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Aktivieren und Konfigurieren der Speicheranalyse

Letzte Aktualisierung: November 2013

In diesem Thema werden das Aktivieren und das Konfigurieren der Speicheranalyse für einen Speicherdienst beschrieben.

Zum Verwenden der Speicheranalyse müssen Sie sie einzeln für jeden zu überwachenden Dienst aktivieren. Sie können sie über das Windows Azure-Verwaltungsportal aktivieren; ausführliche Informationen finden Sie unter Überwachen eines Speicherkontos. Sie können die Speicheranalyse auch programmgesteuert über die REST-API oder die Clientbibliothek aktivieren. Verwenden Sie die Vorgänge Abrufen von Blob-Diensteigenschaften (REST-API), Abrufen von Warteschlangendienst-Eigenschaften (REST-API) und Abrufen von Tabellendiensteigenschaften (REST-API), um die Speicheranalyse einzeln für jeden Dienst zu aktivieren.

Im folgenden Beispiel wird die Speicheranalyse für den Tabellendienst eines fiktiven Kontos mit dem Namen myaccount aktiviert.

  1. Konfigurieren Sie den Anforderungs-URI und die Anforderungsheader entsprechend den folgenden Beispielen. Die HTTP-Methode lautet PUT, und Sie müssen ein Authentifizierungsschema anwenden, um die Anforderung zu signieren. Weitere Informationen zum Signieren der Anforderung finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.



    PUT https://myaccount.table.core.windows.net/?restype=service&comp=properties HTTP/1.1
    x-ms-version: 2013-08-15
    x-ms-date: Wed, 23 Oct 2013 04:28:19 GMT
    Authorization: SharedKey
    myaccount:Z1lTLDwtq5o1UYQluucdsXk6/iB7YxEu0m6VofAEkUE=
    Host: myaccount.table.core.windows.net
    
  2. Die Anforderung erfordert außerdem einen Anforderungstext, der aus dem XML-Code besteht, der vom Speicherdienst verarbeitet und zum Konfigurieren der Speicheranalyse verwendet wird. Im folgenden Beispiel wird die Protokollierung für Lösch- und Schreibanforderungen aktiviert und eine Beibehaltungsrichtlinie für 7 Tage festgelegt. Außerdem werden Metriken aktiviert, Zusammenfassungsstatistik auf API-Ebene wird ausgeschlossen, und es wird eine Beibehaltungsrichtlinie für 7 Tage festgelegt.



    <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <StorageServiceProperties>
        <Logging>
            <Version>1.0</Version>
                  <Delete>true</Delete>
            <Read>false</Read>
            <Write>true</Write>
            <RetentionPolicy>
                <Enabled>true</Enabled>
                <Days>7</Days>
            </RetentionPolicy>
        </Logging>
        <HourMetrics>
            <Version>1.0</Version>
            <Enabled>true</Enabled>
            <IncludeAPIs>false</IncludeAPIs>
            <RetentionPolicy>
                <Enabled>true</Enabled>
                <Days>7</Days>
            </RetentionPolicy>
        </HourMetrics>
        <MinuteMetrics>
            <Version>1.0</Version>
            <Enabled>true</Enabled>
            <IncludeAPIs>false</IncludeAPIs>
            <RetentionPolicy>
                <Enabled>true</Enabled>
                <Days>7</Days>
            </RetentionPolicy>
        </MinuteMetrics>
    …
    </StorageServiceProperties>
    
  3. Nach dem Senden dieser Anforderung wird eine Antwort empfangen, die angibt, ob die Speicheranalyse konfiguriert wurde. Wenn die Antwort den HTTP-Statuscode 202 (Akzeptiert) aufweist, wurden die Einstellungen für die Speicheranalyse aktualisiert. Die folgende Beispielantwort gibt an, dass die Einstellungen aktualisiert wurden:

    HTTP/1.1 202 Accepted
    Connection: Keep-Alive
    Transfer-Encoding: chunked
    Date: Wed, 23 Oct 2013 04:28:20 GMT
    Server: Windows-Azure-Table/1.0 Microsoft-HTTPAPI/2.0
    x-ms-request-id: cb939a31-0cc6-49bb-9fe5-3327691f2a30
    x-ms-version: 2013-08-15
    
    

Nachdem Sie in der Erstkonfiguration die Speicheranalyse aktiviert haben, können Sie immer die aktuellen Einstellungen abrufen, indem Sie den Vorgang Abrufen von Blob-Diensteigenschaften (REST-API), Abrufen von Tabellendiensteigenschaften (REST-API) oder Abrufen von Warteschlangendienst-Eigenschaften (REST-API) aufrufen.

Wenn Sie die Einstellungen der Speicheranalyse für einen Speicherdienst ändern möchten, rufen Sie den Vorgang Festlegen von Blob-Diensteigenschaften (REST-API), Festlegen von Tabellendiensteigenschaften (REST-API) oder Festlegen von Warteschlangendiensteigenschaften (REST-API) erneut auf. Stellen Sie sicher, dass im neuen XML-Anforderungstext die gewünschten Konfigurationsoptionen, z. B. das Aktivieren/Deaktivieren der Speicheranalyse und/oder eine Beibehaltungsrichtlinie für den Dienst, weiterhin enthalten sind. Bei jedem Aufruf eines dieser Vorgänge werden sofort die Einstellungen des entsprechenden Diensts geändert.

Siehe auch

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