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Verbessern der Startzeit von Apps mit GridView- und ListView-Steuerelementen (XAML)

Applies to Windows and Windows Phone

Für das Erstellen der einzelnen Elemente in einem GridView- oder ListView-Steuerelement benötigt Windows-Runtime sowohl Zeit zum Berechnen als auch Arbeitsspeicher. Ein Element kann aus mehreren Elementen zum Anzeigen seines Zustands bestehen, einschließlich der Elemente für das Auswählen, Fokussieren und das Zeigen auf ein Element. In Windows 8 werden alle Elemente im Voraus erstellt, auch wenn nur einige der Elemente verwendet werden. Dies führt zu einer längeren Startzeit. In Windows 8.1 wurde mit Einführung der GridViewItemPresenter- und ListViewItemPresenter-Klasse und der GoToElementStateCore-Methode die Startzeit beschleunigt.

GridViewItemPresenter und ListViewItemPresenter

Die GridViewItemPresenter-Klasse (für das GridView-Steuerelement) und die ListViewItemPresenter-Klasse (für das ListView-Steuerelement) erstellen Objekte nur bei Bedarf. Außerdem wurde die Leistung der Objekte in Windows 8.1 im Vergleich zu Windows 8 verbessert. Auch das Anpassen des Elementzustandsverhaltens ist in Windows 8.1 einfacher als in Windows 8.

Im folgenden XAML-Markup-Beispiel (Extensible Application Markup Language) für Windows 8.1 wird das bei Auswahl eines Elements standardmäßig angezeigte Häkchen entfernt und die Hintergrundfarbe des ausgewählten Elements in Orange geändert.


<!-- ... -->
<GridView>
    <!-- ... -->
    <GridView.ItemContainerStyle>
        <Style TargetType="GridViewItem">
            <Setter Property="Template">
                <Setter.Value>
                    <ControlTemplate TargetType="GridViewItem">
                        <GridViewItemPresenter
                            SelectionCheckMarkVisualEnabled="False"
                            SelectedBackground="Orange"/>
                    </ControlTemplate>
                </Setter.Value>
            </Setter>
        </Style>
    </GridView.ItemContainerStyle>
</GridView>
<!-- ... -->


Um die zu verwendenden zwei Zeilen im XAML-Markup zu finden (SelectionCheckMarkVisualEnabled="False" und SelectedBackground="Orange"), muss eine Liste mit ca. 25 verfügbaren Eigenschaften mit selbstbeschreibenden Eigenschaftsnamen durchsucht werden.

In Windows 8 müssen dagegen über 250 Zeilen des generierten XAML-Markups durchsucht werden, die darüber hinaus weniger beschreibend sind. Anschließend muss das vorhandene Ziel-Markup geändert werden, oder Sie müssen das Ziel-Markup in Ihren eigenen XAML-Markup-Code kopieren und dort weiter bearbeiten. Dies ist unabhängig von der Methode zeitaufwendiger und fehleranfälliger.

GoToElementStateCore

Wenn Sie eine benutzerdefinierte Elementvorlage verwenden möchten (z. B. wenn Sie das visuelle Standardverhalten eines Elements in einem GridView- oder ListView-Steuerelement ändern möchten, um die Form des Häkchens für ein ausgewähltes Element zu ändern), können Sie die GoToElementStateCore-Methode verwenden. Mit dieser Methode können Sie Elemente zu einer Hierarchie visueller Elemente hinzufügen, die den Zustand des Elements bei Auswahl, Zeigen und Fokussieren beschreiben. Die GoToElementStateCore-Methode ermöglicht die Konstruktion dieser Art der visuellen Elemente nach Zustand, anstatt XAML für alle Zustände beim Starten eines Steuerelements zu laden. Durch Verwendung dieser Methode können Sie das Starten von Steuerelementen im Vergleich zum Erstellen einer benutzerdefinierten Implementierung besser steuern.

Beispielcode zur Verwendung der GoToElementStateCore-Methode finden Sie im XAML-Grundlagenbeispiel für ListView und GridView.

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