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Dateispeicherorte für Standard- und benannte Instanzen von SQL Server

Eine Installation von SQL Server besteht aus einer oder mehreren separaten Instanzen. Eine Instanz (Standard- als auch benannte Instanz) besitzt eine Reihe eigener Programm- und Datendateien sowie mehrere freigegebene Dateien, die für alle Instanzen von SQL Server auf dem Computer freigegeben werden.

Für eine Instanz von SQL Server, die Database Engine (Datenbankmodul), Analysis Services und Reporting Services umfasst, verfügt jede Komponente über einen vollständigen Satz an Daten- und ausführbaren Dateien sowie die für alle Komponenten freigegebenen Dateien.

Zum Isolieren der Installationsspeicherorte für jede Komponente werden eindeutige Instanz-IDs für jede Komponente innerhalb einer bestimmten SQL Server-Instanz generiert.

Wichtiger Hinweis Wichtig

Programm- und Datendateien können weder auf einem Wechseldatenträger, auf einem Dateisystem mit Komprimierung, in einem Verzeichnis mit Systemdateien noch auf freigegebenen Laufwerken einer Failoverclusterinstanz installiert werden.

Systemdatenbanken (Master, Model, MSDB und TempDB) und Database Engine (Datenbankmodul)-Benutzerdatenbanken können mit dem SMB (Server Message Block)-Dateiserver als Speicheroption installiert werden. Dies gilt sowohl für eigenständige SQL Server- als auch für SQL Server-Failoverclusterinstallationen (FCI). Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von SQL Server mit SMB-Dateifreigabe als Speicheroption.

Löschen Sie keines der folgenden Verzeichnisse oder dessen Inhalt: Binn, Data, Ftdata, HTML oder 1031. Andere Verzeichnisse können ggf. gelöscht werden. Möglicherweise können Sie auf diese Weise verloren gegangene Funktionalität oder Daten dann aber nur abrufen, indem Sie SQL Server deinstallieren und anschließend erneut installieren. Löschen oder ändern Sie keine HTM-Dateien im Verzeichnis HTML. Sie sind für die ordnungsgemäße Funktion der SQL Server-Tools erforderlich.

Gemeinsame, von allen Instanzen auf einem Computer verwendete Dateien werden im Ordner <Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ installiert, wobei <drive> für den Buchstaben des Laufwerks steht, auf dem die Komponenten installiert sind. Der Standardwert ist Laufwerk "C".

Während des Setups von SQL Server wird für jede Serverkomponente eine Instanz-ID generiert. Die Serverkomponenten in dieser Version von SQL Server sind Database Engine (Datenbankmodul), Analysis Services und Reporting Services.

Die Standardinstanz-ID wird mit dem folgenden Format erstellt:

  • Auf MSSQL für Database Engine (Datenbankmodul) folgt die Hauptversionsnummer, ggf. gefolgt von einem Unterstrich und der Nebenversionsnummer, und ein Punkt, woraufhin wiederum der Instanzname folgt.

  • Auf MSSQL für Analysis Services folgt die Hauptversionsnummer, ggf. gefolgt von einem Unterstrich und der Nebenversionsnummer, und ein Punkt, woraufhin wiederum der Instanzname folgt.

  • Auf MSSQL für Reporting Services folgt die Hauptversionsnummer, ggf. gefolgt von einem Unterstrich und der Nebenversionsnummer, und ein Punkt, woraufhin wiederum der Instanzname folgt.

Beispiele für Standardinstanz-IDs in dieser Version von SQL Server lauten wie folgt:

  • MSSQL12.MSSQLSERVER für eine Standardinstanz von SQL Server 2014.

  • MSAS12.MSSQLSERVER für eine Standardinstanz von SQL Server 2014 Analysis Services (SSAS).

  • MSSQL12.MyInstance für eine benannte Instanz von SQL Server 2014 mit dem Namen "MyInstance".

Die Verzeichnisstruktur für eine mit dem Namen "MyInstance" benannte SQL Server 2014-Instanz, die Database Engine (Datenbankmodul) und Analysis Services umfasst und in den Standardverzeichnissen installiert ist, lautet wie folgt:

  • C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.MyInstance\

  • C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSAS12.MyInstance\

Sie können jeden Wert für die Instanz-ID angeben, sollten aber Sonderzeichen und reservierte Schlüsselwörter vermeiden.

Sie können während des SQL Server-Setups eine nicht standardmäßige Instanz-ID angeben. Anstelle von <Programme>\Microsoft SQL Server wird ein <benutzerdefinierter Pfad>\Microsoft SQL Server verwendet, wenn der Benutzer eine Änderung des Standardinstallationsverzeichnisses auswählt. Beachten Sie, dass die Instanz-IDs, die mit einem Unterstrich (_) beginnen oder das Nummernzeichen (#) oder Dollarzeichen ($) enthalten, nicht unterstützt werden.

Hinweis Hinweis

Integration Services und Clientkomponenten sind nicht instanzabhängig und bekommen daher keine Instanz-ID zugewiesen. Standardmäßig werden nicht instanzabhängige Komponenten in einem einzelnen Verzeichnis installiert: <Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ . Wenn der Installationspfad einer freigegebenen Komponente geändert wird, wirkt sich diese Änderung auch auf die anderen freigegebenen Komponenten aus. Bei allen zukünftigen Installationen werden die nicht instanzbezogenen Komponenten wieder im gleichen Verzeichnis installiert wie bei der ursprünglichen Installation.

SQL ServerAnalysis Services ist die einzige SQL Server-Komponente, die nach der Installation Instanzumbenennung unterstützt. Wenn eine Instanz von Analysis Services umbenannt wird, ändert sich die Instanz-ID nicht. Nach abgeschlossener Instanzumbenennung wird die während der Installation erstellte Instanz-ID von Verzeichnissen und Registrierungsschlüsseln weiterhin verwendet.

Die Registrierungsstruktur wird für instanzabhängige Komponenten unter HKLM\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\<Instance_ID> erstellt. Ein Beispiel:

  • HKLM\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL12.MyInstance

  • HKLM\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSAS12.MyInstance

  • HKLM\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSRS12.MyInstance

Die Registrierung verwaltet auch eine Zuordnung der Instanz-ID zum Instanznamen. Die Zuordnung der Instanz-ID zum Instanznamen wird folgendermaßen verwaltet:

  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\Instance Names\SQL] "InstanceName"="MSSQL12"

  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\Instance Names\OLAP] "InstanceName"="MSAS12"

  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\Instance Names\RS] "InstanceName"="MSRS12"

Beim Setup können Sie den Installationspfad für die folgenden Funktionen ändern:

Der Installationspfad wird im Setup nur für die Funktionen angezeigt, die einen vom Benutzer konfigurierbaren Zielordner besitzen.

Komponente

Standardpfad1, 2

Konfigurierbarer3 oder fester Pfad

Database Engine (Datenbankmodul)-Serverkomponenten

\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.<InstanceID>\

Konfigurierbar

Datendateien für Database Engine (Datenbankmodul)

\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.<InstanceID>\

Konfigurierbar

Analysis Services-Server

\Programme\Microsoft SQL Server\MSAS12.<InstanceID>\

Konfigurierbar

Analysis Services-Datendateien

\Programme\Microsoft SQL Server\MSAS12.<InstanceID>\

Konfigurierbar

Reporting Services-Berichtsserver

\Programme\Microsoft SQL Server\MSRS12.<InstanceID>\Reporting Services\ReportServer\Bin\

Konfigurierbar

Reporting Services-Berichts-Manager

\Programme\Microsoft SQL Server\MSRS12.<InstanceID>\Reporting Services\ReportManager\

Fester Pfad

Integration Services

<Installationsverzeichnis>\120\DTS\

Konfigurierbar4

Clientkomponenten (außer bcp.exe und sqlcmd.exe)

<Installationsverzeichnis>\120\Tools\

Konfigurierbar4

Clientkomponenten (bcp.exe und sqlcmd.exe)

<Installationsverzeichnis>\Client SDK\ODBC\110\Tools\Binn

Fester Pfad

Replikations- und serverbasierte COM-Objekte

<Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ COM\5

Fester Pfad

Von Integration Services bereitgestellte DLLs für das Data Transformation Runtime-Modul, das Data Transformation Pipeline-Modul und das dtexec-Eingabeaufforderungshilfsprogramm

<Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ DTS\Binn

Fester Pfad

DLLs, die die Verbindungsunterstützung für Integration Services verwalten

<Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ DTS\Verbindungen

Fester Pfad

DLLs für alle Arten von Enumeratoren, die von Integration Services unterstützt werden

<Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ DTS\ForEach-Enumeratoren

Fester Pfad

SQL Server-Browser-Dienst, WMI-Anbieter

<Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ Shared\

Fester Pfad

Komponenten, die von allen Instanzen von SQL Server gemeinsam genutzt werden

<Laufwerk>:\Programme\Microsoft SQL Server\120\ Shared\

Fester Pfad

1Stellen Sie sicher, dass der Ordner \Programme\Microsoft SQL Server\ durch entsprechend eingeschränkte Berechtigungen geschützt wird.

2 Das Standardlaufwerk für diese Pfade ist systemdrive, normalerweise Laufwerk C.

3 Die Installationspfade für untergeordnete Funktionen werden durch die Installationspfade der übergeordneten Funktionen vorgegeben.

4Ein einzelner Installationspfad wird von Integration Services und Clientkomponenten gemeinsam genutzt. Wenn der Installationspfad einer Komponente geändert wird, wirkt sich diese Änderung auch auf die anderen Komponenten aus. Bei allen zukünftigen Installationen werden die Komponenten wieder am gleichen Speicherort installiert wie bei der ursprünglichen Installation.

5Das Verzeichnis wird von allen auf dem Computer installierten Instanzen von SQL Server verwendet. Wenn Sie ein Update auf eine der Instanzen auf dem Computer anwenden, wirken sich alle Änderungen an den Dateien dieses Ordners auch auf die übrigen auf dem Computer installierten Instanzen aus. Wenn Sie Funktionen zu einer vorhandenen Installation hinzufügen, können Sie den Speicherort einer vorher installierten Funktion nicht ändern und auch keinen Speicherort für eine neue Funktion angeben. Sie müssen zusätzliche Funktionen entweder in die durch das Setup bereits vorgegebenen Verzeichnisse installieren, oder Sie deinstallieren das Produkt und installieren es anschließend neu.

Hinweis Hinweis

Bei gruppierten Konfigurationen müssen Sie ein lokales Laufwerk auswählen, das für jeden Knoten des Clusters verfügbar ist.

Wenn Sie beim Setup einen Installationspfad für die Serverkomponenten oder Datendateien angeben, verwendet das Setup-Programm die Instanzkennung zusätzlich zum angegebenen Speicherort für Programm- und Datendateien. Die Instanz-ID wird vom Setup nicht für Tools und andere freigegebene Dateien verwendet. Darüber hinaus verwendet das Setup keine Instanz-ID für das Analysis Services-Programm und Datendateien. Für das Analysis Services-Repository wird jedoch eine Instanz-ID verwendet.

Wenn Sie einen Installationspfad für die Funktion Database Engine (Datenbankmodul) festlegen, wird dieser Pfad vom SQL Server-Setup als Stammverzeichnis für alle instanzspezifischen Ordner der Installation, einschließlich der SQL-Datendateien, verwendet. Wenn Sie in diesem Fall C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.<InstanceName>\MSSQL\ als Stammverzeichnis festlegen, werden die instanzspezifischen Verzeichnisse am Ende dieses Pfads hinzugefügt.

Wenn die im Installations-Assistenten für SQL Server bereitgestellte Upgradefunktionalität USESYSDB verwendet wird, kann der Fall eintreten, dass das Produkt in einer rekursiven Ordnerstruktur installiert wird. Beispiel: <SQLProgramFiles>\MSSQL12\MSSQL\MSSQL10_50\MSSQL\Data\. Legen Sie stattdessen bei Verwendung der USESYSDB-Funktion nur einen Installationspfad für die Funktion "SQL-Datendateien" und nicht für die Funktion Database Engine (Datenbankmodul) fest.

Hinweis Hinweis

Datendateien werden erwartungsgemäß immer in einem untergeordneten Verzeichnis mit dem Namen Data gesucht. Geben Sie beispielsweise beim Upgrade C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.<InstanceName>\ als Stammpfad zum Datenverzeichnis der Systemdatenbanken an, wenn sich die Datendateien unter C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.<InstanceName>\MSSQL\Data befinden.

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