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Verwalten von Upgrades für das Azure-Gastbetriebssystem

Letzte Aktualisierung: Mai 2013

In den folgenden Themen wird beschrieben, wie Updates für Windows Azure-Gastbetriebssysteme für Cloud-Dienste verwaltet werden und welche Windows Azure SDK-Versionen mit den einzelnen Windows Azure-Gastbetriebssystemversionen kompatibel sind. Außerdem wird ein Verweis auf die Windows Azure-Gastbetriebssystemversionen bereitgestellt.

Das Gastbetriebssystem ist das Betriebssystem, das auf den virtuellen Computern (VMs) ausgeführt wird, die die Dienste in Windows Azure hosten. Das Gastbetriebssystem wird regelmäßig aktualisiert. Sie können konfigurieren, dass das Gastbetriebssystem automatisch aktualisiert, sobald ein neues Update veröffentlicht wird, oder Sie können das Gastbetriebssystem zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl manuell aktualisieren. Alle Rolleninstanzen, die in einer bestimmten Dienstbereitstellung definiert wurden, werden unter der von Ihnen angegebenen Gastbetriebssystemversion ausgeführt. Microsoft empfiehlt, automatische Updates für das Gastbetriebssystem zu konfigurieren.

Darüber hinaus müssen für den Dienst gelegentlich Updates für das zugrunde liegende Windows Azure-Hostbetriebssystem installiert werden. Diese Updates sind obligatorisch und können nicht verschoben werden.

Alle Updates werden mithilfe eines neuen Betriebssystemimages angewendet, um mögliche Konfigurationsabweichungen zu verhindern. Bei Updates werden die ausgeführten Rolleninstanzen recycelt, durchlaufen die Sequenzen zum Herunterfahren und werden dann neu gestartet. Dabei werden die mit dem Dienst verknüpften Aktualisierungsdomänen berücksichtigt. Sofern für den Dienst mindestens zwei Instanzen vorhanden sind, verursacht das Update keine Dienstausfallzeit. Durch ein Update wird jedoch die Kapazität Ihres Dienstes eingeschränkt, da jede Instanz offline geschaltet und neu gestartet wird.

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