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Verwalten der Änderungsnachverfolgung (SQL Server)

SQL Server 2012

In diesem Thema wird beschrieben, wie die Änderungsnachverfolgung verwaltet wird. Außerdem werden die Vorgehensweisen zum Konfigurieren der Sicherheit und zum Ermitteln der Auswirkungen der Änderungsnachverfolgung auf Speicherung und Leistung beschrieben.

In den nachfolgenden Abschnitten sind Katalogsichten, Berechtigungen und Einstellungen aufgeführt, die für die Verwaltung der Änderungsnachverfolgung relevant sind.

Katalogsichten

Zur Festlegung, für welche Tabellen und Datenbanken die Änderungsnachverfolgung aktiviert ist, können Sie die folgenden Katalogsichten verwenden:

Zusätzlich werden in der sys.internal_tables-Katalogsicht die internen Tabellen aufgeführt, die bei der Aktivierung der Änderungsnachverfolgung für eine Benutzertabelle erstellt werden.

Sicherheit

Für den Zugriff auf Änderungsnachverfolgungsinformationen mit den Änderungsnachverfolgungsfunktionen muss der Prinzipal über die folgenden Berechtigungen verfügen:

  • SELECT-Berechtigung mindestens für die wichtigsten Schlüsselspalten der änderungsnachverfolgten Tabelle zur abgefragten Tabelle.

  • VIEW CHANGE TRACKING-Berechtigung für die Tabelle, für die Änderungen abgerufen werden. Die VIEW CHANGE TRACKING-Berechtigung ist aus folgenden Gründen erforderlich:

    • Datensätze der Änderungsnachverfolgung beinhalten Informationen zu gelöschten Zeilen, insbesondere zu den Primärschlüsselwerten der gelöschten Zeilen. Einem Prinzipal kann die SELECT-Berechtigung für eine änderungsnachverfolgte Tabelle erteilt worden sein, nachdem einige vertrauliche Daten gelöscht wurden. In diesem Fall sollte der Prinzipal nicht mit der Änderungsnachverfolgung auf die gelöschten Informationen zugreifen können.

    • Änderungsnachverfolgungsinformationen können Informationen darüber enthalten, welche Spalten mit Updatevorgängen geändert wurden. Einem Prinzipal kann die Berechtigung für eine Spalte verweigert werden, die vertrauliche Informationen enthält. Da jedoch Änderungsnachverfolgungsinformationen verfügbar sind, kann der Prinzipal weiterhin feststellen, dass ein Spaltenwert aktualisiert wurde, aber er kann den Wert der Spalte nicht ermitteln.

Wenn die Änderungsnachverfolgung für eine Tabelle aktiviert ist, wirkt sich dies auf einige Verwaltungsvorgänge aus. In der folgenden Tabelle sind die Vorgänge und Auswirkungen aufgeführt, die Sie berücksichtigen sollten.

Vorgang

Aktivierte Änderungsnachverfolgung

DROP TABLE

Alle Änderungsnachverfolgungsinformationen für die gelöschte Tabelle werden entfernt.

ALTER TABLE DROP CONSTRAINT

Ein Versuch, die PRIMARY KEY-Einschränkung zu löschen, schlägt fehl. Die Änderungsnachverfolgung muss deaktiviert werden, damit eine PRIMARY KEY-Einschränkung gelöscht werden kann.

ALTER TABLE DROP COLUMN

Ist eine gelöschte Spalte Bestandteil des Primärschlüssels, kann die Spalte nicht gelöscht werden, unabhängig von der Änderungsnachverfolgung.

Ist die gelöschte Spalte kein Bestandteil des Primärschlüssels, kann die Spalte gelöscht werden. Es sollte jedoch zuerst die Auswirkung auf eine beliebige Anwendung, die diese Daten synchronisiert, verstanden werden. Ist die Spaltenänderungsnachverfolgung für die Tabelle aktiviert, kann die Spalte trotzdem als Bestandteil der Änderungsnachverfolgungsinformationen zurückgegeben werden. Die Anwendung ist für die Behandlung der gelöschten Spalte zuständig.

ALTER TABLE ADD COLUMN

Wird der änderungsnachverfolgten Tabelle eine neue Spalte hinzugefügt, wird das Hinzufügen der Spalte nicht verfolgt. Nur die Updates und Änderungen, die an der neuen Spalte vorgenommen werden, werden nachverfolgt.

ALTER TABLE ALTER COLUMN

Datentypänderungen einer Nicht-Primärschlüsselspalte werden nicht nachverfolgt.

ALTER TABLE SWITCH

Der Partitionswechsel schlägt fehl, wenn für eine oder beide Tabellen die Änderungsnachverfolgung aktiviert ist.

DROP INDEX oder ALTER INDEX DISABLE

Der Index, der den Primärschlüssel erzwingt, kann nicht gelöscht oder deaktiviert werden.

TRUNCATE TABLE

Das Abschneiden einer Tabelle kann für eine Tabelle ausgeführt werden, für die die Änderungsnachverfolgung aktiviert ist. Die mit dem Vorgang gelöschten Zeilen werden von dem Vorgang jedoch nicht nachverfolgt, und die minimale gültige Version wird aktualisiert. Führt eine Anwendung eine Versionsprüfung durch, ergibt die Prüfung, dass die Version zu alt ist und dass eine erneute Initialisierung erforderlich ist. Dies ist identisch mit der Deaktivierung der Änderungsnachverfolgung und der anschließenden erneuten Aktivierung für die Tabelle.

Die Verwendung der Änderungsnachverfolgung führt aufgrund der Änderungsnachverfolgungsinformationen, die im Rahmen des Vorgangs gespeichert werden, zu erhöhtem Aufwand für DML-Vorgänge.

Auswirkungen auf DML

Die Änderungsnachverfolgung wurde optimiert, um den Verwaltungsaufwand für DML-Vorgänge zu minimieren. Der mit der Verwendung der Änderungsnachverfolgung für eine Tabelle verbundene schrittweise Verwaltungsaufwand ist mit dem Aufwand vergleichbar, der entsteht, wenn ein Index für eine Tabelle erstellt wird und beibehalten werden muss.

Für jede mit einem DML-Vorgang geänderte Zeile wird der internen Änderungsnachverfolgungstabelle eine Zeile hinzugefügt. Die Auswirkung dieses Vorgangs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. Folgendem:

  • Anzahl der Primärschlüsselspalten

  • In der Benutzertabellenzeile geänderte Datenmenge

  • Anzahl der Vorgänge, die in einer Transaktion ausgeführt werden

Die Verwendung der Momentaufnahmeisolation wirkt sich auch auf die Leistung für alle DML-Vorgänge aus, unabhängig davon, ob die Änderungsnachverfolgung aktiviert ist oder nicht.

Auswirkungen auf die Speicherung

Änderungsnachverfolgungsdaten werden in den folgenden Typen von internen Tabellen gespeichert:

  • Interne Änderungstabelle

    Es gibt eine interne Änderungstabelle für jede Benutzertabelle, für die die Änderungsnachverfolgung aktiviert ist.

  • Interne Transaktionstabelle

    Es gibt eine interne Transaktionstabelle für die Datenbank.

Diese internen Tabellen beeinflussen die Speicheranforderungen folgendermaßen:

  • Für jede Änderung einer Zeile in der Benutzertabelle wird der internen Änderungstabelle eine Zeile hinzugefügt. Diese Zeile verfügt über einen geringen festen Aufwand zuzüglich eines variablen Aufwands entsprechend der Größe der Primärschlüsselspalten. Die Zeile kann optionale, von einer Anwendung festgelegte Kontextinformationen enthalten. Wenn Spaltennachverfolgung aktiviert ist, werden für jede geänderte Spalte 4 Byte in der Nachverfolgungstabelle benötigt.

  • Für jede Transaktion, für die ein Commit ausgeführt wurde, wird einer internen Transaktionstabelle eine Zeile hinzugefügt.

Wie bei anderen internen Tabellen auch können Sie den für die Änderungsnachverfolgungstabelle verwendeten Speicher mit der sp_spaceused-gespeicherten Prozedur festlegen. Die Namen der internen Tabellen können mit der sys.internal_tables-Katalogsicht abgerufen werden, wie im nachfolgenden Beispiel dargestellt.

sp_spaceused 'sys.change_tracking_309576141'
sp_spaceused 'sys.syscommittab'
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