(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Supportoptionen für Windows Azure-Sicherung

Veröffentlicht: September 2012

Letzte Aktualisierung: April 2014

Betrifft: Windows Server 2008 R2 with SP1, Windows Server 2012

Die folgende Liste enthält häufig gestellte Fragen zur Windows Azure-Sicherung. Wenn Sie weitere Fragen zur Windows Azure-Sicherung haben, können Sie Ihre Fragen im Diskussionsforum stellen. Ein Mitglied der Community hilft Ihnen dann dabei, die gewünschten Antworten zu erhalten. Wenn eine Frage häufiger gestellt wird, fügen wir sie diesem Artikel hinzu, damit sie schnell und einfach gefunden werden kann. 

Es folgt eine Liste der häufig gestellten Fragen zu Microsoft Azure-Sicherung:

Die Windows Azure-Sicherung wurde auf den folgenden Serverplattformen getestet:

  • Windows Server 2012 R2 Standard

  • Windows Server 2012 R2 Datacenter

  • Windows Server 2012 R2 Foundation

  • Windows Server 2012 Datacenter

  • Windows Server 2012 Foundation

  • Windows Server 2012 Standard

  • Windows Storage Server 2012 R2 Standard

  • Windows Storage Server 2012 R2 Workgroup

  • Windows Storage Server 2012 Standard

  • Windows Storage Server 2012 Workgroup

  • Windows Server 2012 R2 Essentials



  • Windows Server 2008 R2 Standard SP1

  • Windows Server 2008 R2 Enterprise SP1

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter SP1

  • Windows Server 2008 R2 Foundation SP1

CautionVorsicht
Die Windows Azure-Sicherung kann nicht in Verbindung mit Servern verwendet werden, für die die Server Core-Installationsoption von Windows Server 2012 oder Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird.

Alle derzeit konfigurierten Sicherungen werden beendet. Sie müssen den Server über den Sicherungstresor neu registrieren. Dieser wird von den Wiederherstellungsdiensten dann als neuer Server angesehen, sodass die erste Sicherung nach der Registrierung eine vollständige Sicherung aller angegebenen Daten ist und es sich nicht nur um die Änderungen handelt, die seit der letzten Sicherung vorgenommen wurden. Wenn Sie jedoch einen Wiederherstellungsvorgang durchführen müssen, können Sie die gesicherten Daten mithilfe der Option Von einem anderen Server wiederherstellen wiederherstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Umbenennen eines Servers.

In der folgenden Tabelle sind die Laufwerke und ihre Verwendungsmöglichkeit in Verbindung mit dem Windows Azure-Sicherungsdienst aufgeführt.

 

Beschreibung des Laufwerks Unterstützung durch Windows Azure-Sicherung

BitLocker-geschütztes Volume

Ja, aber das Volume muss entsperrt werden, bevor die Sicherung erfolgen kann.

Dateisystemidentifikation

Ja. NTFS ist das einzige Dateisystem, das für diese Version des Onlinesicherungsdiensts unterstützt wird.

Wechselmedien

Nein. Das Laufwerk muss als festes Laufwerk angegeben sein, damit es als Quelle für Sicherungen verwendet werden kann.

Schreibgeschützte Volumes

Nein. Das Volume muss beschreibbar sein, damit der Volumeschattenkopie-Dienst (VSS) funktioniert.

Offlinevolumes

Nein. Das Volume muss online sein, damit VSS funktioniert.

Netzwerkfreigabe

Nein. Das Volume muss ein lokales Volume des Servers sein, der per Onlinesicherung gesichert werden soll.

In der folgenden Tabelle sind die unterstützten Datei- und Ordnerattribute bzw. -typen sowie das erwartete Verhalten der Windows Azure-Sicherung bei Vorhandensein dieser Typen aufgelistet:

 

Attribut/Typ Unterstützt Erwartetes Verhalten

Verschlüsselt

Ja

Änderungen in Datei verursachen vollständige Dateiübertragung

Komprimiert

Ja

Änderung in Datei verursacht Deltaübertragung

Geringe Dichte

Ja

Änderungen in Datei verursachen Deltaübertragung

Feste Links

Nein

Übersprungen

Analysepunkt

Nein

Übersprungen

Verschlüsselt und komprimiert

Nein

Übersprungen

Verschlüsselt und geringe Dichte

Nein

Übersprungen

Komprimiert und geringe Dichte

Ja

Als Datei mit geringer Dichte gesichert

Komprimierter Datenstrom

Nein

Als unkomprimierter Datenstrom gespeichert

Datenstrom mit geringer Dichte

Nein

Verworfener Datenstrom

Ja. In der aktuellen Implementierung konvertiert der Agent-Dienst die deduplizierten Daten beim Vorbereiten des Sicherungsvorgangs in normale Daten. Anschließend werden die Daten für die Sicherung optimiert, verschlüsselt und dann an den Onlinesicherungsdienst gesendet.

Nein. Der Sicherungstresor speichert die übertragenen Sicherungsdaten, die bis zum Zeitpunkt des Abbruchs übertragen wurden. Bei der Windows Azure-Sicherung wird ein Prüfpunktverfahren verwendet, damit die Sicherungsdaten während einer Sicherung von Zeit zu Zeit überprüft werden und beim nächsten Sicherungsvorgang die Integrität der Dateien überprüft werden kann. Die nächste ausgelöste Sicherung wird basierend auf den Daten, die zuvor gesichert wurden, inkrementell durchgeführt. So wird die Bandbreite besser genutzt, damit Sie nicht immer wieder dieselben Daten übertragen müssen.

Die Größe des Cacheordners richtet sich nach der Menge der zu sichernden Daten. In der Regel können Sie davon ausgehen, dass 10 bis 15 % des Speicherplatzes, der für die Datenspeicherung erforderlich ist, für den Cacheordner zugeordnet werden sollten.

Dies kann auftreten, wenn die Einstellungen des Sicherungszeitplans, die auf dem lokalen Server gespeichert sind, nicht den Einstellungen entsprechen, die im Sicherungstresor gespeichert sind. Dies kann beispielsweise folgende Ursachen haben:

  • Für den lokalen Server wurde ein bekannter fehlerfreier Status wiederhergestellt.

  • Mithilfe der Windows Azure-Wiederherstellungsdienste wurde für die Einstellungen ein bekannter fehlerfreier Status wiederhergestellt.

Wenn entweder der Server oder die Einstellungen wiederhergestellt wurden, kann die Synchronisierung der Sicherungszeitpläne verloren gehen. Ist dies der Fall, sollten Sie die Sicherungsrichtlinie neu konfigurieren und dann Sicherung jetzt ausführen verwenden, um den lokalen Server erneut mit Windows Azure zu synchronisieren.

Dieser Fehler tritt in einigen Fällen auf, wenn der Windows Azure-Dienst nach einem schwerwiegenden Fehler wiederhergestellt wurde. Die Wiederherstellung kann dazu führen, dass die Servereinstellungen geändert werden. Bei Anzeige dieses Fehlers sollten Sie für den Server erneut die Registrierung für den Sicherungstresor durchführen. Nachdem Sie den Server registriert haben, werden alle Vorgänge wieder gemäß dem zuvor konfigurierten Zeitplan durchgeführt.

Zur Unterstützung der aktuellen Version der Windows Azure-Sicherung ist es erforderlich, Updaterollup 2 für System Center Data Protection Manager SP1 zu installieren, bevor Sie den Windows Azure-Sicherungs-Agent installieren. Die vollständigen Details zu diesem Update finden Sie unter Updaterollup 2 für System Center Data Protection Manager SP1.

Alle zu sichernden Daten werden vor der Übertragung komprimiert und verschlüsselt. Wenn Sie eine große Datenmenge sichern, wird aufgrund der Komprimierung eine um ca. 25 % kleinere Menge von Daten übertragen. Dieser Wert kann jedoch je nach Art der zu sichernden Daten variieren. Wenn Sie eine kleinere Datenmenge sichern, ist die Menge der übertragenen Daten möglicherweise größer als diese Datenmenge. Das liegt daran, dass während des ersten Sicherungsvorgangs unabhängig von der zu sichernden Datenmenge eine feste Datenmenge von ca. 35 MB übertragen wird. Bei den nachfolgenden Sicherungen werden dann nur die geänderten und hinzugefügten Daten übertragen, sodass der Unterschied bei der Größe der Daten nur auf die Verschlüsselung und Komprimierung zurückzuführen ist.

Alle Server, die mit demselben Zertifikat registriert wurden, können die Daten wiederherstellen, die von anderen Servern gesichert wurden, welche das betreffende Zertifikat verwenden. Wenn Sie über Server verfügen, bei denen Sie sicherstellen möchten, dass die Wiederherstellung nur auf bestimmten Servern in der Organisation erfolgt, sollten Sie separate Zertifikate verwenden, die speziell für die betreffenden Server festgelegt sind. So können z. B. die Server der Personalabteilung ein Zertifikat, die Buchhaltungsserver ein anderes Zertifikat und die Speicherserver wiederum ein anderes Zertifikat verwenden. Damit verfügen Sie über die Möglichkeit, die Wiederherstellung zu steuern, indem Sie die entsprechenden Zertifikate auf den Wiederherstellungsservern installieren.

Im Allgemeinen werden die Sicherungsdaten an das Rechenzentrum des Sicherungsdiensts gesendet, bei dem er registriert ist. Die einfachste Möglichkeit zum Wechseln des Rechenzentrums besteht darin, den Agent zu deinstallieren, den Agent neu zu installieren und diesen bei einem neuen Sicherungsdienst zu registrieren. Öffnen Sie anschließend, um einen Neustart des Servers zu vermeiden, die Anwendung Dienste in der Systemsteuerung. Beenden und starten Sie den Prozess OBEngine neu, um das Rechenzentrum für die Sicherung der Daten zurückzusetzen.

Wir entwickeln derzeit auch ein TechNet-Wiki für Fehler und Ereignisse, die bei Verwendung des Onlinesicherungsdiensts auftreten. Im Artikel Windows Azure-Sicherung – Fehler- und Ereignisliste sind alle Ereignis- und Fehlermeldungscodes aufgelistet, und jeder Code erhält einen eigenen Wiki-Eintrag. Wir würden uns über einen Bericht von Ihnen freuen, wenn bestimmte Fehler und Ereignisse bei Ihnen auftreten.

Anzeigen:
© 2014 Microsoft