Neues in der Architecture Edition
Das Dokument wurde archiviert, und die hier aufgeführten Informationen sind möglicherweise veraltet.

Neues in der Architecture Edition

Visual Studio 2008

Aktualisiert: November 2007

Der System-Designer unterstützt jetzt einen Top-Down-Ansatz, um ein Anwendungssystem zu entwerfen. Sie können mit diesem Ansatz Systeme schnell visuell darstellen und entwerfen. Mit diesem Ansatz können Sie die Definition der Anwendungen, die Sie schließlich in den Systemen zur Bereitstellung einschließen, verzögern.

Bisher war es beim Entwerfen von Systemen erforderlich, einen Bottom-Up-Ansatz zu verwenden. Dazu mussten Sie zunächst die Anwendungen, die Sie in das Systemdesign einschließen wollten, kennen und definieren.

Bb386044.alert_note(de-de,VS.90).gifHinweis:

Während des Entwurfsprozesses können Sie die Ansätze ändern.

Die folgenden neuen Funktionen unterstützen den Top-Down-Ansatz:

Weitere Informationen finden Sie unter Exemplarische Vorgehensweise: Entwerfen von Anwendungssystemen anhand eines Top-Down-Ansatzes.

Entwurfsbeginn von Systemen mit dem System-Designer

Sie können jetzt mit dem Systementwurfsprozess beginnen, indem Sie den System-Designer anstatt des Anwendungs-Designers verwenden. Diese Version schließt die neue Projektmappenvorlage Systemdesign ein. Wenn Sie diese Vorlage auswählen, erstellt Visual Studio eine Projektmappe mit einem leeren Systemdiagramm und einem leeren Anwendungsdiagramm. Das Systemdiagramm wird im Vordergrund, das Anwendungsdiagramm im Hintergrund geöffnet. Das Systemdiagramm enthält eine leere Systemdefinition. Sie können nun dieser Systemdefinition Member direkt hinzufügen.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Erstellen von Systemdiagrammen.

Direktes Hinzufügen von neuen Membern zu Systemdefinitionen

Sie können nun einer Systemdefinition neue Systeme direkt hinzufügen. Außerdem können Sie bei Bedarf neue Anwendungen hinzufügen. Mit dieser Aktion werden diese Systeme und Anwendungen als Member der Systemdefinition hinzugefügt. Visual Studio fügt die Definitionen dieser Member den entsprechenden Diagrammen in der Projektmappe hinzu.

Wenn Sie z. B. einer Systemdefinition ein neues System hinzufügen, so fügt Visual Studio der Projektmappe ein neues Systemdiagramm hinzu. Dieses neue Systemdiagramm enthält die Definition des neuen Members. Wenn Sie einer Systemdefinition eine neue Anwendung hinzufügen, so fügt Visual Studio dem Anwendungsdiagramm die Definition hinzu.

Bisher mussten Sie Anwendungen definieren, bevor Sie sie Systemdefinitionen hinzufügen konnten. Sie mussten ein System definieren, bevor Sie es einer anderen Systemdefinition hinzufügen konnten.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Hinzufügen von Membern zu Anwendungssystemen.

Direktes Hinzufügen von neuen Endpunkten zu Membern

Sie können nun Membern von Systemdefinitionen neue Endpunkte direkt hinzufügen. Diese Aktion fügt auch den Definitionen der Member und den Verwendungen dieser Definitionen in anderen Systemen Endpunkte hinzu.

Bisher mussten Sie den zugrunde liegenden Definitionen der Member Endpunkte hinzufügen, damit sie auf diesen Membern angezeigt wurden. So mussten Sie z. B. Anwendungsdefinitionen Endpunkte hinzufügen, sodass diese Endpunkte auf den Verwendungen dieser Definitionen in anderen Systemen angezeigt wurden.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Hinzufügen von Endpunkten zu Membern von Anwendungssystemen.

Direktes Hinzufügen von neuen Endpunkten zu Systemdefinitionen

Sie können nun einer Systemdefinition neue Endpunkte direkt hinzufügen. Anschließend können Sie dieses System in anderen Systemen hinzufügen und verbinden. Bisher mussten Sie die folgenden Aufgaben ausführen, wenn Sie ein System in anderen Systemdefinitionen verbinden und das Verhalten von Membern verfügbar machen wollten:

  • Definieren Sie zunächst die Anwendungen und ihre Endpunkte.

  • Fügen Sie diese Anwendungen als Member der Systemdefinition hinzu.

  • Fügen Sie Proxyendpunkte für die Memberendpunkte hinzu.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Hinzufügen von Endpunkten zu Anwendungssystemen.

Definieren von Webdienstvorgängen für Systemdefinitionen und Member

Sie können nun Vorgänge für Webdienst-Endpunkte, die Sie Systemdefinitionen und ihren Membern hinzufügen, definieren und bearbeiten. Sie können diese Aufgabe mithilfe des Fensters Webdienstdetails ausführen.

Delegieren des Systemverhaltens an Member

Sie können nun das Verhalten eines Endpunkts in einer Systemdefinition delegieren. Sie können das Verhalten dieses Endpunkts an einen Member der Systemdefinition delegieren. Diese Aktion kopiert diesen Endpunkt zum Member (und seiner zugrunde liegenden Definition) und ersetzt den ursprünglichen Endpunkt durch einen Proxyendpunkt.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Delegieren des Anwendungssystemverhaltens an Member.

Umbenennen von Membern und ihren Definitionen

Sie können nun Member von Systemdefinitionen und die zugrunde liegenden Definitionen dieser Member umbenennen, während Sie in einem Systemdiagramm arbeiten. Bisher mussten Sie einen Member und seine Definition in den jeweiligen Diagrammen umbenennen.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Umbenennen von Membern in Anwendungssystemen.

Reparieren von verwaisten Membern

Sie können nun verwaiste Member von Systemdefinitionen reparieren. Member verwaisen von ihren Definitionen, wenn Sie diese Definitionen umbenennen oder löschen und die Systemdiagramme der Member geschlossen bleiben. Sie können diese Member reparieren, indem Sie eine kompatible Definition für den verwaisten Member auswählen.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Reparieren von verwaisten Membern in Anwendungssystemen.

Sie können nun Vorgangssignaturen für vorhandene .NET-Webdienst-Anbieterendpunkte definieren oder aktualisieren, indem Sie eine WSDL (Web Services Description Language)-Datei angeben. Diese Aktion passt Vorgangssignaturen an die in der WSDL-Datei beschriebenen an. Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Themen:

Sie können nun zusätzlich zu Websiteprojekten ASP.NET-Webanwendungsprojekte generieren, wenn Sie ASP.NET-Anwendungen implementieren. Sie können die Template-Eigenschaft für eine ASP.NET-Anwendung auf ASP.NET-Webanwendung festlegen. Wenn Sie die Anwendung implementieren, wird ein ASP.NET-Webanwendungsprojekt in der Projektmappe angezeigt.

Bb386044.alert_note(de-de,VS.90).gifHinweis:

ASP.NET-Webanwendungsprojekte müssen dateisystembasiert sein. Daher ist die Project Location Type-Eigenschaft auf Dateisystem festgelegt, wenn Sie einen ASP.NET-Webanwendungsprojekt-Typ auswählen.

Sie können auch ASP.NET-Webanwendungsprojekte zu ASP.NET-Anwendungen zurückentwickeln. Im Anwendungsdiagramm wird eine ASP.NET-Anwendungsform angezeigt, wenn Sie der Projektmappe ein ASP.NET-Webanwendungsprojekt hinzufügen.

Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Ändern von Projektvorlagen für Anwendungen.

Sie können nun benutzerdefinierte Prototypen nur zu Ihrer Verwendung oder zur Verwendung aller Benutzer dieses Computers speichern oder installieren. Sie können benutzerdefinierte Prototypen installieren, indem Sie sie importieren, anstatt die Registrierung zu bearbeiten.

Bb386044.alert_note(de-de,VS.90).gifHinweis:

Sie müssen die Registrierung nach wie vor bearbeiten, um SDMDOCUMENT-Dateien für Anwendungsprototypen zu installieren, die mit dem SDM (System Definition Model)-SDK (Software Development Kit) erstellt wurden.

Sie können nun benutzerdefinierte Prototypen exportieren, die Sie für andere freigeben möchten.

Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Themen:

Sie können nun .NET Framework 2.0, 3.0 oder 3.5 für ASP.NET, Windows und Office-Anwendungen auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen eines bestimmten .NET Framework als Ziel, Gewusst wie: Auswählen der .NET Framework-Version für Anwendungen und Überlegungen zum Implementieren von Anwendungen.

Sie können nun Projektvorlagen aus Office 2003 oder Office 2007 für Office-Anwendungen auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Ändern von Projektvorlagen für Anwendungen und Überlegungen zum Implementieren von Anwendungen.

Sie können jetzt Team Explorer direkt von den gleichen Medien aus installieren, die Sie zum Installieren von Team System 2008 Architecture Edition verwendet haben. Team Explorer ist ein Client von Team Foundation und bietet Zugriff auf die mit Visual Studio Team System Team Foundation Server verfügbaren Funktionen:

  • Arbeitsaufgaben

  • Teamprojekte

  • Teamdokumente

  • Berichte

  • Teambuilds

  • Quellcodeverwaltung

Team System 2008 Architecture Edition beinhaltet eine Clientzugriffslizenz (Client Access License, CAL) zum Installieren und Verwenden von Team Explorer. Informationen zum Installieren von Team Explorer sowie Informationen über die Voraussetzungen erhalten Sie, wenn Sie den Installationsdatenträger für Team System 2008 Architecture Edition einlegen, das Stammverzeichnis öffnen, den TFC-Ordner öffnen, auf die Datei TFSInstall.chm doppelklicken und die Themen unter "Installieren von Team Explorer" lesen. Weitere Informationen zu Team Explorer finden Sie unter Verwenden von Team Explorer.

Anzeigen:
© 2016 Microsoft