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Installieren von Integration Services

SQL Server enthält ein einzelnes Setup-Programm, mit dem eine oder alle Komponenten, einschließlich Integration Services, installiert werden können. Mit dem Setup können Sie Integration Services mit oder ohne andere SQL Server-Komponenten auf einem einzelnen Computer installieren.

Dieses Thema behandelt wichtige Überlegungen, die Sie beachten sollten, bevor Sie Integration Services installieren. Informationen zu diesem Thema helfen Ihnen bei der Bewertung der Installationsoptionen, sodass Sie die Werte auswählen können, die zu einer erfolgreichen Installation führen.

Dieses Thema umfasst weder Anweisungen für den Start des Setups noch für die Verwendung des Setup-Assistenten oder die Ausführung des Setups über die Befehlszeile. Schritt-für-Schritt-Anweisungen zum Starten des Setups und zur Auswahl der zu installierenden Komponenten finden Sie unter Schnellstart-Installation von SQL Server 2014. Informationen zu Befehlszeilenoptionen für die Installation von Integration Services finden Sie unter Installieren von SQL Server 2014 von der Eingabeaufforderung.

Sie können SQL Server Integration Services in folgenden Konfigurationen installieren:

  • Sie können SQL Server Integration Services auf einem Computer installieren, auf dem sich keine früheren Instanzen von SQL Server befinden.

  • Sie können SQL Server 2014 Integration Services (SSIS) parallel zu einer bestehenden Instanz von SQL Server 2008 Integration Services (SSIS) oder SQL Server 2012 Integration Services (SSIS) installieren

    Wenn Sie einen Computer, auf dem bereits eine dieser früheren Versionen von Integration Services installiert ist, auf SQL Server 2014 Integration Services (SSIS) aktualisieren, wird SQL Server 2014 Integration Services (SSIS) parallel zur früheren Version installiert.

    Weitere Informationen zum Aktualisieren von Integration Services finden Sie unter Upgrade von Integration Services. Informationen zur Abwärtskompatibilität mit früheren Versionen von Integration Services finden Sie unter Integration Services – Abwärtskompatibilität.

Nachdem Sie die Installationsanforderungen für SQL Server überprüft und sichergestellt haben, dass der Computer diese erfüllt, können Sie Integration Services installieren.

Hinweis Hinweis

In vorherigen Versionen von SQL Server hatten alle Benutzer in der Gruppe Benutzer standardmäßig Zugriff auf den Dienst Integration Services, wenn Sie SQL Server installiert haben. Wenn Sie SQL Server 2014 installieren, haben Benutzer keinen Zugriff auf den Dienst Integration Services. Der Dienst ist standardmäßig sicher. Nach der Installation von SQL Server muss der SQL Server-Administrator das DCOM-Konfigurationstool (Dcomcnfg.exe) ausführen, um bestimmten Benutzern Zugriff auf SQL Server Integration Services 12.0 zu gewähren.

Anweisungen zum Erteilen von Berechtigungen finden Sie unter Gewähren von Berechtigungen an Integration Services-Dienst.

Wenn Sie bei der Installation von Integration Services einen Setup-Assistenten verwenden, müssen Sie die Komponenten und Optionen auf mehreren Seiten angeben. In der folgenden Tabelle sehen Sie nur die Seiten im Setup-Assistenten, in denen sich die von Ihnen ausgewählten Optionen auf die Installation von Integration Services auswirken.

Seite

Empfehlungen

Funktionsauswahl

Wählen Sie Integration Services aus, um den Integration Services-Dienst zu installieren und Pakete außerhalb der Entwurfsumgebung auszuführen.

Um eine vollständige Installation von Integration Services mit den Tools und der Dokumentation für die Entwicklung und Verwaltung von Paketen auszuführen, wählen Sie sowohl Integration Services als auch die folgenden Freigegebenen Funktionen aus:

  • SQL Server-Datentools, um die Tools zum Entwerfen von Paketen zu installieren.

  • Verwaltungstools – Vollständig, um SQL Server Management Studio zum Verwalten von Paketen zu installieren.

  • Clienttools SDK, um verwaltete Assemblys für die Integration Services-Programmierung zu installieren.

Zahlreiche Warehousing-Lösungen erfordern außerdem die Installation weiterer SQL Server-Komponenten wie z. B. SQL Server Database Engine (Datenbankmodul), SQL Server Analysis Services und SQL Server Reporting Services.

Hinweis Hinweis

Manche SQL Server-Komponenten, die Sie für die Installation auf der Seite Funktionsauswahl des Setup-Assistenten auswählen können, installieren eine Teilmenge der Integration Services-Komponenten. Diese Komponenten sind für bestimmte Tasks hilfreich, aber die Funktionalität von Integration Services ist begrenzt. Beispielsweise werden mit der Option Database Engine Services die Integration Services-Komponenten installiert, die für den SQL Server-Import/Export-Assistenten erforderlich sind. Die Option SQL Server-Datentools installiert die Integration Services-Komponenten, die für den Entwurf eines Pakets erforderlich sind, der Integration Services-Dienst wird jedoch nicht installiert, und Sie können keine Pakete außerhalb von SQL Server-Datentools ausführen. Um eine vollständige Installation von Integration Services sicherzustellen, müssen Sie Integration Services auf der Seite Funktionsauswahl auswählen.

Installation auf einem 64-Bit-Computer   Wenn Sie auf einem 64-Bit-Computer Integration Services auswählen, werden nur die 64-Bit-Versionen der Laufzeit und der Tools installiert. Wenn Sie Pakete im 32-Bit-Modus ausführen müssen, müssen Sie eine zusätzliche Option auswählen, um die 32-Bit-Version der Laufzeit und der Tools zu installieren:

  • Wenn auf dem 64-Bit-Computer das x86-Betriebssystem ausgeführt wird, wählen Sie SQL Server-Datentools oder Verwaltungstools – Vollständig aus.

  • Wenn auf dem 64-Bit-Computer das Itanium-Betriebssystem ausgeführt wird, wählen Sie Verwaltungstools – Vollständig aus.

Installieren auf einem dedizierten Server für ETL   Wenn Sie einen dedizierten Server für ETL-Prozesse (Extrahieren, Transformieren, Laden) verwenden möchten, empfiehlt es sich, beim Installieren von Integration Services eine lokale Instanz von SQL Server Database Engine (Datenbankmodul) zu installieren. Integration Services speichert Pakete üblicherweise in einer Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) und verwendet den SQL Server-Agent zum Planen dieser Pakete. Wenn der ETL-Server keine Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) aufweist, müssen Sie Pakete von einem Server planen oder ausführen, der eine Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) aufweist. Dies bedeutet, dass die Pakete nicht auf dem ETL-Server ausgeführt werden, sondern auf dem Server, von dem sie gestartet wurden. Infolgedessen werden die Ressourcen des dedizierten ETL-Servers nicht wie beabsichtigt verwendet. Darüber hinaus werden die Ressourcen anderer Server möglicherweise durch die ausgeführten ETL-Prozesse belastet.

Instanzkonfiguration

Werte, die Sie auf der Seite Instanzkonfiguration ausgewählt haben, wirken sich nicht auf Integration Services oder den Dienst Integration Services aus.

Es kann nur eine Instanz des Integration Services-Dienstes auf einem Computer installiert werden. Sie stellen mithilfe des Computernamens eine Verbindung zu dem Dienst her.

Standardmäßig wird der Integration Services-Dienst für die Verwaltung von Paketen konfiguriert, die in der msdb-Datenbank in der Instanz des Datenbankmoduls gespeichert sind, das zur selben Zeit wie Integration Services installiert wird. Wenn eine Instanz des Datenbankmoduls nicht zur selben Zeit installiert wird wie Integration Services, wird der Integration Services-Dienst für die Verwaltung von Paketen konfiguriert, die in der msdb-Datenbank der lokalen Standardinstanz von Database Engine (Datenbankmodul) gespeichert sind. Um Pakete zu verwalten, die in einer benannten Instanz, einer Remoteinstanz des Database Engine (Datenbankmodul)s oder in mehreren Instanzen des Database Engine (Datenbankmodul)s gespeichert sind, müssen Sie die Konfigurationsdatei ändern. Weitere Informationen zum Ändern dieser Konfigurationsdatei finden Sie unter Konfigurieren des Integration Services-Diensts (SSIS-Dienst).

Serverkonfiguration

Überprüfen Sie die Einstellungen für den Integration Services-Dienst auf der Registerkarte Dienstkonten der Seite Serverkonfiguration.

Wenn Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 installiert ist, wird der Integration Services-Dienst für die Ausführung unter dem virtuellen Konto NT Services\MsDtsServer120 registriert, und der Starttyp ist Automatisch. Sie müssen kein Kennwort für das virtuelle Konto eingeben. Wenn Microsoft Vista oder Windows Server 2008 installiert ist, wird der Integration Services-Dienst für die Ausführung unter dem integrierten Netzwerkdienstkonto registriert, und der Starttyp ist Automatisch. Sie müssen kein Kennwort für das integrierte Netzwerkdienstkonto eingeben.

Bei einer Neuinstallation wird Integration Services standardmäßig so konfiguriert, dass Ereignisse im Zusammenhang mit der Ausführung von Paketen im Anwendungsereignisprotokoll nicht protokolliert werden. Mit dieser Einstellung wird verhindert, dass zu viele Ereignisprotokolleinträge erstellt werden, wenn Sie die Datensammler-Funktion von SQL Server 2014 verwenden. Zu den nicht protokollierten Ereignissen gehören EventID 12288 "Paket wurde gestartet" und EventID 12289 "Paket wurde erfolgreich beendet". Wenn Sie diese Ereignisse im Anwendungsereignisprotokoll protokollieren möchten, öffnen Sie die Registrierung zum Bearbeiten. Suchen Sie anschließend in der Registrierung den Knoten "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\120\SSIS", und ändern Sie den Wert DWORD der Einstellung LogPackageExecutionToEventLog von 0 auf 1.

Integration Services installiert den Integration Services-Dienst.

Der Integration Services-Dienst wird installiert, wenn Sie auf der Seite Funktionsauswahl die Option Integration Services ausgewählt haben. Wenn Sie die Standardeinstellungen auf der Seite Serverkonfiguration übernehmen, wird der Integration Services-Dienst aktiviert, und sein Starttyp ist Automatisch.

Es kann nur eine einzige Instanz des Integration Services-Dienstes auf einem Computer installiert werden. Der Dienst ist nicht spezifisch für eine bestimmte Instanz des Datenbankmoduls. Sie melden sich beim Dienst mit dem Namen des Computers an, auf dem der Dienst ausgeführt wird.

Auf 64-Bit-Computern installierte Integration Services-Funktionen

Das Setup installiert basierend auf den von Ihnen gewählten Setupoptionen verschiedene Integration Services-Funktionen:

  • Wenn Sie SQL Server installieren und dabei Integration Services zur Installation auswählen, installiert das Setup alle verfügbaren 64-Bit-Funktionen und -Tools von Integration Services.

  • Wenn Sie die Entwurfszeitfunktionen von Integration Services benötigen, müssen Sie auch SQL Server-Datentools (SSDT) installieren.

  • Wenn Sie 32-Bit-Versionen der Integration Services-Laufzeit und -Tools benötigen, um bestimmte Pakete im 32-Bit-Modus auszuführen, müssen Sie ebenfalls SQL Server-Datentools (SSDT) installieren.

Die 64-Bit-Funktionen werden im Verzeichnis Program Files installiert, und die 32-Bit-Funktionen werden getrennt davon im Verzeichnis Program Files (x86) installiert. (Dieses Verhalten ist nicht spezifisch für Integration Services oder für SQL Server.)

Wichtiger Hinweis Wichtig

SQL Server-Datentools (SSDT), die 32-Bit-Entwicklungsumgebung für Integration Services-Pakete, wird auf Computern mit dem Itanium-64-Bit-Betriebssystem nicht unterstützt und auf Itanium-Servern nicht installiert.

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