Datenschutz und Sicherheit

Internet Explorer 11 verbessert die Verbrauchersicherheit und führt gleichzeitig neue Plattformfunktionen für Entwickler ein. Hierzu zählen u. a. die Unterstützung der Webkryptografie-API des W3C sowie neue Optionen für von Benutzern genehmigte Ausnahmen für Do not track (nicht nachverfolgen).

Ausnahmen für "Nicht nachverfolgen" (Do Not Track, DNT)

Zur Erweiterung des Datenschutzes für Benutzer verwendet Windows Internet Explorer so genannte DNT-Header (Do Not Track), um anzugeben, dass Websites die Benutzer nicht nachverfolgen sollen. Ab IE11 kann eine Website eine Ausnahme für die Nachverfolgung von Benutzern anfordern, die die Website besuchen. Genehmigt der Benutzer die Anforderung, zeichnet Internet Explorer eine Ausnahme für die Regel "Do not track (Nicht nachverfolgen)" auf und sendet Header, die die Nachverfolgung zulassen, an die Website.

Durch die Berücksichtigung dieser Header und die Anforderung von Ausnahmen für die standardmäßigen Datenschutzeinstellungen können Websitebesitzer Benutzer über die Nachverfolgung informieren und eine Vertrauensbeziehung hinsichtlich der Verwendung privater Informationen etablieren.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter "Ausnahmen für "Nicht nachverfolgen" (Do Not Track, DNT)".

Erweiterter geschützter Modus (Enhanced Protected Mode, EPM) für Internet Explorer auf dem Desktop

Der erweiterte geschützte Modus (Enhanced Protected Mode, EPM) verhindert, dass Angreifer Software installieren, auf persönliche Daten oder Informationen aus Unternehmensintranets zugreifen oder Systemeinstellungen ändern. Internet Explorer wird auf der neuen Windows-UI in AppContainer ausgeführt; AppContainer ist jedoch auch als Option für Internet Explorer für den Desktop verfügbar.

Informationen zum Aktualisieren Ihrer Browsererweiterungen, damit sie mit dem erweiterten geschützten Modus (Enhanced Protected Mode, EPM) kompatibel sind, finden Sie unter "Erweiterter geschützter Modus (Enhanced Protected Mode, EPM) für Internet Explorer auf dem Desktop"

Wichtig  EPM wird in IE11 unter Windows 7 nicht unterstützt.

Blockieren der Cookies von Drittanbietern

In IE11 können Benutzer alle Cookies von Drittanbietern blockieren, um ihren Datenschutz im Internet besser kontrollieren zu können. Während die Cookies, die von den von Ihnen besuchten Websites ausgestellt werden (Cookies von Erstanbietern), in der Regel für die Funktionalität und Verwendbarkeit der Website wichtig sind, können auf vielen Websites von Erstanbietern Drittanbietercookies von Inserenten und anderen Inhaltsanbietern verwendet werden, um nach und nach ein Profil Ihrer Interessen und Kaufgewohnheiten zu erstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um alle Cookies von Drittanbietern in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche und Internet Explorer für den Desktop zu blockieren:

  1. Öffnen Sie in Internet Explorer in der Windows-Benutzeroberfläche die Windows-Charms, und wählen Sie Einstellungen aus
  2. Wählen Sie Datenschutz aus.
  3. Aktivieren Sie unter Cookies die Option Alle Cookies von Drittanbietern blockieren.

Das Aktivieren dieser Einstellung:

  • Führt dazu, dass alle Cookies (einschließlich Sitzungscookies) von Websites von Drittanbietern blockiert werden.
  • Hat keinen Einfluss auf Cookies von Erstanbietern.
  • Gilt für alle Windows 8.1-Geräte, auf denen Sie sich mit dem gleichen Microsoft-Konto anmelden (sofern Sie Roaming aktiviert haben).

Wichtig  Diese Einstellung ist für IE11 unter Windows 7 nicht verfügbar. Sie können jedoch das Menü Erweiterte Datenschutzeinstellungen (klicken Sie unter Internetoptionen auf die Registerkarte Datenschutz und dann auf die Schaltfläche Erweitert) verwenden, um die automatische Cookieverarbeitung außer Kraft zu setzen und Cookies von Drittanbietern zu blockieren. Zum Außerkraftsetzen der automatischen Cookieverarbeitung müssen Sie außerdem explizit Annehmen, Blockieren oder Bestätigen für Cookies von Erstanbietern auswählen. Alle bereits vorhandenen Einstellungen für Cookies von Erstanbietern (z. B. die genaueren Einstellungen gemäß der Internetzoneneinstellung Niedrig/Mittel/Hoch unter Internetoptionen auf der Registerkarte Datenschutz) werden daher überschrieben.

Webkryptografie-API

Die Webkryptografie-API von W3C ermöglicht eine Reihe wichtiger Sicherheitsszenarien für Web-Apps. Diese reichen von einer stabilen Benutzer-/Dienstauthentifizierung über Dokument- und Codesignierung bis hin zur Vertraulichkeit und Integrität der Kommunikation – alles ohne Verwendung einer sicheren Verbindung (über SSL oder ein ähnliches Protokoll).

Weitere Informationen finden Sie unter "Webkryptografie-API".

 

 

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