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Durchsuchen von Speicherressourcen mit Server-Explorer

Letzte Aktualisierung: Oktober 2013

Wenn Sie die Windows Azure Tools für Microsoft Visual Studio 2010 installiert haben, können Sie Blob-Daten sowie Warteschlangen- und Tabellendaten aus den Windows Azure-Speicherkonten anzeigen. Mit dem Knoten "Windows Azure-Speicher" im Server-Explorer zeigen Sie Daten aus dem lokalen Speicheremulatorkonto und auch aus den Speicherkonten an, die Sie für Windows Azure erstellt haben.

Sie zeigen den Server-Explorer in Visual Studio an, indem Sie auf der Menüleiste auf Ansicht und anschließend auf Server-Explorer klicken. Alle Windows Azure-Speicherkonten, mit denen eine Verbindung hergestellt wurde, werden unter dem Knoten Windows Azure-Speicher angezeigt. Wird das Speicherkonto nicht angezeigt, befolgen Sie die Anweisungen am Ende des Themas, um das Konto hinzuzufügen.

Anzeigen von Speicherressourcen in Visual Studio

noteHinweis
Server-Explorer wird automatisch so konfiguriert, dass BLOBs, Warteschlangen und Tabellen im Speicheremulatorkonto angezeigt werden. Erweitern Sie den Knoten (Entwicklung) unter dem Knoten Windows Azure-Speicher, um diese Ressourcen anzuzeigen. Wenn der Speicheremulator nicht gestartet wurde, wird er gestartet, wenn Sie den Knoten (Entwicklung) erweitern. Dies kann mehrere Sekunden dauern. Sie können weiterhin in anderen Bereichen von Visual Studio arbeiten, während der Speicheremulator gestartet wird.

Um Ressourcen im Speicherkonto anzuzeigen, erweitern Sie in Speicher-Explorer den Knoten für dieses Konto. Die folgenden Knoten werden angezeigt:

  • BLOBs

  • Warteschlangen

  • Tabellen

Arbeiten mit Blob-Ressourcen

Unter dem Knoten BLOBs wird eine Liste von Containern für das Speicherkonto angezeigt. Um eine Liste der BLOBs für einen Container anzuzeigen, öffnen Sie ein Kontextmenü für einen Containernamen in der Liste, und wählen Sie dann Blob-Container anzeigen. Die folgende Abbildung zeigt z. B. eine Liste von BLOBs in einem Container namens "mycontainer":

VST_SE_BlobDesigner

Mit den Schaltflächen in der oberen rechten Ecke der Blob-Containeransicht führen Sie die folgenden Vorgänge für BLOBs aus:

  1. Filter anwenden

  2. Liste der BLOBs im Container aktualisieren

  3. Dateien hochladen

  4. BLOBs löschen

  5. BLOBs herunterladen und auf dem lokalen Computer bearbeiten

Bei Auswahl eines BLOBs werden die Eigenschaften im Fenster Eigenschaften angezeigt. Diese Eigenschaften werden nur dann mit dem aktuellen Wert aus dem Blob-Dienst aktualisiert, wenn der Container aktualisiert wird.

Filtern von BLOBs

Sie können die BLOBs filtern, die angezeigt werden, indem Sie ein gemeinsames Präfix angeben. Wenn Sie z. B. das Präfix Hallo in das Filtertextfeld eingeben und auf die Schaltfläche Ausführen klicken, werden nur BLOBs angezeigt, die mit "Hello" beginnen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt:

VST_SE_FilterBlobs

noteHinweis
Beim Filterfeld muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Filtervorgänge mit Platzhalterzeichen werden nicht unterstützt. BLOBs können nur nach Präfix gefiltert werden. Das Präfix schließt möglicherweise ein Trennzeichen ein, wenn Sie BLOBs in einer virtuellen Hierarchie mithilfe eines Trennzeichens organisieren. Zum Beispiel werden durch Filtern nach dem Präfix HelloFabric/ alle BLOBs zurückgegeben, die mit dieser Zeichenfolge beginnen. Weitere Informationen zur Verwendung von Präfixen und Trennzeichen zum Filtern einer Liste von BLOBs finden Sie unter Aufzählen von Containern und BLOBs.

Herunterladen von Blob-Daten

Öffnen Sie das Kontextmenü für einen oder mehrere BLOBs und wählen Sie dann Öffnen aus, oder wählen Sie den Blob-Namen und klicken Sie auf die Schaltfläche Öffnen, um Blob-Daten auf den lokalen Computer herunterzuladen. Der Status eines Blob-Downloads wird im Fenster Windows Azure-Aktivitätsprotokoll angezeigt.

Das Blob wird im Standardeditor für diesen Dateityp geöffnet. Wird der Dateityp vom Betriebssystem erkannt, wird die Datei in einer lokal installierten Anwendung geöffnet. Andernfalls werden Sie zur Auswahl einer Anwendung aufgefordert, die für den Dateityp des BLOBs geeignet ist. Die beim Herunterladen von BLOBs erstellte lokale Datei ist als schreibgeschützt gekennzeichnet.

Blob-Daten werden lokal zwischengespeichert und im Blob-Dienst mit der Uhrzeit der letzten Änderung des BLOBs verglichen. Wenn das Blob aktualisiert wurde, seit es letztmals heruntergeladen wurde, wird es erneut heruntergeladen. Andernfalls wird das Blob vom lokalen Datenträger geladen.

Standardmäßig wird ein Blob in ein temporäres Verzeichnis heruntergeladen. Um BLOBs in ein bestimmtes Verzeichnis herunterzuladen, öffnen Sie das Kontextmenü für die ausgewählten Blob-Namen, und wählen Sie Speichern unter. Wenn Sie ein Blob auf diese Weise speichern, wird die Blob-Datei nicht geöffnet, und die lokale Datei wird mit Lese-/Schreibattributen erstellt.

Hochladen von BLOBs

Klicken Sie auf die Schaltfläche Blob hochladen, um Dateien bei zum Anzeigen geöffnetem Container in den Blob-Container hochzuladen. Sie können mehrere Dateien eines beliebigen Typs zum Hochladen auswählen. Vom Windows Azure-Aktivitätsprotokoll wird der Uploadstatus angezeigt.

Anzeigen von an BLOBs übertragenen Protokollen

Wenn Sie mithilfe der Windows Azure-Diagnose Daten von der Windows Azure-Anwendung protokollieren und Protokolle an das Speicherkonto übertragen haben, werden Container angezeigt, die von Windows Azure für diese Protokolle erstellt wurden. Server-Explorer bietet eine einfache Möglichkeit, Protokollierungsdaten anzuzeigen, um Probleme in der Anwendung zu erkennen, insbesondere, wenn sie in Windows Azure bereitgestellt wurde. Weitere Informationen zur Windows Azure-Diagnose finden Sie unter Collecting Logging Data by Using Windows Azure Diagnostics.

Weitere Informationen zum Arbeiten mit Blob-Daten finden Sie unter Verwenden des Windows Azure-Blob-Speicherdiensts in .NET.

Abrufen der URL für ein Blob

Öffnen Sie das Kontextmenü des Blobs und klicken Sie auf URL kopieren, um die URL für ein Blob zu kopieren.

Bearbeiten von BLOBs

Wählen Sie ein Blob aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Blob öffnen, um es zur Bearbeitung zu öffnen. Die Datei wird an einen temporären Speicherort heruntergeladen und auf dem lokalen Computer geöffnet. Sie müssen das Blob nach dem Ändern erneut hochladen.

Arbeiten mit Warteschlangenressourcen

Verwenden Sie die in Speicherkonten gehosteten Speicherdienstwarteschlangen, um die Kommunikation der Cloud-Dienst-Rollen untereinander und mit anderen Diensten über einen Nachrichtenübergabemechanismus zu ermöglichen. Greifen Sie auf die Warteschlange über einen Cloud-Dienst und einen Webdienst für externe Clients programmgesteuert zu. Oder greifen Sie mit Server-Explorer in Visual Studio direkt auf die Warteschlange zu.

Entwickeln Sie einen Cloud-Dienst, in dem Warteschlangen verwendet werden, können Sie mit Visual Studio Warteschlangen erstellen und während der Entwicklung und des Testens des Codes interaktiv mit ihnen arbeiten.

Im Dialogfeld Server-Explorer können Sie die Warteschlangen in einem Speicherkonto anzeigen, Warteschlangen erstellen und löschen, eine Warteschlange zum Anzeigen von Nachrichten öffnen und einer Warteschlange Nachrichten hinzufügen. Ist eine Warteschlange zum Anzeigen geöffnet, können die einzelnen Nachrichten angezeigt werden. Mit den Schaltflächen in der linken oberen Ecke können Sie die folgenden Aktionen für die Warteschlange ausführen:

  1. Aktualisieren der Ansicht der Warteschlange

  2. Hinzufügen von Nachrichten zur Warteschlange

  3. Entfernen der obersten Nachricht aus der Warteschlange

  4. Löschen der gesamten Warteschlange

Im Folgenden ist eine Warteschlange mit zwei Nachrichten abgebildet.

Anzeigen einer Warteschlange

Weitere Informationen zu Speicherdienstwarteschlangen finden Sie unter Verwenden des Warteschlangenspeicherdiensts. Weitere Informationen zum Webdienst für Speicherdienstwarteschlangen finden Sie unter Konzepte des Warteschlangendiensts. Informationen dazu, wie Nachrichten mithilfe von Visual Studio an eine Speicherdienstwarteschlange gesendet werden, finden Sie unter Senden von Nachrichten an eine Speicherdienstwarteschlange.

WarningWarnung
Speicherdienstwarteschlangen unterscheiden sich von Service Bus-Warteschlangen. Weitere Informationen zu Service Bus-Warteschlangen finden Sie unter Warteschlangen, Themen und Abonnements.

Arbeiten mit Tabellenressourcen

Erweitern Sie den Knoten Tabellen, um eine Liste von Tabellen für das Speicherkonto anzuzeigen. Um die Daten in einer Tabelle anzuzeigen, öffnen Sie das Kontextmenü für eine Tabelle, und wählen Sie dann Tabelle anzeigen. Die Tabelle wird von Entitäten (angezeigt in Zeilen) und Eigenschaften (angezeigt in Spalten) organisiert. Die folgende Abbildung zeigt z. B. Entitäten, die im Tabellen-Designer aufgeführt sind:

VST_SE_ViewTable

Mit Server-Explorer können Tabellen erstellt werden. Zum Anzeigen von Daten in einer Tabelle öffnen Sie das Kontextmenü für den Tabellenknoten und wählen anschließend die Option Tabelle erstellen aus.

Bearbeiten von Tabellendaten

Öffnen Sie das Kontextmenü für eine Entität (eine einzelne Zeile) oder eine Eigenschaft (eine einzelne Zelle), und klicken Sie auf Bearbeiten oder Löschen, um Tabellendaten zu bearbeiten.

Hinzufügen oder Bearbeiten einer Tabellenentität

Entitäten in einer einzelnen Tabelle müssen nicht denselben Eigenschaftensatz (Spalten) aufweisen. Beachten Sie beim Anzeigen und Bearbeiten von Tabellendaten folgende Einschränkungen:

  • Binäre Daten (vom Typ BYTE[]) können zwar nicht angezeigt oder bearbeitet aber in einer Tabelle gespeichert werden.

  • Die PartitionKey- oder RowKey-Werte können nicht bearbeitet werden, da dieser Vorgang vom Tabellenspeicher in Windows Azure nicht unterstützt wird.

  • Eine Eigenschaft mit dem Namen Timestamp kann nicht erstellt werden, da von den Windows Azure-Speicherdiensten eine Eigenschaft mit diesem Namen verwendet wird.

  • DateTime-Werte müssen den Regions- und Spracheinstellungen des Computers (Beispiel: TT/MM/JJJJ HH:MM:SS für Deutschland) entsprechend eingegeben werden.

Öffnen Sie das Kontextmenü, und wählen Sie Löschen aus, um eine Tabelle dauerhaft zu löschen.

Hinzufügen von Entitäten

Klicken Sie in der oberen rechten Ecke der Tabellenansicht auf die Schaltfläche Entität hinzufügen, um Entitäten (Zeilen) hinzuzufügen.

Hinzufügen einer Entität

Geben Sie im Dialogfeld Entität hinzufügen die Werte der PartitionKey- und RowKey-Eigenschaften ein. Gehen Sie bei der Eingabe der Werte mit Bedacht vor, da sie nach dem Schließen des Dialogfelds nicht mehr geändert werden können. Zum Ändern muss die Entität gelöscht und erneut hinzugefügt werden.

Entität hinzufügen (Dialogfeld)

Filtern von Entitäten

Mit dem Abfrage-Generator können Sie ebenfalls den Satz von Entitäten anpassen, der in einer Tabelle angezeigt wird. Zum Öffnen des Abfrage-Generators öffnen Sie eine Tabelle zur Ansicht und klicken auf der Symbolleiste der Tabellenansicht auf die Schaltfläche ganz rechts. Das Dialogfeld Abfrage-Generator wird angezeigt. Im Folgenden ist eine mit dem Abfrage-Generator erstellte Abfrage abgebildet.

Abfrage-Generator

Schließen Sie nach der Erstellung der Abfrage das Dialogfeld. Der Abfragetext wird anschließend in einem Textfeld als WCF Data Services-Filter angezeigt. Klicken Sie auf das grüne Dreieckssymbol, um die Abfrage auszuführen.

Sie können im Tabellen-Designer angezeigte Entitätsdaten filtern, indem Sie im Filterfeld direkt eine WCF Data Services-Filterzeichenfolge eingeben. Diese Art von Zeichenfolge ist mit einer SQL-WHERE-Klausel vergleichbar, wobei sie jedoch als HTTP-Anforderung an den Server gesendet wird.

Informationen zum Erstellen von Filterzeichenfolgen finden Sie unter Erstellen von Filterzeichenfolgen für den Tabellen-Designer.

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel einer gültigen Filterzeichenfolge:

VST_SE_TableFilter

Aktualisieren von Speicherdaten

Wenn Server-Explorer eine Verbindung mit einem Speicherkonto herstellt oder Daten daraus abruft, kann es bis zu einer Minute dauern, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Wenn keine Verbindung hergestellt werden kann, tritt beim Vorgang möglicherweise ein Timeout auf. Während Daten abgerufen werden, können Sie weiterhin in anderen Teilen von Visual Studio arbeiten. Wenn der Vorgang zu lange dauert, klicken Sie zum Abbrechen auf die Schaltfläche Aktualisieren beenden auf der Symbolleiste Server-Explorer.

Container

Um die Liste der Container für ein Speicherkonto zu aktualisieren, wählen Sie den Knoten BLOBs unter Windows Azure-Speicher aus, und klicken Sie auf der Symbolleiste von Server-Explorer auf die Schaltfläche Aktualisieren. Um die angezeigte Liste der BLOBs zu aktualisieren, wählen Sie die Schaltfläche Ausführen.

Tabellen

Um die Liste der Tabellen für ein Speicherkonto zu aktualisieren, wählen Sie den Knoten Tabellen aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren. Um die Liste der Entitäten zu aktualisieren, die im Tabellen-Designer angezeigt wird, klicken Sie im Tabellen-Designer auf die Schaltfläche Ausführen.

Warteschlangen

Wählen Sie den Knoten Warteschlangen aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren, um die Liste der Warteschlangen für ein Speicherkonto zu aktualisieren.

Alle Elemente im Speicherkonto

Wählen Sie den Kontonamen aus, und klicken Sie auf der Symbolleiste vom Server-Explorer auf die Schaltfläche Aktualisieren, um alle Container, BLOBs, Warteschlangen, Tabellen und Entitäten im Speicherkonto zu aktualisieren.

Hinzufügen eines Speicherkontos zum Server-Explorer

So fügen Sie ein Speicherkonto zum Server-Explorer hinzu

  1. Öffnen Sie im Server-Explorer das Kontextmenü für den Knoten Windows Azure-Speicher, und wählen Sie dann Externen Speicher anfügen aus.

    Hinzufügen eines neuen Speicherkontos
  2. Wählen Sie unter Verbinden mit das Optionsfeld Ihr Abonnement aus.

  3. Wählen Sie in der Liste Abonnement das Abonnement aus.

    Wenn Ihr Abonnement nicht in der Liste angezeigt wird, klicken Sie auf den Link Veröffentlichungseinstellungen herunterladen, um eine PUBLISHSETTINGS-Datei herunterzuladen. Wählen Sie anschließend Importieren aus, um die auf dem Datenträger gespeicherte PUBLISHSETTINGS-Datei zu importieren.

  4. Wählen Sie in der Liste Kontoname den Namen des Speicherkontos aus.

    Von Windows Azure Tools wird die PUBLISHSETTINGS-Datei zum automatischen Abrufen von Anmeldeinformationen für das Speicherkonto verwendet. Sie können die Anmeldeinformationen für das Speicherkonto auch manuell durch Auswahl des Optionsfelds Manuell eingegebene Anmeldeinformationen angeben. Bei Auswahl dieses Optionsfeld wird das Dialogfeld der folgenden Abbildung entsprechend angezeigt.

    Hinzufügen eines neuen Speicherkontos

    Den Kontonamen und den Primärschlüssel für das Speicherkonto rufen Sie vom Verwaltungsportal ab. Zur manuellen Eingabe der Speicherkontoeinstellungen fahren Sie mit dieser Prozedur fort. Klicken Sie andernfalls auf die Schaltfläche OK.

  5. So geben Sie Speicherkontoeinstellungen manuell ein

    1. Geben Sie im Textfeld Kontoname den Namen des Speicherkontos ein, oder kopieren Sie den Namen aus dem Verwaltungsportal, und fügen Sie ihn dann durch Drücken der Tastenkombination STRG+V in das Textfeld ein.

    2. Im Verwaltungsportal klicken Sie auf die Schaltfläche Speicher. In der angezeigten Speicherkontenliste wählen Sie ein Konto zum Öffnen einer Seite aus. Kopieren Sie dann den Namen des Speicherkontos von dieser Seite.

    3. Im Textfeld Kontoschlüssel geben Sie den Primärschlüssel ein, oder kopieren Sie ihn aus dem Verwaltungsportal und fügen ihn anschließend in das Textfeld ein.

      Klicken Sie unten auf der Seite für das entsprechende Speicherkonto auf die Schaltfläche Schlüssel verwalten, um den Schlüssel aus dem Verwaltungsportal zu kopieren, Markieren Sie auf der Seite Schlüsselzugriff verwalten den Text des primären Zugriffsschlüssels, und drücken Sie dann die Tastenkombination STRG+C.

      Wenn Sie die Informationen zum Schlüssel für das Windows Azure-Speicherkonto eingeben, werden diese Informationen lokal in der Dienstkonfigurationsdatei gespeichert. Allerdings sind diese Informationen nicht verschlüsselt.

    4. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um zu bestimmen, wie der Dienst auf das Speicherkonto zugreift:

      • HTTP verwenden. Dies ist die Standardoption. Die URL lautet z. B. http://<account name>.blob.core.windows.net.

      • HTTPS verwenden. Diese Option gewährleistet eine sichere Verbindung. Die URL lautet z. B. https://<accountname>.blob.core.windows.net.

      • Benutzerdefinierte Endpunkte angeben. Mit dieser Option geben Sie jeweils benutzerdefinierte Endpunkte für die drei Dienste an. Sie können dann diese Endpunkte in das Feld für den spezifischen Dienst eingeben.

        noteHinweis
        Sie können eine komplexere Verbindungszeichenfolge durch Erstellung benutzerdefinierter Endpunkte erstellen. Bei Verwendung dieses Zeichenfolgenformats können Sie Speicherdienstendpunkte angeben, die einen benutzerdefinierten für das Speicherkonto mit dem Blob-Dienst registrierten Domänennamen enthalten. Außerdem können Sie Zugriff nur auf Blob-Ressourcen in einem einzelnen Container über eine freigegebene Zugriffssignatur gewähren. Weitere Informationen zum Erstellen von benutzerdefinierten Endpunkten finden Sie unter How to Configure Connection Strings.

    5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kontoschlüssel merken, damit der Kontoschlüssel von Visual Studio lokal verschlüsselt und gespeichert wird. Anschließend kann der Kontoschlüssel beim Neustart von Visual Studio verwendet werden. Wird der Kontoschlüssel nicht gespeichert, werden Sie nach dem Neustart von Visual Studio beim Erweitern des Knotens für das Speicherkonto in Server-Explorer zur Angabe des Kontoschlüssels aufgefordert.

    6. Klicken Sie nach der Angabe der Speicherkontoinformationen auf die Schaltfläche OK.

  6. Öffnen Sie das Kontextmenü für den Kontonamen, und wählen Sie Löschen aus, um ein Speicherkonto im Server-Explorer zu entfernen. Wenn Sie ein Speicherkonto löschen, werden auch alle gespeicherten Schlüsselinformationen für dieses Konto entfernt.

    noteHinweis
    Das Löschen eines Speicherkontos aus Server-Explorer hat keine Auswirkungen auf das Speicherkonto oder Daten, die es enthält. Es wird lediglich der Verweis aus Server-Explorer entfernt.

Siehe auch

Community-Beiträge

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