(0) exportieren Drucken
Alle erweitern
Dieser Artikel wurde manuell übersetzt. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Sätze im Artikel, um den Originaltext anzuzeigen. Weitere Informationen
Übersetzung
Original

Vergleichen von tabellarischen und mehrdimensionalen Lösungen (SSAS)

Analysis Services stellt drei verschiedene Ansätze zum Erstellen eines Business Intelligence-Semantikmodells bereit: das tabellarische, mehrdimensionale und PowerPivot-Modell. Tabellarische Lösungen basieren auf relationalen Modellierungskonstrukten wie Tabellen und Beziehungen zur Datenmodellierung sowie auf dem Modul für die Datenanalyse im Arbeitsspeicher, das zum Speichern und Berechnen von Daten eingesetzt wird. Mehrdimensionale und Data Mining-Lösungen verwenden OLAP-Modellierungskonstrukte (Cubes und Dimensionen) sowie die MOLAP-, ROLAP- oder HOLAP-Speicherung. PowerPivot ist eine Self-Service-BI-Lösung, mit der Business Analysten mithilfe des PowerPivot für Excel-Add-Ins ein analytisches Datenmodell innerhalb einer Excel-Arbeitsmappe erstellen. Darüber hinaus verwendet PowerPivot das Modul für die Datenanalyse im Arbeitsspeicher innerhalb von Excel und auf SharePoint. Da Excel von PowerPivot-Lösungen sowohl für die Datenmodellierung als auch für das Rendern verwendet wird, sind SharePoint und Excel Services erforderlich, um eine Arbeitsmappe für den zentralen und überwachten Datenzugriff auf einem Server bereitzustellen.

Tabellarische und mehrdimensionale Lösungen werden mit SQL Server-Datentools erstellt und sind für BI-Unternehmensprojekte bestimmt, die auf einer eigenständigen Analysis Services-Instanz ausgeführt werden. Beide Lösungen stellen hochleistungsfähige analytische Datenbanken bereit, die einfach mit Excel, Reporting Services-Berichten und andere BI-Anwendungen von Microsoft und Drittanbietern integriert werden können. Die einzelnen Lösungen unterscheiden sich jedoch darin, wie sie erstellt, verwendet und bereitgestellt werden. In diesem Thema werden die Unterschiede untersucht, damit Sie in einem Vergleich diejenige Lösung ermitteln können, die Ihre Projektanforderungen am besten erfüllt.

Da das tabellarische Modell die neuere Lösung ist, gehen Sie möglicherweise davon aus, dass die Migration einer vorhandenen mehrdimensionalen Lösung zu einem tabellarischen Format die richtige Vorgehensweise ist. Das ist in der Regel jedoch nicht der Fall. Das tabellarische Modell ist dem mehrdimensionalen Modell nicht grundsätzlich vorzuziehen. Darüber hinaus sind die beiden Formate nicht austauschbar. Sofern kein zwingender Grund vorliegt, sollten Sie eine bestehende mehrdimensionale Lösung nicht neu erstellen, wenn diese die Anforderungen Ihres Unternehmens bereits erfüllt. Bei neuen Projekten sollten Sie das tabellarische Modell in Betracht ziehen. Es bietet schnellere Entwicklung, Testverfahren und Bereitstellung und arbeitet reibungsloser mit den neuesten Self-Service-BI-Anwendungen von Microsoft zusammen.

Dieses Thema enthält folgende Abschnitte:

Datenquellenunterstützung nach Lösungstyp

Modellfunktionen

Modellgröße

Unterstützung für Programmier- und Erweiterbarkeit

Unterstützung für Abfrage und Skriptsprache

Unterstützung für Sicherheitsfunktionen

Entwurftools

Unterstützung für Clientanwendungen

SharePoint-Anforderungen

Serverbereitstellungsmodi für mehrdimensionale und tabellarische Lösungen

Nächster Schritt: Erstellen einer Lösung

Weitere Informationen finden Sie im folgenden technischen Artikel auf MSDN: Auswählen der tabellarischen oder mehrdimensionalen Modellierung in SQL Server 2012 Analysis Services.

Bei mehrdimensionalen, Data Mining-, tabellarischen und PowerPivot-Modellen werden importierte Daten aus externen Quellen verwendet. Die Wahl der Lösung, die optimal auf Ihre Daten abgestimmt ist, hängt maßgeblich von dem zu importierenden Datenvolumen, den Anforderungen an den Datenanbieter und dem Datenquellentyp ab.

Datenumfang

Sowohl tabellarische als auch mehrdimensionale Lösungen verwenden die Datenkomprimierung, durch die die Größe der Analysis Services-Datenbank relativ zum Data Warehouse verringert wird, aus dem Sie Daten importieren. Da sich der tatsächliche Komprimierungsgrad nach den Eigenschaften der zugrunde liegenden Daten richtet, lässt sich nicht genau vorhersagen, wie viel Datenträger- und Arbeitsspeicherkapazität von einer Lösung benötigt wird, nachdem die Daten verarbeitet und in Abfragen verwendet wurden. Eine Faustregel, die von vielen Analysis Services-Entwicklern angewendet wird, besagt, dass der primäre Speicher einer mehrdimensionalen Datenbank ein Drittel der ursprünglichen Daten ausmachen sollte.

Tabellarische Datenbanken können manchmal einen höheren Komprimierungsgrad von etwa einem Zehntel der Größe erzielen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die meisten Daten aus Faktentabellen importiert werden. Bei tabellarischen Lösungen sind die Arbeitsspeicheranforderungen im Vergleich zu der auf dem Datenträger benötigten Datenkapazität höher. Das liegt an den zusätzlichen Datenstrukturen, die beim Laden der tabellarischen Datenbank in den Arbeitsspeicher erstellt werden. Unter Belastung ist davon auszugehen, dass die Kapazitätsanforderungen sowohl an den Datenträger als auch an den Arbeitsspeicher steigen, weil Daten von Analysis Services zwischengespeichert, gespeichert, durchsucht und abgefragt werden.

Bei einigen Projekten können die Datenanforderungen so hoch sein, dass sie bei der Wahl des Modelltyps ins Gewicht fallen. Wenn sich der Umfang der zu ladenden Daten in der Größenordnung von mehreren Terabytes bewegt, erfüllt eine tabellarische Lösung die Anforderungen möglicherweise nicht, wenn der Arbeitsspeicher die Daten nicht aufnehmen kann. Auch wenn eine Auslagerungsoption dafür sorgt, dass Arbeitsspeicherdaten auf den Datenträger ausgelagert werden, sind mehrdimensionale Lösungen bei sehr großen Datenmengen zweckmäßiger. Die größten Analysis Services-Produktionsdatenbanken sind heute mehrdimensional. Weitere Informationen zu Speicherauslagerungsoptionen für tabellarische Lösungen finden Sie unter Speichereigenschaften. Weitere Informationen zum Skalieren einer mehrdimensionalen Lösung finden Sie unter Horizontale Skalierung bei Abfragen für Analysis Services mit schreibgeschützten Datenbanken.

PowerPivot für Excel verfügt über eine künstliche Dateigrößenbeschränkung von 2 Gigabytes, damit in PowerPivot für Excel erstellte Arbeitsmappen auf SharePoint hochgeladen werden können, da die Größe hochgeladener Dateien auf dieser Plattform beschränkt ist. Einer der Hauptgründe, warum eine PowerPivot-Arbeitsmappe zu einer tabellarischen Lösung auf einer eigenständigen Analysis Services-Instanz migriert werden sollte, liegt darin, dass die Beschränkung der Dateigröße auf diesem Weg umgangen werden kann. Weitere Informationen zum Konfigurieren eines Maximalwerts für die Größe hochgeladener Dateien finden Sie unter Konfigurieren der maximalen Dateiuploadgröße (PowerPivot für SharePoint).

Datenanbieter

Mehrdimensionale Lösungen und Data Mining-Lösungen sind in der Lage, Daten mit OLE DB Native- und verwalteten Anbietern aus relationalen Datenquellen zu importieren. Tabellarische und PowerPivot-Modelle sind in der Lage, Daten aus relationalen Datenquellen, Datenfeeds und einigen Dokumentformaten zu importieren. ODBC-Anbieter können auch für tabellarische und PowerPivot-Modelle verwendet werden.

Unterstützte Datenquellen

Wenn die tabellarische Lösung DirectQuery umfasst, muss die Datenquelle einer relationalen SQL Server-Datenbank der Version SQL Server 2005 oder höher entsprechen.

PowerPivot-Arbeitsmappen verfügen über Datenquelleneinschränkungen in Bezug auf die Datenaktualisierung auf einem Server. Im Clientarbeitsbereich können Sie Daten über die Office-Datenkonnektivitätskomponenten (oder ACE-Anbieter) aus Office-Dokumenten und Access-Datenbanken importieren. Wenn Sie diese Arbeitsmappe zu einem späteren Zeitpunkt auf einem Server veröffentlichen, kann die Aktualisierung der Daten möglicherweise problematisch sein. Der ACE-Anbieter ist nicht für Serverumgebungen ausgelegt und wird deshalb abgesehen von PowerPivot-Clientanwendungen nicht unterstützt.

Für alle anderen Modelle, besonders jene, die MOLAP-Speicher oder tabellarischen Speicher im Arbeitsspeicher verwenden, können Sie eine der unterstützten Datenquellen als Importdaten verwenden. Die Liste externer Datenquellen, die in jedes Modell importiert werden können, finden Sie in den folgenden Themen:

In der folgenden Tabelle wird die Funktionsverfügbarkeit auf der Modellebene zusammengefasst. Wenn Sie Analysis Services bereits installiert haben, können Sie die Funktionen des installierten Servermodus mithilfe dieser Informationen verstehen. Wenn Sie bereits in Analysis Services mit Modellfunktionen vertraut sind und die Geschäftsanforderungen eine oder mehrere dieser Funktionen einschließen, können Sie diese Liste überprüfen, um sicherzustellen, dass die zu verwendende Funktion im zu erstellenden Modelltyp verfügbar ist.

Eine Gegenüberstellung der Funktionen nach Modellierungsansatz finden Sie im technischen Artikel Auswählen der tabellarischen oder mehrdimensionalen Modellierung in SQL Server 2012 Analysis Services auf MSDN.

Hinweis Hinweis

Die tabellarische Modellierung wird in bestimmten Editionen von SQL Server unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Von den SQL Server 2014-Editionen unterstützte Funktionen.

Multidimensional

Tabellarisch

PowerPivot

Aktionen

Ja

Nein

Nein

Aggregationen

Ja

Nein

Nein

Berechnete Measures

Ja

Ja

Ja

Benutzerdefinierte Assemblys

Ja

Nein

Nein

Benutzerdefinierte Rollups

Ja

Nein

Nein

Distinct Count

Ja

Ja (über DAX)

Ja (über DAX)

Drillthrough ausführen

Ja

Ja

Ja (Detail wird in separatem Arbeitsblatt geöffnet)

Hierarchien

Ja

Ja

Ja

KPIs (Key Performance Indicators)

Ja

Ja

Ja

Verknüpfte Objekte

Ja

Nein

Ja (verknüpfte Tabellen)

m:n-Beziehungen

Ja

Nein

Nein

Über- und untergeordnete Hierarchien

Ja

Ja (über DAX)

Ja (über DAX)

Partitionen

Ja

Ja

Nein

Perspektiven

Ja

Ja

Ja

Semiadditive Measures

Ja

Ja

Ja

Übersetzungen

Ja

Nein

Nein

Benutzerdefinierte Hierarchien

Ja

Ja

Ja

Rückschreiben

Ja

Nein

Nein

Die Gesamtanzahl der Objekte wirkt sich bei den verschiedenen Lösungstypen nicht auf die Modellgröße aus. Allerdings besteht ein Unterschied hinsichtlich der Entwurfstools, die zum Erstellen der einzelnen Lösungen eingesetzt werden, und zwar in Bezug auf die Unterstützung einer großen Anzahl von Objekten. Ein umfangreicheres Modell ist in SQL Server-Datentools etwas einfacher zu erstellen, da diese Umgebung mehr Möglichkeiten für die Abbildung und Auflistung nach Objekttypen im Objekt-Explorer und Projektmappen-Explorer bietet. In SQL Server 2014 weist PowerPivot für Excel eine Diagrammsicht auf, die Sie nach Objekttyp filtern können, die Ähnlichkeiten von Objekten wird jedoch nicht automatisch berücksichtigt. Das visuelle Layout bleibt abzüglich der herausgefilterten Objekte unverändert. Innerhalb von PowerPivot können Objekte nicht in einer sequenziellen Liste angezeigt werden.

Sehr große Modelle, die aus vielen Hunderten Tabellen oder Dimensionen bestehen, werden häufig programmgesteuert in Visual Studio erstellt und nicht mithilfe von Entwurfstools. Weitere Informationen zur maximalen Anzahl von Objekten in einem Modell finden Sie unter Spezifikationen der maximalen Kapazität (Analysis Services).

Es gibt keine Entwicklerunterstützung für PowerPivot-Arbeitsmappen. Wenn Sie PowerPivot-Arbeitsmappen verwenden, müssen Sie den integrierten Client und die Serveranwendungen als Teil der Projektmappe verwenden. Als einzige Optionen stehen die Excel-Programmierung und die SharePoint-Programmierung zur Verfügung.

Tabellarische Lösungen unterstützen nur eine model.bim-Datei pro Lösung. Das bedeutet, dass die gesamte Arbeit in einer einzelnen Datei erledigt werden muss. Entwicklungsteams, die daran gewöhnt sind, mit mehreren Projekten in einer einzelnen Lösung zu arbeiten, müssen ihre Arbeitsweise bei der Erstellung einer freigegebenen tabellarischen Lösung möglicherweise überdenken.

Für tabellarische und mehrdimensionale Modelle gibt es ein für beide Modalitäten freigegebenes Objektmodell. AMO und ADOMD.NET unterstützen beide Modi. Auch die Clientbibliothek wurde nicht auf tabellarische Konstrukte umgestellt. Sie müssen sich also vergegenwärtigen, wie sich mehrdimensionale und tabellarische Konstrukte und Benennungskonventionen aufeinander beziehen. Als erstes befassen Sie sich mit dem Programmierbeispiel, das Analysis Management Objects (AMO) in ein tabellarisches Modell überführt, um die AMO-Programmierung im Kontext tabellarischer Modellierung zu erlernen. Um weitere Informationen zu erhalten, laden Sie das Beispiel von der Codeplex-Website herunter.

Analysis Services schließen MDX, DMX, DAX, XML/A und ASSL ein. Unterstützung für diese Sprachen variiert leicht nach Modelltyp. Wenn Anforderungen für die Abfrage und Skriptsprache in Betracht kommen, überprüfen Sie die folgende Liste.

  • PowerPivot-Arbeitsmappen verwenden DAX für Berechnungen und Abfragen.

  • Tabellarische Modelldatenbanken unterstützen DAX-Berechnungen, DAX-Abfragen und MDX-Abfragen.

  • Mehrdimensionale Modelldatenbanken unterstützen MDX-Berechnungen und MDX-Abfragen sowie ASSL.

  • Data Mining-Modelle unterstützen DMX und ASSL.

  • Analysis Services PowerShell wird für tabellarische, mehrdimensionale und Data Mining-Modelle unterstützt.

Alle Datenbanken unterstützen XML/A.

Alle Analysis Services-Projektmappen können auf Datenbankebene gesichert werden. Präzisere Sicherheitsoptionen variieren je nach Modus. Wenn präzise Sicherheitseinstellungen für die Projektmappe erforderlich sind, überprüfen Sie die folgende Liste, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsstufe, die Sie möchten, für den zu erstellenden Projektmappentyp unterstützt wird:

  • PowerPivot-Arbeitsmappen werden mit SharePoint-Berechtigungen auf der Dateiebene gesichert.

  • Für tabellarische Modelldatenbanken kann Sicherheit auf Zeilenebene mit rollenbasierten Berechtigungen in Analysis Services verwendet werden.

  • Für mehrdimensionale Modelldatenbanken kann Sicherheit auf Dimensions- und Zellenebene verwendet werden, wobei rollenbasierte Berechtigungen in Analysis Services verwendet werden.

PowerPivot-Arbeitsmappen können für einen Server im tabellarischen Modus wiederhergestellt werden. Nachdem die Datei wiederhergestellt wurde, wird diese von SharePoint entkoppelt, und Sie können fast alle tabellarischen Modellierungsfunktionen verwenden, einschließlich Sicherheit auf Zeilenebene. Die einzige Funktion der tabellarischen Modellierung, das für wiederhergestellte Arbeitsmappen nicht unterstützt wird, sind verknüpfte Tabellen.

Fähigkeiten zur Datenmodellierung und technische Kenntnisse können unter Benutzern, die mit dem Erstellen von analytischen Modellen beauftragt sind, stark variieren. Wenn die Vertrautheit mit dem Tool oder Anwender-Know-How eine für die Projektmappe in Betracht kommt, vergleichen Sie die folgenden Erfahrungen für die Modellerstellung.

Modellierungstool

Verwendung

SQL Server-Datentools (SSDT)

Verwenden Sie diese, um tabellarische, mehrdimensionale und Data Mining-Projektmappen zu erstellen. Diese Erstellungsumgebung stellt Arbeitsbereiche, Eigenschaftenbereiche und Objektnavigation mithilfe von Visual Studio Shell bereit. Technisch versierte Benutzer, die bereits Visual Studio verwenden, ziehen höchstwahrscheinlich dieses Tool zum Erstellen von Business Intelligence-Anwendungen vor.

PowerPivot für Excel

Verwenden Sie diese Funktion, um eine PowerPivot-Arbeitsmappe zu erstellen, die Sie später in einer SharePoint-Farm bereitstellen, die über eine Installation von PowerPivot für SharePoint verfügt. PowerPivot für Excel hat einen separaten Anwendungsarbeitsbereich, der über Excel geöffnet wird. Es werden die gleichen visuellen Metaphern (Seiten im Registerkartenformat, Rasterlayout und Bearbeitungsleiste) wie in Excel verwendet. Benutzer, die in Excel versiert sind, ziehen dieses Tool über SQL Server-Datentools (SSDT) vor.

Wenn Sie Reporting Services verwenden, variiert die Verfügbarkeit der Berichtsfunktion je nach Edition und Servermodus. Aus diesem Grund kann sich der zu erstellende Berichtstyp auf den zu installierenden Servermodus auswirken.

Power View, ein neues Reporting Services-Erstellungstool, das in SharePoint ausgeführt wird, ist auf einem Berichtsserver verfügbar, der in einer SharePoint 2010-Farm bereitgestellt wird. Der einzige Datenquellentyp, der mit diesem Bericht verwendet werden kann, ist eine tabellarische Analysis Services-Modelldatenbank oder eine PowerPivot-Arbeitsmappe. Dies bedeutet, dass Sie über einen Server im tabellarischen Modus oder einen PowerPivot für SharePoint-Server verfügen müssen, damit die von diesem Berichtstyp verwendete Datenquelle gehostet wird. Sie können kein mehrdimensionales Modell als Datenquelle für einen Power View-Bericht verwenden. Sie müssen eine PowerPivot-BI-Semantikmodellverbindung oder eine freigegebene Reporting Services-Datenquelle erstellen, die als Datenquelle für einen Power View-Bericht verwendet wird.

Beliebige Analysis Services-Datenbanken können vom Berichts-Generator und Berichts-Designer verwendet werden, einschließlich PowerPivot-Arbeitsmappen, die auf PowerPivot für SharePoint gehostet werden.

Excel-PivotTable-Berichte werden von allen Analysis Services-Datenbanken unterstützt. Die Excel-Funktionalität ist identisch, unabhängig davon, ob Sie eine tabellarische Datenbank, eine mehrdimensionale Datenbank oder eine PowerPivot-Arbeitsmappe verwenden und obwohl das Rückschreiben nur für mehrdimensionale Datenbanken unterstützt wird.

PerformancePoint-Dashboards können eine Verbindung mit allen Analysis Services-Datenbanken herstellen, einschließlich PowerPivot-Arbeitsmappen. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Datenverbindungen (PerformancePoint Services).

Eine Analysis Services-Instanz ist in einem der drei Modi installiert, die den operativen Kontext des Servers festlegen. Der Servermodus, den Sie installieren, bestimmt den Typ von Projektmappen, die auf diesem Server bereitgestellt werden können. Die Speicher- und Arbeitsspeicherarchitektur sind die primären Unterschiede zwischen den Modi, zusätzliche Unterschiede sind jedoch vorhanden. Die drei Servermodi werden in der folgenden Tabelle kurz beschrieben. Weitere Informationen finden Sie unter Bestimmen des Servermodus einer Analysis Services-Instanz.

Bereitstellungsmodus

Beschreibung

0 - Mehrdimensionaler Modus und Data Mining-Modus

Ausführung mehrdimensionaler Lösungen und Data Mining-Lösungen, die Sie auf einer Standardinstanz von Analysis Services bereitstellen. Der Bereitstellungsmodus 0 ist der Standardmodus für eine Analysis Services-Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Analysis Services im mehrdimensionalen Modus und im Data Mining-Modus.

1 - PowerPivot für SharePoint

Beim PowerPivot-Datenzugriff fungiert Analysis Services als eine interne Komponente einer PowerPivot für SharePoint-Installation. Analysis Services wird im Bereitstellungsmodus 1 installiert und ausschließlich von PowerPivot-Diensten in einer SharePoint-Umgebung verwendet. Weitere Informationen finden Sie unter PowerPivot für SharePoint 2010-Installation.

2 - Tabellarischer Modus

Ausführung tabellarischer Lösungen auf einer eigenständigen Analysis Services-Instanz, die für den Bereitstellungsmodus 2 konfiguriert wurde. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Analysis Services im Tabellenmodus.

Der Servermodus und der zugehörige Projektmappentyp können sich auf die Verfügbarkeit einiger Funktionen auswirken, einschließlich Unterstützung für externe Datenquellen, Erstellungstools, Erweiterbarkeit, Abfrage und Skriptsprachen, die Granularität von Sicherheitsfunktionen und die Arten von Clientanwendungen, die mit den Daten funktionieren.

SQL Server wird mit SharePoint integriert, indem Unterstützung für PowerPivot-Datenzugriff und den Zugriff auf tabellarische Daten hinzugefügt wird. Die Investitionskosten einer integrierten SharePoint- und SQL Server-Lösung sind umso höher, je mehr Funktionen für die einzelnen Produkte verfügbar sind. Wenn Sie über SharePoint verfügen, können Sie SQL Server PowerPivot für SharePoint installieren, um den PowerPivot-Datenzugriff zu ermöglichen und die BISM-Verbindungsdateien von PowerPivot zu nutzen. Diese werden für den Zugriff auf tabellarische Datenbanken verwendet, die auf einer externen Analysis Services-Instanz auf einem Netzwerkserver ausgeführt werden.

Die Power View-Berichterstellung, die PowerPivot und tabellarische Datenbanken als Datenquelle verwendet, ist eine von SQL Server bereitgestellte SharePoint-Funktion. Obwohl die tabellarischen Datenbanken auf einer Analysis Services-Instanz außerhalb von SharePoint ausgeführt werden, werden diese Daten von Power View-Berichten, die in SharePoint ausgeführt werden, genutzt.

Wenn Sie SharePoint nicht verwenden, können Sie trotzdem PowerPivot für Excel zum Erstellen von PowerPivot-Arbeitsmappen verwenden, dabei steht Ihnen jedoch keine kohäsive Datenvisualisierung zur Verfügung. Jeder Benutzer, der die Arbeitsmappe verwendet, muss jede Arbeitsmappe mit dem PowerPivot für Excel-Add-In herunterladen und in Excel anzeigen, um die Dateninteraktion und -analyse mit Slicern, Filtern und Pivots nutzen zu können. Andernfalls ist die Visualisierung von Arbeitsmappen auf statische Daten beschränkt, so wie sie beim Öffnen der Arbeitsmappe angezeigt werden.

Tabellarische, mehrdimensionale und Data Mining-Lösungen können auf Analysis Services-Instanzen in einem Netzwerk ausgeführt werden, ohne dass eine SharePoint-Abhängigkeit besteht.

Nachdem Sie jetzt ein grundlegendes Verständnis der Unterschiede zwischen den Lösungen gewonnen haben, können Sie die folgenden Lernprogramme ausführen, um sich mit den Schritten zur Erstellung der einzelnen Lösungen vertraut zu machen. Über die folgenden Links gelangen Sie zu den Lernprogrammen, in denen die Schritte erklärt sind.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Anzeigen:
© 2014 Microsoft