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Silverlight-Clients

WCF RIA Services

Mit WCF RIA Services können Sie einen Silverlight-Client erstellen, dem beim Interagieren mit Daten die Anwendungslogik der mittleren Ebene zur Verfügung steht. Sie können eine Benutzeroberfläche zum Anzeigen und Bearbeiten von Daten bereitstellen, in der vor dem Senden der Datenänderungen Validierungsregeln angewendet werden. Für die Silverlight-Steuerelemente werden Klassen verwendet, die automatisch aus Code in der mittleren Ebene generiert werden. In diesem Thema wird beschrieben, wie Silverlight-Clients den Domänenkontext verwenden, mit Daten arbeiten und generierten Code anpassen.

Verwenden von DomainContext

Eine DomainContext-Klasse wird für jeden Domänendienst im Projekt der mittleren Ebene generiert, der ein Entitätsobjekt verfügbar macht. Die Domänenkontextklasse enthält Abfrage- und Änderungsmethoden, die mit dem entsprechenden Domänenvorgang im Domänendienst kommunizieren. Wenn Sie in der Silverlight-Anwendung eine Abfragemethode einer Domänenkontextklasse aufrufen, ruft die Abfragemethode die entsprechende Methode des Domänendiensts auf, von der die angeforderten Daten zurückgegeben werden. Die Methoden des Domänenkontexts werden asynchron ausgeführt, damit die Benutzeroberfläche beim Laden von Daten nicht blockiert wird.

Weitere Informationen finden Sie unter DomainContext und Vorgänge.

Darstellen und Ändern von Daten

Durch den Domänenkontext abgerufene Daten werden mithilfe von Silverlight-Steuerelementen wie dem DataGrid-Steuerelement dargestellt. Das Steuerelement wird an die Ergebnisse der Abfrage gebunden. Weitere Informationen finden Sie unter Exemplarische Vorgehensweise: Abrufen und Anzeigen von Daten aus einem Domänendienst.

Sie können mithilfe von Silverlight-Steuerelementen Daten aktualisieren, einfügen und löschen, wenn diese Vorgänge im Domänendienst verfügbar gemacht werden. Wenn Sie Datenänderungsvorgänge in einem Domänendienst aufrufen, werden die Daten vom Silverlight-Client von Logik der mittleren Ebene verarbeitet, um sicherzustellen, dass die Geschäftsregeln auf die Änderung angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Exemplarische Vorgehensweise: Bearbeiten von Daten von einem Domänendienst.

Sie können auch mithilfe des DomainDataSource-Steuerelements mit den Daten von einem Domänendienst interagieren. Das DomainDataSource-Steuerelement ermöglicht es Ihnen, Paging, Sortierung, Gruppierung und Filterung der Daten mit deklarativer Syntax anzugeben. Weitere Informationen finden Sie unter DomainDataSource.

Anpassen des generierten Codes

Wenn Sie den generierten Code anpassen möchten, sollten Sie nicht die Dateien im Ordner "Generated_Code" ändern, da diese Dateien beim erneuten Erstellen des Clientprojekts überschrieben werden. RIA Services ermöglicht es Ihnen stattdessen, den für das Clientprojekt generierten Code mit partiellen Methoden für den Domänenkontext und Entitätsproxyklassen anzupassen. Diese partiellen Methoden werden implementiert, um berechnete Eigenschaften für das Clientprojekt oder benutzerdefinierte Logik, die bei der Ausführung bestimmter Aktionen ausgeführt wird, hinzuzufügen. Die generierten partiellen Methoden werden zur Laufzeit nur aufgerufen, wenn Sie die partielle Methode implementiert haben.

Siehe auch

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