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Informationen zur Protokollierung durch die Speicheranalyse

Letzte Aktualisierung: November 2013

Die Speicheranalyse protokolliert ausführliche Informationen über erfolgreiche und fehlgeschlagene Anforderungen an einen Speicherdienst. Anhand dieser Informationen können einzelne Anforderungen überwacht und Probleme mit einem Speicherdienst diagnostiziert werden. Anforderungen werden auf Grundlage der besten Leistung protokolliert.

Zum Verwenden der Speicheranalyse müssen Sie sie einzeln für jeden zu überwachenden Dienst aktivieren. Sie können sie über das Windows Azure-Verwaltungsportal aktivieren; ausführliche Informationen finden Sie unter Überwachen eines Speicherkontos. Sie können die Speicheranalyse auch programmgesteuert über die REST-API oder die Clientbibliothek aktivieren. Verwenden Sie die Vorgänge Abrufen von Blob-Diensteigenschaften (REST-API), Abrufen von Warteschlangendienst-Eigenschaften (REST-API) und Abrufen von Tabellendiensteigenschaften (REST-API), um die Speicheranalyse einzeln für jeden Dienst zu aktivieren.

Protokolleinträge werden nur bei einer Speicherdienstaktivität erstellt. Wenn beispielsweise ein Speicherkonto Aktivität im Blob-Dienst, jedoch nicht im Tabellen- oder Warteschlangendienst aufweist, werden nur Protokolle für den Blob-Dienst erstellt.

Die folgenden Typen von authentifizierten Anforderungen werden protokolliert:

  • Erfolgreiche Anforderungen

  • Fehlgeschlagene Anforderungen, einschließlich Timeout-, Drosselungs-, Netzwerk-, Autorisierungs- und anderer Fehler

  • Anforderungen mithilfe einer SAS (Shared Access Signature), einschließlich fehlgeschlagener und erfolgreicher Anforderungen.

  • Anforderungen von Analysedaten

Anforderungen, die durch die Speicheranalyse selbst erfolgen, z. B. Protokollerstellung oder -löschung, werden nicht protokolliert. Die vollständige Liste der protokollierten Daten ist in den Themen Protokollierte Speicheranalysevorgänge und Statusmeldungen und Protokollformat der Speicheranalyse dokumentiert.

Die folgenden Typen von anonymen Anforderungen werden protokolliert:

  • Erfolgreiche Anforderungen

  • Serverfehler

  • Timeoutfehler für Client und Server

  • Mit dem Fehlercode 304 (Nicht geändert) fehlgeschlagene GET-Anforderungen

Alle anderen fehlgeschlagenen anonymen Anforderungen werden nicht protokolliert. Die vollständige Liste der protokollierten Daten ist in den Themen Protokollierte Speicheranalysevorgänge und Statusmeldungen und Protokollformat der Speicheranalyse dokumentiert.

Alle Protokolle werden in Block-BLOBs in einem Container mit dem Namen $logs gespeichert. Dieser wird automatisch erstellt, wenn die Speicheranalyse für ein Speicherkonto aktiviert wird. Der $logs-Container befindet sich im BLOB-Namespace des Speicherkontos. Beispiel: http://<accountname>.blob.core.windows.net/$logs. Dieser Container kann nicht gelöscht werden, nachdem die Speicheranalyse aktiviert wurde; sein Inhalt kann jedoch gelöscht werden.

noteHinweis
Der $logs-Container wird nicht angezeigt, wenn ein Containerauflistungsvorgang, z. B. die ListContainers-Methode, ausgeführt wird. Der Zugriff auf ihn muss direkt erfolgen. Sie können beispielsweise für den Zugriff auf die BLOBs im $logs-Container die ListBlobs-Methode verwenden.

Wenn Anforderungen protokolliert werden, lädt die Speicheranalyse Zwischenergebnisse als Blöcke hoch. Die Speicheranalyse führt regelmäßig Commits dieser Blöcke aus und macht sie als BLOB verfügbar.

Für Protokolle, die in derselben Stunde erstellt werden, können doppelte Einträge vorhanden sein. Sie können bestimmen, ob ein Eintrag ein Duplikat ist, indem Sie die RequestId und die Operation-Nummer überprüfen.

Jedes Protokoll wird im folgenden Format geschrieben:

<service-name>/YYYY/MM/DD/hhmm/<counter>.log

In der folgenden Tabelle werden die einzelnen Attribute im Protokollnamen beschrieben:

 

Attribut Beschreibung

<service-name>

Der Name des Speicherdiensts. Beispiel: blob, table oder queue

YYYY

Die vierstellige Jahresangabe für das Protokoll. Beispiel: 2011

MM

Die zweistellige Monatsangabe für das Protokoll. Beispiel: 07

DD

Die zweistellige Angabe des Tags für das Protokoll. Beispiel: 31

hh

Die zweistellige Angabe der Stunde des Beginns der Protokolle im 24-Stunden-Forrmat (UTC). Beispiel: 18

mm

Die zweistellige Zahl, mit der die Anfangsminute der Protokolle angegeben wird.

noteHinweis
Dieser Wert wird in der aktuellen Version der Speicheranalyse nicht unterstützt, und er ist immer 00.

<counter>

Ein nullbasierter Zähler mit sechs Stellen, der die Anzahl der im Zeitraum von einer Stunde für den Speicherdienst generierten Protokoll-BLOBs angibt. Dieser Zähler beginnt bei 000000. Beispiel: 000001

In dem folgenden vollständigen Beispielprotokollnamen sind alle oben aufgeführten Beispiele enthalten:

blob/2011/07/31/1800/000001.log

Der folgende Beispiel-URI kann für den Zugriff auf das obige Protokoll verwendet werden:

https://<accountname>.blob.core.windows.net/$logs/blob/2011/07/31/1800/000001.log

Wenn eine Speicheranforderung protokolliert wird, gibt der resultierende Protokollname die Stunde wieder, zu der der angeforderte Vorgang abgeschlossen wurde. Wenn beispielsweise eine GetBlob-Anforderung am 31.07.2011 um 18:30 Uhr abgeschlossen wurde, wird das Protokoll mit dem folgenden Präfix geschrieben: blob/2011/07/31/1800/

Alle Protokoll-BLOBs werden mit Metadaten gespeichert, mit deren Hilfe die im BLOB enthaltenen Protokollierungsdaten ermittelt werden können. In der folgenden Tabelle werden die einzelnen Metadatenattribute beschrieben:

 

Attribut Beschreibung

LogType

Gibt an, ob das Protokoll Informationen über Lese-, Schreib- oder Löschvorgänge enthält. Dieser Wert kann einen Typ oder eine durch Kommas getrennte Kombination aller drei Typen enthalten.

Beispiel 1: write

Beispiel 2: read,write

Beispiel 3: read,write,delete

StartTime

Der erste Zeitpunkt eines Eintrags im Protokoll, im Format YYYY-MM-DDThh:mm:ssZ. Beispiel: 2011-07-31T18:21:46Z

EndTime

Der letzte Zeitpunkt eines Eintrags im Protokoll, im Format YYYY-MM-DDThh:mm:ssZ. Beispiel: 2011-07-31T18:22:09Z

LogVersion

Die Version des Protokollformats. Der einzige derzeit unterstützte Wert ist 1.0.

In der folgenden Liste werden alle Beispielmetadaten unter Verwendung der obigen Beispiele dargestellt:

  • LogType=write

  • StartTime=2011-07-31T18:21:46Z

  • EndTime=2011-07-31T18:22:09Z

  • LogVersion=1.0

Auf alle Daten im $logs-Container kann mithilfe der Blob-Dienst-APIs zugegriffen werden, einschließlich der .NET-APIs, die von der verwalteten Windows Azure-Bibliothek bereitgestellt werden. Der Speicherkontoadministrator kann Protokolle lesen und löschen, er kann jedoch keine Protokolle erstellen oder aktualisieren. Beim Abfragen eines Protokolls können die Metadaten und der Name des Protokolls verwendet werden. Die Protokolle für eine bestimmte Stunde können außerhalb der Reihenfolge angezeigt werden, die Metadaten geben jedoch immer den Zeitraum der Einträge in einem Protokoll an. Daher können Sie beim Suchen eines bestimmten Protokolls eine Kombination aus Protokollnamen und Metadaten verwenden.

Siehe auch

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