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Azure SDK-Versionshinweise (November 2010)

Letzte Aktualisierung: November 2010

Dieses Dokument enthält die Versionshinweise zur Windows Azure SDK-Version 1.3 (November 2010).

Das Windows Azure-Gastbetriebssystem ist das Betriebssystem, auf dem Ihr Dienst in der Cloud ausgeführt wird. Wenn Sie einen Dienst mit Windows Azure bereitstellen, müssen Sie sicherstellen, dass die Version des Windows Azure-Gastbetriebssystems mit der Version des SDK kompatibel ist, mit dem Sie ihn entwickelt haben. Einzelheiten dazu finden Sie unter Windows Azure-Gastbetriebssystemversionen und SDK-Kompatibilitätsmatrix.

In diesem Abschnitt werden die Software und Konfigurationen beschrieben, die zum Installieren und Verwenden des Windows Azure SDK erforderlich sind.

  1. Microsoft .NET Framework

  2. Internetinformationsdienste (IIS) 7.0

  3. Datenbankanforderungen für den Windows Azure-Speicheremulator

  4. Aktualisieren einer früheren Version des SDK

noteHinweis
Vor der Installation des SDK müssen Sie alle ausgeführten Versionen der Windows Azure-Server und -Speicheremulatoren (vormals bekannt als die Entwicklungsstruktur und der Entwicklungsspeicher) beenden.

Das SDK ist in einer 64-Bit-Version und in einer 32-Bit-Version verfügbar.

  • Die 64-Bit (x64)-Version des SDK erfordert eine 64-Bit-Version von Windows 7, Windows Vista Service Pack 2 oder höher oder Windows Server 2008 SP2 oder höher.

  • Die 32-Bit (x86)-Version des SDK erfordert eine 32-Bit-Version von Windows 7, Windows Vista Service Pack 2 oder höher oder Windows Server 2008 SP2 oder höher.

noteHinweis
Die 32-Bit-Version des SDK kann nicht auf einem 64-Bit-Betriebssystem installiert werden. Das Ausführen des SDK unter Microsoft Windows-32-Bit-On-Windows-64-Bit (WOW64) wird nicht unterstützt.

Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 ist erforderlich, um das Windows Azure SDK zu installieren und auszuführen. Außerdem unterstützt das Windows Azure SDK jetzt .NET Framework 4.0. Achtung: Wenn Sie .NET Framework 4.0 installieren, müssen Sie auch .NET Framework 3.5 SP1 installieren, falls es nicht bereits auf Ihrem Computer vorhanden ist.

Wenn Sie die Windows Azure-Entwicklungsumgebung auf einem Betriebssystem vor Windows Vista Service Pack 2 oder Windows Server 2008 Service Pack 2 ausführen, müssen Sie eine der folgenden Maßnahmen ergreifen, bevor Sie eine Webrolle ausführen können, die auf .NET Framework 4.0 ausgerichtet ist:

Mit Windows Azure SDK 1.3 müssen Sie IIS, einschließlich der IIS-Verwaltungskonsole, installieren. Je nach Art des Diensts, den Sie erstellen werden, müssen Sie möglicherweise unterschiedliche IIS 7.0-Komponenten aktivieren. Befolgen Sie die entsprechenden Anweisungen unten, um diese Komponenten für Ihr Betriebssystem zu konfigurieren.

  1. Zeigen Sie im Menü Start auf Alle Programme | Programme | Verwaltung, und klicken Sie dann auf Server-Manager.

  2. Prüfen Sie im Server-Manager unter Rollenübersicht, ob Webserver (IIS) in der Liste der verfügbaren Funktionen enthalten ist. Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie auf Rollen hinzufügen, um IIS zu installieren.

  3. Wenn Sie beabsichtigen, ASP.NET-Anwendungen zu entwickeln, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Klicken Sie unter Rollenübersicht auf Webserver (IIS).

    2. Klicken Sie im Verwaltungsfenster des Webservers (IIS) auf Rollendienste hinzufügen.

    3. Klicken Sie im Dialogfeld Rollendienste hinzufügen unter Anwendungsentwicklung auf ASP.NET, und klicken Sie dann auf Weiter, um es zu installieren.

  4. Wenn Sie fastCGI verwenden möchten:

    1. Klicken Sie im Verwaltungsfenster des Webservers (IIS) auf Rollendienste hinzufügen.

    2. Erweitern Sie im Dialogfeld Rollendienste hinzufügenWebserver | Anwendungsentwicklung, und wählen Sie dann Statisches CGI aus.

    3. Klicken Sie zur Installation auf die Schaltfläche Weiter.

  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Systemsteuerung.

  2. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Programme und Funktionen.

  3. Klicken sie unter Programme und Funktionen auf Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.

  4. Wählen Sie zum Installieren von IIS und der IIS-Verwaltungskonsole Internetinformationsdienste aus.

    Wenn Sie beabsichtigen, ASP.NET-Anwendungen zu entwickeln, erweitern Sie Internetinformationsdienste | WWW-Dienste | Anwendungsentwicklungsfeatures und wählen anschließend ASP.NET aus.

  5. Wenn Sie fastCGI verwenden möchten, wählen Sie CGI aus.

  6. Klicken Sie auf OK, um IIS und ausgewählte Features zu installieren.

Erforderliche QFE für FastCGI

Um FastCGI auf IIS in der Entwicklungsumgebung unter Windows Vista SP1 zu verwenden, müssen Sie folgendes QFE installieren:

http://support.microsoft.com/kb/967131

Das QFE ist bei Ausführung unter Windows 7, Windows Vista SP2 oder Windows Server 2008 nicht erforderlich.

URL-Rewrite-Modul für IIS7

Wenn Sie das URL-Rewrite-Modul für IIS verwenden möchten, müssen Sie es installieren und die Neuschreibungsregeln konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie im URL-Rewrite-Modul.

Um die Dienste für Windows Azure-Speicheremulator auszuführen, müssen Sie über eine Installation von SQL Express 2005, SQL Express 2008 oder Microsoft SQL Server verfügen.

Standardmäßig wird Speicheremulator für eine Instanz von SQL Express ausgeführt. Um ihn so zu konfigurieren, dass er stattdessen für eine lokale Instanz von SQL Server ausgeführt wird, rufen Sie das DSInit-Tool mit dem Parameter /sqlInstance auf, und übergeben Sie den Namen der SQL Server-Zielinstanz. Verwenden Sie den Namen der SQL Server-Instanz, ohne dass der Serverqualifizierer (z. B. MSSQL statt .\MSSQL) auf eine benannte Instanz verweist. Verwenden Sie ".", um eine nicht benannte oder Standardinstanz von SQL Server anzugeben.

Sie können dsInit /sqlInstance jederzeit aufrufen, um Speicheremulator so zu konfigurieren, dass er auf eine andere Instanz von SQL Server verweist.

Das folgende Problem tritt möglicherweise auf, wenn Sie eine Aktualisierung von einer früheren Version des SDK durchführen.

  1. Um die Windows Azure-Tools für Microsoft Visual Studio mit SDK 1.3 zu verwenden, müssen Sie eine Edition von Visual Studio 2010 für Visual Studio 2010 Express ausführen.

  2. Die Version von Microsoft.WindowsAzure.StorageClient.dll wurde von 1.0.0.0 zu 1.1.0.0 geändert, um neue Funktionen zu unterstützen und die Art zu ändern, wie URL-Eingaben mit Escapezeichen versehen werden. Die Änderung des Verhaltens wirkt sich auf die meisten Anwendungen nicht aus. Sie müssen jedoch alte Projektverweise aktualisieren, um die neue Assembly zu verwenden und Ihre Anwendung erneut testen.

Informationen zu neuen Funktionen in Windows Azure finden Sie unter Neues in Windows Azure.

Weitere Informationen zu bekannten Problemen in Windows Azure finden Sie unter Bekannte Probleme in Azure Cloud Services.

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