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Übersicht über AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen (SQL Server)
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Asynchroner Commit-Modus
Ein Verfügbarkeitsreplikat, das diesen Verfügbarkeitsmodus verwendet, wird als Replikat mit asynchronem Commit bezeichnet. Im Modus für asynchrone Commits führt das primäre Replikat einen Commit für Transaktionen aus, ohne auf die Bestätigung zu warten, dass ein sekundäres Replikat mit asynchronem Commit das Protokoll geschrieben hat. Im Modus für asynchrone Commits wird die Transaktionswartezeit auf den sekundären Datenbanken minimiert. Dabei liegen sie jedoch möglicherweise hinter den primären Datenbanken zurück, was Datenverluste zur Folge haben kann. -
Synchroner Commit-Modus
Ein Verfügbarkeitsreplikat, das diesen Verfügbarkeitsmodus verwendet, wird als Replikat mit synchronem Commit bezeichnet. Im Modus für synchrone Commits wartet ein primäres Replikat mit synchronen Commits vor dem Commit für Transaktionen auf ein sekundäres Replikat mit synchronen Commits, um zu bestätigen, dass das Schreiben des Protokolls abgeschlossen wurde. Im Modus für synchrone Commits wird sichergestellt, dass Transaktionen, für die ein Commit ausgeführt wird, vollständig geschützt sind, sobald eine angegebene sekundäre Datenbank mit der primären Datenbank synchronisiert wird. Dieser Schutz führt jedoch zu einer erhöhten Transaktionswartezeit.
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Der Modus für synchrone Commits unterstützt zwei Failovertypen: geplantes manuelles Failover und automatisches Failover, wenn das sekundäre Zielreplikat derzeit mit "avt1" synchronisiert wird. Die Unterstützung für diese Formen des Failovers hängt von der Einstellung der Failovermoduseigenschaft der Failoverpartner ab. Ist der Failovermodus für das primäre oder sekundäre Replikat auf "manuell" festgelegt, wird nur ein manuelles Failover für dieses sekundäre Replikat unterstützt. Ist der Failovermodus für das primäre und sekundäre Replikat auf "automatisch" festgelegt, wird sowohl das automatische als auch das manuelle Failover auf diesem sekundären Replikat unterstützt. -
Geplantes manuelles Failover (ohne Datenverlust) Ein manuelles Failover erfolgt nach der Ausgabe eines Failoverbefehls durch einen Datenbankadministrator. Es verursacht den Übergang eines synchronisierten sekundären Replikats in die primäre Rolle (mit garantiertem Datenschutz) und den Übergang des primären Replikats in die sekundäre Rolle. Ein manuelles Failover erfordert, dass sowohl das primäre Replikat als auch das sekundäre Zielreplikat im Modus für synchrone Commits ausgeführt wird, und dass das sekundäre Replikat bereits synchronisiert wurde. -
Automatisches Failover (ohne Datenverlust) Ein automatisches Failover tritt als Reaktion auf einen Fehler auf, der den Übergang eines synchronisierten Replikats in eine primäre Rolle (mit garantiertem Datenschutz) verursacht. Wenn das frühere primäre Replikat verfügbar wird, geht es in die sekundäre Rolle über. Für das automatische Failover ist erforderlich, dass sowohl das primäre Replikat als auch das sekundäre Zielreplikat im Modus für synchrone Commits mit einem auf "Automatisch" festgelegten Failovermodus ausgeführt werden. Darüber hinaus muss das sekundäre Replikat bereits synchronisiert sein, über ein WSFC-Quorum verfügen und die in der flexiblen Failoverrichtlinie der Verfügbarkeitsgruppe angegebenen Bedingungen erfüllen.
Wichtig
SQL Server-Failoverclusterinstanzen (FCIs) unterstützen kein automatisches Failover durch Verfügbarkeitsgruppen. Daher können die Verfügbarkeitsreplikate, die von einer FCI gehostet werden, nur für manuelles Failover konfiguriert werden.
Hinweis
Beachten Sie Folgendes: Wenn Sie einen Befehl für ein erzwungenes Failover für ein synchronisiertes sekundäres Replikat ausgeben, verhält sich das sekundäre Replikat genauso wie bei einem geplanten manuellen Failover. -
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Im Modus für asynchrone Commits ist die einzige Form des Failovers ein erzwungenes manuelles Failover (mit möglichem Datenverlust), das in der Regel als erzwungenes Failover bezeichnet wird. Erzwungenes Failover wird als eine Art manuelles Failover angesehen, da es nur manuell initiiert werden kann. Erzwungenes Failover ist eine Option zur Notfallwiederherstellung. Es ist auch der einzig mögliche Failovertyp, wenn das sekundäre Zielreplikat nicht mit dem primären Replikat synchronisiert ist.
Tipp
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Ausführen von Sicherungsvorgängen auf sekundären Replikaten
Die sekundären Replikate unterstützen das Ausführen von Protokollsicherungen und Kopiesicherungen einer vollständigen Datenbank, Datei oder Dateigruppe. Sie können die Verfügbarkeitsgruppe konfigurieren, um eine Einstellung dafür anzugeben, wo Sicherungen ausgeführt werden sollen. Die Einstellung wird nicht von SQL Server erzwungen und weist deshalb keine Auswirkungen auf Ad-hoc-Sicherungen auf. Die Interpretation dieser Einstellung hängt von der Logik ab, die Sie ggf. per Skript in Sicherungsaufträge für alle Datenbanken in einer angegebenen Verfügbarkeitsgruppe integriert haben. Für einzelne Verfügbarkeitsreplikate können Sie die Priorität für die Ausführung von Sicherungen auf diesem Replikat in Relation zu den anderen Replikaten in derselben Verfügbarkeitsgruppe angeben. Weitere Informationen finden Sie unter Aktive sekundäre Replikate: Sicherung auf sekundären Replikaten (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen). -
Schreibgeschützter Zugriff auf ein oder mehrere sekundäre Replikate (lesbare sekundäre Replikate)
In der sekundären Rolle kann jedes Verfügbarkeitsreplikat für den schreibgeschützten Zugriff auf die zugehörige lokale Datenbank konfiguriert werden, jedoch werden dabei einige Vorgänge nicht vollständig unterstützt. Wenn Sie verhindern möchten, dass schreibgeschützte Arbeitslasten auf dem primären Replikat ausgeführt werden, können Sie zudem die Replikate bei Ausführung in der primären Rolle für den ausschließlichen Lese-/Schreib-Zugriff konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Aktive sekundäre Replikate: Lesbare sekundäre Replikate (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen). Wenn eine Verfügbarkeitsgruppe derzeit einen Verfügbarkeitsgruppenlistener und mindestens ein lesbares sekundäres Replikat besitzt, können Verbindungsanforderungen für beabsichtigte Lesevorgänge von SQL Server an eines dieser Replikate weitergeleitet werden (schreibgeschütztes Routing). Weitere Informationen finden Sie unter Verfügbarkeitsgruppenlistener, Clientkonnektivität und Anwendungsfailover (SQL Server).
Hinweis
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Blogs:
AlwaysON - HADRON-Lernreihe: Nutzung des Arbeitsthreadpools für HADRON-fähige Datenbanken
SQL Server AlwaysOn-Teamblogs: Der offizielle SQL Server AlwaysOn-Teamblog
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Videos:
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Whitepapers:
Microsoft SQL Server AlwaysOn-Lösungshandbuch zu hoher Verfügbarkeit und Notfallwiederherstellung