Internet Explorer unter Windows 8.1: ein Browser, zwei Oberflächen

Ab Windows 8 stellt Internet Explorer eine Webplattform bereit, die zwei Browsingoberflächen unterstützt: den Internet Explorer in der für Toucheingabegeräte optimierten Windows-Oberfläche und die bekannte Internet Explorer-Browsingoberfläche für den Desktop. Entwickler, die die Unterschiede zwischen den beiden Oberflächen kennen und verstehen, können mit dem gleichen HTML5-Markup ansprechende interaktive Websites erstellen, die unter Windows 8 und höheren Versionen in beiden Varianten ausgeführt werden können.

Hinweis  Dieser Artikel richtet sich an Entwickler. Informationen für Heimanwender finden Sie unter Erste Schritte mit Internet Explorer 11.

Dieser Artikel wurde für Internet Explorer 11 unter Windows 8.1 aktualisiert und behandelt die folgenden Themen:

Ähnlichkeiten

Adaptives Layout und Unterstützung für Stile

CSS-Medienabfragen und -Medienabfragelistener sowie die CSS-Geräteanpassung in beiden IE-Varianten ermöglichen es Ihnen, je nach Anzeigeeigenschaften (z. B. Abmessungen des Geräts, Ausrichtung und Auflösung des Bildschirms) selektiv verschiedene Layouts und Formatvorlagen bereitzustellen. Weitere Informationen zu den ersten Schritten mit Medienabfragen und Medienabfragelistenern sowie einige allgemeine Strategien zum Erstellen von Inhalten für eine ganze Reihe von Windows 8-Geräten finden Sie unter Entwickeln von adaptiven Websites.

Cookies

Wenn Benutzer von Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche zu Internet Explorer für den Desktop wechseln (wählen Sie unter Seitentools die Option Auf dem Desktop anzeigen aus), werden Sitzungscookies freigegeben. Permanente Cookies werden nur freigegeben, wenn Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche und Internet Explorer für den Desktop über den gleichen Sicherheitskontext oder die gleiche EPM-Einstellung verfügen. Ab IE11 unter Windows 8.1 werden sowohl Internet Explorer für den Desktop als auch Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche standardmäßig mit aktiviertem erweiterten geschützten Modus (Enhanced Protected Mode, EPM) ausgeführt. Zuvor wurde Internet Explorer 10 unter Windows 8 nur in der Windows-Benutzeroberfläche mit aktiviertem erweiterten geschützten Modus ausgeführt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Sicherheit".

Ab Windows 8.1 bietet IE Benutzern zudem die Möglichkeit, alle Cookies von Drittanbietern zu blockieren (ohne dass sich dies auf das Verhalten von Erstanbietercookies auswirkt), um ihren Datenschutz im Internet besser kontrollieren zu können. Die Einstellung zum Blockieren der Cookies von Drittanbietern kann in IE11 im Panel Einstellungen von Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche aktiviert werden und funktioniert bei beiden IE-Oberflächen gleich. Weitere Informationen finden Sie im IE11-Entwicklerhandbuch unter Blockieren der Cookies von Drittanbietern.

Startseite

Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche und Internet Explorer für den Desktop verfügen über die gleiche Startseite (bzw. die gleichen Startseiten-Registerkarten, wenn diese angegeben sind). Die Startseite und die Startseiten-Registerkarten können Sie über die Systemsteuerung der Desktop-Version unter Internetoptionen auf der Registerkarte Allgemein einstellen.

Favoriten, Feeds, häufig besuchte Websites, Verlauf und eingegebene URLs

Ihre RSS-Feeds sind nur über Internet Explorer für den Desktop verfügbar, Ihre Favoriten, die häufig besuchten Websites, der Verlauf und eingegebene URLs sind jedoch für beide Browsingoberflächen freigegeben. In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie die Daten auf den beiden Benutzeroberflächen angezeigt werden.

Internet Explorer in der Windows-BenutzeroberflächeInternet Explorer für den Desktop
Favoriten Werden verwendet, um Vorschläge über der Adressleiste anzuzeigenFavoritencenter
HäufigPanel WebsiteschnellzugriffNeue Registerkartenseite
VerlaufWerden verwendet, um Vorschläge über der Adressleiste anzuzeigenVerlaufcenter
Eingegebene URLsWerden verwendet, um Vorschläge über der Adressleiste anzuzeigenWerden verwendet, um Suchvorschläge unterhalb der Adressleiste anzuzeigen

 

In Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche wird das Panel Websiteschnellzugriff angezeigt, wenn Sie den Fokus auf die Adressleiste legen. Das Favoritencenter und das Verlaufcenter von Internet Explorer für den Desktop werden über die sternförmige Schaltfläche Favoriten, Feeds und Verlauf anzeigen (ALT+C) angezeigt.

Hinweis   Die AddToFavoritesBar-Methode wird für Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche nicht unterstützt.

Datenschutz

Do Not Track (nicht nachverfolgen) ist sowohl bei Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche als auch bei Internet Explorer für den Desktop aktiviert, wenn Sie beim Einrichten Ihres Windows 8.1-PCs die Option Express-Einstellungen auswählen. Sie können die Einstellung Do Not Track (nicht nachverfolgen) in der Systemsteuerung der Desktopversion unter Internetoptionen im Abschnitt Sicherheit auf der Registerkarte Erweitert verwalten. InPrivate-Browsen ist ebenfalls in beiden Browsingoberflächen verfügbar. In Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche ist auf der Registerkartenleiste im Menü "" die Option Neue InPrivate-Registerkarte verfügbar (streifen Sie bei Toucheingabe vom oberen oder unteren Bildschirmrand, drücken Sie die Windows-Taste + Z auf der Tastatur, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste).

Roaming

Ihre angehefteten IE-Websites, die Favoriten, der Verlauf, Kennwörter und eingegebene URLs werden auf allen Windows 8-Geräten, auf denen Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden, synchronisiert. Bei IE11 und Windows 8.1 werden auch Ihre geöffneten Registerkarten (mit Ausnahme von Registerkarten für InPrivate-Browsen) und alle Browsereinstellungen synchronisiert. Weitere Informationen zu Synchronisierungsfeatures in Windows 8 finden Sie unter Synchronisieren von Einstellungen zwischen PCs und Geräteübergreifendes Synchronisieren.

Wenn Sie sich zum ersten Mal mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden, werden die von Ihnen auf allen zuvor genutzten Windows 8.1-Computern angehefteten Websites in der Reihenfolge angezeigt, in der sie von Ihnen angeheftet wurden. Für Websites, die an die Desktoptaskleiste angeheftet wurden, und Websites die in Internet Explorer für den Desktop an die Ansicht Apps der Windows 8.1-Startseite  angeheftet wurden (über das Menü Extras – ALT+X – mit der Option Website zu "Apps" hinzufügen), erfolgt kein Roaming.

Skript- und Layoutmodule

Da beiden IE-Browsingoberflächen die gleichen Layout- und Skriptmodule zugrunde liegen, bieten beide Varianten die gleiche Unterstützung für leistungsoptimierte, standardbasierte Features.

Sicherheit

Für die folgenden IE-Sicherheitsfeatures ist in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche und Internet Explorer für den Desktop die gleiche Unterstützung verfügbar:

Die Sicherheitseinstellungen können in den Internetoptionen auf der Registerkarte Erweitert verwaltet werden.

Hinweis  Im erweiterten geschützten Modus kann IE standardmäßig keine Verbindung mit http://localhost/ herstellen. Sie können mit dem integrierten Windows 8-Diagnosetool CheckNetIsolation.exe oder dem EnableLoopback-Hilfsprogramm für Fiddler einen Loopback aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter "Grundlegendes zum erweiterten geschützten Modus".

Unterstützung für Fingereingabe

Beide IE-Oberflächen ermöglichen eine schnelle und flüssige Mehrfingereingabe im Web, und bei den meisten Websites funktioniert die Toucheingabe ohne besondere Änderungen gut. Die Features zur Toucheingabeerkennung in IE wie z. B. die maxTouchPoints-Eigenschaft und das Touch-Token für die Zeichenfolge des Benutzer-Agenten ermöglichen es Ihnen, die Unterstützung für die Mehrfingereingabe (sofern verfügbar) in vollem Umfang zu nutzen. Grundlegende Richtlinien zur effizienten Nutzung der Toucheingabe auf Ihrer Website und zur Behandlung von Problemen mit der Toucheingabe finden Sie unter "Machen Sie Ihre Website bereit für die Navigation per Toucheingabe". Allgemeine Strategien zum Erstellen umfangreicher Toucheingabeszenarien für eine ganze Reihe von Windows 8-Geräten finden Sie unter "Entwickeln von adaptiven Websites".

Zeichenfolge des Benutzer-Agenten und Browsererkennung

Es gibt keine Möglichkeit zur programmgesteuerten Erkennung, ob Ihre Website auf Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche oder Internet Explorer für den Desktop ausgeführt wird, da die Benutzer-Agent-Zeichenfolge für Internet Explorer 10 für beide Varianten gleich ist. Des Weiteren gilt Folgendes:

  • Die Fingereingabe wird mit fingereingabefähiger Hardware für beide Varianten unterstützt.
  • Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche bietet Unterstützung für Adobe Flash. Anderweitige Unterstützung für Plug-Ins oder Microsoft ActiveX-Steuerelemente ist nicht verfügbar, und Benutzer können Plug-Ins für Internet Explorer für den Desktop mithilfe der ActiveX-Filterung deaktivieren.
  • Sowohl Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche als auch Internet Explorer für den Desktop unterstützen beliebige Änderungen der Fensterbreite oder das Ausfüllen des gesamten Bildschirms.

Allgemein gilt, dass Sie die bestmögliche browserübergreifende Kompatibilität für Ihre Website bieten, indem Sie standardbasierte Features verwenden, die Erkennung auf Features und nicht auf Browser ausrichten und effektive Fallbackstrategien für Browser bereitstellen, die ein Feature nicht unterstützen.

Unterschiede

App-Wechsel

Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche enthält eine zusätzliche Funktion, die Benutzer darüber informiert, dass für die Website, die sie gerade besuchen, eine entsprechende Windows Store-App verfügbar ist, und den Benutzern die Möglichkeit bietet, kontextgesteuert zu der App zu wechseln oder diese aus dem Windows Store herunterzuladen, wenn sie noch nicht installiert ist. Weitere Informationen finden Sie unter "Verbinden einer Website mit einer Windows Store-App".

App-Lebenszyklus

Wie auch für Windows Store-Apps gilt für Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche der Anwendungs-Lebenszyklus für Windows Store-Apps. Das bedeutet, dass sich Internet Explorer jederzeit in oder zwischen den folgenden Zuständen befinden kann: Running, Suspended oder NotRunning. Befindet sich Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche im Zustand Suspended, wird er für den Endbenutzer im Hintergrund ausgeführt. Obwohl sich der angehaltene Prozess noch im Speicher befindet, erhält er keine CPU-Zyklen. Daher erfolgt auf Seiten, auf denen Audiodaten abgespielt werden, keine Wiedergabe, wenn sich Internet Explorer 10 im angehaltenen Zustand befindet.

Bei geringem Systemspeicher beendet das System für die Prozessverwaltung der Lebensdauer (Process Lifetime Management, PLM) möglicherweise eine beliebige angehaltene App oder lagert sie auf die Festplatte aus, wenn das System zusätzliche Speicherressourcen benötigt. Es wird zwar keine Benachrichtigung und kein Ereignis ausgelöst, wenn das PLM-System eine Windows Store-App beendet, jedoch speichert Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche den Zustand des Browsers, bevor dieser angehalten wird. Tipps zur Leistung, die auch für Websites und Web-Apps gelten, die in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche ausgeführt werden, finden Sie unter " Bewährte Methoden für Windows Store-Apps".

Einstellungen für das Starten des Browsers

Standardmäßig werden Hyperlinks außerhalb von Internet Explorer 10 kontextgesteuert geöffnet. Das bedeutet, dass Hyperlinks von anderen Windows Store-Apps (dazu zählt auch die Benutzeroberfläche des Systems) in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche geöffnet werden, und Hyperlinks vom Desktop (dazu zählen auch solche von Desktop-Anwendungen) werden in Internet Explorer für den Desktop geöffnet. Öffnen Sie zum Ändern dieses Standardverhaltens die Internetoptionen, wählen Sie die Registerkarte Programme aus, und ändern Sie die Einstellungen unter Öffnen von Internet Explorer.

Hinweis  Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche ist ein Typ der für die neue Oberfläche geeigneten Desktopbrowser. Daher werden Kacheln von Websites, die an der  Startseite der neuen Windows-Benutzeroberfläche angeheftet sind, nur dann in ihr geöffnet, wenn dieser als standardmäßiger für die neue Oberfläche geeigneter Desktopbrowser festgelegt ist – andernfalls werden sie in Internet Explorer für den Desktop geöffnet. Weitere Informationen finden Sie in dem Dokument "Entwickeln eines für die neue Oberfläche geeigneten Desktopbrowsers", das unter "Whitepapers für Windows Store-Apps" heruntergeladen werden kann.

Kontextmenüoptionen

Ab Windows 8.1 bietet Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche für ausgewählten Text zusätzlich zu Kopieren Kontextmenüoptionen zum Suchen und Teilen. Sie funktionieren wie folgt:

Suchen wird mit dem ausgewählten Text als Abfrage im Standardsuchanbieter des Benutzers gestartet.
Teilen zeigt alle Windows Store-Apps an, die als Freigabeziele für Webinhalt registriert sind.

In Internet Explorer für den Desktop sind weiterhin die gleichen Kontextmenüoptionen wie in Windows 7 verfügbar. Benutzerdefinierte Kontextmenüoptionen werden nur in Internet Explorer für den Desktop unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Plug-Ins.

F12-Entwicklertools

Auf F12-Entwicklertools kann nur beim Surfen auf einer Website in Internet Explorer für den Desktop zugegriffen werden. Wenn Sie in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche im Internet surfen, können Sie die Website debuggen, indem Sie auf den Desktop wechseln (wählen Sie unter Seitentools die Option Auf dem Desktop anzeigen aus) und hier die F12-Entwicklertools öffnen. Gehen Sie wie folgt vor, um Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche auf dem Desktop zu emulieren:

  • Aktivieren Sie ActiveX-Filterung (klicken Sie im Menü Extras auf ActiveX-Filterung).
  • Aktivieren Sie den Vollbildmodus (F11).
  • Stellen Sie sicher, dass der erweiterte geschützte Modus aktiviert ist (unter Sicherheit auf der Registerkarte Erweitert in den Internetoptionen).

Vorblättern mit Seitenvorhersage

In Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche können Sie durch eine Streifbewegung zu bereits besuchten Webseiten zurückkehren und vorwärts durch mehrseitige Inhalte wie Zeitschriftenartikel blättern. In IE11 unter Windows 8.1 ist Vorblättern standardmäßig aktiviert. (In Internet Explorer 10 unter Windows 8 können Sie Vorblättern für Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche in den über die Windows 8-Charms aufgerufenen Internet Explorer-Einstellungen aktivieren).

Gruppenrichtlinie

Ein Teil der Internet Explorer 10-Gruppenrichtlinieneinstellungen gelten zusätzlich zu Internet Explorer für den Desktop auch für Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche. Weitere Informationen finden Sie unter "Konfigurieren und Verwalten von Gruppenrichtlinieneinstellungen" (in diesem Thema werden neue Richtlinien für Internet Explorer 10 und Änderungen in Windows 8 beschrieben) sowie unter Neue Gruppenrichtlinieneinstellungen für Internet Explorer 11.

Internet Explorer-Einstellungen

Alle Optionen für beide Browsingoberflächen werden über die Systemsteuerung der Desktop-Version unter Internetoptionen verwaltet. In Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche kann über Einstellungen in den Windows 8-Charms auf Internetoptionen zugegriffen werden.

Erkennung des Rufnummernformats

Ab IE11 unter Windows 8.1 verwandelt Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche Telefonnummern automatisch in klickbare Links. Die automatische Rufnummernerkennung wird in Internet Explorer für den Desktop nicht unterstützt. Wenn IE beim Rendern von Inhalten mithilfe eines unterstützten HTML-Elements eine Telefonnummer erkennt, wandelt er die Nummer in einen klickbaren Link um (ohne dabei das DOM zu verändern). Klickt der Benutzer auf den Link, wird die Standardanwendung für Telefonanrufe im System aufgerufen. Weitere Informationen finden Sie unter Erkennung des Rufnummernformats.

Angeheftete Websites

Benutzer können Websites direkt an die Windows 8-Startseite anheften. Dort können Sie mit qualitativ hochwertigen visuellen Elementen auf Ihre Marke aufmerksam machen und Benutzer mithilfe von Signalbenachrichtigungen zur Interaktion animieren. Durch die Unterstützung von Live-Kacheln in Windows 8.1 können Sie Ihre Website noch ansprechender gestalten und regelmäßige Benachrichtigungen bereitstellen, die angezeigt werden, wenn Benutzer Ihre Website anheften. Wenn Ihre Website als Favorit gespeichert oder als häufig besuchte Website aufgeführt ist, können Sie auch das Logo der Website auf der Kachel anzeigen.

Um in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche eine Website anzuheften, klicken Sie auf der Adressleiste auf die sternförmige Schaltfläche (streifen Sie bei Toucheingabe vom oberen oder unteren Bildschirmrand, drücken Sie Windows-Taste+Z, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste) und anschließend im Favoritencenter auf die Schaltfläche Website anheften.

Auf dem Desktop bietet IE die gleiche Funktion zum Anheften von Websites an die Taskleiste mit den erstmals in Internet Explorer 9 eingeführten Sprunglisten und Miniaturansicht-Symbolleisten.

Eine vollständige Liste der Unterschiede zwischen angehefteten Websites in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche und Internet Explorer für den Desktop finden Sie unter Angeheftete Websites für den Desktop. Weitere Informationen zu den neuen Features für angeheftete Websites finden Sie unter Angeheftete Websites für die Windows-Startseite.

Plug-Ins

Die  IE-Benutzeroberfläche in Windows 8 wurde für die benutzerfreundliche und sichere Bedienung optimiert und unterstützt Plug-Ins nur in Internet Explorer für den Desktop. Der systemeigene Flash Player in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche unterstützt die Wiedergabe von Flash-Inhalten für die meisten Websites. Um bestmöglich für die Zukunft gerüstet zu sein und browserübergreifende Kompatibilität zu gewährleisten, wird empfohlen, wichtige Plug-In-Funktionen durch standardbasierte Technologien zu ersetzen. Wenn auf Ihrer Website verbesserte Inhalte mit einem Plug-In bereitgestellt werden, bieten Sie ein Fallback für Benutzer von Browsern ohne Plug-In-Unterstützung, oder verwenden Sie den HTTP-Header oder das meta-Element requiresActiveX, um die Benutzer aufzufordern, auf den Desktop zu wechseln. Weitere Informationen finden Sie im Artikel zur "Vorbereitung auf das Browsen ohne Plug-Ins".

Leseansicht

IE unter Windows 8.1 bietet eine Leseansicht, eine optimierte, buchähnliche Leseoberfläche für Webseiten, in der Benutzer nicht durch irrelevante oder andere sekundäre Inhalte abgelenkt werden. Die Leseansicht ist eine Ansicht von Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche, die (sofern für eine Seite verfügbar) mit der Schaltfläche Zur Leseansicht/Leseansicht verlassen (Buchsymbol) auf der Adressleiste (oder mit STRG+UMSCHALTTASTE+R) ein- und ausgeschaltet werden kann. Die Leseansicht wird in Internet Explorer für den Desktop nicht unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Leseansicht im IE11-Entwicklerhandbuch.

Suchen und Vorschläge

Sowohl Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche als auch Internet Explorer für den Desktop verwenden den gleichen Standardsuchanbieter. Sie können den Standardsuchanbieter ändern und die Suchanbieter verwalten, indem Sie die Internetoptionen öffnen, die Registerkarte Programme auswählen, auf Add-ons verwalten klicken und Suchanbieter auswählen.

Die Vorschläge, die Internet Explorer für den Desktop beim Eingeben von Text in die Adressleiste bereitstellt, basieren nur auf dem Standardsuchanbieter. Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche bietet Vorschläge von Microsoft sowie folgende zusätzliche Features: wetter- und finanzbezogene Vorschläge, Suchvorschläge, Webseitenvorschläge innerhalb vorgeschlagener Domänen, Domänenvorschläge und übereinstimmende Webseiten, die zuvor bereits besucht wurden (auf Grundlage der eingegebenen URLs, Favoriten, angehefteten Websites und des Verlaufs).

Hohe und schmale Layouts

Als Windows-App kann Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche den gesamten Bildschirm ausfüllen oder an schmalere Breiten angepasst werden. Wenn der Benutzer Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche an der linken oder rechten Bildschirmseite andockt, wird Ihre Website standardmäßig automatisch skaliert, um eine Layoutbreite von mindestens 1024 Pixeln zu gewährleisten (damit können Benutzer auf den meisten Websites gut surfen). Ebenso werden Inhalte beim Ausführen von Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche im Hochformat automatisch skaliert, wenn das Fenster schmaler als 1024 Pixel ist. Mithilfe der folgenden Regel zur CSS-Geräteanpassung können Sie die automatische Skalierung außer Kraft setzen:


@-ms-viewport { width: [device-width]; }

Weitere Informationen zur Geräteanpassung und zu adaptiven Layouts finden Sie unter "Entwickeln von adaptiven Websites".

Registerkarten

Wenn Sie von Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche zu Internet Explorer für den Desktop wechseln (wählen Sie unter Seitentools die Option Auf dem Desktop anzeigen aus), werden nur die Seite und die Registerkarte, die aktuell angezeigt werden, auf dem Desktop geöffnet und keine in anderen Registerkarten geöffneten Seiten.

Geöffnete Registerkarten werden auf allen Windows 8.1-Geräten synchronisiert, auf denen Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden. Für jedes Gerät werden die in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche und in Internet Explorer für den Desktop geöffneten Registerkarten in der Ansicht Registerkarten des Panels Websiteschnellzugriff von Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche und auf der Seite Neue Registerkarte von Internet Explorer für den Desktop in einer einzigen Liste von Links zusammengefasst (bezeichnet mit dem Namen des jeweiligen Geräts).

 

 

Anzeigen:
© 2014 Microsoft