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Neuigkeiten: Business Connectivity Services

SharePoint 2010

Microsoft Business Connectivity Services (BCS), früher als Geschäftsdatenkatalog bezeichnet, bietet von Branchensystemen, Webdiensten, Datenbanken und anderen externen Systemen in Microsoft SharePoint 2010 Lese-/Schreibzugriff auf externe Daten. SharePoint 2010 weist Produktfeatures für die direkte Verwendung externer Daten im Online- oder Offlinemodus auf. Entwickler erhalten Zugriff auf umfassende Features und können mit vertrauten Tools, beispielsweise Microsoft Visual Studio 2010 und Microsoft SharePoint Designer 2010, schnell Lösungen erstellen.

Mit Business-Konnektivitätsdienste (Business Connectivity Services) werden die Möglichkeiten der SharePoint-Anwendung und ihrer Benutzeroberflächen durch Features, Dienste und Tools verbessert. Diese verbesserten Möglichkeiten und Benutzeroberflächen beschleunigen die Entwicklung von Lösungen durch die starke Integration externer Daten und Dienste. Hauptbenutzer, Entwickler und die IT-Experten der Geschäftseinheiten können Objekte aus externen Systemen integrieren und die Interaktion mit den externen Daten mithilfe vieler Anwendungstypen aktivieren. Die Featuregruppe von Business-Konnektivitätsdienste (Business Connectivity Services) ermöglicht die schnelle Entwicklung und Bereitstellung von skalierbaren und sicheren Lösungen.

Nachfolgend sind einige Features von Business-Konnektivitätsdienste (Business Connectivity Services) aufgeführt.

Mit Business-Konnektivitätsdienste (Business Connectivity Services) können Sie von einer Microsoft Office-Anwendung oder einer SharePoint-Website Objekte auf dem externen System erstellen, lesen, aktualisieren, löschen und abfragen, wenn das externe System die Vorgänge unterstützt und ordnungsgemäß in Business Data Connectivity-Dienst (BDC) entwickelt wurde.

Externe Inhaltstypen liefern SharePoint-Verhalten (beispielsweise Listen, Webparts und Profilseiten) für externe Daten und Dienste. Dadurch können Benutzer weiterhin Ihre bekannten Arbeitsumgebungen verwenden, ohne sich mit anderen (oftmals geschützten) Benutzeroberflächen vertraut machen zu müssen.

Die Basisfunktion von BDC besteht in der Unterstützung von Verbindungen mit den folgenden Typen externer Systeme:

  • Datenbanken

  • Webdienste und Windows Communication Foundation (WCF)-Dienste

  • Microsoft .NET-Verbindungsassemblys

  • Benutzerdefinierte Datenquellen

Neben den BDC-Verbindern für die obige Liste von Datenquellen bietet BDC ein austauschbares Framework, in dem Entwickler Verbinder für neue Typen externer Systeme anschließen und so den Zugriff auf diese neuen Datenquellentypen über den BDC gewähren können.

In Office SharePoint Server 2007 unterstützte BDC nur Einzelvorgänge, wie bei Suchen. BDC bietet nun Unterstützung für Batch- und Massenvorgänge, mit denen Sie mehrere Elemente in einem einzelnen Aufruf lesen und so die Gesamtverarbeitungszeit für das Backend erheblich reduzieren können.

BDC unterstützt nun das Lesen von BLOB-Daten (Binary Large Object). Dieser Vorgang eignet sich für das Streamen von Daten-BLOBs aus dem externen System.

Von BDC wird nun die punktierte Schreibweise in Feldnamen unterstützt, wodurch das Lesen und Schreiben komplexer Typen ermöglicht wird.

Business-Konnektivitätsdienste (Business Connectivity Services) bietet eine Reihe von Tools zum leichteren Erstellen von Modellen und Office 2010-Anwendungsartefakten. Dies kann deklarativ oder durch Schreiben von Code erfolgen. Mit SharePoint Designer 2010 können Sie, ohne Code schreiben zu müssen, zusammengesetzte Lösungen schnell erstellen, die die Anforderungen externer Komponenten erfüllen. In Visual Studio können Sie Lösungen mit ausgefeilten Workflows und Daten erstellen oder erweitern, die aus strukturierten Branchensystemen, nicht strukturierten SharePoint- oder Microsoft Office-Anwendungen sowie Web 2.0-Diensten stammen.

Entwickler können das Objektmodell der BDC-Laufzeit zum Schreiben generischer Anwendungen mit den stereotypen APIs als Bausteinen verwenden. Dann wird sichergestellt, dass solche generischen Anwendungen für beliebige externe (bereits vorhandene und noch zu erstellende) Systeme verwendet werden können.

Zudem können Entwickler spezielle Anwendungen erstellen, die Annahmen über das abstrakte Entitätsmodell treffen (die von diesen freigegebenen Felder und die Typen dieser Felder).

Zudem bietet es mit dem .NET-Assembly-Connector, dem benutzerdefinierten Connector und dem austauschbaren Anbieter für sicheres Anmelden Softwareentwicklern einen umfangreichen Erweiterungsmechanismus.

Datum

Beschreibung

2010/05/01

Erstveröffentlichung

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