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Verwenden der Azure SDK-Tools zum Packen, Ausführen und Bereitstellen einer Anwendung

Letzte Aktualisierung: September 2014

Sie können mit den Tools im Windows Azure SDK die Anwendung ausführen, testen, debuggen und optimieren, bevor Sie sie als Cloud-Dienst in Windows Azure bereitstellen. Das Windows Azure SDK enthält die folgenden Tools:

  • Microsoft Azure-Serveremulator – Ein Tool, das die Umgebung, in der Cloud-Dienste ausgeführt werden, lokal emuliert.

  • Microsoft Azure-Speicheremulator – Ein Tool, das die Dienste des Windows Azure-Speichers lokal emuliert.

  • CSPack - Ein Tool, das ein Anwendungspaket erstellt, das in Windows Azure bereitgestellt werden kann.

  • CSEncrypt – Ein Tool, das zum Verschlüsseln des Kennworts für Remotedesktopverbindungen verwendet wird.

  • CSRun – Ein Tool, das zum Starten des Serveremulator mit dem entsprechenden Anwendungspaket verwendet wird.

Weitere Informationen zur Unterstützung und zur Deaktivierung des Windows Azure SDK finden Sie unter Unterstützungs- und Deaktivierungsinformationen zum Azure SDK für .NET.

Der Serveremulator ist ein lokaler Emulator von Windows Azure, mit dem Sie die Anwendung erstellen und testen können, bevor Sie sie in Windows Azure bereitstellen. Zwischen dem Ausführen einer Anwendung im Serveremulator und dem Ausführen der Anwendung als Cloud-Dienst in Windows Azure bestehen einige Unterschiede.

Nachdem Sie das Windows Azure SDK installiert haben, können Sie den Serveremulator über eine Menüoption im Startmenü ausführen, oder Sie können das CSRun-Befehlszeilentool verwenden.

Der Microsoft Azure-Speicheremulator ist eine lokale Entwicklungsumgebung für Azure-Speicherdienste, mit der Sie die Anwendung erstellen und testen können, ohne dass dafür Kosten anfallen. Der Speicheremulator ist als Teil des Microsoft Azure SDK verfügbar. Sie können den Speicheremulator auch als eigenständiges Paket herunterladen. Weitere Informationen finden Sie unter Einsatz des Azure-Speicheremulators für Entwicklung und Tests.

Eine Anwendung für Windows Azure muss den in der Anwendung ausgeführten Code und das Dienstmodell enthalten, das von Windows Azure zum Definieren und Konfigurieren der Anwendung für die Ausführung in der Umgebung verwendet wird. Weitere Informationen zum Erstellen einer Anwendung, die als Cloud-Dienst ausgeführt wird, finden Sie unter Cloud Services. Sie erstellen die Datei ServiceDefinition.csdef und die Datei ServiceConfiguration.cscfg, um das Dienstmodell der Anwendung zu definieren. Informationen zum Erstellen dieser Dateien finden Sie unter Einrichten eines Cloud-Diensts für Azure.

Der Serveremulator und Windows Azure verwenden zum Ausführen der Anwendung eine Paketdatei (CSPKG). Sie können das Anwendungspaket mit dem CSPack-Befehlszeilentool erstellen.

Sie können eine Reihe von Funktionen verwenden, die Sie beim Testen der Anwendung im Serveremulator unterstützen.

Möglicherweise entwickeln Sie eine Anwendung, die viele Rolleninstanzen verwendet, die von Windows Azure problemlos bewältigt werden können. Eventuell reicht die Rechenleistung des Entwicklungscomputers nicht für die gleichzeitige Ausführung aller Rollen im Serveremulator aus.

Sie können die Anzahl der Instanzen einer ausgeführten Rolle einfach erhöhen oder verringern, indem Sie in der Konfigurationsdatei für den Dienst das Instances-Element ändern.

Mit der Windows Azure-Diagnose können Sie Diagnosedaten von einem Dienst sammeln. Sie können Diagnosedaten beispielsweise zum Debuggen und zur Problembehandlung, zur Leistungsmessung, zum Überwachen der Ressourcennutzung, zum Analysieren des Datenverkehrs, zur Kapazitätsplanung und zur Überwachung verwenden. Weitere Informationen zum Erfassen von Diagnosedaten finden Sie unter Sammeln von Protokollierungsdaten mit der Azure-Diagnose. Sie können den Status der ausgeführten Rolleninstanzen auf der Benutzeroberfläche des Serveremulator anzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufzeichnen des Ablaufs der Azure-Anwendung.

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