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dta (Dienstprogramm)

Das Dienstprogramm dta ist die Befehlszeilenversion des Datenbankoptimierungsratgebers. Mit dta soll es Ihnen ermöglicht werden, die Funktionalität des Datenbankoptimierungsratgebers in Anwendungen und Skripts zu verwenden.

Wie der Datenbankoptimierungsratgeber dient auch dta dazu, eine Arbeitsauslastung zu analysieren und Empfehlungen zu den physischen Entwurfsstrukturen auszugeben, um die Serverleistung für diese Arbeitsauslastung zu verbessern. Bei der Arbeitsauslastung kann es sich um eine SQL Server Profiler-Ablaufverfolgungsdatei oder -tabelle oder ein Transact-SQL-Skript handeln. Zu den physischen Entwurfsstrukturen zählen Indizes, indizierte Sichten und die Partitionierung. Nach der Analyse einer Arbeitsauslastung erstellt das Dienstprogramm dta eine Empfehlung für den physischen Datenbankentwurf und kann es das notwendige Skript zum Implementieren der Empfehlung generieren. Arbeitsauslastungen können über die Eingabeaufforderung mithilfe des Arguments -if oder -it angegeben werden. Mithilfe von -ix können Sie zudem eine XML-Eingabedatei über die Eingabeaufforderung angeben. In diesem Fall wird die Arbeitsauslastung in der XML-Eingabedatei angegeben.



            dta
                    [ -? ] |
     [
          [ -S server_name[ \instance ] ]
          {
              { -U login_id [-P password ] }
              | –E             }
              { -D database_name [ ,...n ] }
                  [-d database_name ] 
                  [ -Tl table_list | -Tf table_list_file ]
              { -if workload_file | -it workload_trace_table_name }
              { -ssession_name | -IDsession_ID }
                  [ -F ]
                          [ -of output_script_file_name ]
                          [ -or output_xml_report_file_name ]
                          [ -ox output_XML_file_name ]
                          [ -rl analysis_report_list [ ,...n ] ]
                          [ -ix input_XML_file_name ]
                          [ -A time_for_tuning_in_minutes ]
                          [ -n number_of_events ]
                  [ -m minimum_improvement ]
                          [ -fa physical_design_structures_to_add ]
                          [ -fi ]
                          [ -fp partitioning_strategy ]
                          [ -fk keep_existing_option ]
                          [ -fx drop_only_mode ]
                  [ -B storage_size ]
                  [ -c max_key_columns_in_index ]
                  [ -C max_columns_in_index ]
                          [ -e | -e tuning_log_name ]
                          [ -N online_option]
                          [ -q ]
                        [ -u ]
                       [ -x ]
                       [ -a ]
     ]

-?

Zeigt Informationen zur Verwendung an.

-A time_for_tuning_in_minutes

Gibt die Optimierungszeit in Minuten an. dta verwendet die angegebene Zeitspanne, um die Arbeitsauslastung zu optimieren und ein Skript mit den empfohlenen Änderungen des physischen Entwurfs zu generieren. Standardmäßig geht dta von einer Optimierungszeit von 8 Stunden aus. Die Angabe von 0lässt eine unbegrenzte Optimierungszeit zu. Es ist möglich, dass dta vor Ablauf der angegebenen Zeit mit der Optimierung der gesamten Arbeitsauslastung fertig ist. Wenn sichergestellt werden soll, dass die gesamte Arbeitsauslastung optimiert wird, empfiehlt es sich jedoch, eine unbegrenzte Optimierungszeit anzugeben (-A 0).

-a

Optimiert die Arbeitsauslastung und wendet die Empfehlung an, ohne Sie zur Bestätigung aufzufordern.

-B storage_size

Gibt den maximalen Speicherplatz (in MB) an, der durch den empfohlenen Index und die Partitionierung beansprucht werden kann. Wenn mehrere Datenbanken optimiert werden, werden die Empfehlungen für alle Datenbanken bei der Speicherplatzberechnung berücksichtigt. Standardmäßig geht dta von der kleineren der folgenden Speicherplatzgrößen aus:

  • Das Dreifache des aktuellen Rohdatenvolumens, was die Gesamtgröße der Heaps und gruppierten Indizes für Tabellen in der Datenbank einschließt.

  • Der freie Speicherplatz auf allen angefügten Laufwerken zuzüglich des Rohdatenvolumens.

Standardmäßig schließt die Speicherplatzgröße weder nicht gruppierte Indizes noch indizierte Sichten ein.

-C max_columns_in_index

Gibt die maximale Anzahl von Spalten in Indizes an, die von dta vorgeschlagen werden. Der Maximalwert hängt von der Version von SQL Server ab. Der Maximalwert für SQL Server 2000 ist 16, der Maximalwert für SQL Server 2005 und SQL Server 2008 ist 1024. Standardmäßig ist dieses Argument auf 16 festgelegt.

-c max_key_columns_in_index

Gibt die maximale Anzahl von Schlüsselspalten in Indizes an, die von dta vorgeschlagen werden. Der Standardwert ist 16, was dem maximal zulässigen Wert entspricht. Dieses Argument gilt nur für SQL Server 2005 und SQL Server 2008. dta berücksichtigt auch die Erstellung von Indizes mit eingeschlossenen Spalten. Bei Indizes, für die eingeschlossene Spalten empfohlen werden, kann die in diesem Argument angegebene Anzahl von Spalten überschritten werden.

-D database_name

Gibt den Namen jeder zu optimierenden Datenbank an. Die erste Datenbank ist die Standarddatenbank. Sie können mehrere Datenbanken angeben, indem Sie Kommas als Trennzeichen zwischen den Datenbanknamen verwenden. Beispiel:

dta –D database_name1, database_name2...

Alternativ dazu können Sie mehrere Datenbanken auch angeben, indem Sie das Argument -D für jeden einzelnen Datenbanknamen verwenden. Beispiel:

dta –D database_name1 -D database_name2... n

Das Argument -D ist verbindlich. Wenn -d nicht angegeben wurde, stellt dta zunächst eine Verbindung mit der Datenbank her, die in der ersten USE database_name-Klausel in der Arbeitsauslastung angegeben ist. Enthält die Arbeitsauslastung keine explizite USE database_name-Klausel, müssen Sie -d verwenden.

Angenommen, eine Arbeitsauslastung enthält keine explizite USE database_name-Klausel. Wenn Sie nun den folgenden dta-Befehl verwenden, wird keine Empfehlung generiert:

dta -D db_name1, db_name2...

Wenn Sie dieselbe Arbeitsauslastung verwenden, dieses Mal jedoch den folgenden dta-Befehl mit dem Argument -d angeben, wird eine Empfehlung generiert:

dta -D db_name1, db_name2 -d db_name1
-d database_name

Gibt die erste Datenbank an, mit der dta eine Verbindung herstellt, wenn eine Arbeitsauslastung optimiert wird. Für dieses Argument kann nur eine einzige Datenbank angegeben werden. Beispiel:

dta -d adventureworks ...

Wenn mehrere Datenbanknamen angegeben werden, gibt dta einen Fehler zurück. Das Argument -d ist optional.

Wenn Sie eine XML-Eingabedatei verwenden, können Sie die erste Datenbank, mit der dta eine Verbindung herstellt, mithilfe des DatabaseToConnect-Elements angeben, das sich unterhalb des TuningOptions-Elements befindet. Weitere Informationen finden Sie unter XML-Eingabedateireferenz (Datenbankoptimierungsratgeber).

Wenn Sie nur eine einzige Datenbank optimieren, wird mit -d Funktionalität bereitgestellt, die der Funktionalität des Arguments -d im Dienstprogramm sqlcmd ähnlich ist. Die USE database_name-Anweisung wird jedoch nicht ausgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter sqlcmd (Dienstprogramm).

-E

Verwendet eine vertrauenswürdige Verbindung, statt ein Kennwort anzufordern. Sie müssen entweder das Argument -E oder -U, das eine Anmelde-ID angibt, verwenden.

-e tuning_log_name

Gibt den Namen der Tabelle oder der Datei an, in der dta Ereignisse aufzeichnet, die nicht optimiert werden konnten. Die Tabelle wird auf dem Server erstellt, auf dem die Optimierung ausgeführt wird.

Wenn eine Tabelle verwendet wird, geben Sie den Namen im folgenden Format an: [database_name].[owner_name].table_name. In der folgenden Tabelle ist für jeden Parameter der zugehörige Standardwert aufgeführt:

Parameter

Standardwert

database_name

Der mit der Option -D angegebene Wert für database_name.

owner_name

dbo

Hinweis Hinweis
owner_name muss den Wert dbo haben. Wenn ein anderer Wert angegeben wird, erzeugt die Ausführung von dta einen Fehler, und es wird ein Fehler zurückgegeben.

table_name

Keine

Wenn eine Datei verwendet wird, geben Sie als Dateierweiterung .xml an. Beispiel: TuningLog.xml.

Hinweis Hinweis

Das Dienstprogramm dta löscht nicht den Inhalt von benutzerdefinierten Optimierungsprotokolltabellen, wenn die Sitzung gelöscht wird. Beim Optimieren sehr großer Arbeitsauslastungen wird empfohlen, für das Optimierungsprotokoll eine Tabelle anzugeben. Da beim Optimieren großer Arbeitsauslastungen umfangreiche Optimierungsprotokolle entstehen können, können die Sitzungen schneller gelöscht werden, wenn eine Tabelle verwendet wird.

-F

Ermöglicht es, dass dta eine vorhandene Ausgabedatei überschreibt. Wenn bereits eine Ausgabedatei mit demselben Namen vorhanden ist und -F nicht angegeben wird, gibt dtaeinen Fehler zurück. Sie können -F zusammen mit -of, -or oder -ox verwenden.

-fa physical_design_structures_to_add

Gibt an, welche Teile der physischen Entwurfsstruktur dta in die Empfehlung einschließen soll. In der folgenden Tabelle sind die Werte, die für dieses Argument angegeben werden können, sowie die zugehörigen Beschreibungen aufgeführt. Wenn kein Wert angegeben wird, verwendet dta die Standardeinstellung -faIDX.

Wert

Beschreibung

IDX_IV

Indizes und indizierte Sichten. Informationen zu den Versionen von SQL Server, in denen diese Optimierungsoption nicht unterstützt wird, finden Sie unter Nicht unterstützte Optimierungsoptionen.

IDX

Nur Indizes.

IV

Nur indizierte Sichten. Informationen zu den Versionen von SQL Server, in denen diese Optimierungsoption nicht unterstützt wird, finden Sie unter Nicht unterstützte Optimierungsoptionen.

NCL_IDX

Nur nicht gruppierte Indizes.

-fi

Gibt an, dass gefilterte Indizes für neue Empfehlungen berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Richtlinien für den Entwurf gefilterter Indizes.

-fk keep_existing_option

Gibt an, welche vorhandenen physischen Entwurfsstrukturen dta beim Generieren der Empfehlung beibehalten muss. In der folgenden Tabelle sind die Werte, die für dieses Argument angegeben werden können, sowie die zugehörigen Beschreibungen aufgeführt:

Wert

Beschreibung

NONE

Keine vorhandenen Strukturen

ALL

Alle vorhandenen Strukturen

ALIGNED

Alle vorhandene Strukturen mit ausgerichteter Partitionierung

CL_IDX

Alle gruppierten Indizes für Tabellen

IDX

Alle gruppierten und nicht gruppierten Indizes für Tabellen

-fp partitioning_strategy

Gibt an, ob neue physische Entwurfsstrukturen (Indizes und indizierte Sichten), die von dta vorgeschlagen werden, partitioniert werden sollen und wie diese Partitionierung ggf. erfolgen soll. In der folgenden Tabelle sind die Werte, die für dieses Argument angegeben werden können, sowie die zugehörigen Beschreibungen aufgeführt:

Wert

Beschreibung

NONE

Keine Partitionierung

FULL

Vollständige Partitionierung (zur Verbesserung der Leistung)

ALIGNED

Nur ausgerichtete Partitionierung (zur Verbesserung der Verwaltbarkeit)

ALIGNED bedeutet, dass jeder vorgeschlagene Index in der von dta generierten Empfehlung ganz genau so wie die zugrunde liegende Tabelle partitioniert wird, für die der Index definiert wurde. Nicht gruppierte Indizes für eine indizierte Sicht werden mit der indizierten Sicht ausgerichtet. Für dieses Argument kann nur ein Wert angegeben werden. Der Standardwert ist -fpNONE.

-fx drop_only_mode

Gibt an, dass dta nur das Löschen vorhandener physischer Entwurfsstrukturen in Erwägung zieht. Das Erstellen neuer physischer Entwurfsstrukturen wird nicht in Erwägung gezogen. Wenn diese Option angegeben wird, bewertet dta die Zweckmäßigkeit vorhandener physischer Entwurfsstrukturen und empfiehlt das Löschen selten verwendeter Strukturen. Für dieses Argument werden keinen Werte angegeben. Es kann nicht mit dem Argument -fa, -fp oder -fk ALL verwendet werden.

-ID session_ID

Gibt einen numerischen Bezeichner für die Optimierungssitzung an. Wird dieses Argument nicht angegeben, generiert dta eine ID-Nummer. Sie können diesen Bezeichner zum Anzeigen von Informationen zu vorhandenen Optimierungssitzungen verwenden. Wenn Sie keinen Wert für -ID angeben, muss mit -s ein Sitzungsname angegeben werden.

-if workload_file

Gibt den Pfad und den Namen der Arbeitsauslastungsdatei an, die als Eingabe für die Optimierung verwendet werden soll. Die Datei muss eines der folgenden Formate aufweisen: TRC (SQL Server Profiler-Ablaufverfolgungsdatei), SQL (SQL-Datei) oder LOG (SQL Server-Ablaufverfolgungsdatei). Es muss entweder eine Arbeitsauslastungsdatei oder eine Arbeitsauslastungstabelle angegeben werden.

-it workload_trace_table_name

Gibt den Namen einer Tabelle an, die die Arbeitsauslastungs-Ablaufverfolgung für das Optimieren enthält. Der Name wird im folgenden Format angegeben: [database_name].[owner_name].table_name. [database_name].[owner_name].table_name.

In der folgenden Tabelle ist für jeden Parameter der zugehörige Standardwert aufgeführt:

Parameter

Standardwert

database_name

Der mit der Option -D angegebene Wert für database_name.

owner_name

dbo.

table_name

Keine.

Hinweis Hinweis

owner_name muss den Wert dbo haben. Wenn ein anderer Wert angegeben wird, erzeugt die Ausführung von dta einen Fehler, und es wird ein Fehler zurückgegeben. Beachten Sie zudem, dass entweder eine Arbeitsauslastungstabelle oder eine Arbeitsauslastungsdatei angegeben werden muss.

-ix input_XML_file_name

Gibt den Namen der XML-Datei an, die die Eingabeinformationen für dta enthält. Bei der Datei muss es sich um ein gültiges XML-Dokument handeln, das mit DTASchema.xsd konform ist. Widersprüchliche Argumente, die an der Eingabeaufforderung für Optimierungsoptionen angegeben werden, setzen den entsprechenden Wert in dieser XML-Datei außer Kraft. Die einzige Ausnahme hiervon sind benutzerdefinierte Konfigurationen, die im Auswertungsmodus in der XML-Eingabedatei eingegeben werden. Wenn beispielsweise eine Konfiguration im Configuration-Element der XML-Eingabedatei eingegeben wird und das EvaluateConfiguration-Element ebenfalls als Optimierungsoption angegeben wird, setzt die in der XML-Eingabedatei angegebene Optimierungsoption die an der Eingabeaufforderung eingegebene Option außer Kraft.

-m minimum_improvement

Gibt den Mindestprozentsatz der Verbesserung an, die durch eine empfohlene Konfiguration erreicht werden muss.

-N online_option

Gibt an, ob physische Entwurfsstrukturen online erstellt werden. In der folgenden Tabelle sind die Werte, die Sie für dieses Argument angeben können, sowie die zugehörigen Beschreibungen aufgeführt:

Wert

Beschreibung

OFF

Es können keine empfohlenen physischen Entwurfsstrukturen online erstellt werden.

ON

Alle empfohlenen physischen Entwurfsstrukturen können online erstellt werden.

MIXED

Der Datenbankoptimierungsratgeber versucht, sofern möglich physische Entwurfsstrukturen zu empfehlen, die online erstellt werden können.

Wenn Indizes online erstellt werden, wird ONLINE = ON an die Objektdefinition angefügt.

-n number_of_events

Gibt die Anzahl von Ereignissen in der Arbeitsauslastung an, die dta optimieren soll. Wenn dieses Argument angegeben wird und es sich bei der Arbeitsauslastung um eine Ablaufverfolgungsdatei handelt, die Informationen zur Dauer enthält, optimiert dta die Ereignisse nach Dauer (abnehmend) sortiert. Dieses Argument ist hilfreich, um zwei Konfigurationen mit physischen Entwurfsstrukturen miteinander zu vergleichen. Für den Vergleich von zwei Konfigurationen geben Sie wie folgt für beide Konfigurationen dieselbe Anzahl von zu optimierenden Ereignissen und dann, ebenfalls für beide Konfigurationen, eine unbegrenzte Dauer an:

dta -n number_of_events -A 0

In diesem Fall ist es wichtig, eine unbegrenzte Optimierungszeit anzugeben (-A 0). Andernfalls geht der Datenbankoptimierungsratgeber standardmäßig von einer achtstündigen Optimierungsdauer aus.

-of output_script_file_name

Gibt an, dass dta die Empfehlung in Form eines Transact-SQL-Skripts in die angegebene Datei im angegebenen Zielverzeichnis schreibt.

Sie können -F mit dieser Option verwenden. Stellen Sie sicher, dass der Dateiname eindeutig ist, insbesondere, wenn Sie außerdem -or und -ox verwenden.

-or output_xml_report_file_name

Gibt an, dass dta die Empfehlung in einen Ausgabebericht im XML-Format schreibt. Wenn ein Dateiname angegeben wird, werden die Empfehlungen in diese Datei im angegebenen Zielverzeichnis geschrieben. Andernfalls verwendet dta den Sitzungsnamen, um den Dateinamen zu generieren, und erstellt diese Datei im aktuellen Verzeichnis.

Sie können -F mit dieser Option verwenden. Stellen Sie sicher, dass der Dateiname eindeutig ist, insbesondere, wenn Sie außerdem -of und -ox verwenden.

-ox output_XML_file_name

Gibt an, dass dta die Empfehlung in Form einer XML-Datei mit dem angegebenen Dateinamen in das angegebene Zielverzeichnis schreibt. Stellen Sie sicher, dass der Datenbankoptimierungsratgeber über die Berechtigungen zum Schreiben in das Zielverzeichnis verfügt.

Sie können -F mit dieser Option verwenden. Stellen Sie sicher, dass der Dateiname eindeutig ist, insbesondere, wenn Sie außerdem -of und -or verwenden.

-P password

Gibt das Kennwort für die Anmelde-ID an. Wenn diese Option nicht verwendet wird, werden Sie von dta zur Angabe eines Kennworts aufgefordert.

-q

Legt den stillen Modus fest. Es werden keine Informationen an der Konsole ausgegeben. Das gilt auch für Status- und Headerinformationen.

-rl analysis_report_list

Gibt die Liste der zu generierenden Analyseberichte an. In der folgenden Tabelle sind die Werte aufgeführt, die für dieses Argument angegeben werden können:

Wert

Bericht

ALL

Alle Analyseberichte

STMT_COST

Anweisungskostenbericht

EVT_FREQ

Ereignishäufigkeitsbericht

STMT_DET

Anweisungsdetailbericht

CUR_STMT_IDX

Beziehungsbericht Anweisung – Index (aktuelle Konfiguration)

REC_STMT_IDX

Beziehungsbericht Anweisung – Index (empfohlene Konfiguration)

STMT_COSTRANGE

Anweisungskostenumfangs-Bericht

CUR_IDX_USAGE

Indexverwendungsbericht (aktuelle Konfiguration)

REC_IDX_USAGE

Indexverwendungsbericht (empfohlene Konfiguration)

CUR_IDX_DET

Indexdetailbericht (aktuelle Konfiguration)

REC_IDX_DET

Indexdetailbericht (empfohlene Konfiguration)

VIW_TAB

Beziehungsbericht Sicht – Tabelle

WKLD_ANL

Arbeitsauslastungsanalyse-Bericht

DB_ACCESS

Datenbankzugriffsbericht

TAB_ACCESS

Tabellenzugriffsbericht

COL_ACCESS

Spaltenzugriffsbericht

Sie können mehrere Berichte angeben, indem Sie die einzelnen Werte durch Kommas voneinander trennen. Beispiel:

... -rl EVT_FREQ, VIW_TAB, WKLD_ANL ...
-S server_name[ \instance]

Gibt den Namen des Computers und der SQL Server-Instanz an, mit der eine Verbindung hergestellt werden soll. Wenn server_namenicht angegeben wird, stellt dta eine Verbindung mit der Standardinstanz von SQL Server auf dem lokalen Computer her. Diese Option ist erforderlich, wenn eine Verbindung mit einer benannten Instanz hergestellt wird oder wenn dtavon einem Remotecomputer im Netzwerk ausgeführt wird.

-s session_name

Gibt den Namen der Optimierungssitzung an. Der Sitzungsname ist erforderlich, wenn -ID nicht angegeben wird.

-Tf table_list_file

Gibt den Namen einer Datei an, die eine Liste der Tabellen enthält, die optimiert werden sollen. Jede Tabelle, die in der Datei aufgelistet wird, sollte in einer neuen Zeile beginnen. Tabellennamen sollten mit einer dreiteiligen Benennung qualifiziert werden, z. B. adventureworks.dbo.department. Zum Aufrufen des Tabellenskalierungsfeatures kann hinter dem Namen einer vorhandenen Tabelle eine Zahl angegeben werden, die die voraussichtliche Anzahl von Zeilen in der Tabelle anzeigt. Der Datenbankoptimierungsratgeber berücksichtigt die voraussichtliche Anzahl von Zeilen bei der Optimierung oder Bewertung von Anweisungen in der Arbeitsauslastung, die auf diese Tabellen verweisen. Beachten Sie, dass zwischen der Anzahl in number_of_rows und dem Wert für table_name ein oder mehrere Leerzeichen stehen können.

Eine für table_list_file angegebene Datei muss folgendes Format aufweisen:

database_name.[schema_name].table_name [number_of_rows]

database_name.[schema_name].table_name [number_of_rows]

database_name.[schema_name].table_name [number_of_rows]

Die Verwendung dieses Arguments ist eine Alternative zur Eingabe einer Tabellenliste an der Eingabeaufforderung (-Tl). Verwenden Sie keine Tabellenlistendatei (-Tf), wenn Sie -Tl verwenden. Wenn beide Argumente verwendet werden, erzeugt dta einen Fehler und gibt einen Fehler zurück.

Wenn die Argumente -Tf und -Tl nicht angegeben werden, werden alle Benutzertabellen in den angegebenen Datenbanken bei der Optimierung berücksichtigt.

-Tl table_list

Gibt eine Liste mit zu optimierenden Tabellen an der Eingabeaufforderung an. Geben Sie zwischen Tabellennamen ein Komma als Trennzeichen ein. Wenn nur eine Datenbank mit dem Argument -D angegeben wird, müssen die Tabellennamen nicht mit dem Datenbanknamen qualifiziert werden. Andernfalls ist für jede Tabelle ihr vollqualifizierter Name im Format database_name.schema_name.table_name erforderlich.

Die Verwendung dieses Arguments ist eine Alternative zum Verwenden einer Tabellenlistendatei (-Tf). Wenn sowohl -Tl als auch -Tf verwendet werden, erzeugt dta einen Fehler und gibt einen Fehler zurück.

-U login_id

Gibt die Anmelde-ID an, die zum Herstellen einer Verbindung mit SQL Server verwendet wird.

-u

Startet die Benutzeroberfläche des Datenbankoptimierungsratgebers. Alle Parameter werden als Starteinstellungen für die Benutzeroberfläche interpretiert.

-x

Startet eine Optimierungssitzung und beendet das Dienstprogramm.

Drücken Sie einmal STRG+C, um die Optimierungssitzung zu beenden und Empfehlungen basierend auf der Analyse zu generieren, die dta bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen hat. Daraufhin werden Sie aufgefordert zu entscheiden, ob Sie Empfehlungen generieren möchten. Drücken Sie erneut STRG+C, um die Optimierungssitzung zu beenden, ohne Empfehlungen zu generieren.

A. Optimieren einer Arbeitsauslastung mit einer Empfehlung, die Indizes und indizierte Sichten einschließt

In diesem Beispiel wird eine sichere Verbindung (-E) verwendet, um eine Verbindung mit der tpcd1G-Datenbank auf dem Server MyServer herzustellen und dann eine Arbeitsauslastung zu analysieren und Empfehlungen zu erstellen. Die Ausgabe wird in die Skriptdatei script.sql geschrieben. Wenn script.sql bereits vorhanden ist, wird die Datei von dta überschrieben, da das Argument -F angegeben wurde. Die Dauer der Optimierungssitzung wird nicht begrenzt, um sicherzustellen, dass die Arbeitsauslastung vollständig analysiert wird (-A 0). Mit der Empfehlung muss eine Mindestverbesserung von 5 % erzielt werden (-m 5). dta soll Indizes und indizierte Sichten in die abschließende Empfehlung einbeziehen (-fa IDX_IV).

dta –S MyServer –E -D tpcd1G -if tpcd_22.sql -F –of script.sql –A 0 -m 5 -fa IDX_IV

B. Begrenzen des verwendeten Speicherplatzes

In diesem Beispiel wird die Gesamtgröße der Datenbank, einschließlich Rohdaten und zusätzlicher Indizes, auf 3 GB begrenzt (-B 3000) und die Ausgabe in die Datei d:\result_dir\script1.sql geschrieben. Die Optimierung wird maximal 1 Stunde ausgeführt (-A 60).

dta –D tpcd1G –if tpcd_22.sql -B 3000 –of "d:\result_dir\script1.sql" –A 60

C. Begrenzen der Anzahl optimierter Abfragen

In diesem Beispiel wird die Optimierung beendet, sobald die Anzahl der Abfragen, die aus der Datei orders_wkld.sql gelesen werden, den Wert 10 erreicht hat (-n 10) oder die Optimierung für eine Dauer von 15 Minuten ausgeführt wurde (-A 15), je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt. Wenn Sie die Optimierung aller 10 Abfragen sicherstellen möchten, geben Sie mithilfe von -A 0 eine unbegrenzte Optimierungszeit an. Wenn die Zeit ein wichtiger Faktor ist, geben Sie ein geeignetes Zeitlimit an, indem Sie wie im folgenden Beispiel gezeigt mit dem Argument -A die Anzahl der Minuten angeben, die für die Optimierung zur Verfügung stehen.

dta –D orders –if orders_wkld.sql –of script.sql –A 15 -n 10

D. Optimieren bestimmter Tabellen, die in einer Datei aufgeführt sind

In diesem Beispiel wird die Verwendung von table_list_file (das Argument -Tf) veranschaulicht. Die Datei table_list.txt enthält Folgendes:

adventureworks.dbo.customer  100000
adventureworks.dbo.store
adventureworks.dbo.product  2000000

Der Inhalt der Datei table_list.txt gibt Folgendes an:

  • Es sollen nur die Datenbanktabellen customer, store und product optimiert werden.

  • Es wird angenommen, dass die Tabellen customer und product 100.000 bzw. 2.000.000 Zeilen enthalten.

  • Es wird angenommen, dass die Anzahl von Zeilen in store der aktuellen Anzahl von Zeilen in der Tabelle entspricht.

Beachten Sie, dass sich in table_list_file zwischen dem Wert für die Anzahl von Zeilen und dem davor aufgeführten Tabellennamen ein oder mehrere Leerzeichen befinden können.

Die Optimierungszeit beträgt 2 Stunden (-A 120), und die Ausgabe wird in eine XML-Datei geschrieben (-ox XMLTune.xml).

dta –D pubs –if pubs_wkld.sql –ox XMLTune.xml –A 120 –Tf table_list.txt

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