(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Hosten hinter einer Firewall mit Servicebus

Letzte Aktualisierung: Juni 2014

In diesem Thema werden mehrere Verfahren zum Herstellen einer Verbindung mit Microsoft Azure Service Bus über eine Firewall oder durch einen Proxyserver beschrieben.

Die folgenden Themen zur Problembehandlung erläutern allgemeine Lösungen für Probleme, die beim Herstellen einer Verbindung mit Servicebus über eine Firewall auftreten können.

Wenn Sie das Servicebus-Relay verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass Ihre Firewall ausgehende TCP-Kommunikation über die TCP-Ports 9350 bis 9354 zulässt. Verwenden Sie für Servicebus-Brokermessaging den Port 9354 und für AMQP, Port 5672. Wenn Webstreams über HTTPS verwendet werden sollen, müssen Sie ausgehende HTTPS-Verbindungen mit dem Port 443 erlauben.

Wenn die Ausführung hinter einer Firewall bzw. einem Proxy stattfindet, die oder der Authentifizierung erfordern, oder wenn ein durch IPsec geschütztes Netzwerk verwendet wird, gibt es weitere Hindernisse für Clients, den Netzwerkproxy zu erreichen. Windows-Konten sind z. B. ggf. nicht berechtigt, über die Firewall zu kommunizieren. Aus diesem Grund müssen Sie möglicherweise die WinHTTP-Proxyeinstellungen ausdrücklich mit den entsprechenden Anmeldeinformationen konfigurieren.

Wenn Sie den Verbindungsmodus auf HTTP festlegen (d. h. ConnectivityMode = http), werden Verbindungen bei Vorhandensein bestimmter Proxys sehr langsam. Es kann z. B. bis zu 20 Sekunden dauern, bis einige Verbindungen hergestellt werden. Es kann hilfreich sein, die Option OpenTimeout für den Dienst auf bis zu zwei Minuten zu erweitern, weil ggf. zwischen dem Abruf des Zugriffssteuerung-Tokens und dem Funktionieren des Webstreams ein Timeout auftritt. Nachdem der Webstream eingerichtet wurde, verbessert sich der Durchsatz häufig.

Anzeigen:
© 2014 Microsoft