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Konfigurieren der lokalen Umgebung zum Emulieren von Azure

Letzte Aktualisierung: Mai 2014

Der Microsoft Azure-Serveremulator in Windows Azure SDK für .NET – November 2011 und früher erfordert das Ausführen von IIS 7.0 mit ASP.NET, jedoch werden nicht alle Rollendienste von IIS 7.0 und Funktionen von Windows Server 2008 standardmäßig installiert. Die Dienste und Funktionen, die standardmäßig installiert werden, sind eine Teilmenge der Dienste und Funktionen, die in Windows Azure installiert sind. Die meisten grundlegenden Anwendungen können im Serveremulator ausgeführt werden. Wenn Sie jedoch erweiterte Anwendungen erstellen, müssen Sie möglicherweise zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass das Verhalten der Anwendung in Windows Azure mit ihrem Verhalten im Serveremulator übereinstimmt.

Weitere Informationen zum Konfigurieren der lokalen Installation von IIS 7.0 finden Sie unter Server Core-Installation von Windows Server 2008-Paketen.

Die folgende Liste enthält optionale IIS 7.0-Rollendienste, die Teil der Windows Azure-Konfiguration sind. Fügen Sie diese Rollendienste hinzu, um die Windows Azure-Konfiguration zu reproduzieren.

  • Webserver (IIS) [Web-Server]

    • Webserver [Web-WebServer]

      • Allgemeine HTTP-Funktionen [Web-Common-Http]

        • Statischer Inhalt [Web-Static-Content]

        • Standarddokument [Web-Default-Doc]

        • Verzeichnissuche [Web-Dir-Browsing]

        • HTTP-Fehler [Web-Http-Errors]

        • HTTP-Umleitung [Web-Http-Redirect]

      • Anwendungsentwicklung [Web-App-Dev]

        • ASP.NET [Web-Asp-Net]

        • .NET-Erweiterbarkeit [Web-Net-Ext]

        • CGI [Web-CGI]

        • ISAPI-Erweiterungen [Web-ISAPI-Ext]

        • ISAPI-Filter [Web-ISAPI-Filter]

      • Integrität und Diagnose [Web-Health]

        • HTTP-Protokollierung [Web-Http-Logging]

        • Protokollierungstools [Web-Log-Libraries]

        • Anforderungsüberwachung [Web-Request-Monitor]

        • Ablaufverfolgung [Web-Http-Tracing]

      • Sicherheit [Web-Security]

        • Windows-Authentifizierung [Web-Windows-Auth]

        • Anforderungsfilterung [Web-Filtering]

      • Leistung [Web-Performance]

        • Komprimierung statischer Inhalte [Web-Stat-Compression]

    • Verwaltungstools [Web-Mgmt-Tools]

      • IIS-Verwaltungskonsole [Web-Mgmt-Console]

  1. Öffnen Sie den Server-Manager.

  2. Klicken Sie auf Rollen, und klicken Sie dann im Abschnitt Rollendienste auf Rollendienste hinzufügen.

  3. Wählen Sie die Dienste aus, die Sie installieren möchten, und klicken Sie dann auf Installieren.

  4. Beenden Sie den Assistenten.

Die folgende Liste enthält optionale Serverfunktionen, die Teil der Windows Azure-Konfiguration sind. Fügen Sie dem Server diese Funktionen hinzu, um die Windows Azure-Konfiguration zu reproduzieren.

  • .NET Framework 3.0-Funktionen [NET-Framework]

    • .NET Framework 3.0 [NET-Framework-Core]

    • XPS-Viewer [NET-XPS-Viewer]

    • WCF-Aktivierung [NET-Win-CFAC]

      • HTTP-Aktivierung [NET-HTTP-Activation]

  • Remoteserver-Verwaltungstools [RSAT]

    • Rollenverwaltungstools [RSAT-Role-Tools]

      • Tools für Dateidienste [RSAT-File-Services]

        • Tools für den Ressourcen-Manager für Dateiserver [RSAT-FSRM-Mgmt]

      • Webservertools (IIS) [RSAT-Web-Server]

    • Featureverwaltungstools [RSAT-Feature-Tools]

      • Tools für Netzwerklastenausgleich [RSAT-NLB]

  • Telnet-Client [Telnet-Client]

  • Windows PowerShell [PowerShell]

  • Windows-Prozessaktivierungsdienst [WAS]

    • Prozessmodell [WAS-Process-Model]

    • .NET-Umgebung [WAS-NET-Environment]

    • Konfigurations-APIs [WAS-Config-APIs]

  1. Öffnen Sie den Server-Manager.

  2. Klicken Sie auf Funktionen und dann auf Features hinzufügen.

  3. Wählen Sie die Funktionen aus, die Sie installieren möchten, und klicken Sie dann auf Installieren.

  4. Beenden Sie den Assistenten.

  5. Nachdem Sie die Funktionen installiert haben, setzen Sie sie auf die Systemstandards zurück, indem Sie das Tool Appcmd.exe als Administrator ausführen und den entsprechenden Funktionsnamen angeben. Beispiel:

    %windir%\system32\inetsrv\appcmd reset config -section:staticContent
    

Siehe auch

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