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Konfigurieren von Diensten

Nachdem Sie Ihren Dienstvertrag entworfen und implementiert haben, können Sie den Dienst konfigurieren. An diesem Punkt nehmen Sie die Definition und Anpassung vor, wie der Dienst für Clients offengelegt werden soll. Dazu gehört das Angeben der Adresse, unter der der Dienst zugänglich ist, die Transportart und Nachrichtenverschlüsselung, die der Dienst zum Senden und Empfangen von Nachrichten verwendet, sowie der erforderliche Sicherheitstyp.

Die Konfiguration enthält bei dieser Verwendungsweise alle Möglichkeiten, die Sie zum Definieren und Anpassen der verschiedenen Aspekte eines Diensts verwenden können, ob imperativ im Code oder mithilfe einer Konfigurationsdatei. Dazu gehört auch das Angeben seiner Endpunktadressen, der verwendeten Transportarten und seiner Sicherheitsschemas. In der Praxis ist das Schreiben einer Konfiguration ein wesentlicher Bestandteil beim Programmieren von WCF-Anwendungen.

Vereinfachte Konfiguration

Ab .NET Framework Version 4 stellt WCF ein neues Standardkonfigurationsmodell bereit, das die WCF-Konfigurationsanforderungen vereinfacht. Wenn Sie keine WCF-Konfiguration für einen bestimmten Dienst bereitstellen, konfiguriert die Runtime den Dienst automatisch mit Standardendpunkten, -bindungen und -verhalten.

Konfigurieren von Diensten mit Konfigurationsdateien

Sie können einen Windows Communication Foundation (WCF)-Dienst mithilfe der .NET Framework-Konfigurationstechnologie konfigurieren. Am häufigsten werden XML-Elemente der Datei Web.config für eine Internetinformationsdienste-Website (IIS) hinzugefügt, die einen WCF-Dienst hostet. Mithilfe der Elemente können Sie Details ändern, zum Beispiel die Endpunktadressen (die eigentlichen Adressen, die für die Kommunikation mit dem Dienst verwendet werden) für einzelne Computer.

Windows Communication Foundation-Bindungen

Zusätzlich enthält WCF mehrere vom System bereitgestellte allgemeine Konfigurationen in der Form von Bindungen, mit deren Hilfe Sie schnell die grundlegenden Features für die Kommunikation zwischen Client und Dienst auswählen können, beispielsweise verwendete Transporte, Sicherheit und Nachrichtenverschlüsselungen.

Windows Communication Foundation-Endpunkte

Die gesamte Kommunikation mit einem WCF-Dienst verläuft über die Endpunkte des Diensts. Endpunkte enthalten den Vertrag, die Konfigurationsinformationen, die in den Bindungen angegeben sind, und die Adressen, die angeben, wo sich der Dienst befindet bzw. wo Informationen zum Dienst verfügbar sind.

Sichern von Diensten

Indem Sie WCF und vorhandene Sicherheitsmechanismen verwenden, können Sie für jeden Dienst Vertraulichkeit, Integrität, Authentifizierung und Autorisierung implementieren. Sie können auch eine Überprüfung auf Sicherheitserfolge und -misserfolge durchführen.

Erstellen von interoperablen WS-I Basic Profile 1.1-Diensten

Die Anforderungen zum Verwenden eines Dienstes, der über die Interoperabilität mit Diensten und Clients auf beliebigen anderen Plattformen oder Betriebssystemen verfügt, sind in der WS-I Basic Profile 1.1-Spezifikation beschrieben.

Verwaltung und Diagnose

Das Überwachen der verschiedenen Phasen einer Anwendungslebensdauer umfasst Folgendes: Ereignis- und Nachrichtenprotokollierung, Ablaufverfolgung und Leistungsüberwachung mithilfe verschiedener Verwaltungstools.

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