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Informationen zu Metriken der Speicheranalyse

Letzte Aktualisierung: November 2014

Von der Speicheranalyse können Metriken gespeichert werden, zu denen aggregierte Transaktionsstatistiken und Kapazitätsdaten für die an einen Speicherdienst gesendeten Anforderungen zählen. Berichte zu Transaktionen werden sowohl auf der API-Vorgangsebene als auch auf der Speicherdienstebene erstellt, während Berichte zur Kapazität nur auf der Speicherdienstebene erstellt werden. Mit den Metrikdaten können die Speicherdienstnutzung analysiert, Probleme mit Anforderungen für den Speicherdienst diagnostiziert und die Leistung von Anwendungen verbessert werden, die einen Dienst verwenden.

Zum Verwenden der Speicheranalyse müssen Sie sie einzeln für jeden zu überwachenden Dienst aktivieren. Sie können sie über das Windows Azure-Verwaltungsportal aktivieren; ausführliche Informationen finden Sie unter Überwachen eines Speicherkontos. Sie können die Speicheranalyse auch programmgesteuert über die REST-API oder die Clientbibliothek aktivieren. Verwenden Sie die Vorgänge Abrufen von Blob-Diensteigenschaften (REST-API), Abrufen von Warteschlangendienst-Eigenschaften (REST-API) und Abrufen von Tabellendiensteigenschaften (REST-API), um die Speicheranalyse einzeln für jeden Dienst zu aktivieren.

Ein umfassender Datensatz wird stündlich oder minütlich für jeden Speicherdienst und jeden angeforderten API-Vorgang aufgezeichnet, einschließlich Eintritt/Ausgang, Verfügbarkeit, Fehlern und nach Prozentanteil kategorisierten Anforderungen. Eine vollständige Liste der Transaktionsdetails finden Sie im Thema Schema der Tabellen für Speicheranalysemetriken.

Transaktionsdaten werden auf zwei Ebenen aufgezeichnet, auf der Dienstebene und auf der API-Vorgangsebene. Auf der Dienstebene werden stündlich zusammenfassende Statistiken für alle angeforderten API-Vorgänge in eine Tabellenentität geschrieben, wenn keine Anforderungen für den Dienst gesendet wurden. Auf der API-Vorgangsebene werden Statistiken nur dann in eine Entität geschrieben, wenn der Vorgang während der betreffenden Stunde angefordert wurde.

Wenn Sie beispielsweise einen GetBlob-Vorgang für den Blob-Dienst ausführen, protokollieren Metriken der Speicheranalyse die Anforderung und schließen sie in die aggregierten Daten für den Blob-Dienst und den GetBlob-Vorgang ein. Wenn jedoch während der Stunde kein GetBlob-Vorgang angefordert wurde, wird für den betreffenden Vorgang keine Entität in $MetricsTransactionsBlob geschrieben.

Transaktionsmetriken werden sowohl für Anforderungen von Benutzern als auch für Anforderungen aufgezeichnet, die von der Speicheranalyse selbst generiert wurden. So werden z. B. Anforderungen der Speicheranalyse zum Schreiben von Protokollen und Tabellenentitäten aufgezeichnet. Weitere Informationen zur Abrechnung für diese Anforderungen finden Sie unter Speicheranalyse und Speicheranalysekosten

noteHinweis
Kapazitätsmetriken sind derzeit nur für den Blob-Dienst verfügbar. Kapazitätsmetriken für den Tabellendienst und den Warteschlangendienst werden in künftigen Versionen der Speicheranalyse verfügbar sein.

Kapazitätsdaten werden für den Blob-Dienst eines Speicherkontos täglich aufgezeichnet, und es werden zwei Tabellenentitäten geschrieben. Eine Entität stellt Statistiken für Benutzerdaten bereit, während die andere Statistiken zum $logs-BLOB-Container bereitstellt, der von der Speicheranalyse verwendet wird. Die $MetricsCapacityBlob-Tabelle enthält die folgenden Statistiken:

  • Capacity: Die Menge des vom Blob-Dienst des Speicherkontos genutzten Speichers in Bytes.

  • ContainerCount: Die Anzahl der BLOB-Container im Blob-Dienst des Speicherkontos.

  • ObjectCount: Die Anzahl der Block-BLOBs oder Seitenblobs mit und ohne ausgeführten Commit im Blob-Dienst des Speicherkontos.

Weitere Informationen zu den Kapazitätsmetriken finden Sie unter Schema der Tabellen für Speicheranalysemetriken.

Alle Metrikdaten für die einzelnen Speicherdienste werden in drei Tabellen gespeichert, die für den jeweiligen Dienst reserviert sind: eine Tabelle für Transaktionsinformationen, eine für die Transaktionsdauer (Minuten) und eine weitere für Kapazitätsinformationen. Informationen zur Transaktion und deren Dauer umfassen Anforderungs- und Antwortdaten, während Kapazitätsinformationen Daten zur Speicherverwendung enthalten. Stunden-, Minutenmetriken und Kapazitätsinformationen zum Blob-Dienst eines Speicherkontos können aus Tabellen abgerufen werden, die wie in der folgenden Tabelle beschrieben benannt sind:

 

Metrikebene Tabellennamen Unterstützte Versionen

Stundenmetriken, primärer Standort

  • $MetricsTransactionsBlob

  • $MetricsTransactionsTable

  • $MetricsTransactionsQueue

Nur Versionen vor 2013-08-15. Obwohl diese Namen weiterhin unterstützt werden, wird empfohlen, die unten aufgeführten Tabellen zu verwenden.

Stundenmetriken, primärer Standort

  • $MetricsHourPrimaryTransactionsBlob

  • $MetricsHourPrimaryTransactionsTable

  • $MetricsHourPrimaryTransactionsQueue

Alle Versionen einschließlich 2013-08-15

Minutenmetriken, primärer Standort

  • $MetricsMinutePrimaryTransactionsBlob

  • $MetricsMinutePrimaryTransactionsTable

  • $MetricsMinutePrimaryTransactionsQueue

Alle Versionen einschließlich 2013-08-15

Stundenmetriken, sekundärer Standort

  • $MetricsHourSecondaryTransactionsBlob

  • $MetricsHourSecondaryTransactionsTable

  • $MetricsHourSecondaryTransactionsQueue

Alle Versionen einschließlich 2013-08-15. Die georedundante Replikation mit Lesezugriff muss aktiviert sein.

Minutenmetriken, sekundärer Standort

  • $MetricsMinuteSecondaryTransactionsBlob

  • $MetricsMinuteSecondaryTransactionsTable

  • $MetricsMinuteSecondaryTransactionsQueue

Alle Versionen einschließlich 2013-08-15. Die georedundante Replikation mit Lesezugriff muss aktiviert sein.

Kapazität (nur Blob-Dienst)

$MetricsCapacityBlob

Alle Versionen einschließlich 2013-08-15

Diese Tabellen werden automatisch erstellt, wenn die Speicheranalyse für ein Speicherkonto aktiviert wird. Der Zugriff erfolgt über den Namespace des Speicherkontos. Beispiel: https://<accountname>.table.core.windows.net/Tables("$MetricsTransactionsBlob")

Auf alle Daten in den Metriktabellen kann mithilfe der Tabellendienst-APIs zugegriffen werden, einschließlich der .NET-APIs, die von der verwalteten Windows Azure-Bibliothek bereitgestellt werden. Der Speicherkontoadministrator kann Tabellenentitäten lesen und löschen, jedoch nicht erstellen oder aktualisieren.

Siehe auch

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