(0) exportieren Drucken
Alle erweitern
Dieser Artikel wurde manuell übersetzt. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Sätze im Artikel, um den Originaltext anzuzeigen. Weitere Informationen
Übersetzung
Original

Verwenden mehrerer Versionen und Instanzen von SQL Server

Mit SQL Server können auf ein und demselben Computer mehrere Instanzen von Database Engine (Datenbankmodul), Analysis Services und Reporting Services verwaltet werden. Darüber hinaus können Sie frühere Versionen von SQL Server aktualisieren oder SQL Server auf einem Computer installieren, auf dem bereits frühere SQL Server-Versionen installiert sind. Die unterstützten Upgradeszenarios finden Sie unter Unterstützte Versions- und Editionsupgrades.

Die folgenden Konzepte sind nützlich, um das Verhalten von SQL Server für parallele Instanzen von SQL Server zu verstehen.

Das Standardformat der Produktversion für SQL Server ist MM. nn.bbbb.rr, wobei die einzelnen Segmente wie folgt definiert sind:

MM - Hauptversion

nn - Nebenversion

bbbb - Buildnummer

rr - Buildrevisionsnummer

Bei jeder Haupt- oder Nebenversion von SQL Server wird die Versionsnummer erhöht, damit sie sich von früheren Versionen unterscheidet. Diese Änderung an der Version wird zu vielen Zwecken verwendet. Dazu gehören das Anzeigen von Versionsinformationen an der Benutzeroberfläche, die Steuerung der Ersetzung von Dateien während eines Upgrades, die Anwendung von Service Packs sowie die funktionale Differenzierung zwischen den aufeinanderfolgenden Versionen.

Von allen SQL Server-Versionen gemeinsam genutzte Komponenten

Bestimmte Komponenten werden von allen Instanzen aller installierten Versionen von SQL Server gemeinsam genutzt. Wenn Sie unterschiedliche Versionen von SQL Server auf demselben Computer parallel installieren, werden diese Komponenten automatisch auf die neueste Version aktualisiert. Solche Komponenten werden im Allgemeinen automatisch deinstalliert, wenn die letzte Instanz von SQL Server deinstalliert wird.

Beispiele: der SQL Server-Browser und Microsoft SQL Server VSS Writer.

Von allen Instanzen derselben SQL Server-Hauptversion gemeinsam genutzte Komponenten

Bei SQL Server-Versionen, die die gleiche Hauptversion aufweisen, werden einige Komponenten von allen Instanzen gemeinsam genutzt. Wenn die freigegebenen Komponenten während des Upgrades ausgewählt werden, werden die vorhandenen Komponenten auf die neueste Version aktualisiert.

Beispiele: Integration Services, Master Data Services, SQL Server Management Studio, SQL Server-Datentools (SSDT) und die SQL Server-Onlinedokumentation.

Von Nebenversionen gemeinsam genutzte Komponenten

SQL Server-Versionen, die die gleiche Haupt- und Nebenversion aufweisen, nutzen Komponenten gemeinsam.

Beispiel: Unterstützungsdateien für Setup.

Für eine SQL Server-Instanz spezifische Komponenten

Einige SQL Server-Komponenten oder -Dienste gehören speziell zu einer bestimmten Instanz von SQL Server. Sie werden auch als instanzabhängig bezeichnet. Sie nutzen die gleiche Version wie ihre Hostinstanz und werden ausschließlich für diese Instanz verwendet.

Beispiele: Database Engine (Datenbankmodul), Analysis Services und Reporting Services.

Von SQL Server-Versionen unabhängige Komponenten

Bestimmte Komponenten werden während SQL Server Setup installiert, aber sind von den Versionen von SQL Server unabhängig. Sie werden möglicherweise von Hauptversionen oder von allen SQL Server-Versionen gemeinsam genutzt.

Beispiele: Microsoft Sync Framework, SQL Server Compact.

Weitere Informationen zur Installation von SQL Server Compact finden Sie unter Installieren von SQL Server 2014 vom Installations-Assistenten aus (Setup). Weitere Informationen zum Deinstallieren von SQL Server Compact finden Sie unter Deinstallieren einer vorhandenen SQL Server-Instanz (Setup).

Sie können SQL Server auf einem Computer installieren, auf dem bereits Instanzen einer früheren SQL Server-Version ausgeführt werden. Wenn auf dem Computer bereits eine Standardinstanz vorhanden ist, muss SQL Server als benannte Instanz installiert werden.

Vorsichtshinweis Vorsicht

SQL Server SysPrep bietet keine Unterstützung für die parallele Installation von vorbereiteten SQL Server 2014-Instanzen und früheren SQL Server-Versionen auf demselben Computer. Beispielsweise können Sie keine Instanz von SQL Server 2014 parallel zu einer Instanz von vorbereiteten Instanz von SQL Server 2012 vorbereiten. Sie können jedoch mehrere vorbereitete Instanzen der gleichen Hauptversion von SQL Server parallel auf dem gleichen Computer installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Überlegungen zur Installation von SQL Server mit SysPrep.

SQL Server 2014 kann nicht parallel mit früheren Versionen von SQL Server auf einem Computer installiert werden, auf dem Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 ausgeführt wird. Weitere Informationen zu Server Core-Installationen finden Sie unter Installieren von SQL Server 2014 unter Server Core.

In der folgenden Tabelle wird die Unterstützung für eine parallele Installation von SQL Server 2014 dargestellt:

Vorhandene Instanz von SQL Server 2014

Unterstützung paralleler Installationen

SQL Server 2014 (32-Bit)

SQL Server 2005 (32-Bit)

SQL Server 2005 (64-Bit) x64

SQL Server 2008 (32-Bit)

SQL Server 2008 (64-Bit) x64

SQL Server 2008 R2 (32-Bit)

SQL Server 2008 R2 (64-Bit) x64

SQL Server 2012 (32-Bit)

SQL Server 2012 (64-Bit) x64

SQL Server 2014 (32-Bit)

SQL Server 2014 (64-Bit) x64

SQL Server 2014 (64-Bit) x64

SQL Server 2005 (32-Bit)

SQL Server 2005 (64-Bit) x64

SQL Server 2008 (32-Bit)

SQL Server 2008 (64-Bit) x64

SQL Server 2008 R2 (32-Bit)

SQL Server 2008 R2 (64-Bit) x64

SQL Server 2012 (32-Bit)

SQL Server 2012 (64-Bit) x64

SQL Server 2014 (32-Bit)

SQL Server 2014 (64-Bit) x64

Wenn eine SQL Server-Failoverclusterinstanz und eine eigenständige SQL Server Database Engine (Datenbankmodul)-Instanz parallel installiert sind, achten Sie darauf, dass Konflikte mit TCP-Portnummern für die IP-Adressen vermieden werden. Konflikte treten in der Regel auf, wenn in zwei Database Engine (Datenbankmodul)-Instanzen die Verwendung des TCP-Standartports (1433) konfiguriert wurde. Um Konflikte zu vermeiden, konfigurieren Sie in einer Instanz die Verwendung eines nicht standardmäßigen festen Ports. Die Konfiguration eines festen Ports kann in der Regel in der eigenständigen Instanz am einfachsten vorgenommen werden. Wenn Database Engine (Datenbankmodul) für die Verwendung anderer Ports konfiguriert wird, wird verhindert, dass ein unerwarteter IP-Adressen-/TCP-Port-Konflikt auftritt, der den Start einer Instanz blockiert, wenn eine SQL Server-Failoverclusterinstanz einen Failover zu dem Standbyknoten ausführt.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Anzeigen:
© 2014 Microsoft