Verbindungstypen sind effizient. Die Punkt-zu-Standort-VPN-Verbindung ist ein direktes VPN zwischen dem lokalen SQL Server und der Cloud und einfacher zu konfigurieren als die Standort-zu-Standort-Verbindung. Mit der Standort-zu-Standort-Verbindung können Sie die Domäne in die Cloud erweitern. Bei Unternehmen, die über eine große IT-Infrastruktur verfügen, ist dies möglicherweise schwierig. Für ein Standort-zu-Standort-Setup sind außerdem spezielle Hardware und Unterstützung durch das IT-Team erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurationsaufgaben für virtuelle Azure-Netzwerke auf MSDN. Lesen Sie in diesem Thema Konfigurieren eines Standort-zu-Standort-VPNs im Verwaltungsportal oder Konfigurieren eines Standort-zu-Standort-VPNs im Verwaltungsportal.

Verwenden Sie zum Migrieren von lokalen Daten auf den virtuellen Computer das BCP-Hilfsprogramm oder SQL Server Integration Services (SSIS). Diese Tools verwenden Masseneinfügungsvorgänge, um die Daten schnell zu verschieben. Durch Verwendung von SSIS in Kombination mit Punkt-zu-Standort- oder Standort-zu-Standort-Verbindungen können Sie vorhandene SSIS-Pakete nutzen, um Daten zu laden und vorhandene ETL-Pakete auszuführen, sobald die Datenbank ausgeführt wird. Wenn Sie bereits SSIS-Pakete verwenden, um eine Produktionsdatenbank bereitzustellen, können Sie sie auch verwenden, um das Data Warehouse in der Cloud bereitzustellen.

Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurationsaufgaben für virtuelle Azure-Netzwerke auf MSDN.

Verwenden Sie zum Wiederherstellen einer Datenbanksicherung Restore (Transact-SQL) mit der WITH MOVE-Option. Durch Wiederherstellen einer Datenbanksicherung auf einem Windows-Speicherplatzvolume wird diese Prozedur für Datenbanken vereinfacht, die komplexe lokale Datei- und Dateigruppenlayouts (z. B. unterschiedliche Dateien auf unterschiedlichen Volumes) besitzen. Sie können alle Dateien (mit der WITH MOVE-Option) auf dieses Volume verschieben, und Speicherplätze übernimmt das Striping von E/A-Vorgängen zwischen Datenträgern.

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