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Sammeln von Protokollierungsdaten mit der Windows Azure-Diagnose

Letzte Aktualisierung: Dezember 2013

Mit der Windows Azure-Diagnose können Sie Diagnosedaten aus einer Anwendung sammeln, die in Windows Azure ausgeführt wird. Sie können Diagnosedaten zum Debuggen und zur Problembehandlung sowie zur Leistungsmessung, Überwachung der Ressourcennutzung, Analyse des Datenverkehrs, Kapazitätsplanung und Überwachung verwenden. Nach dem Sammeln der Diagnosedaten können diese zur Speicherung an ein Windows Azure-Speicherkonto übertragen werden. Datenübertragungen können entweder geplant oder bedarfsgesteuert sein.

Sie können die Diagnose mithilfe einer XML-Konfigurationsdatei konfigurieren. Die Diagnose kann auch remote über eine Anwendung konfiguriert werden, die außerhalb von Windows Azure ausgeführt wird. Sie können die Diagnose beispielsweise über eine benutzerdefinierte Dashboardanwendung verwalten, die außerhalb von Windows Azure ausgeführt wird. Durch die Remoteverwaltung der Diagnose können Sie die Anwendung mit der ursprünglichen Diagnosekonfiguration starten und diese Konfiguration dann mithilfe von Code ändern, der außerhalb Ihrer Anwendung ausgeführt wird, ohne die Anwendung aktualisieren zu müssen.

In den folgenden Ressourcen finden Sie weitere Informationen zur Diagnose:

Sie sammeln Diagnosedaten, indem Sie das Diagnosemodul in das Dienstmodell importieren und die Datenquellen konfigurieren, aus denen Diagnosedaten gesammelt werden. Sie können die Diagnosedaten speichern, indem Sie die Daten an den Windows Azure-Speicher übertragen. Der Diagnosemonitor wird in Windows Azure und im Windows Azure-Serveremulator ausgeführt, um Diagnosedaten für eine Rolleninstanz zu sammeln. Für eine Rolleninstanz, die das Diagnosemodul verwendet, wird der Diagnosemonitor beim Starten der Rolleninstanz automatisch gestartet. Zur Sammlung der Daten müssen die Quellen für Diagnosedaten der Konfiguration des Diagnosemonitors hinzugefügt werden. Zusätzlich zu den Windows Azure-Protokollen, IIS 7.0-Protokollen und Infrastrukturprotokollen der Windows Azure-Diagnose können Sie Protokolldaten aus anderen Quellen sammeln, z. B. aus Protokollen zu IIS-Ablaufverfolgungsfehlern, Windows-Ereignisprotokollen, Absturzabbildern und benutzerdefinierten Fehlerprotokollen. Sie können die Informationen in Initialisieren oder Ändern der Konfiguration der Windows Azure-Diagnose verwenden, um mit der Einrichtung der Diagnose zu beginnen.

Bei der Entwicklung der Windows Azure-Anwendung können Sie eine Instrumentation zur Ablaufverfolgung und zum Debuggen hinzufügen und diese sowohl während der Anwendungsentwicklung als auch nach der Anwendungsbereitstellung verwenden. Die Implementierung der Ablaufverfolgung kann Ihnen helfen, den Ablauf der Anwendung während der Ausführung zu überprüfen. Außerdem können Sie mithilfe der Ablaufverfolgung Probleme debuggen, die möglicherweise in der Anwendung auftreten. Weitere Informationen zur Ablaufverfolgungsinstrumentation Ihrer Anwendung finden Sie unter Aufzeichnen des Ablaufs der Windows Azure-Anwendung.

Sie können mithilfe von Leistungsindikatoren die Integrität der Windows Azure-Anwendung messen. Sie können Daten aus vorhandenen Leistungsindikatoren sammeln oder benutzerdefinierte Leistungsindikatoren erstellen, um weitere Daten zu sammeln. Weitere Informationen zu Leistungsindikatoren finden Sie unter Erstellen und Verwenden von Leistungsindikatoren in einer Windows Azure-Anwendung.

Sie sammeln Diagnosedaten, indem Sie das Diagnosemodul in das Dienstmodell importieren und dann die Datenquellen konfigurieren, aus denen Diagnosedaten gesammelt werden. Die aus Datenquellen gesammelten Diagnosedaten werden nicht beibehalten, sofern sie nicht an den Windows Azure-Speicher übertragen werden. Sie konfigurieren den Diagnosemonitor, um ein bestimmtes Speicherkonto für Datenübertragungen zu verwenden. Zum Ausführen der Datenübertragungen müssen die richtigen Anmeldeinformationen verwendet werden. Der Zielspeicher kann der Speicheremulator sein, wenn Sie Ihre Anwendung im Serveremulator ausführen, oder ein Windows Azure-Speicherkonto, bei dem es sich um das gleiche Konto handelt, in dem die Diagnosekonfiguration gespeichert wird. Die Diagnosedaten können in geplanten Zeitabständen oder bedarfsgesteuert an den Speicher übertragen werden. Weitere Informationen zum Speichern und Anzeigen von Diagnosedaten finden Sie unter Speichern und Anzeigen von Diagnosedaten im Windows Azure-Speicher.

Weitere Informationen über wichtige Änderungen im Windows Azure SDK für .NET 2.0 finden Sie unter Breaking Changes in Azure Diagnostics (SDK 2.0).

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