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Neuigkeiten (Reporting Services)

Microsoft SQL Server 2008 R2 besitzt viele neue Funktionen und Erweiterungen, die die Berichtsmöglichkeiten für die Personen erhöhen, die Berichtslösungen entwickeln.

Da SQL Server 2008 R2 ein kleinere Versionsaktualisierung von SQL Server 2008 ist, empfehlen wir, dass Sie auch den Inhalt im Abschnitt SQL Server 2008 überprüfen.

Die folgenden Reporting Services-Funktionen sind neu in SQL Server 2008 R2.

SharePoint-Integration

Zusammenarbeit und Wiederverwendung

Datenquellen

Datenvisualisierung

Berichtslayout und -verarbeitung

Aggregate, Ausdrücke und Funktionen

Berichtserstellungstools

Cacheaktualisierungspläne

Erweiterungen des Berichts-Managers

Business Intelligence Development Studio

Neuer Webdienst-Endpunkt

Neues RDL-Schema

SharePoint-Integration

Reporting Services mit SharePoint-Integration umfasst mehrere neue Funktionen. Dazu gehören die Unterstützung mehrerer SharePoint-Zonen, die Unterstützung des SharePoint Unified Logging Service, eine neue Datenerweiterung, ein Abfrage-Designer für SharePoint-Listen als Datenquelle sowie Unterstützung für Texte mit Schreibrichtung von rechts nach links in arabischer und hebräischer Sprache in der SharePoint-Benutzeroberfläche. Die SharePoint-Listendatenerweiterung unterstützt das Abrufen von Daten aus den SharePoint-Technologien: SharePoint-Listen für SharePoint Foundation 2010, SharePoint-Server 2010, Windows SharePoint Services 3.0 und Office SharePoint Server 2007.

Weitere Informationen finden Sie unter Neuigkeiten (Reporting Services im integrierten SharePoint-Modus).

Zusammenarbeit und Wiederverwendung

Reporting Services stellt neue Funktionen bereit, die Zusammenarbeit und Wiederverwendung durch die Berichtsumgebung ermöglichen und verbessern.

Berichtsteile

Berichtsteile sind Berichtselemente, die Sie auf einem Berichtsserver oder auf einer in einen Berichtsserver integrierten SharePoint-Website speichern. Sie können Berichtsteile in mehreren Berichten wiederverwenden und auf dem Server aktualisieren.

Die Beziehung zwischen dem Berichtsteil, den Sie einem Bericht hinzufügen, und der Instanz des Berichtsteils auf der Website oder dem Server bleibt durch die Verwendung einer eindeutigen ID erhalten.

Mithilfe von Berichtsteilen können die unterschiedlichen Fertigkeiten und Aufgaben der einzelnen Teammitglieder in einer Arbeitsgruppe besser genutzt werden. Beispielsweise kann ein Teammitglied Diagramme erstellen und als Berichtsteile speichern, die andere in ihren Berichten wiederverwenden können.

Weitere Informationen finden Sie unter Berichtsteile im Berichts-Designer (SSRS).

Freigegebene Datasets

Freigegebene Datasets stellen eine neue Art von Berichtsserverelement dar, mit dem Daten aus freigegebenen Datenquellen abgerufen werden können, die mit externen Datenquellen verbunden sind. Ein freigegebenes Dataset bietet die Möglichkeit, eine Abfrage freizugeben und so konsistente Daten für mehrere Berichte bereitzustellen. Die Datasetabfrage kann Datasetparameter enthalten. Sie können ein freigegebenes Dataset so konfigurieren, dass Abfrageergebnisse für bestimmte Parameterkombinationen bei der erstmaligen Verwendung oder nach einem angegebenen Zeitplan zwischengespeichert werden. Sie können das Zwischenspeichern freigegebener Datasets mit dem Zwischenspeichern von Berichten sowie mit Berichtsdatenfeeds kombinieren, um den Zugriff auf eine Datenquelle einfacher zu verwalten.

Wie bei Berichtsteilen bleibt die Beziehung eines freigegebenen Datasets, das einem Bericht hinzugefügt wird, zur Definition des Datasets auf dem Berichtsserver erhalten. Anders als bei Berichtsteilen müssen Sie keine Updates akzeptieren, wenn die Definition geändert wird. Alle Berichte, zu denen eine Beziehung besteht, verwenden immer die Definition des freigegebenen Datasets auf dem Berichtsserver.

Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten freigegebener Datasets.

Datenquellen

Reporting Services unterstützt drei neue Datenquellentypen: Microsoft SQL Azure, Microsoft SQL Server Parallel Data Warehouse und Microsoft SharePoint-Liste.

  • Der Microsoft SQL Azure-Datenquellentyp stellt eine Verbindung mit SQL Server-Datenbanken in der Wolke her und ermöglicht das Abrufen und Rendern von Berichtsdaten aus SQL Azure-Datenbanken in Berichten. Weitere Informationen finden Sie unter SQL Azure-Verbindungstyp (SSRS).

  • Der Microsoft SQL Server Parallel Data Warehouse-Datenquellentyp stellt eine Verbindung mit einem Microsoft SQL Server Parallel Data Warehouse her und ermöglicht das Abrufen und Rendern von Berichtsdaten aus SQL Server-Datenbanken in Berichten. Weitere Informationen finden Sie unter SQL Server Parallel Data Warehouse-Verbindungstyp (SSRS).

  • SQL Server Parallel Data Warehouse-Verbindungstyp (SSRS)

  • Der Microsoft SharePoint-Listendaten-Quellentyp stellt eine Verbindung mit einer SharePoint-Website her und ermöglicht Berichten, Berichtsdaten aus SharePoint-Listen abzurufen und zu rendern. Weitere Informationen finden Sie unter SharePoint-Listenverbindungstyp (SSRS).

Datenvisualisierung

Reporting Services stellt drei neue Möglichkeiten bereit, Daten in Berichten visuell darzustellen: Karten, Sparklines und Datenbalken sowie Indikatoren.

Karten

Der Berichts-Designer umfasst einen Karten-Assistenten und Kartenebenen-Assistenten, mit denen Sie dem Bericht Karten und Kartenebenen hinzufügen können, um Daten vor einem geografischen Hintergrund besser visuell darzustellen. In einer Kartenebene werden Kartenelemente auf der Grundlage räumlicher Daten angezeigt. Die Daten können aus einer Karte in der Kartengalerie, aus einer SQL Server-Abfrage, die räumliche SQL Server zurückgibt, oder aus einer ESRI-Shape-Datei (Environmental Systems Research Institute, Inc.) stammen. Kartenelemente können wie folgt vorkommen: Polygone, die Bereiche darstellen, Linien, die Routen oder Pfade darstellen, oder Punkte, die Standorte wie Geschäfte oder Städte darstellen. Sie können auch einen Anzeigehintergrund hinzufügen, der auf Kacheln von Microsoft Bing Maps basiert.

Nachdem Sie Kartenelemente mit Berichtsdaten verknüpft haben, können Sie Regeln für die Kartenelemente auf jeder Ebene festlegen, um Farbe, Größe, Breite oder Markertyp zu steuern. Beispielsweise können Sie eine Blasendiagrammkarte hinzufügen, in der die Blasengröße für Ladenstandorte je nach Umsatzhöhe variiert, oder eine analytische Farbkarte, in der demografische Kundendaten für geografische Bereiche dargestellt werden.

Sie können Bezeichnungen, Legenden, Titel, eine Farbskala und eine Entfernungsskala hinzufügen, um Benutzer beim Interpretieren der Kartenanzeige zu unterstützen. Sie können interaktive Funktionen wie QuickInfos und Drillthroughlinks hinzufügen oder Parameter bereitstellen, mit denen der Benutzer die Sichtbarkeit der einzelnen Ebenen interaktiv steuern kann.

In einem Kartenbericht können Sie mithilfe des Karten-Assistenten eine vorhandene Kartenebene konfigurieren. Sie können den Kartentyp, die Datenvisualisierungsregeln und das übereinstimmende Feld ändern, das die Beziehung zwischen räumlichen Daten und analytischen Daten angibt. Auf der Assistentenseite Übereinstimmende Felder für räumliche und Analysedaten angeben werden Daten sowohl aus der räumlichen Datenquelle als auch aus der analytischen Datenquelle angezeigt, um Ihnen die Auswahl des Felds für die Übereinstimmung zu erleichtern.

Weitere Informationen finden Sie unter Karten (Report Builder 3.0 und SSRS), Karten-Assistent und Kartenebenen-Assistent (Report Builder 3.0 und SSRS) und Vorgehensweise: Hinzufügen, Ändern oder Löschen einer Karte oder einer Kartenebene (Report Builder 3.0 und SSRS).

Sparklines und Datenbalken

Sparklines und Datenbalken sind einfache Diagramme, die zahlreiche Informationen auf wenig Raum vermitteln und häufig in den Fließtext eingebunden sind. Sparklines und Datenbalken werden oft in Tabellen und Matrizen verwendet. Sparklines bzw. Datenbalken sind am wirkungsvollsten, wenn sie in ihrer Gesamtheit betrachtet und schnell verglichen werden können, nicht wenn sie einzeln angezeigt werden. Auf diese Weise können schnell Ausreißer ermittelt werden. Häufig stellt eine einzelne Sparkline mehrere Datenpunkte in einem Zeitverlauf dar. Datenbalken können mehrere Datenpunkte darstellen, stehen in der Regel jedoch nur für einen Datenpunkt. Normalerweise stellt jede Sparkline eine einzelne Reihe dar. Einer Detailgruppe in einer Tabelle können keine Sparklines hinzugefügt werden. Da Sparklines aggregierte Daten darstellen, müssen sie in eine Zelle eingefügt werden, die einer Gruppe zugeordnet ist.

Sparklines und Datenbalken verfügen über die gleichen grundlegenden Diagrammelemente wie Kategorien, Reihen und Werte, weisen aber keine Legenden, Achsenlinien, Bezeichnungen oder Teilstriche auf.

Weitere Informationen finden Sie unter Sparklines und Datenbalken (Berichts-Generator 3.0 und SSRS).

Indikatoren

Indikatoren sind minimale Messgeräte, die den Zustand eines einzelnen Datenwerts auf einen Blick wiedergeben. Die Symbole zur Darstellung der Indikatoren und ihres Zustands sind auch in kleineren Größen optisch wirkungsvoll. Indikatoren können eigenständig in Dashboards oder Freiformberichten verwendet werden, werden jedoch am häufigsten in Tabellen oder Matrizen zur visuellen Darstellung von Daten in Zeilen oder Spalten eingesetzt.

Indikatoren können mit direktionalen Bildern, z. B. Pfeilen, Trends anzeigen, mit inkrementellen Symbolen, z. B. Sternchen, Bewertungen darstellen und mit Bildern, wie Ampeln oder Häkchen, einen Zustand wiedergeben. Indikatoren sind im Berichts-Generator 3.0 und im Berichts-Designer verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie unter Indikatoren (Report Builder 3.0 und SSRS).

Berichtslayout und Rendering

Reporting Services stellt neue Funktionen bereit, die Ihnen helfen, Berichte zu erstellen, die auf die gewünschte Weise gerendert werden und auf andere Arten nützlich sind, wie die Quelle von Datenfeeds, und nach Microsoft Excel exportiert werden.

Benennen von Registern in Excel-Arbeitsblättern

Mit Berichtseigenschaften und Seitenumbrüchen können Sie beim Exportieren von Berichten nach Excel Namen von Arbeitsblattregistern generieren. Sie können den ursprünglichen Seitennamen eines Berichts angeben, der als Standardname für Arbeitsblatt-Registerkarten exportiert werden kann, oder Sie verwenden Seitenumbrüche und Seitennamen, um unterschiedliche Namen für die einzelnen Arbeitsblatt-Registerkarten bereitzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zur Paginierung in Reporting Services (Report Builder 3.0 und SSRS).

Rendern von Berichten in Datenfeeds

Die Reporting Services-Atom-Renderingerweiterung rendert Berichtsdaten in ein Atom-Dienstdokument, in dem die Datenfeeds aufgeführt sind, die die Berichtsdaten enthalten. Mit dieser Erweiterung generieren Sie Atom-kompatible Datenfeeds, die von Anwendungen gelesen bzw. zwischen Anwendungen ausgetauscht werden können, die aus Berichten generierte Datenfeeds nutzen können. Der PowerPivot-Client kann z. B. Datenfeeds nutzen, die von Atom-kompatiblen Datenfeeds generiert werden.

Durch die Verwendung von Berichtsdaten als Datenfeeds haben Sie eine zusätzliche Möglichkeit, Daten für Anwendungen bereitzustellen, auf die nicht problemlos über Clientdatenanbieter zugegriffen werden kann, oder wenn Sie es vorziehen, die Komplexität der Datenquelle zu verbergen und die Datennutzung zu vereinfachen.

Sie können Berichtsdaten in ein Atom-Dienstdokument exportieren und Datenfeeds aus dem Berichts-Manager oder von einer SharePoint-Website exportieren, die in Reporting Services integriert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Generieren von Datenfeeds aus Berichten (Report Builder 3.0 und SSRS).

Berichtspaginierung

Durch Seitenumbrüche in Tablix-Datenbereichen (Tabelle, Matrix und Liste) sowie durch Gruppen und Rechtecke lässt sich die Berichtspaginierung besser steuern. Durch Seitenumbrüche begrenzte Berichtsseiten können über unterschiedliche Seitennamen verfügen und die Seitennummerierung zurücksetzen. Mithilfe von Ausdrücken können die Seitennamen und Seitenzahlen bei Ausführung des Berichts dynamisch aktualisiert werden. Sie können Seitenumbrüche auch vollständig deaktivieren oder auf Grundlage von Ausdruckswerten einfügen lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zur Paginierung in Reporting Services (Report Builder 3.0 und SSRS).

Drehen von Text um 270 Grad

Textfelder können jetzt um 270 Grad gedreht werden. In eigenständigen Textfeldern in einem Berichtskopf oder -fuß, im Hauptteil des Berichts oder in Textfeldern in Tabellen- und Matrixzellen kann vertikaler und von unten nach oben verlaufender Text angezeigt werden. Durch diese Drehung können Sie die Lesbarkeit von Berichten verbessern, eine größere Spaltenanzahl in einem gedruckten Bericht mit fester Seitengröße unterbringen und grafisch ansprechendere Berichte erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Textfelder (Report Builder 3.0 und SSRS).

Aggregate, Ausdrücke und Funktionen

Aggregatberechnung von Aggregaten

Sie können Ausdrücke erstellen, die ein Aggregat von einem Aggregat berechnen. In einer Zelle im Zeilengruppenkopf, der einer auf dem Jahr basierenden Gruppe zugeordnet ist, können Sie mit dem Ausdruck =Avg(Sum(Fields!Sales.Value,"Month"),"Year") beispielsweise den durchschnittlichen Monatsumsatz für das Jahr berechnen.

Durch die Verwendung dieser Funktion für Diagramme und Messgeräte, die in einer Tabelle geschachtelt sind, können Sie horizontale und vertikale Achsen für Diagramme und Skalen für Messgeräte ausrichten. Dazu berechnen Sie den Mindest- und den Höchstwert aggregierter Werte, sodass die geschachtelten Elemente die gleichen Bereiche verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter Aggregatfunktionsreferenz (Report Builder 3.0 und SSRS) und Grundlegendes zum Ausdrucksbereich für Gesamtwerte, Aggregate und integrierte Auflistungen (Report Builder 3.0 und SSRS).

Verbesserte Unterstützung für Ausdrücke

In dieser Version werden neue globale Namen und eine neue Eigenschaft für Berichtsvariablen eingeführt.

Die folgenden zusätzlichen Elemente wurden der integrierten Globals-Auflistung hinzugefügt.

  • "OverallPageNumber" und "OverallTotalPages"   Unterstützung der Seitennummerierung für den gesamten gerenderten Bericht. Neue Eigenschaften für Seitenumbrüche steuern, wie Seiten über Seitenumbrüche, die für Berichtselemente festgelegt wurden, hinweg nummeriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Berichtspaginierung weiter unten in diesem Thema.

  • PageName   Unterstützung für das Benennen von Seiten. Weitere Informationen finden Sie unter Benennen von Registerkarten in Excel-Arbeitsblättern weiter unten in diesem Thema.

  • RenderFormat   Unterstützung von Informationen, die für den Renderer angegeben werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von integrierten globalen Werten und Benutzerverweisen (Report Builder 3.0 und SSRS).

Berichtsvariablen verfügen jetzt über eine schreibgeschützte Eigenschaft, die standardmäßig festgelegt wird. Benutzer, die im Schreiben von Ausdrücken erfahren sind, können diese Option deaktivieren, um den Wert einer Berichtsvariablen während der gesamten Berichtssitzung beizubehalten. Dies entspricht dem Festlegen der Writable-Eigenschaft für eine Berichtsvariable in der RDL. Berichtsvariablen werden weiterhin einmal berechnet und dann jedes Mal neu berechnet, wenn der Bericht erneut verarbeitet wird. Diese Eigenschaft bietet eine Möglichkeit, Daten zwischen Renderingvorgängen für Berichte, Seitenänderungen und bestimmten Benutzerinteraktionen beizubehalten. Der Wert der Variablen wird bei der erneuten Berichtsverarbeitung festgelegt, wird aber in der aktuellen Sitzung beibehalten. In benutzerdefiniertem Code können Sie den Variablenwert mit der SetValue-Funktion angeben.

Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Verweisen auf Berichts- und Gruppenvariablenauflistungen (Report Builder 3.0 und SSRS).

Suchfunktion

Ausdrücke in Datenbereichen können jetzt Verweise auf Suchfunktion (Report Builder 3.0 und SSRS), LookupSet-Funktion (Report Builder 3.0 und SSRS) und Multilookup-Funktion (Berichts-Generator 3.0 und SSRS) enthalten. Diese Suchfunktionen können Werte aus einem Dataset abrufen, das über Name/Wert-Paare verfügt und nicht an den Datenbereich gebunden ist. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zum Ausdrucksbereich für Gesamtwerte, Aggregate und integrierte Auflistungen (Report Builder 3.0 und SSRS).

Berichtserstellungstools

Berichts-Generator und Berichts-Designer enthalten eine Reihe neuer und verbesserter Funktionen.

Erstellen von Abfragen

Der aktualisierte grafische Abfrage-Designer zum Erstellen von Abfragen, die Berichtsdaten aus Microsoft SQL Server-, Microsoft SQL Azure- und Microsoft SQL Server Parallel Data Warehouse-Datenbanken abrufen, bietet eine Benutzeroberfläche, mit der benutzerdefinierte Beziehungen zwischen verknüpften und nicht verknüpften Tabellen erstellt werden können. Der Abfrage-Designer ermöglicht auch das einfache Einschließen von Aggregaten und Gruppierungen, durch die Daten in Abfragen zusammengefasst werden. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzeroberfläche des relationalen Abfrage-Designers (Berichts-Generator 3.0).

Der neue grafische Abfrage-Designer für den Microsoft SharePoint-Listendaten-Quellentyp macht es einfach, Abfragen zu erstellen, die Berichtsdaten aus SharePoint-Listen abrufen. Der Abfrage-Designer listet die Felder in jedem SharePoint-Listenelement auf einer SharePoint-Website auf, die in die Abfrage eingeschlossen werden sollen, und ermöglicht Ihnen das Definieren von Filtern, die zur Begrenzung der von der Abfrage zurückgegebenen Daten angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter SharePoint-Liste-Abfrage-Designer.

Anzeigen einer Berichtsvorschau in Berichts-Generator 3.0

Der Berichts-Generator 3.0 stellt eine verbesserte Vorschau bereit. Durch die Einführung von Bearbeitungssitzungen wird es möglich, zwischengespeicherte Datasets beim Anzeigen von Berichten in der Vorschau wiederzuverwenden. Dies bedeutet, dass Berichte bei Verwendung zwischengespeicherter Datasets schneller gerendert werden. Da Bearbeitungssitzungen an einen Bericht gebunden sind, wird die Verwendung von relativen Verweisen und Unterberichtsverweisen in Berichten ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie unter Anzeigen einer Berichtsvorschau in Berichts-Generator 3.0 auf msdn.microsoft.com.

Vereinfachtes Entwerfen und Bearbeiten von Berichten

Die in den Datenquelleneigenschaften eines Berichts angegebenen Laufzeit-Anmeldeinformationen können für Entwurfszeittasks wie die Abfrageerstellung oder Berichtsvorschau u. U. nicht verwendet werden. Berichts-Generator 3.0 stellt eine Benutzeroberfläche bereit, in der Anmeldeinformationen geändert werden können, wenn keine Verbindung mit der Datenquelle hergestellt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie unter Datenquelleneigenschaften (Dialogfeld), Allgemein (Report Builder 3.0) auf msdn.microsoft.com.

Cacheaktualisierungspläne

Mit Cacheaktualisierungsplänen können Sie Berichte oder die Abfrageergebnisse freigegebener Datasets bei der erstmaligen Verwendung oder nach einem Zeitplan zwischenspeichern. Sie können die Zwischenspeicherung mit einem elementspezifischen oder einem freigegebenen Zeitplan planen. Durch die Erstellung von Cacheaktualisierungsplänen für häufig verwendete Parameterkombinationen können Sie die Antwortzeiten beim Datenabruf und der Berichtsanzeige verbessern.

In vorherigen Versionen wurde die Zwischenspeicherung durch Verwendung des NULL-Übermittlungsanbieters geplant. Mit Cacheaktualisierungsplänen können Sie das Zwischenspeichern von Berichten getrennt von Berichtsabonnements verwalten und planen.

Weitere Informationen finden Sie unter Optionen zur Cacheaktualisierung (Berichts-Manager).

Erweiterungen des Berichts-Managers

Der Berichts-Manager wurde in dieser Version aktualisiert und bietet eine bessere Benutzerfreundlichkeit sowie ein optimiertes Erscheinungsbild. Die wichtigste Änderung im Berichts-Manager stellt das aktualisierte Farbschema und Layout dar. Auf diese Weise wird die Navigation bei der Verwaltung von Berichtseigenschaften und Berichtsserverelementen vereinfacht. Für jeden Bericht und jedes Berichtsserverelement in einem Ordner steht ein neues Dropdownmenü zu Verfügung, über das Sie die verschiedenen Konfigurationsoptionen für den ausgewählten Bericht bzw. das ausgewählte Element aufrufen können.

Das Tool weist weiterhin die vertrauten Beschriftungen und gleichen Verwaltungstasks auf, bietet jedoch eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit:

  • Der Workflow zum Anzeigen und Verwalten von Berichten und Berichtsserverelementen wurde durch ein neues Dropdownmenü verbessert, das Zugriff auf verschiedene Konfigurationsoptionen für alle in einem Ordner enthaltenen Berichte oder Berichtsserverelemente bietet.

  • Ein Bericht muss nicht mehr gerendert werden, bevor in der Standardansicht Berichtseigenschaften angezeigt und konfiguriert werden können.

  • Dem Berichts-Viewer steht mehr Platz beim Rendern von Berichten zur Verfügung.

  • Der Berichts-Viewer verfügt über eine aktualisierte Symbolleiste, die einige aktualisierte Steuerelemente sowie eine Funktion zum Exportieren von Berichtsdaten in ein Atom-Dienstdokument und Atom-Datenfeeds umfasst.

Weitere Informationen zum Berichts-Manager, einschließlich Navigationsverfahren und Beschreibungen der Benutzeroberflächenoptionen, finden Sie in den Themen unter Berichts-Manager (F1-Hilfe).

Business Intelligence Development Studio

Business Intelligence Development Studio unterstützt in der SQL Server 2008 R2-Version von Business Intelligence Development Studio die Verwendung sowohl von SQL Server 2008- als auch von SQL Server 2008 R2-Berichten und -Berichtsserverprojekten. So können beide Versionen von Berichten oder Berichtsserverprojekten geöffnet, gespeichert, bereitgestellt oder in der Vorschau angezeigt werden. Sie legen Eigenschaften für Berichtsserverprojekte fest, um die Version des Berichtsservers anzugeben, auf dem Berichte bereitgestellt werden sollen, und um festzulegen, auf welche Weise Warnungen und Fehler behandelt werden sollen, die beim Aktualisieren eines Berichts von SQL Server 2008 auf SQL Server 2008 R2 oder beim Herabstufen eines Berichts von SQL Server 2008 R2 auf SQL Server 2008 auftreten können. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Berichten in Business Intelligence Development Studio.

Neuer Webdienst-Endpunkt

Der Berichtsserver umfasst einen neuen Verwaltungsendpunkt mit dem Namen ReportingService2010. Dieser Endpunkt vereint die Funktionen sowohl des ReportingService2005-Endpunkts als auch des ReportingService2006-Endpunkts und ist in der Lage, Verwaltungsvorgänge des Berichtsservers sowohl im systemeigenen Modus als auch im integrierten SharePoint-Modus zu unterstützen. Darüber hinaus schließt er neue, in SQL Server 2008 R2 eingeführte Funktionen ein, z. B. freigegebene Datasets und die Cacheaktualisierung.

Weitere Informationen finden Sie unter Report Server-Webdienst-Endpunkte.

Neues RDL-Schema

Das RDL-Schema (Report Definition Language, Berichtsdefinitionssprache) umfasst ein neues <ReportSections>-Element sowie Elemente, die das Kartenberichtselement definieren. In dieser Version können nur Berichte, die einen Berichtsabschnitt aufweisen, in Berichts-Generator 3.0 oder dem Berichts-Designer in Business Intelligence Development Studio geöffnet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Referenz zur Berichtsdefinitionssprache .

Microsoft SQL Server 2008 Reporting Services besitzt viele neue Funktionen und Erweiterungen, mit denen bei der Erstellung von Berichtslösungen deutlich mehr Berichtsmöglichkeiten möglich sind.

Neues in der Berichtserstellung

Dieses Thema bietet eine Einführung in die Tablix-, Diagramm- und Messgerätdatenbereiche. Darüber hinaus gibt es einen Einblick in die Unterstützung von aufwändig formatiertem Text, neuen Datenquellentypen und den Berichts-Generator 2.0, der viele neue Funktionen bietet, wie verbessertes Datenlayout und Visualisierung in einer Microsoft Office-ähnlichen Erstellungsumgebung. Schließlich werden in diesem Thema inkrementelle Änderungen an den Erstellungstools und der Berichtsdefinitionssprache (Report Definition Language, RDL) beschrieben, die es einem Berichtsautor ermöglichen, die neuen Verarbeitungsfunktionen in vollem Umfang zu nutzen.

Neues beim Verarbeiten und Rendern von Berichten

Dieses Thema behandelt die neuen Renderingerweiterungen für Microsoft Word und die Verbesserungen, die an Excel- und CSV-Renderingerweiterungen vorgenommen wurden. In diesem Thema werden zudem wichtige Änderungen am Berichtsprozessor beschrieben, die die Leistung und die Skalierbarkeit großer Berichte optimieren.

Neues bei Berichtsserverarchitektur und -tools

Dieses Thema bietet eine Einführung in die neue Berichtsserverarchitektur mit einer systemeigenen Unterstützung für Funktionen, die zuvor von Internetinformationsdienste (IIS) bereitgestellt wurden.

Neues bei der Programmierbarkeit des Berichtsservers

Dieses Thema bietet eine Einführung in eine neue Servererweiterung, die eine Vorverarbeitung für Berichtsdefinitionen bereitstellt, sowie in die neuen Methoden des ReportServer2006-Endpunkts, die die Funktionslücke schließen, die zuvor zwischen einem Berichtsserver im systemeigenen Modus und einem Berichtsserver im integrierten SharePoint-Modus bestand.

Community-Beiträge

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