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Konfigurieren der Sicherung auf Verfügbarkeitsreplikaten (SQL Server)

SQL Server 2012

In diesem Thema wird beschrieben, wie die Sicherung auf sekundären Replikaten für eine AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe mit SQL Server Management Studio, Transact-SQL oder PowerShell in SQL Server 2012 konfiguriert wird.

Hinweis Hinweis

Eine Einführung zur Sicherung auf sekundären Replikaten finden Sie unter Aktive sekundäre Replikate: Sicherung auf sekundären Replikaten (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen).

Voraussetzungen

Sie müssen mit der Serverinstanz verbunden sein, die das primäre Replikat hostet.

Sicherheit

Berechtigungen

Aufgabe

Berechtigungen

Konfigurieren der Sicherung auf sekundären Replikaten beim Erstellen einer Verfügbarkeitsgruppe

Erfordert die Mitgliedschaft in der festen sysadmin-Serverrolle und die CREATE AVAILABILITY GROUP-Serverberechtigung, ALTER ANY AVAILABILITY GROUP-Berechtigung oder CONTROL SERVER-Berechtigung.

Ändern einer Verfügbarkeitsgruppe oder eines Verfügbarkeitsreplikats

Erfordert die ALTER AVAILABILITY GROUP-Berechtigung für die Verfügbarkeitsgruppe, die CONTROL AVAILABILITY GROUP-Berechtigung, die ALTER ANY AVAILABILITY GROUP-Berechtigung oder die CONTROL SERVER-Berechtigung.

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So konfigurieren Sie die Sicherung auf sekundären Replikaten

  1. Stellen Sie im Objekt-Explorer eine Verbindung mit der Serverinstanz her, die das primäre Replikat hostet, und klicken Sie auf den Servernamen, um die Serverstruktur zu erweitern.

  2. Erweitern Sie den Knoten Hohe Verfügbarkeit (immer aktiviert) und den Knoten Verfügbarkeitsgruppen.

  3. Klicken Sie auf die Verfügbarkeitsgruppe, deren Sicherungseinstellungen Sie konfigurieren möchten, und wählen Sie den Befehl Eigenschaften aus.

  4. Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften der Verfügbarkeitsgruppe die Seite Sicherungseinstellungen aus.

  5. Wählen Sie im Bereich Wo sollten Sicherungen erfolgen? eine der folgenden Optionen als Voreinstellung für die automatisierte Sicherung der Verfügbarkeitsgruppe aus:

    Sekundär bevorzugen

    Gibt an, dass Sicherungen auf einem sekundären Replikat erfolgen müssen, außer wenn es sich beim primären Replikat um das einzige Onlinereplikat handelt. In diesem Fall muss die Sicherung auf dem primären Replikat erfolgen. Diese Option ist die Standardeinstellung.

    Nur sekundär

    Gibt an, dass Sicherungen nie auf dem primären Replikat ausgeführt werden dürfen. Wenn es sich beim primären Replikat um das einzige Onlinereplikat handelt, darf keine Sicherung erfolgen.

    Primär

    Gibt an, dass die Sicherungen immer auf dem primären Replikat erfolgen müssen. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie Sicherungsfunktionen benötigen, z. B. das Erstellen differenzieller Sicherungen, die nicht unterstützt werden, wenn die Sicherung auf einem sekundären Replikat ausgeführt wird.

    Wichtiger Hinweis Wichtig

    Wenn Sie den Protokollversand verwenden möchten, um sekundäre Datenbanken auf eine Verfügbarkeitsgruppe vorzubereiten, legen Sie die Voreinstellung für automatisierte Sicherungen auf Primär fest, bis alle sekundären Datenbanken vorbereitet und mit der Verfügbarkeitsgruppe verknüpft worden sind.

    Beliebiges Replikat

    Gibt an, dass Sicherungsaufträge die Rolle der Verfügbarkeitsreplikate ignorieren sollen, wenn sie das Replikat zum Durchführen der Sicherungen auswählen. Hinweis: Sicherungsaufträge können andere Faktoren auswerten, wie z. B. die Sicherungspriorität jedes Verfügbarkeitsreplikats in Verbindung mit seinem Betriebszustand und Verbindungsstatus.

    Wichtiger Hinweis Wichtig

    Die Voreinstellung für die automatisierte Sicherung wird nicht erzwungen. Die Interpretation dieser Einstellung hängt von der Logik ab, die Sie ggf. per Skript in Sicherungsaufträge für die Datenbanken in einer angegebenen Verfügbarkeitsgruppe integriert haben. Die Voreinstellung für die automatisierte Sicherung hat keine Auswirkungen auf Ad-hoc-Sicherungen. Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Thema unter Nachverfolgung: Nach dem Konfigurieren einer Sicherung auf sekundären Replikaten.

  6. Verwenden Sie das Raster Replikatssicherungsprioritäten, um die Sicherungspriorität der Verfügbarkeitsreplikate zu ändern. Dieses Raster enthält die aktuelle Sicherungspriorität aller Serverinstanzen, die ein Replikat für die Verfügbarkeitsgruppe hosten. Es gibt folgende Rasterspalten:

    Serverinstanz

    Der Name der Instanz von SQL Server, die das Verfügbarkeitsreplikat hostet.

    Sicherungspriorität (niedrigste = 1, höchste = 100)

    Gibt die Priorität für die Ausführung von Sicherungen auf diesem Replikat in Relation zu den anderen Replikaten in derselben Verfügbarkeitsgruppe an. Der Wert liegt im Bereich von 0 bis 100 und ist eine ganze Zahl. 1 gibt die niedrigste Priorität und 100 die höchste Priorität an. Wenn BACKUP_PRIORITY 1 ist, würde das Verfügbarkeitsreplikat nur zum Ausführen von Sicherungen ausgewählt werden, wenn gerade keine höheren Prioritätsverfügbarkeitsreplikate verfügbar sind.

    Replikat ausschließen

    Wählen Sie diese Option, wenn dieses Verfügbarkeitsreplikat nie zum Ausführen von Sicherungen ausgewählt werden soll. Dies ist zum Beispiel für ein Remoteverfügbarkeitsreplikat hilfreich, für das keine Failover bei Sicherungen auftreten sollen.

  7. Um die Änderungen zu speichern, klicken Sie auf OK.

Alternative Möglichkeiten, auf die Seite 'Sicherungseinstellungen' zuzugreifen

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So konfigurieren Sie die Sicherung auf sekundären Replikaten

  1. Stellen Sie eine Verbindung mit der Serverinstanz her, die das primäre Replikat hostet.

  2. Verwenden Sie für eine neue Verfügbarkeitsgruppe die CREATE AVAILABILITY GROUP (Transact-SQL)-Anweisung. Wenn Sie eine vorhandene Verfügbarkeitsgruppe ändern, verwenden Sie die ALTER AVAILABILITY GROUP (Transact-SQL)-Anweisung.

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So konfigurieren Sie die Sicherung auf sekundären Replikaten

  1. Legen Sie den Standard (cd) auf die Serverinstanz fest, auf der das primäre Replikat gehostet wird.

  2. Konfigurieren Sie optional die Sicherungspriorität jedes Verfügbarkeitsreplikats, das Sie hinzufügen oder ändern. Diese Priorität wird von der Serverinstanz verwendet, von der das primäre Replikat gehostet wird, um zu entscheiden, welches Replikat eine Anforderung für die automatisierte Sicherung in einer Datenbank in der Verfügbarkeitsgruppe verarbeiten soll (das Replikat mit höchster Priorität wird ausgewählt). Die Priorität kann einer beliebigen Zahl zwischen 0 und einschließlich 100 entsprechen. Die Priorität 0 gibt an, dass das Replikat nicht für die Verarbeitung von Sicherungsanforderungen in Betracht gezogen wird. Die Standardeinstellung ist 50.

    Wenn Sie einer Verfügbarkeitsgruppe ein Verfügbarkeitsreplikat hinzufügen, verwenden Sie das New-SqlAvailabilityReplica-Cmdlet. Wenn Sie ein vorhandenes Verfügbarkeitsreplikat ändern, verwenden Sie das Set-SqlAvailabilityReplica-Cmdlet. In beiden Fällen geben Sie den BackupPriorityn-Parameter an, wobei n für einen Wert zwischen 0 und 100 steht.

    Beispielsweise wird mit dem folgenden Befehl die Sicherungspriorität des Verfügbarkeitsreplikats MyReplica auf 60 festgelegt.

    Set-SqlAvailabilityReplica -BackupPriority 60 `
    -Path SQLSERVER:\Sql\Computer\Instance\AvailabilityGroups\MyAg\AvailabilityReplicas\MyReplica
    
  3. Konfigurieren Sie optional die Voreinstellung für die automatisierte Sicherung der Verfügbarkeitsgruppe, die Sie erstellen oder ändern. Diese Voreinstellung legt fest, wie ein Sicherungsauftrag das primäre Replikat auswerten soll, wenn ausgewählt wird, wo Sicherungen ausgeführt werden sollen. Gemäß der Standardeinstellung werden sekundäre Replikate bevorzugt.

    Wenn Sie eine Verfügbarkeitsgruppe erstellen, verwenden Sie das New-SqlAvailabilityGroup-Cmdlet. Wenn Sie eine vorhandene Verfügbarkeitsgruppe ändern, verwenden Sie das Set-SqlAvailabilityGroup-Cmdlet. In beiden Fällen geben Sie den AutomatedBackupPreference-Parameter an.

    Erläuterungen:

    Primary

    Gibt an, dass die Sicherungen immer auf dem primären Replikat erfolgen müssen. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie Sicherungsfunktionen benötigen, z. B. das Erstellen differenzieller Sicherungen, die nicht unterstützt werden, wenn die Sicherung auf einem sekundären Replikat ausgeführt wird.

    Wichtiger Hinweis Wichtig

    Wenn Sie den Protokollversand verwenden möchten, um sekundäre Datenbanken auf eine Verfügbarkeitsgruppe vorzubereiten, legen Sie die Voreinstellung für automatisierte Sicherungen auf Primary fest, bis alle sekundären Datenbanken vorbereitet und mit der Verfügbarkeitsgruppe verknüpft worden sind.

    SecondaryOnly

    Gibt an, dass Sicherungen nie auf dem primären Replikat ausgeführt werden dürfen. Wenn es sich beim primären Replikat um das einzige Onlinereplikat handelt, darf keine Sicherung erfolgen.

    Secondary

    Gibt an, dass Sicherungen auf einem sekundären Replikat erfolgen müssen, außer wenn es sich beim primären Replikat um das einzige Onlinereplikat handelt. In diesem Fall muss die Sicherung auf dem primären Replikat erfolgen. Dies ist das Standardverhalten.

    None

    Gibt an, dass Sicherungsaufträge die Rolle der Verfügbarkeitsreplikate ignorieren sollen, wenn sie das Replikat zum Durchführen der Sicherungen auswählen. Hinweis: Sicherungsaufträge können andere Faktoren auswerten, wie z. B. die Sicherungspriorität jedes Verfügbarkeitsreplikats in Verbindung mit seinem Betriebszustand und Verbindungsstatus.

    Wichtiger Hinweis Wichtig

    AutomatedBackupPreference wird nicht erzwungen. Die Interpretation dieser Einstellung hängt von der Logik ab, die Sie ggf. per Skript in Sicherungsaufträge für die Datenbanken in einer angegebenen Verfügbarkeitsgruppe integriert haben. Die Voreinstellung für die automatisierte Sicherung hat keine Auswirkungen auf Ad-hoc-Sicherungen. Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Thema unter Nachverfolgung: Nach dem Konfigurieren einer Sicherung auf sekundären Replikaten.

    Beispielsweise wird mit dem folgenden Befehl die Eigenschaft AutomatedBackupPreference für die Verfügbarkeitsgruppe MyAg auf SecondaryOnly festgelegt. Automatisierte Sicherungen der Datenbanken in dieser Verfügbarkeitsgruppe treten nie auf dem primären Replikat auf, sondern werden an das sekundäre Replikat mit der höchsten Sicherungspriorität umgeleitet.

    Set-SqlAvailabilityGroup `
    -Path SQLSERVER:\Sql\PrimaryServer\InstanceName\AvailabilityGroups\MyAg `
    -AutomatedBackupPreference SecondaryOnly
    
Hinweis Hinweis

Um die Syntax eines Cmdlets anzuzeigen, verwenden Sie das Get-Help-Cmdlet in der SQL Server PowerShell-Umgebung. Weitere Informationen finden Sie unter Aufrufen der SQL Server PowerShell-Hilfe.

Einrichten und Verwenden des SQL Server PowerShell-Anbieters

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Damit die automatisierte Sicherungseinstellung für eine angegebene Verfügbarkeitsgruppe berücksichtigt wird, müssen Sie auf jeder Serverinstanz, die ein Verfügbarkeitsreplikat hostet, dessen Sicherungspriorität größer als Null (>0) ist, Sicherungsauftragsskripts für die Datenbanken in der Verfügbarkeitsgruppe erstellen. Um zu bestimmen, ob das aktuelle Replikat das bevorzugte Sicherungsreplikat ist, verwenden Sie die sys.fn_hadr_backup_is_preferred_replica-Funktion in Ihrem Sicherungsskript. Wenn das Verfügbarkeitsreplikat, das von der aktuellen Serverinstanz gehostet wird, das bevorzugte Replikat für die Sicherungen ist, wird von dieser Funktion "1" zurückgegeben. Wenn dies nicht zutrifft, wird von der Funktion "0" zurückgegeben. Durch Ausführen eines einfachen Skripts für jedes Verfügbarkeitsreplikat, das diese Funktion abfragt, können Sie bestimmen, welches Replikat einen bestimmten Sicherungsauftrag ausführen soll. Ein typischer Ausschnitt eines Sicherungsauftragsskripts würde z. B. so aussehen:

IF (NOT sys.fn_hadr_backup_is_preferred_replica(@DBNAME))
BEGIN
      Select ‘This is not the preferred replica, exiting with success’;
      RETURN 0 – This is a normal, expected condition, so the script returns success
END
BACKUP DATABASE @DBNAME TO DISK=<disk>
   WITH COPY_ONLY;

Mit einem Skript für einen Sicherungsauftrag mit dieser Logik können Sie die Ausführung des Auftrags für alle Verfügbarkeitsreplikate im selben Zeitplan planen. Jeder dieser Aufträge greift auf die gleichen Daten zurück, um zu bestimmen, welcher Auftrag auszuführen ist. Folglich wechselt eigentlich nur einer der geplanten Aufträge in den Sicherungsstatus. Im Fall eines Failovers muss kein Skript oder Auftrag geändert werden. Auch bei der Neukonfiguration einer Verfügbarkeitsgruppe zum Hinzufügen eines Verfügbarkeitsreplikats ist zum Verwalten des Sicherungsauftrags nur das Kopieren oder Planen des Sicherungsauftrags erforderlich. Wenn Sie ein Verfügbarkeitsreplikat entfernen, löschen Sie einfach den Sicherungsauftrag von der Serverinstanz, die dieses Replikat gehostet hat.

TippTipp

Wenn Sie einen bestimmten Sicherungsauftrag mithilfe des Wartungsplanungs-Assistenten erstellen, verfügt der Auftrag automatisch über die Skripterstellungslogik, durch die die sys.fn_hadr_backup_is_preferred_replica-Funktion aufgerufen und überprüft wird. Die Meldung, dass es sich nicht um das bevorzugte Replikat handelt, wird vom Sicherungsauftrag jedoch nicht zurückgegeben. Erstellen Sie die Aufträge für jede Verfügbarkeitsdatenbank auf jeder Serverinstanz, die ein Verfügbarkeitsreplikat für die Verfügbarkeitsgruppe hostet.

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Folgendes ist hilfreich zum Abrufen von Informationen, die für eine Sicherung auf sekundären Replikaten relevant sind.

Ansicht

Informationen

Relevante Spalten

sys.fn_hadr_backup_is_preferred_replica

Ist das aktuelle Replikat das bevorzugte Sicherungsreplikat?

Nicht verfügbar.

sys.availability_groups

Voreinstellung für automatisierte Sicherung

automated_backup_preference

automated_backup_preference_desc

sys.availability_replicas

Sicherungspriorität eines gegebenen Verfügbarkeitsreplikats

backup_priority

sys.dm_hadr_availability_replica_states

Ist das Replikat für die Serverinstanz lokal?

Aktuelle Rolle

Betriebszustand

Verbindungszustand

Synchronisierungszustand eines Verfügbarkeitsreplikats

is_local

role, role_desc

operational_state, operational_state_desc

connected_state, connected_state_desc

synchronization_health, synchronization_health_desc

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