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Verwenden der Windows Azure SDK-Tools zum Packen, Ausführen und Bereitstellen einer Anwendung

Letzte Aktualisierung: April 2014

Sie können mit den Tools im Windows Azure SDK die Anwendung ausführen, testen, debuggen und optimieren, bevor Sie sie als Cloud-Dienst in Windows Azure bereitstellen. Das Windows Azure SDK enthält die folgenden Tools:

  • Windows Azure-Serveremulator – Ein Tool, das die Umgebung, in der Cloud-Dienste ausgeführt werden, lokal emuliert.

  • Windows Azure-Speicheremulator – Ein Tool, das die Dienste des Windows Azure-Speichers lokal emuliert.

  • CSPack - Ein Tool, das ein Anwendungspaket erstellt, das in Windows Azure bereitgestellt werden kann.

  • CSUpload – Ein Tool, mit dem VHD-Dateien und Dienstzertifikate in Windows Azure hochgeladen werden.

  • CSEncrypt – Ein Tool, das zum Verschlüsseln des Kennworts für Remotedesktopverbindungen verwendet wird.

  • CSRun – Ein Tool, das zum Starten des Serveremulator mit dem entsprechenden Anwendungspaket verwendet wird.

  • DSinit – Initialisiert den Windows Azure-Speicheremulator in der lokalen Umgebung.

Weitere Informationen zur Unterstützung und zur Deaktivierung des Windows Azure SDK finden Sie unter Unterstützungs- und Deaktivierungsinformationen zum Windows Azure SDK für .NET.

Der Serveremulator ist ein lokaler Emulator von Windows Azure, mit dem Sie die Anwendung erstellen und testen können, bevor Sie sie in Windows Azure bereitstellen. Zwischen dem Ausführen einer Anwendung im Serveremulator und dem Ausführen der Anwendung als Cloud-Dienst in Windows Azure bestehen einige Unterschiede. Eine Liste dieser Unterschiede finden Sie unter Unterschiede zwischen dem Serveremulator und Windows Azure.

Nachdem Sie das Windows Azure SDK installiert haben, können Sie den Serveremulator über eine Menüoption im Startmenü ausführen, oder Sie können das CSRun-Befehlszeilentool verwenden.

Der Windows Azure-Speicheremulator ist ein lokaler Emulator für Windows Azure-Speicherdienste, mit dem Sie die Anwendung erstellen und testen können, bevor Sie sie als Cloud-Dienst in Windows Azure bereitstellen. In Bezug auf die Verwendung bestehen einige Unterschiede zwischen dem Speicheremulator und den Windows Azure-Speicherdiensten. Eine Liste dieser Unterschiede finden Sie unter Unterschiede zwischen dem Speicheremulator und den Windows Azure-Speicherdiensten.

Sie können mit dem CSRun-Befehlszeilentool den Speicheremulator beim Starten des Windows Azure-Serveremulators starten, oder Sie können mit einer Menüoption im Startmenü den Speicheremulator gesondert starten. Die Speicherung wird automatisch vom Speicheremulator initialisiert. Sie können mit dem DSInit-Befehlszeilentool eine andere Datenbankinstanz verwenden oder die vorhandene Datenbank neu initialisieren.

Eine Anwendung für Windows Azure muss den in der Anwendung ausgeführten Code und das Dienstmodell enthalten, das von Windows Azure zum Definieren und Konfigurieren der Anwendung für die Ausführung in der Umgebung verwendet wird. Weitere Informationen zum Erstellen einer Anwendung, die als Cloud-Dienst ausgeführt wird, finden Sie unter Cloud-Dienste. Sie erstellen die Datei ServiceDefinition.csdef und die Datei ServiceConfiguration.cscfg, um das Dienstmodell der Anwendung zu definieren. Informationen zum Erstellen dieser Dateien finden Sie unter Einrichten eines Cloud-Diensts für Windows Azure.

Der Serveremulator und Windows Azure verwenden zum Ausführen der Anwendung eine Paketdatei (.cspkg). Sie können das Anwendungspaket mit dem CSPack-Befehlszeilentool erstellen.

Wenn Sie für die Rolleninstanzen eine Remotedesktopverbindung verwenden müssen, müssen Sie zum Aktivieren der Verbindung ein Dienstzertifikat und ein verschlüsseltes Kennwort angeben. Sie können mit dem CSUpload-Befehlszeilentool das Dienstzertifikat hochladen und mit dem CSEncrypt-Befehlszeilentool das Kennwort für das Zertifikat verschlüsseln.

Sie können eine Reihe von Funktionen verwenden, die Sie beim Testen der Anwendung im Serveremulator unterstützen.

Möglicherweise entwickeln Sie eine Anwendung, die viele Rolleninstanzen verwendet, die von Windows Azure problemlos bewältigt werden können. Eventuell reicht die Rechenleistung des Entwicklungscomputers nicht für die gleichzeitige Ausführung aller Rollen im Serveremulator aus.

Sie können die Anzahl der Instanzen einer ausgeführten Rolle einfach erhöhen oder verringern, indem Sie in der Konfigurationsdatei für den Dienst das Instances-Element ändern.

Mit der Windows Azure-Diagnose können Sie Diagnosedaten von einem Dienst sammeln. Sie können Diagnosedaten beispielsweise zum Debuggen und zur Problembehandlung, zur Leistungsmessung, zum Überwachen der Ressourcennutzung, zum Analysieren des Datenverkehrs, zur Kapazitätsplanung und zur Überwachung verwenden. Weitere Informationen zum Erfassen von Diagnosedaten finden Sie unter Sammeln von Protokollierungsdaten mit der Windows Azure-Diagnose. Sie können den Status der ausgeführten Rolleninstanzen auf der Benutzeroberfläche des Serveremulator anzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufzeichnen des Ablaufs der Windows Azure-Anwendung.

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