Häufig auftretende Probleme bei der ausführlichen Analyse

Bewertungen legen vordefinierte Analyseschwellenwerte für den Abschluss einer Aktivität fest, die gemessen wird. Bewertungen identifizieren und melden Probleme, wenn die Aktivitätsdauer diese Schwellenwerte überschreitet. Einige Bewertungen im Windows®-Bewertungstoolkit führen eine erweitere Problemanalyse durch. Sie können diese Probleme in Windows Assessment Console und in Windows® Assessment Services - Client (Windows ASC) anzeigen und dann in Windows® Performance Analyzer (WPA) weiter analysieren.

noteHinweis
Die von den Bewertungen generierten Probleme stammen aus verschiedenen Quellen. In diesem Thema werden nur einige der häufigsten Probleme der erweiterten Analyse beschrieben.

In Windows Assessment Console und Windows ASC erscheinen die von Bewertungen generierten Probleme an zwei Stellen: in der linken Spalte der Ergebnisansicht und im Detailbereich auf der rechten Seite. In der Ergebnisansicht werden Probleme, Warnungen und Fehler in der Tabelle mit den Ausführungsinformationen und in der Tabelle mit den Bewertungsergebnissen angezeigt. Sie können diese Probleme gruppieren, indem Sie mit der rechten Maustaste auf Probleme klicken und dann die Kriterien auswählen, nach denen gruppiert werden soll. Im Detailbereich werden Probleme nach Schweregrad sortiert. Sie können die Probleme mithilfe von Schlüsselwörtern und Metadaten filtern. Weitere Informationen finden Sie unter Gruppieren, Filtern und Suchen von Problemen.

Wenn Sie WPA über den Link in der Ergebnisansicht öffnen, sehen Sie im WPA-Fenster Probleme eine Liste von Problemen, die die Bewertung festgestellt hat. Wenn Sie eines dieser Probleme auswählen, werden im WPA-Fenster Details die zugehörigen Details angezeigt und eine Lösung empfohlen. Weitere Informationen zu WPA finden Sie unter Windows Performance Analyzer.

Inhalt dieses Themas:

Die meisten Probleme, die im Detailbereich von Windows Assessment Console und Windows ASC angezeigt werden, haben eine gemeinsame Struktur, die Folgendes enthalten kann:

  • Titel

    Der Titel enthält wichtige Informationen zu einem Problem, z. B. Metriken, die das Problem in Zahlen ausdrücken, sowie den Namen der betroffenen Aktivität. Die Titelinformationen können auch die Phase enthalten, in der sich die Bewertung befunden hat, als das Problem erkannt wurde.

  • Empfehlung

    Wann immer möglich, werden im Detailbereich Schritte zum Beheben eines bekannten Problems bereitgestellt. Mitunter finden Sie dort auch Informationen dazu, wie Sie das Problem weiter untersuchen können. Zu diesen Informationen können Methodiken oder bewährte Methoden gehören, die Ihnen beim Optimieren der Leistung helfen oder Sie auf andere Weise dabei unterstützen, das Problem zu beheben, das die Bewertung festgestellt hat.

  • Weitere Informationen

    In einigen Fällen enthält der Detailbereich weitere Informationen, z. B. einen Link zu einer Website, auf der die Schritte zum Beheben des Problems beschrieben sind.

  • Weitere Analyse

    Zur erweiterten Problemanalyse wird im Detailbereich ein Link zur gründlichen WPA-Analyse bereitgestellt, damit Sie WPA öffnen und die Quelle des Problems weiter untersuchen können.

    Wenn WPA geöffnet wird, stehen je nach Art des bei der Bewertung erkannten Problems vielleicht weitere Informationen zur Verfügung, beispielsweise:

    • Zu den Prozessimagedetails gehören Datei- und Versionsinformationen zum Prozess, der das identifizierte Problem generiert hat, einschließlich:

      • Dateiname

      • Dateipfad

      • Dateibeschreibung

      • Dateiversion

      • Hersteller

    • Zusammenfassung der Datenträgeraktivität nach Datei, einschließlich:

      • Größe und Anzahl der Lese- und Schreibvorgänge auf dem Datenträger

      • Anzahl der Datenträgerleerungen

    • Zusammenfassung der CPU-Aktivität nach Prozess/Threads, einschließlich:

      • Auswirkungen aller Prozessthreads in Bezug auf die CPU-Zeit

      • Aufruflisten, aus denen hervorgeht, wo und für wie lange die Auswirkung auf die Leistung stattgefunden hat

    • Zusammenfassung der durch die CPU- oder Datenträgeraktivität verursachten Verzögerungen nach Prozess oder Threads. Hierzu gehören:

      • Threads oder Prozesse, die verzögert wurden, einschließlich Dauer der Verzögerung

      • Auswirkung aller Prozessthreads, einschließlich Dauer der Verzögerung

      • Aufruflisten für jeden Thread, der die Verzögerung verursacht hat oder davon betroffen ist

        noteHinweis
        Die von den Aufruflisten bereitgestellten Informationen sind eine statistische Darstellung einer Aktivität. Die Genauigkeit hängt von den Stichproben ab, die die Bewertung gesammelt hat.

Verwalteter Code bezieht sich auf den Code, der unter der Microsoft® .NET Common Language Runtime (CLR) ausgeführt wird. Die CLR verwaltet die Ausführung von Anwendungen, die auf dem Microsoft .NET Framework basieren. CLR-Prozesse beginnen beim Start von Windows. Sie können weiteren Ressourcenverbrauch verursachen, sodass die Startzeit verlängert wird. Durch Dateien, die das .NET Framework während der CLR-Initialisierung liest, können im Speicher Lesevorgänge im Megabytebereich stattfinden, die den Startprozess und das Anzeigen des Startbildschirms verzögern können.

Beispiel für ein Problem

"<X>.exe" ist ein Startprozess, der auf verwaltetem Code basiert.

Empfehlung

Wenn Probleme mit verwalteten Code auftreten und eine .NET Framework-basierte Anwendung oder ein .NET Framework-basierter Dienst für den Start von Windows wichtig ist, empfehlen wir, möglichst keinen verwalteten Code zu verwenden. Wenn Sie die Verwendung von verwaltetem Code nicht vermeiden können, empfehlen wir, den Start der .NET Framework-basierten Anwendung oder des .NET Framework-basierten Diensts zu verzögern. So kann verhindert werden, dass Ressourcen belegt werden, die beim Start von Windows für andere wichtige Anwendungen oder Dienste erforderlich sind.

Die Verwendung von verwaltetem Code kann die Leistung beeinträchtigen, und die Leistungseinbuße pro Aufruf kann sehr beträchtlich sein. Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um die Quelle der Leistungsbeeinträchtigung zu finden. Reduzieren Sie dann die Verzögerungen durch einen der folgenden Schritte:

  • Verwenden Sie im Startpfad nach Möglichkeit keinen wichtigen verwalteten Code.

  • Verwenden Sie die Aufgabenplanung, um die Anwendungen später zu starten.

  • Starten Sie die Anwendungen nur bei Bedarf oder Auslösung. Weitere Informationen finden Sie im Thema zum Entwickeln effizienter Hintergrundprozesse für Windows [MSDN].

Eine hohe CPU-Auslastung durch Anwendungen und Dienste kann die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigen, indem beispielsweise die UI nicht reagiert und die Video- und Tonwiedergabe verzögert wird. Wenn ein Prozessthread, der mit normaler oder hoher Priorität ausgeführt wird, einen Schwellenwert für die Nutzung von Prozessorressourcen überschreitet, kennzeichnet die Bewertung den Prozess als Problem und berechnet die Verzögerung. Wenn ein einzelner Prozess die CPU zu sehr beansprucht, können sich andere Prozesse verzögern, da sie um Systemressourcen konkurrieren müssen. Generierte Probleme sind farblich (rot oder gelb) markiert, um ihre Auswirkung auf die CPU zu kennzeichnen.

Beispiel für ein Problem

Prozess <X> nutzt während der Aktivität "Schnellstart - Fortsetzen nach Ein/Aus" die CPU für 5,3 Sekunden.

Empfehlung

Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um zu prüfen, welche Funktion des Prozesses näher untersucht werden muss. Eine übermäßige Prozessorauslastung kann in mehreren Threads gleichzeitig auftreten. Zeigen Sie für jeden beteiligten Thread die Funktionsaufruflisten in WPA an.

noteHinweis
Die von den Aufruflisten bereitgestellten Informationen sind eine statistische Darstellung einer Aktivität. Die Genauigkeit hängt von den Stichproben ab, die die Bewertung gesammelt hat.

Ein Prozess kann zur Laufzeit Lesevorgänge, Schreibvorgänge oder Leerungen im Speicher durchführen. Da eine Festplatte eine einzelne freigegebene Ressource ist, kann die übermäßige oder unnötige Speichernutzung zu erheblichen Speicherproblemen führen, die mithilfe der Bewertung festgestellt werden.

Beispiele für Probleme

Der Prozess "<X>.exe" liest während der Aktivität "Schnellstart - Fortsetzen nach Ein/Aus" 23 Megabytes (MB) aus dem Speicher.

Der Prozess "<X>.exe" leert während der Aktivität "Schnellstart - Fortsetzen nach Ein/Aus" zwölfmal den Speicher.

Empfehlung

Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um eine Übersichtsliste der wichtigsten Datei-E/A-Vorgänge anzuzeigen. Mithilfe dieser Liste können Sie Dateien finden, die übermäßige Lese- oder Schreibvorgänge verursachen. Suchen Sie bei Datenträgerleerungen nach den Aufruflisten, die auf die Quelle zeigen.

  • Bei zu vielen Lese- und Schreibvorgängen auf dem Datenträger empfehlen wir, die vom Prozess verarbeitete Datenmenge zu reduzieren oder die Lese- und Schreibvorgänge zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen.

  • Wenn E/A-Vorgänge nicht reduziert oder verzögert werden können, empfehlen wir, E/A-Größen von 64 KB bis zu 128 KB zu verwenden, um kleine unterbrechende Datenströme zu vermeiden, die andere ausstehende E/A-Aktivitäten erheblich beeinträchtigen können.

  • Datenträgerleerungen wirken sich auf die E/A-Aktivität anderer Prozesse aus. Führen Sie Datenträgerleerungen nur aus, wenn dies notwendig ist.

Wenn ein Thread CPU- oder Datenträgerressourcen beansprucht, verlängert sich hierdurch die Dauer der Aktivität. Prozessorkonflikte machen sich oft dadurch bemerkbar, dass Threads zurückgestellt und/oder umgangen werden. Im Analyseabschnitt dieses Problems werden alle vom Prozess betroffenen Threads angezeigt, die zuerst umgangen oder zurückgestellt wurden und später nach Abschluss des Prozesses beendet wurden.

Ein Thread wartet darauf, dass eine Aufgabe erledigt wird. Ist die Aufgabe erledigt, beendet der DPC den wartenden Thread.

Die Thread-ID des wartenden Threads und die kumulierte Wartezeit werden in den Problemdetails angezeigt. Erweitern Sie die die Problemdetails, um den Wartestapel dieses Threads anzuzeigen.

In komplexen Aktivitäten ist es normal, dass ein Thread auf einen anderen Thread wartet, der auf einen anderen Thread wartet, der wiederum darauf wartet, dass eine Aufgabe erledigt wird. Der aktuelle wartende Thread wird von einem DPC, einem ausgeführten Thread, dem Planer oder einem anderen Mechanismus beendet. Dieser aktuelle wartende Thread wird erneut ausgeführt, und beendet den Thread, der auf ihn gewartet hat. Der Prozess wiederholt sich für jeden wartenden Thread, bis der seit längstem wartende Thread beendet und erneut ausgeführt wird.

In den Problemdetails ist die Reihenfolge der Steuerungsübertragungen in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. Beispiel:

  • Thread 712 des Prozesses "csrss.exe" (600) wartet seit 374 Millisekunden.

  • Thread 2724 des Prozesses "explorer.exe" (1836) wartet seit 374 Millisekunden.

  • Thread 4748 des Prozesses "explorer.exe" (1836) befindet sich seit 373 Millisekunden im Standbymodus.

  • Der Timer-DPC beendet Thread 4748.

  • Thread 4748 beendet den wartenden Thread 2724.

  • Thread 2724 beendet den wartenden Thread 712.

Während einer Aktivität kann sich dieselbe Folge von Steuerungsübertragungen mehrmals wiederholen. Die Wartezeiten sind kumulativ.

Wählen Sie einen Satz aus, der einen wartenden Thread beschreibt, um einen Stapel anzuzeigen, der die Wartefunktion beinhaltet. Wählen Sie einen Satz aus, der einen Thread beschreibt, der einen anderen Thread bereit macht, um einen Stapel anzuzeigen, der die Funktion zum Bereitmachen beinhaltet.

Der Wartestapel des innersten Threads, Thread 4748 im Beispiel oben, stellt normalerweise nützliche Informationen zur Ursache der Verzögerung bereit. Die Stapelrahmen vor der Wartefunktion sowie die Dateiinformationen nach dem Stapel können einen weiteren Einblick in das Problem bieten.

Zu den Arten von Verarbeitungsverzögerungen gehören:

  • CPU-Auslastung

    Wenn ein Thread ausgeführt wird – unabhängig von der Threadpriorität während der analysierten Aktivität – beansprucht er CPU-Zeit, verlängert die Gesamtzeit der Aktivität und kann den Abschluss verzögern.

    Beispiel für ein Problem

    Die CPU-Auslastung durch den Prozess <X> verzögert die Aktivität "Schnellstart - Explorer-Initialisierung fortsetzen" um 125 Millisekunden.

    Empfehlung

    Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um die Aufruflisten für den Thread zu analysieren, der die Verzögerung verursacht hat.

  • Zurückstellung

    Eine Threadzurückstellung, die während der Ausführung eines Prozesses auftritt, kann den Abschluss einer Aktivität verzögern. Ein Thread wird zurückgestellt, wenn er zur Ausführung bereit ist, aber andere Threads die sofortige Ausführung verhindern.

    Beispiel für ein Problem

    Der Prozess <X> ist zurückgestellt. Durch die Zurückstellung wird die Aktivität "Schnellstart - Explorer-Initialisierung fortsetzen" um 50 Millisekunden verzögert.

    Empfehlung

    Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um zu sehen, welche Threads zurückgestellt wurden und welche Threads die Ausführung des zurückgestellten Threads verhindert haben. Stellen Sie fest, aus welchem Grund der Thread zurückgestellt wurde, indem Sie die Problemdetails anzeigen und die Funktionsaufruflisten beobachten.

  • Umgehung

    Ein ausgeführter Thread wird umgangen, wenn stattdessen ein anderer Thread ausgeführt wird, der eine höhere Priorität hat. Der Thread mit der höheren Priorität verzögert den Abschluss der Aktivität eines anderen Threads.

    Beispiel für ein Problem

    Der Prozess <X> wird umgangen. Durch die Umgehung wird die Aktivität "Schnellstart - Explorer-Initialisierung fortsetzen" um 150 Millisekunden verzögert.

    Empfehlung

    Weitere Informationen zur Threadplanung finden Sie im Thema zur Threadplanung.

  • Standbymodus

    Threads befinden sich im Standbymodus, wenn sie eine der verfügbaren Windows-Standbyfunktionen aufrufen, z. B. SleepEx. Hierdurch wird der Abschluss der Theadaktivität verzögert.

    Beispiel für ein Problem

    Prozess <X> verzögert die Aktivität "Schnellstart - Gerät BAR anhalten" um 4,0 Sekunden.

    Empfehlung

    Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse. Mithilfe der Funktionsaufruflisten und der Dateiinformationen können Sie die Ursache für den unerwarteten Ruhezustand des Threads feststellen.

Wenn ein Thread Speicherressourcen beansprucht, kann sich hierdurch die Dauer der Aktivität verlängern. Wenn mehrere Threads um die Nutzung des Speichers konkurrieren, können die Verzögerungen durch die zufälligen Datenträgersuchvorgänge umfangreicher sein.

Zu den Arten der Speicherverzögerungen gehören:

  • Lese- und Schreibvorgänge im Speicher

    Das folgende Problem enthält die Summe aller Verzögerungen, die während einer Aktivität durch Lese- oder Schreibvorgänge verursacht werden.

    Beispiel für ein Problem

    Die Aktivität "Schnellstart - Explorer-Initialisierung fortsetzen" verursacht eine Verzögerung von 1,2 Sekunden, da 2,3 MB aus dem Speicher gelesen werden.

    Empfehlung

    Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse. Dann werden Threads nach der Verzögerung sortiert angezeigt und eine Empfehlung abgegeben, wie die Leistung während dieser Aktivität verbessert werden kann.

  • Speicherleerungen

    Das folgende Problem zeigt die Summe aller Leerungen, die zu Verzögerungen in der Aktivität beigetragen haben.

    Beispiel für ein Problem

    Die Aktivität "Schnellstart - Explorer-Initialisierung fortsetzen" verursacht eine Verzögerung von 300 Millisekunden, da vier Speicherleerungen stattgefunden haben.

    Empfehlung

    Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um die Aufruflisten für jeden Thread anzuzeigen, der Leerungen auf den Datenträger verursacht hat, und den relevanten Code zu identifizieren, der zu der Aktivitätsverzögerung beigetragen hat.

Registrierungsleerungen treten auf, wenn Prozesse explizit die RegFlushKey-Funktion verwenden, nachdem sie eine Registrierungsänderung vorgenommen haben. Bei Bewertungen wurde festgestellt, dass Registrierungsleerungen einen großen Anteil an Leistungsproblemen haben, die der Benutzer wahrnimmt.

Die Funktion RegFlushKey muss nicht bei jeder Registrierungsänderung verwendet werden. Verwenden Sie diese Funktion am besten nur, wenn Sie eine Registrierungsänderung sofort auf den Datenträger anwenden möchten.

Es gibt zwei Arten von Problemen mit Registrierungsleerungen:

  • Prozesse, die die Registrierung einmal oder mehrmals leeren. Diesen Problemen wird eine hohe Priorität eingeräumt.

    Beispiel für ein Problem

    Mindestens ein Prozess leert eine Registrierungsstruktur während der Aktivität "Schnellstart - Fortsetzen nach Ein/Aus".

    Empfehlung

    Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um die einzelnen Threads des Prozesses oder der Prozesse zu untersuchen, die dieses Verhalten verursacht haben. WPA gibt die relevanten Funktionsaufruflisten an, in denen die Aktivität aufgetreten ist.

  • Prozesse, die während einer Aktivität die Registrierung leeren und eine Verzögerung beim Abschluss der Aktivität verursachen.

    Beispiel für ein Problem

    Der Prozess <X> verzögert die Aktivität "Schnellstart - Anhalten - Abonnentenprofile aufrufen", indem die Registrierungsstruktur für 405 Millisekunden geleert wird.

    Empfehlung

    Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um die Funktionsaufruflisten für die einzelnen Threads der Prozesse zu analysieren.

Bewertungen melden normalerweise mehrere Probleme pro Aktivität. Zeitnachweisprobleme zeigen die kombinierte Zeit, für die mehrere Probleme verantwortlich sind, sowie jeden Teil der Aktivität, der nicht für Probleme relevant ist. Wenn für eine Aktivität viele Probleme bestehen, die von kurzer Dauer sind und die unter dem Analyseschwellenwert liegen, werden sie nicht als einzelne Probleme aufgeführt. Dieses Vorgehen hilft dabei, die Probleme mit den größten Auswirkungen hervorzuheben, damit Sie sich auf diese Probleme konzentrieren können.

Schwellenwert für die Aktivitätsdauer

Dieser Schwellenwert stellt die voraussichtliche Dauer der gesamten Aktivität dar. Die Zeitnachweisprobleme melden die gemessene Dauer der Aktivität sowie den von der Bewertung festgelegten Schwellenwert für die Aktivitätsdauer.

Minimaler Aktivitätsschwellenwert

Probleme werden nur dann gemeldet, wenn der Auswirkung größer als der Analyseschwellenwert ist.

 

Typ 1:

Die Aktivitätsdauer überschreitet den Schwellenwert für die Aktivitätsdauer. Zudem bestehen für die Aktivität Probleme, die den Analyseschwellenwert überschreiten.

Beispiel für ein Problem

Zusammenfassung: Schnellstart - Das Herunterfahren des Prozesses "Example.exe" dauert 6,5 Sekunden und überschreitet den Schwellenwert von 2 Sekunden. Bei der Bewertung wurden andere Probleme identifiziert, die sich auf diese Aktivität auswirken. Die Dauer dieser Aktivität ist vollständig auf diese anderen Probleme zurückzuführen.

Typ 2:

Die Aktivitätsdauer überschreitet den Schwellenwert für die Aktivitätsdauer. Für die Aktivität bestehen verschiedene Probleme – bei einigen wird der Analyseschwellenwert überschritten, bei anderen nicht.

Beispiel für ein Problem

Zusammenfassung: Schnellstart - Das Herunterfahren des Prozesses "Example.exe" dauert 6,5 Sekunden und überschreitet den Schwellenwert von 2,0 Sekunden. Bei der Bewertung wurden andere Probleme identifiziert, die sich auf diese Aktivität auswirken. Auf die anderen Probleme sind 5,9 Sekunden der Gesamtdauer dieser Aktivität zurückzuführen. Die verbleibenden 500 Millisekunden sind auf Probleme zurückzuführen, die den minimalen Analyseschwellenwert von 150 Millisekunden nicht überschreiten.

Typ 3:

Die Aktivitätsdauer überschreitet den Schwellenwert für die Aktivitätsdauer. Alle Probleme, die sich auf diese Aktivität auswirken, überschreiten nicht den Analyseschwellenwert und werden daher nicht angezeigt.

Beispiel für ein Problem

Zusammenfassung: Schnellstart - Das Herunterfahren des Prozesses "Example.exe" dauert 6,5 Sekunden und überschreitet den Schwellenwert von 2,0 Sekunden. Bei der Bewertung wurden andere Probleme identifiziert, die sich auf diese Aktivität auswirken. Diese anderen Probleme, die sich auf die Aktivität auswirken, überschreiten nicht den minimalen Analyseschwellenwert von 200 Millisekunden und können daher ausgelassen werden.

Typ 4:

Die Aktivitätsdauer überschreitet den Zeitraum, während dem die Bewertungsprotokollierung aktiv war. Die Verzögerungen wurden jedoch in der Aktivität gefunden, als die Protokollierung aktiv war. Diese Verzögerungen wurden durch CPU- oder Datenträgerkonflikte verursacht.

Beispiel für ein Problem

Zusammenfassung: Die Dauer der Aktivität "Schnellstart - Fortsetzen nach Ein/Aus" ist unbekannt, da diese Aktivität nach dem Ende der Bewertungsprotokollierung abgeschlossen wurde. 4 Sekunden dieser Aktivität, während die Bewertungsprotokollierung aktiv war, sind auf CPU-Konflikte zurückzuführen.

Empfehlung

Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um dieses Problem in der Windows-Leistungsanalyse anzuzeigen. Untersuchen Sie die Details des Verhaltens dieser Aktivität (sofern angegeben), um die Grundursache der Verzögerungen zu verstehen. Führen Sie folgende Schritte aus, um die verwandten Probleme anzuzeigen:

  1. Verwenden Sie die Filteroptionen, um alle Probleme anzuzeigen, die sich auf die im Problemtitel genannte Aktivität beziehen.

  2. Wenn Sie die vollständige Liste der Probleme anzeigen, klicken Sie auf das Plussymbol (+), und wählen Sie in der Liste der Filteroptionen den Eintrag Aktivität aus.

  3. Geben Sie im Feld Problematische Aktivität den Namen der Aktivität ein. Klicken Sie in der Liste mit den Aktivitätennamen auf die entsprechende Aktivität. Sie erhalten eine gefilterte Liste der Probleme, die mit diesem Problem in Verbindung stehen.

Weitere Informationen zum Ermitteln verwandter Probleme finden Sie unter Gruppieren, Filtern und Suchen von Problemen.

Einige Bewertungen müssen auf Symbole zugreifen können. In einigen Fällen können die Informationen in den Bewertungsergebnissen falsch oder unvollständig sein, wenn kein Symbolserver verfügbar ist. In vielen Fällen erfüllen Internetkonnektivität und Zugriff auf den öffentlichen Symbolserver von Microsoft diese Abhängigkeitsanforderung. In anderen Fällen können Sie einen privaten Symbolserver einrichten oder die Symbole auf dem lokalen Computer installieren.

Folgende Arten von Symbolen werden verwendet:

  • Wichtige Symbole: Wenn diese Symbole nicht verfügbar sind, kann die Bewertung die vollständige Analyse der gesammelten Daten nicht abschließen. In diesem Fall enthält der Problemtext bestimmte Modulnamen für die Module, für die während der Bewertungsanalyse keine Symbole konfiguriert und verfügbar waren.

  • Symbole für Drittanbieterkomponenten: Wenn diese Symbole nicht verfügbar sind, wird die Bewertung zwar erfolgreich abgeschlossen, aber die Ergebnisse können falsch oder unvollständig sein. Die generierten Problemdetails können unvollständige oder falsche Informationen enthalten, wenn sie in der Windows-Leistungsanalyse angezeigt werden. Beispielsweise können für die im Abschnitt mit den Problemdetails angezeigten Aufruflisten die Funktionsnamen für eine bestimmte Komponente fehlen.

  • Kernelsymbole: Die Bewertung "Speicherbedarf" verwendet Kernelsymbole zur Analyse. Stellt die Bewertung fest, dass diese Symbole nicht konfiguriert sind, wird nach Abschluss der Bewertung in den Ergebnissen ein Problem erstellt, das auf die fehlenden Symbole hinweist.

Empfehlung

Wichtige Symbole fehlen: Stellen Sie sicher, dass der Computer Zugriff auf den öffentlichen Symbolserver von Microsoft hat. Dieses Problem kann behoben werden, indem auf den richtigen Symbolspeicherort verwiesen wird oder indem die Symbole auf einem lokalen Laufwerk installiert werden.

Symbole für Komponenten, die nicht von Microsoft stammen, fehlen: Diese Symbole können beispielsweise für Ihre eigenen oder für die Komponenten eines anderen Partners fehlen. Arbeiten Sie mit Ihren Partnern zusammen, um diese Drittanbietersymbole für die Komponenten zu erhalten, für die Symbole fehlen, und konfigurieren Sie den richtigen Symbolpfad auf dem Computer, bevor Sie die Bewertung erneut ausführen.

noteHinweis
Weitere Informationen zum Festlegen des richtigen Symbolpfads finden Sie unter Problembehandlung für Windows-Bewertungsdienste.

Durch die Freigabe von Komponentensymbolen für alle Partner im Ökosystem wird eine bessere Zusammenarbeit durch einen zuverlässigen und effizienten Fehlerselektierungs- und Analyseprozess ermöglicht. Wir empfehlen, dass Partner diese Beziehungen zur Zusammenarbeit definieren. So können Sie sicherstellen, dass Sie über die notwendigen Ressourcen verfügen, um die Fehlerursache der von der Systemkomponente gemeldeten Probleme zu finden.

Deferred Procedure Calls (DPCs) und Interrupt Service Routines (ISRs) mit langer Ausführungszeit können Verzögerungen bewirken, die die Dauer einer Aktivität verlängern. Diese Wartezeit kann von den Benutzern als Leistungsproblem wahrgenommen werden.

DPC- und ISR-bezogene Probleme müssen normalerweise gründlicher von einem Entwickler/Techniker untersucht werden, der sich mit DPC (oder ISR) auskennt. Die gründliche Analyse für dieses Problem hängt vom DPC-Typ ab, der die Verzögerung oder Ressourcennutzung verursacht.

DPCs, die eine Aktivität verzögern

Ein Thread wartet darauf, dass eine Aufgabe erledigt wird. Ist die Aufgabe erledigt, beendet der DPC den wartenden Thread.

Die Thread-ID des wartenden Threads und die kumulierte Wartezeit werden in den Problemdetails angezeigt. Erweitern Sie die die Problemdetails, um den Wartestapel dieses Threads anzuzeigen.

In komplexen Aktivitäten ist es normal, dass ein Thread auf einen anderen Thread wartet, der auf einen anderen Thread wartet, der wiederum darauf wartet, dass eine Aufgabe erledigt wird. Der aktuelle wartende Thread wird von einem DPC, einem ausgeführten Thread, dem Planer oder einem anderen Mechanismus beendet. Dieser aktuelle wartende Thread wird erneut ausgeführt, und beendet den Thread, der auf ihn gewartet hat Der Prozess wiederholt sich für jeden wartenden Thread, bis der seit längstem wartende Thread beendet und erneut ausgeführt wird.

In den Problemdetails ist die Reihenfolge der Steuerungsübertragungen in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. Beispiel:

  • Thread 712 des Prozesses "csrss.exe" (600) wartet seit 374 Millisekunden.

  • Thread 2724 des Prozesses "explorer.exe" (1836) wartet seit 374 Millisekunden.

  • Thread 4748 des Prozesses "explorer.exe" (1836) befindet sich seit 373 Millisekunden im Standbymodus.

  • Der Timer-DPC beendet Thread 4748.

  • Thread 4748 beendet den wartenden Thread 2724.

  • Thread 2724 beendet den wartenden Thread 712.

Während einer Aktivität kann sich dieselbe Folge von Steuerungsübertragungen mehrmals wiederholen. Die Wartezeiten sind kumulativ.

Wählen Sie einen Satz aus, der einen wartenden Thread beschreibt, um einen Stapel anzuzeigen, der die Wartefunktion beinhaltet. Wählen Sie einen Satz aus, der einen Thread beschreibt, der einen anderen Thread bereit macht, um einen Stapel anzuzeigen, der die Funktion zum Bereitmachen beinhaltet.

Der Wartestapel des innersten Threads, Thread 4748 im Beispiel oben, stellt normalerweise nützliche Informationen zur Ursache der Verzögerung bereit. Die Stapelrahmen vor der Wartefunktion sowie die Dateiinformationen nach dem Stapel können einen weiteren Einblick in das Problem bieten.

DPC-bezogene Verzögerungen können in drei Arten klassifiziert werden, so wie in diesen Beispielen veranschaulicht.

Beispiele für Probleme

Netzwerk-DPCs: Die Netzwerkverwendung verzögert die Aktivität "Schnellstart - gesamte Zeit zum Fortsetzen" um 4,0 Sekunden.

Timer-DPCs: Die Aktivität "Schnellstart - Herunterfahrenprozess "Example.exe"" wird um 5,3 Sekunden verzögert.

Die Aktivität "Schnellstart - Gerät BAR anhalten" verursacht aufgrund eines wartenden Threads eine Verzögerung von 2,6 Sekunden. DPC "Example.sys" beendet diesen wartenden Thread.

DPCs oder ISRs, die während einer Aktivität auftreten

Diese Art von Problem weist auf ISRs oder DPCs mit langer Ausführungsdauer hin, die sich auf die Leistung des Szenarios auswirken können. Die Probleme bringen diese ISR/DPC-Aktivität nicht mit der Verzögerungsdauer in Verbindung.

In den Problemdetails ist jeder Thread aufgeführt, der durch ISR/DPC umgangen wurde. Die Liste ist grob nach absteigender Zeit der Umgehung sortiert. Erweitern Sie den Thread in der Liste zur Anzeige eines Stapels, der sich der Threadaktivität nähert, die die ISR bzw. der DPC umgeht.

Beispiel für ein Problem

Der DPC überschreitet den Schwellenwert während der Medienmodul-Lebensdauer fünfmal um 1,0 Millisekunden. Die Ausführungszeit der fünf Instanzen dieses DPC beträgt insgesamt 3,7 Sekunden.

noteHinweis
Die in den Aufruflisten bereitgestellten Informationen sind eine statistische Darstellung der fraglichen Aktivität (jede Millisekunde abgetastet), und die Genauigkeit hängt von den Stichproben ab, die von der Bewertung gesammelt werden.

Die Zusammenfassung der Probleme enthält eine Übersicht über die Probleme, die die Bewertung identifiziert hat. Sie veranschaulichen ein bestimmtes Leistungsverhalten und helfen dabei, die weiterreichende Auswirkung dieser Probleme auf das System zu visualisieren. Hier sind die verschiedenen Typen von Zusammenfassungsproblemen aufgeführt, die in den Bewertungsergebnissen aufgeführt sein können.

Zusammenfassung des Datenträgerspeicherbedarfs der Aktivität

Der Datenträgerspeicherbedarf ist der kombinierte Beitrag aller Prozesse, die während einer Aktivität Speicher-E/A-Vorgänge in Form von Lesevorgängen, Schreibvorgängen oder Leerungen im Speicher bewirken. Diese Zusammenfassung bietet einen zusätzlichen Einblick in den Datenträgerspeicherbedarf, der über die in den Bewertungsergebnissen gemeldeten Probleme in Bezug auf die Speichernutzung hinausgehen.

Die Problemdetails in der Windows-Leistungsanalyse enthalten Dateiimageinformationen und Empfehlungen, um die Leistung des Szenarios zu verbessern. Die Analyse enthält auch eine Liste der Prozesse, die zum Datenträgerspeicherbedarf beitragen. Die Liste ist absteigend in der Reihenfolge der Auswirkung sortiert.

Beispiele für Probleme

Zusammenfassung: Bei der Aktivität "Schnellstart - gesamte Zeit zum Fortsetzen" werden Lese- und Schreibvorgänge in der Größenordnung von 275 MB durchgeführt.

Zusammenfassung: Bei der Aktivität "Schnellstart - gesamte Zeit zum Fortsetzen" werden Lese- und Schreibvorgänge in der Größenordnung von 275 MB und 82 Speicherleerungen durchgeführt.

noteHinweis
Wenn die Probleme in der Ergebnisansicht nach Category sortiert sind, erscheint dieses Zusammenfassungsproblem über den verwandten Problemen unter der Gruppe Storage Use.

Zusammenfassung der Prozessorauslastung

In der Zusammenfassung der Prozessorauslastung werden ähnliche Probleme, die bereits von der Bewertung identifiziert wurden, zusammen mit anderen Problemen angezeigt, die während der Aktivität aufgetreten sind und keine so große Auswirkung haben. Diese Zusammenfassung bietet eine umfassendere Sicht auf alle Probleme in Bezug auf die Prozessorauslastung.

Das Zusammenfassungsproblem stellt Detailinformationen bereit, die pro Prozess absteigend in der Reihenfolge der Auswirkung sortiert sind. Für jeden Prozess zeigt das Problem eine Funktionsaufrufliste an, die die Aktivität aller Threads im Prozess kombiniert. Zudem werden CPU- und Dateiimageinformationen bereitgestellt. Die einzelnen Probleme, sofern vorhanden, enthalten für jeden maßgeblichen Thread detailliertere Funktionsaufruflisten.

Beispiele für Probleme

Zusammenfassung: Prozesse beanspruchen 26,9 Sekunden der CPU-Zeit während der Aktivität "Schnellstart - gesamte Zeit zum Fortsetzen".

noteHinweis
Wenn die Probleme in der Ergebnisansicht nach Category sortiert sind, erscheint dieses Zusammenfassungsproblem über den verwandten Problemen unter der Gruppe Processor Use.

Zusammenfassung der Prozessor- und Datenträgerkonflikte

Dieses Problem fasst die Aktivitätsverzögerungen zusammen, die auf Konflikte bei der Nutzung von Prozessor- und Datenträgerressourcen zurückzuführen sind. Durch diese Art von Konflikten können Aufgaben beeinträchtigt werden, die für den Abschluss dieses Szenarios wichtig sind. In den Problemdetails werden die verschiedenen beteiligten Unteraktivitäten aufgeführt, und zwar in absteigender Reihenfolge des Ausmaßes der Konfliktsituation.

In den einzelnen Problemen, die von der Bewertung gemeldet werden, stehen andere Informationen zur Verfügung, beispielsweise Funktionsaufruflisten und Dateiinformationen pro Thread.

Beispiele für Probleme

Zusammenfassung: Die Aktivität "Schnellstart - gesamte Zeit zum Fortsetzen" dauert 29,5 Sekunden. 300 Millisekunden dieser Zeit sind auf CPU-Konflikte zurückzuführen.

Wenn die Probleme in der Ergebnisansicht nach Category sortiert sind, erscheint dieses Zusammenfassungsproblem über den verwandten Problemen unter der Gruppe Processor delays.

Empfehlung

Zusammenfassungsprobleme helfen dabei, die Probleme zu untersuchen, die die Leistung am meisten beeinträchtigen. Wenn Sie nur die Zusammenfassungsprobleme betrachten, erhalten Sie oft einen umfassenderen Einblick in die Auswirkung dieser Probleme.

Um alle Vorteile der Zusammenfassungsprobleme zu nutzen, können Sie die Liste der Probleme in der Windows-Bewertungskonsole anhand einer der beiden folgenden Kriterien gruppieren.

  • Kategorie. Dies ist die standardmäßige und empfohlene Ansicht für Zusammenfassungsprobleme. In dieser Ansicht sind identische/vergleichbare Probleme eines bestimmten Typs zusammen gruppiert.

  • Testfall. In dieser Ansicht wird das Zusammenfassungsproblem zusammen mit der Teilmenge der Probleme gruppiert, die auf eine bestimmte Aktivität oder einen bestimmten Testfall zutreffen.

WarningWarnung
Die in den Aufruflisten bereitgestellten Informationen sind eine statistische Darstellung der fraglichen Aktivität (jede Millisekunde abgetastet), und die Genauigkeit hängt von den Stichproben ab, die von der Bewertung gesammelt werden.

Für Bewertungen wird die Protokollierung der Ereignisablaufverfolgung für Windows (ETW) verwendet, um Daten zur Analyse zu sammeln. Bei dieser Protokollierung werden Systemressourcen beansprucht. In diese Problemkategorie fällt die Speicheraktivität, die beim Ausführen der Bewertung stattfindet.

Beispiel für ein Problem

Die Bewertung protokolliert bei der Aktivität "Schnellstart - Fortsetzen nach Ein/Aus" 39 MB Daten im Speicher.

Empfehlung

Klicken Sie im Bereich Weitere Analyse des Problems auf den Link zur gründlichen WPA-Analyse, um Informationen zu Speicherschreibvorgängen in Protokolldateien zu finden.

Siehe auch

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