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Schritt 4: Erstellen und Bereitstellen der XML-Brücke

Letzte Aktualisierung: August 2013

In diesem Thema erstellen Sie eine Unidirektionale XML-Bridge, die als Konnektor zwischen der EDI-Empfangs-Brücke und dem Relayendpunkt für das IDOC ORDERS05 in SAP fungiert. Nachdem Sie die Brücke konfiguriert haben, verbinden Sie sie mit dem SAP-Relayendpunkt und stellen dann die Projektmappe bereit.

So konfigurieren Sie die XML-Brücke

  1. Doppelklicken Sie im Projektmappen-Explorer im Projekt SAPIntegration auf die Datei MessageFlowItinerary.bcs, um die Brückenkonfigurationsoberfläche zu öffnen.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der BizTalk Service-Projekt-Entwurfsoberfläche, wählen Sie Eigenschaften aus, und aktualisieren Sie die Eigenschaft BizTalk-Dienst-URL mit dem BizTalk Services-Namen. Dies ist der Name, den Sie im Azure-Verwaltungsportal beim Bereitstellen von BizTalk Services angegeben haben.

  3. Ziehen Sie die Komponente Unidirektionale XML-Bridge aus der Toolbox auf die Brückenentwurfsoberfläche, und legen Sie sie dort ab.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Unidirektionale XML-Bridge, wählen Sie Eigenschaften aus, und ändern Sie den Wert der Eigenschaften Entitätsname und Relative Adresse in B2BConnector. Anschließend wird in der Eigenschaft Laufzeitadresse als vollständige Endpunkt-URL, unter der die Brücke bereitgestellt wird, https://<mybiztalkservicename>.biztalk.windows.net/default/B2BConnector angezeigt. An diese Adresse sendet die EDI-Empfangs-Brücke die ORDERS05-Bestellnachricht.

  5. Doppelklicken Sie auf die Unidirektionale XML-Bridge, um die Brückenkonfiguration-Entwurfsoberfläche zu öffnen. Da diese Brücke lediglich die Nachricht von der EDI-Empfangs-Brücke zum Relayendpunkt weiterleitet, müssen in den einzelnen Phasen der Brücke-Phase nur die Nachrichtentypen der von dieser Brücke weitergeleiteten Nachricht angegeben werden. Um den Nachrichtentyp anzugeben, klicken Sie auf der Entwurfsoberfläche für die Unidirektionale XML-Bridge im Feld Meldungstypen auf das Symbol Hinzufügen [ Symbol "Hinzufügen" ], um das Dialogfeld Nachrichtentypauswahl zu öffnen.

  6. Wählen Sie im Dialogfeld Nachrichtentypauswahl im Feld Verfügbare Nachrichtentypen das Schema für die Anforderungsnachricht aus, und klicken Sie anschließend auf den Pfeil nach rechts [ Symbol "Pfeil" ] und dann auf OK. Wählen Sie für dieses Lernprogramm das Schema Send (http://Microsoft.LobServices.Sap/2007/03/Idoc/3/ORDERS05//700/Send) aus. Das ausgewählte Schema wird jetzt unter dem Feld Anforderungsnachrichtentyp aufgeführt.

  7. Speichern Sie die Brückenkonfiguration.

So verbinden Sie die Brücke mit dem Relayendpunkt

  1. Wählen Sie im Projekt SAPIntegration in der Toolbox die Komponente Verbindung aus, und verbinden Sie die Komponente Unidirektionale XML-Bridge mit dem SAP-Relayendpunkt, den Sie bereits in Schritt 2: Bereitstellen eines Relayendpunkts zum Aufrufen von Vorgängen für das IDOC ORDERS05 hinzugefügt haben.

  2. Legen Sie die Filterbedingung für die Verbindung fest. Die Routingbedingung für dieses Szenario lautet, dass alle Nachrichten zum LOB-Ziel weitergeleitet werden. Wählen Sie zu diesem Zweck die Verbindungslinie aus, klicken Sie im Eigenschaftenraster auf die Auslassungspunkte (…) für die Eigenschaft Filterbedingung, und wählen Sie dann Alle vergleichen aus. Dadurch wird sichergestellt, dass alle an die Brücke gesendeten Nachrichten zum Relayendpunkt weitergeleitet werden.

  3. Legen Sie die Eigenschaft Weiterleitungsaktion für die Verbindung fest. Bevor Sie die Weiterleitungsaktion festlegen, müssen Sie wissen, warum sie erforderlich ist. Für die von der EDI-Empfangs-Brücke an den Relayendpunkt gesendete Nachricht muss der Action-SOAP-Header festgelegt sein. Dieser Header legt fest, welcher Vorgang im SAP-System ausgeführt werden muss. In der über die EDI-Empfangspipeline gesendeten Nachricht ist dieser Header nicht festgelegt. Daher legen Sie in dieser zwischengeschalteten XML-Bridge die Weiterleitungsaktion für die Nachricht fest, bevor sie an den Relayendpunkt gesendet wird. Im Rahmen der Weiterleitungsaktion fügen Sie den erforderlichen Header für die Nachricht hinzu. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Weiterleitungsaktion festzulegen.

    1. Ermitteln Sie den Wert, der für den Action-SOAP-Header der Nachricht festgelegt wird. Klicken Sie zu diesem Zweck im Server-Explorer mit der rechten Maustaste auf den SAP-Relayendpunkt, erweitern Sie im Eigenschaftenraster Vorgänge, und kopieren Sie den Wert. In diesem Lernprogramm lautet der Wert http://Microsoft.LobServices.Sap/2007/03/Idoc/3/ORDERS05//700/Send.



      Wert für SOAP-Aktion

    2. Wechseln Sie zurück zur Brückenkonfigurationsoberfläche, wählen Sie die Verbindung zwischen der Brücke und dem SAP-Relay aus, und klicken Sie im Eigenschaftenraster auf die Auslassungspunkte (…) für die Eigenschaft Weiterleitungsaktion. Klicken Sie im Dialogfeld Weiterleitungsaktionen auf Hinzufügen, um das Dialogfeld Weiterleitungsaktion hinzufügen zu öffnen. Gehen Sie im Dialogfeld Weiterleitungsaktion hinzufügen wie folgt vor:

      • Wählen Sie im Abschnitt Eigenschaft (Lesen von) die Option Ausdruck aus, und geben Sie den Wert an, den Sie zuvor kopiert haben.

        ImportantWichtig
        Sie müssen den Wert für Ausdruck in einfachen Anführungszeichen angeben.

      • Legen Sie im Abschnitt Ziel (Schreiben in) den Typ auf SOAP und den Bezeichner auf Action fest.



        Festlegen der Weiterleitungsaktion
      • Klicken Sie im Dialogfeld Weiterleitungsaktion hinzufügen auf OK, um die Weiterleitungsaktion hinzuzufügen. Klicken Sie im Dialogfeld Weiterleitungsaktionen auf OK und dann auf Speichern, um die Änderungen am Projekt für die Unternehmensanwendungsintegration zu speichern.

  4. Speichern Sie das Projekt. Die endgültige Brückenkonfiguration sieht etwa folgendermaßen aus:

    Abgeschlossene Brückenkonfiguration

So stellen Sie die Projektmappe bereit

  1. Klicken Sie in Visual Studio mit der rechten Maustaste auf die Projektmappe SAPIntegration, und klicken Sie anschließend auf Projektmappe erstellen.

  2. Klicken Sie bei erfolgreicher Erstellung mit der rechten Maustaste auf die Projektmappe SAPIntegration, und klicken Sie dann auf Projektmappe bereitstellen.

  3. Im Bereitstellungsfenster ist Bereitstellungsendpunkt eine schreibgeschützte Eigenschaft, und der Wert wird von der Einstellung für die bzw. den URL/Namespace des BizTalk-Diensts abgeleitet, die in der Nachrichtenflussoberfläche festgelegt ist. Sie müssen jedoch den ACS-Namespace für BizTalk-Dienste, den Ausstellernamen und den freigegebenen geheimen Schlüssel bereitstellen.

  4. Klicken Sie auf Bereitstellen. Im Visual Studio-Ausgabebereich werden der Bereitstellungsstatus sowie die Ergebnisse angezeigt. Die URL, unter der die Brücke bereitgestellt wird, wird ebenfalls im Ausgabebereich angezeigt. In diesem Lernprogramm wird die Brücke unter http://<mybiztalkservicename>.biztalk.windows.net/default/B2BConnectorbereitgestellt.

Siehe auch


Erstellungsdatum:

2013-11-22
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